Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 10 Kaffee auf 5 Sitzungen aka Die Betriebsmedizin
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Black Mamba
09.06.2020, 20:43
@WackenDoc - das stimmt, die Reinigungskräfte und das Küchenpersonal sind oft dankbar und öffnen sich auch mal eher. Einige kommen auch aus dem Ausland und haben hier keinen Hausarzt, keinen Impfpass usw. Den präventiven Ansatz der Arbeitsmedizin find ich ja auch ganz spannend aber wie gesagt, hier herrscht einfach kaum Interesse.
Falls es jetzt erstmal dieser Facharzt wird, dann werde ich auch nicht meine komplette WB bei meinem jetzigen AG machen sondern würde noch wechseln wollen um auch mal andere Sachen zu sehen und mehr Erfahrung zu bekommen. Bin nur leider gerade örtlich gebunden und dank Corona Pandemie hat der KiGa auch nur zu begrenzten Zeiten offen, könnte also auch gar nicht groß pendeln und habe nicht viel Spielraum aktuell.
Wie lange brauchst du noch bis zum FA? Hast du schon alle Kurse gemacht?
WackenDoc
09.06.2020, 20:44
Normalerweise macht so ne Begehung Arbeitnehmervertreter, Arbeitgebervertreter, Sifa, Betriebsarzt, ggf. Sicherheitsbeauftragte.
Wenn ihr beschwerden habt (Augen rot z.B.) solltet ihr euch beim Betriebsarzt melden.
Irgendwo muss dokumentiert sein, was da verbaut wurde und was damit der wahrscheinliche Verursacher ist. Entweder der Bodenbelag selber oder meist der Kleber. Auf den blauen Dunst zu messen, bringt meist nichts.
Sind bei euch denn vor Kurzem entsprechende Arbeiten durchgeführt worden?
Ja, und es wird seit Monaten nicht besser.
WackenDoc
10.06.2020, 16:31
Dann sollte zumindest mal eine Begehung stattfinden.
@Black Mamba: Ja, ich habe schon alle Kurse, hab auch letztes Jahr schon die Zusatzbezeichnung gemacht (mein Chef ist auch heilfroh drum, weil ich jetzt alles selber unterschreiben kann ohne dass er gegenzeichnen muss). Die Weiterbildungszeit hab ich im Herbst rum. Und ich hoffe, dass jetzt die Kurse für den Strahlenschutz stattfinden.
Ich muss aber auch sagen, dass die Arbeitsmedizinkurse für den Aufwand nur wenig an Wissen gebracht haben. Vor allem hat vieles davon nichts mit meinem Tagesgeschäft zu tun. Am besten war tatsächlich, die anderen Kollegen kennenzulernen.
Wo gehörst du denn örtlich hin? Kannst mir auch ne PN schicken. Vielleicht haben wir da ja Stellen frei.
denkstdu
10.06.2020, 20:10
@Black Mamba ich kann dich so gut verstehen.Ich habe zum Glück meinen FA für Allgemeinmedizin schon und bin danach in die Betriebsmedizin gegangen.Ursprüngliche Intention war der FA Arbeitsmedizin nach nur 3 Monaten habe ich zurück gerudert und gesagt dass ich das 2,5 Jahre in Vollzeit (und da Teilzeit gearbeitet noch viel länger) nicht aushalte.Mir fehlten meine Patienten.Mich hat es gewurmt nur zu sagen eh ihr RR ist zu hoch sie müssen das mal abklären lassen ohne zu wissen ob er es macht oder wie er mit einem niedrigeren zu Recht kommt.Und ich sehe gerne Patienten wieder, das ist hier irgendwie nicht so.Also sie kommen und dann halt irgendwann in 2 Jahren mal wieder wenn sie überhaupt noch in dem Betrieb sind.
Nun bin ich gespannt ob die neue Variante 2 Tage Allgemeinmedizin und 3 Tage Arbeitsmedizin mir Seelenfrieden bringen.Ich muss noch einen halben Kurs machen und mich dann mal zur Prüfung anmelden. Denn eins ist klar familienfreundlich ist die Arbeitsmedizin und mit zwei Kindern nicht zu verachten.
AMS120520
11.06.2020, 12:29
Hallo, ich bin Fachärztin für Allgemeinmedizin und spiele schon seit längerem mit dem Gedanken die 2 Jahre Weiterbildung für den Facharzt für Arbeitsmedizin zu machen. Im Moment arbeite ich als angestellte Fachärztin in einer Hausarztpraxis. Aber ich hab einfach keine Lust mehr auf Dauer 120 Patienten und mehr pro Tag zu sehen. Allerdings möchte ich auch ungerne wo arbeiten, wo ich deutlich weniger Geld verdiene. Für die Zeit der Weiterbildung wäre es natürlich in Ordnung, wenn man entsprechend wieder als Assistenzarzt (mit Erfahrung) verdient. Bei uns am Universitätsklinikum verdienen die Betriebsärzte jedoch nicht nach TV-Ä sondern TV-L, das ist ja ein deutlicher Unterschied. Seid ihr denn zufrieden mit eurem Gehalt? Von der Work-Life-Balance ist die Allgemeinmedizin nicht schlecht. Ich habe genügend Freizeit, aber die brauche ich auch nach den vollen Arbeitstagen.
WackenDoc
11.06.2020, 16:01
Zur Work-Life-Balance 120 Patienten sehe ich vielleicht in 2 Wochen- wenn viel los ist.
denkstdu
11.06.2020, 16:43
Also du hast in der Arbeitsmedizin wirklich ne sehr gute work-life-balance.
Allerdings bin ich persönlich nach der Allgemeinmedizin mit hohem Patientenaufkommen in ein großes Loch gefallen mit so wenig Leuten.Ich arbeite halt gerne und scheinbar auch zügig, denn ich hatte immer so viel Leerlauf zwischendrin. Wies beim neuen Arbeitgeber wird weiß ich noch nicht.
Vom Gehalt muss ich sagen kannste in der Arbeitsmedizin wenn du fertig bist deutlich mehr verdienen als in der Allgemeinmedizin als angestellter FA. Es geht aber auch deutlich weniger je nachdem wo du halt anfragst.
WackenDoc
11.06.2020, 16:57
Mir fehlt ein bisschen die Notfall- und Einsatzmedizin. Aber das will ich zeitnah wieder aufnehmen. Das gute an einer guten Work-Life-Balance im Hauptjob ist ja, dass man problemlos noch das nebenher machen kann, was mehr Spass macht.
Ich muss aber auch sagen, dass ich insgesamt mehr zu tun habe, als in meine, Job davor (da war weniger zu tun, aber es war abwechslungsreicher) und es immer wieder interessante Fälle gibt, oder irgendwas zu regeln usw. Es ist aber auch Zeit mal was für die eigene Fortbilung zu tun oder was nachzulesen.
Es ist nicht einfach eine gute Weiterbildungsstelle zu finden. Dafür sind die Zahlen einfacher zu schaffen als in anderen Fächern. Vor allem mit dem Facharzt hat man grundsätzlich gute Verdienstmöglichkeiten. Die besten Chancen hat man wenn man sich als Selbständiger gut verkauft. Oder wenn man einen guten Vertrag bekommt und noch lukrative Stunden verkauft bekommt.
Black Mamba
11.06.2020, 20:29
@WackenDoc Ach so, du hast die Zusatzbezeichnung gemacht und machst jetzt trotzdem den Facharzt noch obendrauf? Hat man wirklich so viel bessere Chancen als FA für ArbMed? In den Jobbeschreibungen, die ich immer so gelesen habe wurde immer FA für ArbMed ODER ein Arzt mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin gesucht, hatte nicht das Gefühl, dass da ein Unterschied gemacht wurde.
Und noch ne Frage...ich dachte den Strahlenschutz kann man erst nach zweijähriger Facharzttätigkeit machen oder verwechsle ich da was?
@denkstdu Ahh danke, irgendwie gut zu wissen, dass man nicht alleine mit seinen Sorgen ist. Strebst du jetzt trotzdem den FA an oder machst du "nur" die Zusatzbezeichnung? Arbeitest du bei einem überbetrieblichen Dienst?
Ihr habt ja beide geschrieben, dass die Verdienstmöglichkeiten ganz gut sind. Ist das wirklich so, dass man tendenziell besser in der Arbeitsmedizin als in der Allgmeinmedizin verdient? Wenn ich das richtig verstanden haben seid ihr beide ja schon Allgemeinmediziner (was ja auch noch eine Alternative für mich wäre).
Mein Freund sagt, ich solle meine viele Freizeit nutzen und nebenbei einen MHBA machen um später in einer evtl Selbstständigkeit Vorteile zu haben ;)
AMS120520
11.06.2020, 21:30
Ich kann den MHBA an der Uni Erlangen / Nürnberg nur mega empfehlen. Ich bin jetzt im 2. Semester und es macht super Spaß, es ist gut zu schaffen neben der Arbeit (ich arbeite nur 75% im Moment allerdings). Ob es jetzt so viel für die Niederlassung nützt, das kann ich im Moment schwer beurteilen, 1. Semester sind ja allgemeine BWL Grundlagen und das 2. Semester jetzt erst Grundlagen des Gesundheitssystems, es ist auf jeden Fall sehr sehr spannend, die Texte sind gut aufgearbeitet, leicht zu lesen, bis Ende Juli ist die Bewerbungsfrist für dieses Jahr im Herbst, unbedingt anmelden!
AMS120520
11.06.2020, 21:35
@Black Mamba: Allgemeinmedizin ist ja auch ne schöne Arbeit, also der Kontakt mit den Patienten macht Spaß, angestellt ist es halt nicht ganz so schlecht ne "gute" Stelle zu finden, in Praxen in denen es tendenziell eher lockerer/entspannter zugeht ist das Gehalt zum Teil halt unter Tarifvertrag der Klinik, klar hat man da dann auch ne bessere Work Life Balance. Wenn man eher in so ner MVZ Durchschleuser Praxis ist, kann man auch mehr Geld verlangen, mit 90 Tsd im Jahr als angestellter Facharzt dort. Natürlich kein Vergleich zu ner Selbstständigkeit in der Allgemeinmedizin. Aber ich möchte mich jetzt doch erstmal auf die Familiengründung konzentrieren, da kann ich mir ne Selbstständigkeit aktuell nicht vorstellen.
Mein Freund sagt, ich solle meine viele Freizeit nutzen und nebenbei einen MHBA machen um später in einer evtl Selbstständigkeit Vorteile zu haben ;)
Bringt absolut Null für die Selbstständigkeit, auch nicht für die Klinik, weil kein betriebswirtschaftliches Handwerkszeug gelehrt wird. Ist eine nette Freizeitbeschäftigung und die Masterarbeit (nach drei Klausuren und drei Hausarbeiten) eine kleine intellektuelle Herausforderung. Aber mittlerweile wird dieser Titel inflationär und daher weniger interessant als "Schmuckwerk".
WackenDoc
12.06.2020, 18:25
Ärzte mit ZB und FÄ sind in dem Bereich gleichgestellt (dem Mangel sei dank, dafür sind die Prüfungen auch von Umfang und Tiefe gleich). ABER: Ohne Facharzt keine Weiterbildungsermächtigung. Und unsere Zentrumsleiter und eigentlich alle Leitenden Betriebsärzte größerer Unternehmen sind Fachärzte. Und die ZB wurde schon in ein paar Bundesländern abgeschafft.
Bei uns im Dienst ist das Ziel dass jeder WBA der die Voraussetzungen erfüllt, auch den Facharzt macht. Ich war nur insofern der Exot, dass ich zwischendurch schon die Prüfung für die ZB gemacht habe. Inzwischen gibt es auch einige Kollegen, die ohne anderen Facharzt nach 2 Jahren Innere in die Arbeitsmedizin wechseln. Früher war das eher nicht so üblich.
Für die Ermächtigung für Strahlenschutzuntersuchungen (um die geht es bei mir weil wir relativ viele dieser Untersuchungen machen) braucht man ein halbes Jahr Tätigkeit im Gebiet und das zählt wohl ab dem ersten Kurs, 25 Untersuchungen unter Aufsicht eines Ermächtigten und die beiden Kurse.
Ich habe nie als selbständiger Allgemeinmediziner gearbeitet. Ich war immer ÖD. Von demher habe ich keinen guten Vergleich. Die Verdienstarten sind unterschiedlich. In der Allgemeinmedizin musst du wohl recht effizient arbeiten, gut abrechnen und Leistungen erbringen, die außerhalb des Budgets rechnen. Evil kann das besser erklären- für mich war das immer ein Buch mit sieben Siegeln.
In der Arbeitsmedizin kannst du über Masse an Vorsorgen Geld verdienen (macht weder spass noch sind die betreuten AN zufrieden) oder du bist in der Lage Beratungsstunden gut zu verkaufen. Wenn du Arbeitgebern verklickerst, dass ihm deine Leistung letztendlich Geld spart oder mehr Geld einbringt, dann kannst du die Leistungen gut verkaufen. Man kann auch gesetzlich vorgegebene Maßnahmen (z.B. Gefährdungsbeurteilung psych. Belastung, BGM) ordentlich aufblähen- das machen oft Gesellschaften, die ganze Betreuungspakete anbieten. Wenn man in großen Unternehmen angestellt ist, muss man schon zusehen, dass man seine erbrachte Leistung möglichst gut verkauft. Das ist bisweilen ein ziemlich hartes Geschäft. Für den AG bist du nämlich erst einmal ein Nerv- und Kostenfaktor.
ÖD ist auch ganz ok, bringt in der regel ein gesichertes, wenn auch nicht ganz so hohes Einkommen.
Meins ist das nicht- deswegen gefällt es mir bei meinem AG auch ganz gut.
Kurze Frage zum Logbuch:
Meine Innere-Medizin-Zeit habe ich in 2 verschiedenen Kliniken absolviert. Bei keiner der beiden ist der Punkt "Grundlagen hereditärer Krankheitsbilder einschließlich der Indikationsstellung für eine humangenetische Beratung" im Logbuch (Innere Medizin) unterschrieben. War das bei euch auch so bzw. ist das so üblich, dass man das erst im Arbeitsmedizin-Logbuch bestätigt bekommt oder sollte ich da noch mal in den Kliniken nachhaken?
WackenDoc
29.11.2020, 10:30
Das stand bei mir auch nirgendwo in den klinischen Zeugnissen so weit ich weiss. Lass dir das einfach von deinem arbeitsmedizinischen Weiterbilder bescheinigen. Da fragt eh keiner mehr nach.
Und du wirst tatsächlich immer mal wieder entsprechende Krankheitsbilder sehen.
1.)
Lass dir das einfach von deinem arbeitsmedizinischen Weiterbilder bescheinigen. Da fragt eh keiner
Ich hoffe, dass das anstandslos so bescheinigt wird. In der Klinik hatte ich durchaus mehr Bezug zu diesem Punkt und daher dachte ich, dass es mir später vielleicht auf die Füße fällt.
2.)
@WackenDoc
Glückwunsch!
Möchtest du vielleicht deine Prüfungsthemen mal kurz umreißen?
3.)
Wie schätzt ihr die Möglichkeit ein ggf. dauerhaft einen Tag pro Woche im Homeoffice arbeitsmedizinisch zu arbeiten?
Bescheinigungen, Stellungnahmen, etc... Das funktioniert sicher nur mit E-Akte, die bei uns noch nicht etabliert ist.
Arbeitet hier evtl. schon jemand mit diesem Modell? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
WackenDoc
01.12.2020, 20:51
Es muss halt irgendwie bescheinigt werden. Mit der internistischen Weiterbildung wird die Prüfungskommission einem aber schon glauben, dass man mal was davon gehört hat. Man soll ja auch nicht DER Experte in dem Gebiet sein.
Und die Krankheitsbilder sind tatsächlich häufiger als man denkt, vor allem wenn man mal ein bischen genauer in der Anamnese nachfragt. Faktor-V-Leiden-Mutation, hereditäre Fettstoffwechselstörungen, Thalassämie. Und dann finden sich immer wieder exotische Sachen: Ulnaagenesie, einseitige Schwerhörigkeit, Thromophilie die keiner bekannten Mutation zuzuordnen war.
Zu den Prüfungsthemen schreibe ich noch in Ruhe was.
Und ja, Arbeitsmedizin ist grundsätzlich mit einem gewissen Homeofficeanteil vereinbar. Hängt aber sehr von Organisation der Sprechstunde und der Firmenbetreuung ab.
Und ja, Arbeitsmedizin ist grundsätzlich mit einem gewissen Homeofficeanteil vereinbar. Hängt aber sehr von Organisation der Sprechstunde und der Firmenbetreuung ab.
Habt ihr das bei euch schon umgesetzt? Falls ja, wie ist euer Konzept bzw. wie sieht deine Woche aus?
WackenDoc
02.12.2020, 19:44
Wie versprochen die Prüfungsthemen:
- Wie werden die Betreuungszeiten berechnet, was gehört zur betriebsspezifischen Betreuung. Was gibt es für wichtige Grundlagen/Geetze und was steht da drin- Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz, DGUV-V1 und 2. Die Sicherheitsbeauftragten findet man übrigens im SGB VII.
- Vorlage einer Lufu mit offensichtlicher Restriktion bei einem 55-jähirgen Abbrucharbeiter. Was tun, was kann es sein. Wollte dann was zur Asbestose und Silikose wissen. Unterschiede im Rönten. Hat dann ein Röntgenbild einer Asbestose mit dicker Fibrose vorgelegt. Was ist in der GB zu beachten bei solchen Arbeiten- wollte dann aber nicht Akzeptanz- und Toleranzkonzentration hören, sondern die 1 mio F/m³ für die Faserjahre.
- Vibrationsbedingte Erkrankungen durch Schlaghämmer- erst um die BKs durch grobschlägige Einwirkung- das sind die Pseudoarthrosen des Handgelenks- eine ähnliche Frage hat der gleiche Prüfer bei der ZB letztes Jahr gefragt, irgendwie wollte er noch Ellenbogengelenksarthrose hören- hab ich in 2 1/2 Jahren kein einziges Mal gesehen.
- Dann noch die Erkrankungen durch feinschlägige, hochfrequente Vibrationen- raynaudartige Symtome.
- Hypothenar-Hammer-Syndrom.
-Gefahren durch Schweissen- ätzendes Thema, recht unübersichtlich. Mit Grenzwerten der Schweissrauche, wo man die nachlesen kann, welche Art der Vorsorge, Impfung- und da auch ganz genau welcher Impfstoff.
- Hitzearbeit, was ist das, Unterschied zu Straßenbauarbeiten im Sommer- Augenschäden durch heissglühende Werkstücke in Glasbläserein und Stahlwerken etc.
Wie stellt man die Eignung für Hitzarbeit fest (ist laut ArbMedVV keine Eignung ,sondern Vorsorge, aber egal- gibt ja durchaus mal Fragestellungen ob eine Eignung besteht)- Ergometrie, bis wo belastet man den Probanden, wie schätze ich die Belastbarkeit ab, PWC 170 und 150, wann nimmt man welche. Was macht man wenn der Proband nicht einmal einen Puls von 150 erreicht, weil es muskulär nicht geht.
- Lärmbereiche mit allen 4 Grenzwerten. Was passiert, wenn der MA im Lärmbereich keinen Gehörschutz trägt. Ob die BK auch anerkannt wird, wenn der MA keinen Gehörschutz getragen hat.
- Masernschutzgesetz. Gibt es da eine Impfpflicht. Wer soll geschützt werden. Betrifft die auch Betriebsärzte.
Mein Tipp- zieht euch mal am Anfang der Weiterbildung die DGUV-Informationen rein (natürlich nicht jede einzelne, gut 50% sind für uns nicht entscheidend), gesetzliche Grundlagen im Original durchlesen: Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz, DGUV V1 und V2, ArbMedVV, Mutterschutzgesetz. Lest die Infos eurer Gewerbeaufsicht zum Mutterschutzgesetz durch (wenn eure nichts Gescheites haben, schaut bei den Niedersachsen), dieses mal nicht geprüft, aber wohl beliebtes Thema die Coronaarbeitsschutzstandards. Und die BKs (außer historische) solltet ihr im Schlaf runterbeten können. Lest die Merkblätter dazu durch.
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