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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie stehen meine Chancen?



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LineBiene
12.01.2019, 18:51
@doktor dolittle
So richtig erschließt sich mir dein Gedanke noch nicht. Was mache ich denn, wenn die Übergangsregelung nicht zu meinen Gunsten ausfällt?
Für mich hat dein Vorschlag etwas von Russisch Roulette. Vielleicht stehe ich aber auch einfach nur auf dem Schlauch.

Und woher hast du die Info, dass ALLE Wartesemester verfallen? Das ist mir gänzlich neu.

doktor dolittle
12.01.2019, 19:31
Also nochmal: der aktuellen Grenzrang liegt bei 14 Wartesemester und einem NC von 2,3. Dieser Wert wird sich leicht zum Wintersemester 19/20 nach unten verändern. Du hast zum Wintersemester 19/20 14 Wartesemester und einen NC von 2,1. Wenn sich der Grenzrang nicht all zu sehr verändert hast du zu dem Wintersemester 19/20 einen Platz ergattert..

Ab dem Sommersemester 20 steht das neue Vergabeverfahren mit einer anfänglichen Übergangsfrist. Solltest du nun zuvor keinen Platz erhalten haben so kommt die Übergangsregelung aller Wahrscheinlichkeit nach bei dir zum Tragen und du erhältst einen Platz in Humanmedizin. Wenn es dann warum auch immer nicht klappt bewirbst du dich in der Übergangsregelung zum Wintersemester 20/21 mit deinen bis dahin 16 Wartesemestern für Zahnmedizin und hast wohl deine Notlösung sicher.

Wenn du dich so bewirbst hast du Wintersemester 19/20 und Sommersemester 20 eine realistische Chance Humanmedizin zu studieren. Ich denke dieses Risiko sollte man eingehen bevor man den Rest seines Lebens einen Job ausüben muss der mehr eine Notlösung darstellt. Zumal der Alltag von Humanmedizin sich doch sehr vom Zahnmediziner unterscheidet.

LineBiene
12.01.2019, 19:43
Aber schau dir doch mal die Veränderung der DN in HM bei 14 WS der letzten Jahre an. Glaubst du wirklich, dass die Veränderung vielleicht bei gerade einmal 0,1 liegt?

Ich lag zudem in HM im WS 18/19 auf dem Rang round about 3800 (habe es gerade nicht genau parat). Mit ca. 3500 hätte man - wenn überhaupt - einen Platz sicher. Und die Übergangsregelung erscheint mir schlichtweg zu unsicher, da es massig Leute gibt, die zum SS 2020 15 WS haben. Da werden sicherlich nicht alle bedient.

Und ZM ist für mich keine halbherzige Alternative - im Gegenteil.

Wie dem auch sei, meine ursprüngliche Frage bezog sich ja auch nur auf meine Chance in ZM zum WS 19/20...

doktor dolittle
12.01.2019, 19:57
Im ersten Beitrag hast du das Zahnmedizinstudium noch als zufriedenstellende Alternative dargestellt.

Wie dem auch sei, vielleicht helfen dir hier ja auch andere

LineBiene
13.01.2019, 20:20
Eben ;-)... niemand sprach von einer - ich zitiere dich - „Notlösung“.

Du erwähntest, dass bei einem möglichen Antritt des Zahnmedizinstudiums alle Wartesemester verfallen würden. Hast du da eine Quelle zu?

davo
13.01.2019, 21:00
Die Wartesemester verfallen soweit ich weiß nicht. Das Problem ist ein ganz anderes: Ab dem SS 2020 gibt es keine Wartezeitquote mehr. Und es sieht so aus als würde der TMS in der Übergangsregelung gleich wichtig sein wie die Wartezeit, d.h. du hast absolut keine Garantie so reinzukommen.

Es ist also korrekt, dass das WS 2019/20 die letzte Chance nach dem bisherigen System ist - das ist also in deinem Fall tatsächlich ein sehr riskanter Poker. Ich glaube, dass es wahrscheinlich klappen wird, aber es wird verdammt knapp. Und falls es nicht klappt musst du dich zum SS 2020 im neuen System bewerben, ohne die bisherige Sicherheit die du zumindest bei Zahnmedizin hast bzw. gehabt hättest.

Falls Zahnmedizin für dich eine echte Alternative ist, würde ich diese also definitiv in Erwägung ziehen.

LineBiene
13.01.2019, 21:42
DANKE, @Davo!!!

Vermute mal, dass sich die DN bei HM wie auch zuvor um ca 0,3 ändert und somit scheitere ich knapp. Problem ist auch, dass ich auf Rang > 3500 bin. Damit ist das Ding in HM doch eigentlich schon durch, oder?

Schreibe im Juli den MedAT in Wien - nur leider muss ich mich ja bereits bis 31.05. bei Hochschulstart beworben und mich bis dahin zwischen HM und ZM entschieden haben. Hat schon was von einem Dilemma ....

davo
13.01.2019, 21:52
Sorry, war vorher unterwegs und hatte die Werte falsch im Kopf. Ich gebe dir Recht, mit 2,1 ist es unwahrscheinlich, dass es in HM klappen wird. Nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich. Wenn man davon ausgeht, dass es einige zusätzliche Torschlusspanik-Bewerber geben wird, erst recht. Meine Prognose lautet 14 / 1,8-2,1, am ehesten 14 / 2,0, und da war ich recht zurückhaltend bzgl. Spontanbewerber.

So gesehen gebe ich dir Recht - wahrscheinlich ist es am sinnvollsten, sich für ZM zu bewerben und ggfs. parallel dazu am MedAT-H teilzunehmen. Es gibt natürlich ein gewisses Restrisiko, dass der Grenzwert doch nur bei 14 / 2,1 liegt, und du dich dann immer fragen könntest, ob du nicht doch einen HM-Platz bekommen hättest, aber wenn Zahnmedizin für dich tatsächlich eine echte Alternative ist, dann würde ich mich definitiv eher für ZM bewerben.

LineBiene
14.01.2019, 17:26
So werde ich es machen. Bin einfach auch nicht risikofreudig genug.

Danke nochmal für deine Auskunft/Bestätigung :-)!

doktor dolittle
14.01.2019, 18:48
Die Wartesemester verfallen soweit ich weiß nicht. Das Problem ist ein ganz anderes: Ab dem SS 2020 gibt es keine Wartezeitquote mehr. Und es sieht so aus als würde der TMS in der Übergangsregelung gleich wichtig sein wie die Wartezeit, d.h. du hast absolut keine Garantie so reinzukommen.

Laut Hochschulstart können in der Übergangsfrist andere Dinge die Wartezeit ergänzen. Das der TMS gleichwertig sein soll ist mir neu.

Zitat Hochschulstart.de

Um den besonderen Belangen von Altwartenden Rechnung zu tragen, wird bei Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin in dieser Quote für einen Zeitraum von zwei Jahren und mit abnehmendem Gewicht die Zeit seit Erwerb der für den gewählten Studiengang einschlägigen Hochschulzugangsberechtigung (Wartezeit) ergänzend neben anderen Auswahlkriterien berücksichtigt.

Homunculi
14.01.2019, 23:31
Laut Hochschulstart können in der Übergangsfrist andere Dinge die Wartezeit ergänzen. Das der TMS gleichwertig sein soll ist mir neu.

Zitat Hochschulstart.de

Um den besonderen Belangen von Altwartenden Rechnung zu tragen, wird bei Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin in dieser Quote für einen Zeitraum von zwei Jahren und mit abnehmendem Gewicht die Zeit seit Erwerb der für den gewählten Studiengang einschlägigen Hochschulzugangsberechtigung (Wartezeit) ergänzend neben anderen Auswahlkriterien berücksichtigt.


Es ist auch noch nichts in Stein gemeißelt, aber im Entwurf sieht es so aus:

Maximal 100 erreichbare Punkte.

Bis zu 45 Punkte über Wartezeit.

5 bis 8 Punkte für eine Ausbildung im Gesundheitsbereich.

Bleiben also noch ~50 Punkte übrig für weitere Auswahlkriterien, wobei der TMS schon im Raum steht (auf Grund von Zeitmangel, bis nächstes Jahr lassen sich keine Auswahlgespräche oder individuelle Tests auf die Beine stellen).

davo
15.01.2019, 05:06
Die Uni Mainz schreibt, dass der TMS zunächst gleich wichtig wie die Wartezeit sein soll, und dann immer stärker an Bedeutung zunehmen soll:

https://www.studium.uni-mainz.de/bewerbungsverfahren-medizin-ab-sose-2020/

Campomaggi
08.02.2019, 21:54
Liebe Leute,

vorneweg: ich frage hier für eine Userin, die sich mit ihrem Account leider nicht anmelden kann, obwohl wohl hier registriert:

13WS, DN 3,0 für Winter 19. Gibt es da vor der Reform noch irgendeine Chance für das Zahni-Studium?


BTW, an wen müsste man sich wenden für derlei Dinge wie Login-Probleme? Habe Ihren Usernamen, vllt. kann da mal ein Moderator drübergucken? Habe bisher keinen finden können.

davo
08.02.2019, 22:11
Nicht so leicht zu sagen, da die Werte durch die im Vergleich zu Humanmedizin viel niedrigeren Bewerberzahlen manchmal recht stark springen. Ich wäre aber bei Zahnmedizin grundsätzlich positiv gestimmt.

Login-Probleme: Da würd ich zuerst mal die Basics prüfen. Was genau ist das Problem, was sagt die Fehlermeldung, schon mal einen anderen Computer oder anderen Browser probiert, Cache schon mal gelöscht, usw.

Campomaggi
08.02.2019, 22:38
Danke dir, davo. Ich geb's erstmal so weiter. :-top

chris.hstart
09.02.2019, 19:53
Ich möchte im WS19/20 Humanmedizin unbedingt in München beginnen.

Abi 1,0 in 2017 mit 804/840 Punkten, bisher noch nicht in D studiert. Kein TMS, kein Beruf

Über die Abiturbestenquote wäre es im WS18/19 möglich gewesen (781 Punkte), aber da war ich gedanklich noch nicht soweit :)

1. Wie wahrscheinlich ist es, daß München auch im WS 19/20 unter 800 Punkten bleibt?
2. Bei AdH lag München jetzt mehrere Jahre bei DN1,1 (mit TMS), das hätte also auch geklappt. Wie kann man abschätzen ob das so bleibt?

Besten Dank schon mal.

chris.hstart
09.02.2019, 20:18
sorry falscher thread, weiß aber nicht wie man's löscht :(

AuraSa
20.07.2019, 10:32
Ich habe auch für Humanmedizin ein Beitrag veröffentlicht, aber da Zahnmedizin mein Plan B ist, würde ich gerne fragen, wie es in Zahnmedizin mit einem Abischnitt von 2,3 aussehen würde? Den TMS würde ich 2020 mitschreiben.

Liebe Grüße :)

davo
20.07.2019, 10:45
Kannst du dir ja selbst ausrechnen ;-) Ein bisschen Eigeninitiative ist durchaus erlaubt... und alle für die Einschätzung nötigen Daten öffentlich verfügbar.

AuraSa
20.07.2019, 10:59
Ja, ich habe beim TMS einige Rechnungen erstellt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es wahrscheinlich auch nur mit einem überaus hervorragenden Ergebnis klappen wird. Daher frage ich mich momentan, ob ich vorsichtshalber eine andere Alternative fürs bornierten nutzen sollte, falls es nötig ist. :)