Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 4 im Hammerexamen
Ich meine die Antwort auf die Altfrage
"Seine Großmutter sagt: Das passiert doch vielen, reiß dich am Riemen! Seine Tante sagt: Stell dich nicht so an, es muss doch weitergehen! Der Onkel meint: Sei kein Weichei, das wirft einen doch nicht um!"
war: Fehlende soziale Unterstützung. :P
Natürlich sieht eine 4 nicht so gut aus wie eine bessere Note, vor allem wenn man so lange dafür gelernt hat. Besonders ärgerlich ist es zudem, wenn dann viele schwammig formulierte (oder eben nicht eindeutig lösbare) Fragen einem zusätzlich zur eigenen Aufregung im Weg standen. Absolut nachvollziehbar.
Dennoch: Zunächst ist die Note noch nicht in Stein gemeißelt. Hoffen wir, dass viele Anfechtungen durchgehen, vielleicht lässt sich da noch was machen.
Aber auch wenn nicht, dann gibt es immer noch die mündliche Prüfung. Wenn ich das richtig verstanden habe würde eine 3 im mündlichen reichen um insgesamt eine 3 zu bekommen. Das ist doch erst einmal nicht unrealistisch. :)
Und wenn es letztendlich doch eine 4 werden sollte: Den meisten Arbeitgebern sind Berufserfahrung, Deutschkenntnise und das Auftreten beim Bewerbungsgespräch bestimmt deutlich wichtiger. Gerade in der Inneren gibt es doch so viele freie Stellen, dass sich bestimmt die eine oder andere Klinik trotzdem um dich reißen wird. ;)
Ich habe von vielen Leuten gehört, dass sie im PJ mit Jobangeboten überschüttet wurden, wenn sie sich gut angestellt haben. Außerdem wurde hier ja bereits erwähnt, dass nach dem ersten Job die Praxiserfahrung dafür sorgt, dass man auch an anderen Häusern gerne genommen wird.
Ich hoffe ich konnte einen kleinen Teil dazu beitragen dich zu beruhigen. Jetzt ist der Teil erst mal vorbei, du hast noch gute Chancen die 4 in eine gesamt-3 zu verwandeln, also verbringe die nächsten Tage mit ein paar schönen Sachen. Das Wetter soll ja auch bald wieder besser werden, und nach ein paar Tagen kannst du dann vielleicht auf diese Chancen fokussiert etwas entspannter werden. :)
Danke für die aufbauenden Worte :) Im mündlichen will ich nochmal richtig reinhauen, dass es hoffentlich eine 3 wird!
Kann mir zwar nicht vorstellen, dass 4-5 Fragen noch angefochten werden, aber man kann ja hoffen :D
Ich werde jetzt erstmal wieder fokussierter drangehen und schauen wohin die Reise geht!
little_lunatic
13.04.2018, 11:51
Ich kann verstehen, dass eine 4 ärgerlich ist wenn man viel gelernt hat und eigentlich viel weiß. Aber du hast eine der schwersten Prüfungen die es gibt bestanden. Bis dahin zu kommen schafft nicht jeder. Und bestehen noch weniger. Und du hast bestanden! Das ist super! Sei fair mit dir selbst. Es gibt genug Menschen und Situationen die einen fertig machen und auch im medizinischen Job braucht man ein dickes Fell. Also mach dich nicht selbst fertig. Du hast bestanden und das zählt!
Kann mir zwar nicht vorstellen, dass 4-5 Fragen noch angefochten werden, aber man kann ja hoffen :D
Wie wäre es denn jetzt mal selbst die Initiative zu ergreifen? Denn jeder kann Fragen anfechten. Was spricht dagegen sich in den nächsten Tagen ein paar Stunden vor die Lehrbücher zu setzen und gute Quellen zu suchen?
Wie wäre es denn jetzt mal selbst die Initiative zu ergreifen? Denn jeder kann Fragen anfechten. Was spricht dagegen sich in den nächsten Tagen ein paar Stunden vor die Lehrbücher zu setzen und gute Quellen zu suchen?
Gute Idee. Werde ich heute mal versuchen!
escitalopram
13.04.2018, 12:57
Natürlich hat man mehr wissen, wenn man eine 1 oder 2 hat. Aber was bringt es dir, wenn du dieses Wissen nicht anwenden kannst? Denn wenn du nicht organisiert bist und dich bei der Stationsarbeit verzettelst, dann hast du auch keine Zeit dir über die Therapie Gedanken zu machen. Wenn du zwar viel Wissen hast, aber für deine Briefe ewig brauchst, weil du stundenlang an den Formulierungen sitzt, dann hast du keine Zeit. Wissen ist also nicht alles (auch wenn man das als Absolvent des M2 denkt ;-)).
Natürlich hast du völlig Recht, aber irgendwie ist es auch alles selbstverständlich, oder? Dass man als Arzt zuverlässig, sauber und möglichst zügig arbeitet, dürfte klar sein. Ob da tatsächlich dazwischen und den (guten) Noten eine inverse Korrelation besteht, na ja. Durch diverse Praktika und Famulaturen habe ich teilw. schockierende Situationen erlebt. Zum Beispiel Kardio-Assistenten im 2. oder 3. Jahr, die (in der jew. Situation wichtige) Eliminationswege von Digoxin vs. Digitoxin nicht beachten/kennen oder Patienten kurz vor der Entlassung auf Heparine umstellen und und und. Ich will das nicht pauschalisieren, das ist zum Glück nicht der Standard, aber es handelt sich dabei um keine überspitz dargestellten Inhalte sondern um reale Situationen, die so in Unikliniken passiert sind... Und ob das gerade die 1er Kandidaten gewesen sind oder eher nicht, na ja. Natürlich kann man nie alles wissen, natürlich gibt es keine perfekten Menschen, aber irgendwie gibt es Inhalte, die man wirklich wissen muss, zumal sie auf dem "eigenen" Gebiet sind. Und das sage ich als jemand, der nie klinisch tätig sein möchte und Kardio ist jetzt ganz und gar nicht mein Lieblingsfach... Und auf die Prüfung zu kommen, bei uns hatten manche Probleme ein Kammerflimmern-EKG zu erkennen und waren sich nicht sicher, welcher Rhythmus (pulslose VT) zu schocken ist. Keine Ahnung, wenn man das am Ende des Studiums nicht beherrscht, weiß ich auch nicht. Und wie gesagt, ich will weder Kardiologie machen noch klinisch tätig sein, aber ich finde, gerade diese absoluten Basics, die meiner Meinung nach auch in der Praxis extrem wichtig sind, sollte man am Ende des Studiums kennen...
escitalopram
13.04.2018, 13:03
Und das kannst DU beurteilen? RESPEKT!
Nicht einmal ICH wage es zu beurteilen, welchen Kenntnisstand jemand in einem Examen hat! Ich kenne Studenten / AÄ, die einen verdammt großen Kenntnisstand haben, aber ihr Wissen nicht an den Mann bringen können. Genauso wie diejenigen, die einen sehr begrenzten Horizont haben, aber intuitiv das richtige sagen / machen.
Und DU willst anhand eines Kreuzexamens beurteilen, ob jemand fleißig gelernt hat oder nicht? :-nix
Man erlebt ja doch in diversen Kursen, Praktika, Famulaturen etc. den Kenntnisstand vieler Studenten. Wenn man am Ende des Studiums Probleme hat, Kammerflimmern-EKG zu erkennen oder z.B. nicht weiß, welche Rhythmen zu schocken sind und welche nicht, weiß ich es auch nicht. Von den Kenntnissen der gängigen Antibiotika gar nicht zu sprechen. Finde das am Ende des Studiums mehr als fragwürdig...
Ich will nicht beurteilen, ob man fleißig gelernt hat oder nicht. Fleiß ist ja nicht gleich Leistung und geistige Kapazität. Aber was will man auch erwarten, wenn heutzutage deutsche Approbation + perfekte Deutschkenntnisse als "besondere" Eigenschaften gelten...
Es soll Leute geben, die kreuzen den schlimmsten Schwachsinn zusammen, bestehen gerade so mit einer 4, haben aber in jedem mündlichen Examen eine gute bis sehr gute Note. Warum? Weil die einfach schriftlich auf keinen grünen Zweig kommen.
Also Ball flach halten und abwarten. Bestehen ist die Maßgabe. Alles Weitere wird sich finden...
Mag alles sein, aber wir wissen ja auch, dass M3 jetzt sowieso mehr oder weniger eine Formalie ist. Von daher... Ob da die 1 oder 2 so viel aussagt und v.a. sind da die Standards von Prüfer zu Prüfer sooo unterschiedlich. Im Hammerexamen hat man zumindest gleiche Bedingungen für alle und die Leistungen sind zumindest unter den Kandidaten des jew. Examens vergleichbar. Keine Ahnung, fällt mir persönlich einfach schwer zu glauben, dass man mit einer 4 absolut solide Kenntnisse hat, dabei kennen die meisten Studenten nicht einmal die gängigen Antibiotika etc. Wie gesagt, mag Ausnahmen geben wie immer, aber der Standard ist das nicht.
Ich habe nie behauptet, dass es invers wäre. Es gibt nur Leute, die zwar gute Noten haben, aber im ärztlichen Alltag nicht klar kommen.
Und eine Famulatur spiegelt nicht alles wider. Hast du nachgefragt, warum die Ärzte es so gemacht haben. Manchmal gibt es durchaus sinnvolle Erklärungen dafür.
Und das IMPP prüft ja wohl nicht praxisrelevante Dinge (klingt aber in deinem letzten Abschnitt so).
escitalopram
13.04.2018, 13:10
Ja, natürlich habe ich nachgefragt, bzw. der Oberarzt hat es mehr als deutlich klar gestellt, dass es sich um eindeutig falsche Entscheidungen gehandelt hat. ;-) Und diese Situationen sind wie gesagt nicht nur ein einziges Mal in EINER Famulatur passiert, sondern in vielen Praktika, Famulaturen etc. Ist zum Glück nicht der Standard, aber es kommt durchaus häufig vor...
Dass das IMPP auch total bescheuerte Sachen abfragt, da besteht keinerlei Zweifel! Viele Fragen sind auch mehr als fragwürdig bezüglich der Relevanz. Aber so ist das halt, die Fragen müssen leider auch sein. Mein Punkt ist lediglich, dass es gewisse SEHR wichtige Basics gibt, die man beherrschen muss und die werden tatsächlich auch im Examen abgefragt.
Dass es Leute gibt, die trotz guter Noten als Ärzte nicht geeignet sind - da besteht auch keinerlei Zweifel. Zumal man Menschenumgang und gute Erziehung durch gute oder schlechte Noten nicht bekommt. Aber mir ging es um etwas anderes.
Ich weiss, dass ich deutliche Lücken hatte, wenn ich eine 4 bekommen habe. Aber insbesondere in Innere und CHirurgie habe ich mich sehr sehr sicher gefühlt. Ich habe jeden Tag mindestens 5 Fragen im Nachhinein verändert und dadurch falsch beantwortet.
Es ist jetzt eine 4 und mir fehlen leider 4 Fragen für die 3. Daraus wird eh nichts und ich muss mich damit abfinden.
War einfach die akute Verzweiflung und der Schock im ersten Moment. Ist mir schon klar, dass jemand, der eine 2 hat mehr weiss als ich.
escitalopram
13.04.2018, 13:24
WHSmith - Meine Ausführungen oben sind nicht auf dich bezogen! Es ging vielmehr darum, dass hier wieder die Aussage "Die Note sagt nichts aus." und eine Anspielung darauf kam, dass "leistungsstarke Kandidaten" fast schlechter im klinischen Alltag wären als jemand, der gerade so bestanden hat.
Hat jemand eine Ahnung wie das mit dem “anfechten” laeuft? Bzw hat jemand da die potentiellen Fragen aus dem eingerichteten sammel Thread schon eingereicht? Zaehlt die Anzahl der Leute die gewisse fragen anfechten wohl auch auf gewisse Art und weise?
WHSmith - Meine Ausführungen oben sind nicht auf dich bezogen! Es ging vielmehr darum, dass hier wieder die Aussage "Die Note sagt nichts aus." und eine Anspielung darauf kam, dass "leistungsstarke Kandidaten" fast schlechter im klinischen Alltag wären als jemand, der gerade so bestanden hat.
Alles klar ! War einfach nur verzweifelt, dass ich keine Stelle mehr für Psych oder Innere in einer größeren deutschen Stadt mehr finden werde mit dieser Leistung.
Vielleicht habe ich ja Glück und 5 Fragen werden in meinem Sinne geändert oder sogar rausgenommen :D
Aber mache mir lieber keine Hoffnungen.
escitalopram
13.04.2018, 13:28
Ja, ich weiß, dass es dir um die Stellensituation ging! :) Wie gesagt, das klappt bei dir ganz bestimmt. Haben auch die anderen gesagt. Fühl dich gedrückt!
Feuerblick
13.04.2018, 13:29
Hat jemand eine Ahnung wie das mit dem “anfechten” laeuft? Bzw hat jemand da die potentiellen Fragen aus dem eingerichteten sammel Thread schon eingereicht? Zaehlt die Anzahl der Leute die gewisse fragen anfechten wohl auch auf gewisse Art und weise?
Einreichen kannst du strittige Fragen (mit entsprechender Quellenangabe) auf der Seite des IMPP. Der Link dürfte im entsprechenden Thread stehen. Nein, die Anzahl der Leute, die anfechten, zählt nicht. Es zählt nur, ob die Frage formal falsch gestellt wurde oder ob mehrere Antworten richtig gewesen wären. Dennoch ist es schlauer, wenn mehrere Leute strittige Fragen einreichen... nicht, dass alle sich auf "TEAM" ("Toll, ein anderer machts") verlassen...
Man erlebt ja doch in diversen Kursen, Praktika, Famulaturen etc. den Kenntnisstand vieler Studenten. Wenn man am Ende des Studiums Probleme hat, Kammerflimmern-EKG zu erkennen oder z.B. nicht weiß, welche Rhythmen zu schocken sind und welche nicht, weiß ich es auch nicht. Von den Kenntnissen der gängigen Antibiotika gar nicht zu sprechen. Finde das am Ende des Studiums mehr als fragwürdig...
Ich kenne Augenärzte, Dermatologen und Radiologen, die wissen das auch nicht. Und die sollte man auch nicht stören in ihrem Habitat namens Prxis. Mein Gott, Du weißt doch gar nicht, was die Menschen vorhaben. Du willst nicht in die Klinik. Vielleicht sagen die von Dir, dass Du total unfähig mit Nadel und Faden bist. Dafür kannst Du ganz toll Antibiotika. Also ab in die Infektiologie / Labormedizin.
Kannst Du jetzt (mit bestandenem 2. STEX) eine Notfallnarkose oder eine Narkose für einen kleinen Eingriff? Eine Appendektomie? Was Kleines: eine Entfernung eines Muttermals? Eine Lokalanästhesie? Beurteilen, ob die Konjunktivitis eine Antibiose benötigt? Und wenn ja, welche?
Solange man selbst nicht Mutter Maria ist, sollte man bei der Auswahl der Steine zurückhaltend sein. ;-)
Keine Ahnung, fällt mir persönlich einfach schwer zu glauben, dass man mit einer 4 absolut solide Kenntnisse hat, dabei kennen die meisten Studenten nicht einmal die gängigen Antibiotika etc. Wie gesagt, mag Ausnahmen geben wie immer, aber der Standard ist das nicht.
Was reitest Du denn immer auf den Antibiotika rum? Kannst immer noch Unfallchirurg werden. ;-)
Feuerblick
13.04.2018, 13:30
Alles klar ! War einfach nur verzweifelt, dass ich keine Stelle mehr für Psych oder Innere in einer größeren deutschen Stadt mehr finden werde mit dieser Leistung.
Vielleicht habe ich ja Glück und 5 Fragen werden in meinem Sinne geändert oder sogar rausgenommen :D
Aber mache mir lieber keine Hoffnungen.
Was dir aber wahrscheinlich keine fünf zusätzlichen Punkte einbringen wird. Wir hatten das schon... Gibt beim IMPP übrigens Tabellen, denen man entnehmen kann, was einem zusätzliche Fragen gebracht hätten. Da kannst du ja mal nachschauen, wie es in den Vorjahren war.
escitalopram
13.04.2018, 13:36
Ich kenne Augenärzte, Dermatologen und Radiologen, die wissen das auch nicht. Und die sollte man auch nicht stören in ihrem Habitat namens Prxis. Mein Gott, Du weißt doch gar nicht, was die Menschen vorhaben. Du willst nicht in die Klinik. Vielleicht sagen die von Dir, dass Du total unfähig mit Nadel und Faden bist. Dafür kannst Du ganz toll Antibiotika. Also ab in die Infektiologie / Labormedizin.
Ja natürlich, aber du sprichst ja über FA, die nicht gerade frisch das Examen geschrieben haben! Und darum geht es mir. Und ich habe auch über Assistenten im 2. oder 3. Jahr gesprochen, die WIRKLICH relevante (Digoxin/Digitoxin) für IHR FACH Inhalte nicht wissen/beachten. Wir wollen nicht hier Äpfel mit Birnen vergleichen.
Kannst Du jetzt (mit bestandenem 2. STEX) eine Notfallnarkose oder eine Narkose für einen kleinen Eingriff? Eine Appendektomie? Was Kleines: eine Entfernung eines Muttermals? Eine Lokalanästhesie? Beurteilen, ob die Konjunktivitis eine Antibiose benötigt? Und wenn ja, welche?
Solange man selbst nicht Mutter Maria ist, sollte man bei der Auswahl der Steine zurückhaltend sein. ;-)
Eine Narkose kann ich zumindest medikamentös aufzählen und die Medikamente ihren Klassen zuordnen. Die durchführen oder Appendektomie natürlich nicht, das haben wir im Studium nicht gelernt und im Examen werden ja diese Kenntnisse auch nicht erwartet. Das lernt man ja auch erst in der FA-Ausbildung. Das sind aber auch absurde "Argumente" und v.a. keine Kenntnisse, die man nach dem M2 beherrschen kann oder sollte. Im Gegensatz zu wichtigen Medikamenten-Kenntnissen oder EKG-Bildern etc. und darum ging es mir.
Was reitest Du denn immer auf den Antibiotika rum? Kannst immer noch Unfallchirurg werden. ;-)
Never ever. Habe keine Lust auf zahlreiche Nacht- und WE-Dienste, tiefste Augenringe und kein soziales Leben. ;-) Und dafür könnte man mich nicht gut genug bezahlen. :)
PS: Ich würde aber gerne mit dir ein paar Dienste machen, denn offenbar kann man von dir viel lernen. Und wie angemerkt, ist Kompetenz leider nicht mehr selbstverständlich. ;)
Ach Hase, ich glaube, Du willst es einfach nicht verstehen. Natürlich gibt es Leute, die einfach unfähig sind. Auch in ihrem eigenen Fach. Es soll aber auch Leute geben, die in ihrem Fach glänzen, aber auch nur Millimeter aus ihrem Fachgebiet raus überhaupt nichts mehr auf die Kette kriegen. Und das fängt doch teilweise schon im Studium an. Ja klar muss man das STEX bestehen. Aber muss ich deswegen Interesse an Innerer, Chirurgie, Infektiologie haben? Nein! Und wenn ich schon weiß, dass Papas Augenarztpraxis auf mich wartet, muss ich dann ein EKG wirklich auswerten können? Nein!
Egal. Ihr habt bestanden und gut ist. Egal, welche Note.
Die wirklich relevanten Basics und Advanceds werden Euch in der Weiterbildung schon beigebracht. Und dann, aber auch wirklich erst dann, wirst Du sehen, ob Du eine Nulpe vor Dir hast, die es einfach nicht lernen will / kann / wasauchimmer, oder jemanden, der einfach in seinem Fach brilliant ist, aber außerhalb seines Fachs schon nach 10cm nach dem Weg fragen muss...
escitalopram
13.04.2018, 13:55
Ja, nur darum ging es hier in der Diskussion ja gar nicht. Ich wollte lediglich darauf angehen, dass die Kommentare wie "Die Note sagt nichts aus." nicht immer ganz zutreffend sind und wohl 1er und 2er Kandidaten i.d.R. ein breiteres Wissen haben als jemand der gerade so bestanden hat. Das wars.
Aber muss ich deswegen Interesse an Innerer, Chirurgie, Infektiologie haben? Nein! Und wenn ich schon weiß, dass Papas Augenarztpraxis auf mich wartet, muss ich dann ein EKG wirklich auswerten können? Nein!
Nö, aber trotzdem ist es eine schräge Vorstellung, da wir ja über den Zustand direkt nach dem M2 sprechen. Ich weiß nicht, ob ich irgendwas falsch gemacht habe, aber obwohl mich die meisten klinischen Disziplinen nicht wirklich interessieren, habe ich mich bemüht, zumindest "wichtige" Fächer global zu lernen und wichtigste Inhalte wie EKG oder wichtige Medikamente zu beherrschen...
NummerEins
13.04.2018, 14:53
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