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Ein unglaublich schönes Reiseziel

Exotisches Famulieren in Taiwan

Saskia Fischer

Nadeln stechen war Studenten leider nicht erlaubt

In der TCM-Abteilung des Krankenhauses war ich auf das Zusehen beschränkt: Leider durften Studenten nicht selber Nadeln stechen – zumindest nicht an den Patienten. Auch dort war der Arzt stets bemüht, mir etwas beizubringen, leider waren seine Englischkenntnisse spärlich. Dafür habe ich umso mehr gesehen: Akupunktur und Moxibustion, traditionelle chinesische Diagnostik, Tuina-Massagen und natürlich die chinesische Apotheke.

Exotisches Famulieren in Taiwan

istockphoto

Dschungel und High-Tech

Einmal wöchentlich besuchte ich auch den studentischen Akupunkturclub, in dem ich dann unter professioneller Anleitung das Akupunktieren lernte. Taiwan ist ein sehr abwechslungsreiches Land: Man kann durch den Dschungel wandern, am Strand relaxen, aber auch Großstädte, High-Tech und Service in ungeahnten Dimensionen erleben. Die Betreuung vor Ort war sehr gut und es wurde mir auch sehr leicht gemacht, neue Kontakte zu knüpfen. Allerdings – und das ist trotz des schönen Aufenthalts ein Minuspunkt – würde ich diese Universität nicht weiterempfehlen, wenn man nicht nur Taiwan kennen lernen, sondern auch gerne viel über Akupunktur lernen möchte. Hier hätte ich gerne weniger Einschränkungen vorgefunden, eine andere Uni hätte vielleicht mehr Möglichkeiten geboten. In jedem Falle ist es sehr ratsam, bereits Vorkenntnisse in TCM zu haben. Zu Taiwan insgesamt kann ich nur sagen: Für mich gibt es kein schöneres Reiseziel und ich werde bestimmt noch einmal dorthin zurückkehren!
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