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Sichere deine Zukunft

Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge auch bereits in jungen Jahren wichtig

Redaktion MEDI-LEARN

Häufiges ist häufig
Jeder Fünfte ist betroffen

Häufiges ist häufig – so lautet ein bekannter Lehrspruch in der Medizin, demzufolge der Arzt bei den Symptomen seiner Patienten zunächst an die geläufigen Volkskrankheiten denken und der Statistik die führende Hand bei der Wahl der zur Diagnose führenden Untersuchungen lässt. Die erste Aufmerksamkeit gilt also zunächst den häufigen Kandidaten für eine Diagnose. Dieser Erfolg versprechende Grundsatz kann auch für den Themenbereich der Berufsunfähigkeit zu Grunde gelegt werden: denn statistisch gesehen werden 20 % aller Erwerbstätigen berufsunfähig - das ist eine sehr hohe Zahl und somit ein häufiges Vorkommen. Grund genug, sich ein mal ein paar Minuten zu nehmen, um sich mit dieser Problematik zu beschäftigen.

Berlin erzeugt so viele Berufsunfähige, wie Frankfurt Einwohner hat
Oder: Einmal durch den Hörsaal und zurück

Um diese Zahl (20 % der Bevölkerung werden berufsunfähig) noch einmal zu verdeutlichen, führen wir nun ein kleines Rechenbeispiel durch. Nimmt man in diesem fiktiven Rechenbeispiel Berlin mit seinen knapp 3,4 Mio. Einwohnern als Grundlage und setzt sie als Grundmenge der Erwerbsfähigen zu einem Zeitpunkt X, so werden davon der Statistik zu Folge ein Fünftel, das sind rund 680.000 Menschen, im Laufe Ihres Berufslebens berufsunfähig. Diese Zahl entspricht grob der Einwohnerzahl von Frankfurt mit seinen 650.000 Einwohnern. Anderes Beispiel: Wir nehmen einmal an, dass dein Semester aus rund 500 Leuten besteht, der obigen Rechnung zu Folge kannst du davon ausgehen, dass 100 dieser Studenten später in irgendeiner Form berufsunfähig werden. Sie werden bereits vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze nicht mehr im Erwerbsleben stehen. Ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen sie allerdings nach wie vor. Letztes Beispiel: stell dir vor, dass dein Hörsaal im Rahmen der offiziellen Abschiedsveranstaltung nach dem letzten Staatsexamen bis auf den letzten Platz gefüllt ist und male dir nun aus, dass sich jede fünfte Reihe plötzlich leert, denn die Betroffenen würden fiktiv berufsunfähig und können nicht mehr auf das Erwerbseinkommen zur Sicherung des Lebensunterhaltes zurück greifen. Wir hoffen, dir das mit dem Faktor 1:5 häufige Risiko treffend veranschaulicht zu haben.

Gelauscht (Foren)

Berufsunfähigkeit

Der Staat leistet nur minimale finanzielle Unterstützung
Mehr als von der öffentlichen Hand in den Mund leben

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen wird also mehr als deutlich, warum die Absicherung vor einer möglichen Berufsunfähigkeit heutzutage alleine schon durch den gesunden Menschverstand auf Grund des statistisch vergleichsweise hohen Risikos nahe gelegt wird. Noch dazu vor dem Hintergrund, dass die öffentliche Hand hier bedingt durch die Minimalunterstützung eine eigene Absicherung quasi verlangt, denn aus dieser Richtung kannst du im Falle eines Falles keine nennenswerte finanzielle Hilfe mehr erwarten: Die gesetzliche BU-Rente liegt derzeit zwischen 600 und 700 € und übersteigt nur in Ausnahmefällen das Sozialhilfe-Niveau (Quelle: stern.de,
http://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/versicherungstipps/index.html?id=524349 )
Eine Absicherung vor Berufsunfähigkeit ist daher eigentlich für jeden ein Muss, will man nicht später im Falle des gar nicht einmal so seltenen Falles (1:5) von der sprichwörtlichen, in diesem Falle öffentlichen Hand in den Mund leben.

Wie kann ich als Student eigentlich berufsunfähig werden?
Seine (potentielle) Arbeitskraft versichern

Nun mag mancher einwenden, dass ich als Student ja noch gar keinen Beruf habe und somit ja auch noch gar nicht von der Berufsunfähigkeit betroffen sein kann. Dem ist aber nicht so: Gerade als Student sollte man den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mehr als in Erwägung ziehen, denn im Falle eines Falles kann man ja seinen Beruf als Arzt ja komplett nicht mehr ausüben. Und in den zurück liegenden Jahren des Studiums hast du sicher einiges an Kraft, Zeit und Nerven investiert, so dass dir im Unglücksfall ein Ausgleich in Form einer Zusatzrente sicher willkommen wäre. Bei wem sich als Student in Folge von Krankheit heraus stellt, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, der kann nämlich schon im Studium die Leistungen seiner Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen. Es gibt also gute Gründe, auch als junger Student seine Arbeitsfähigkeit zu versichern und sich am Markt nach den kostengünstigen und studentenfreundlichen Alternativen zu erkundigen, um hier von Anfang an auf Nummer sicher zu gehen.
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