Klinikwahrheiten - Bewertung einsehen

Klinikum St. Georg - datenschutzerklaerung_check=[24] - Leipzig | |
| Nr. der Bewertung: | 9051-1224 (Hits: 97) |
| Autornickname: | MED1* (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Klinikum St. Georg |
| Stadt: | 4159 Leipzig |
| Fachrichtung: | datenschutzerklaerung_check=[24] |
| Tätigkeit: | Kinder- und Jugendmedizin |
| Zeitpunkt: | 2023 |
| Chefarzt: | |
| Bundesland: | reguläre Bezahlung |
| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Die Pädiatrie beginn 7:30 mit der Übergabe auf Station, bevor es dann zur großen Morgenbesprechung zusammen mit der Kinderchirurgie und Kinderradiologie geht. Hier sieht man u.a. viele Röntgen- und MRT-Bilder inklusive radiologischer Beurteilung - ebenso als Prüfungsvorbereitung nützlich. Anschließend steht der Stationsalltag mit Visite und Aufnahmen an. Wenn man möchte, kann man eigene Patienten (natürlich mit ärztlicher Betreuung) größtenteils allein betreuen. Hauptarbeit stellen vor allem die Aufnahmen da. Hier geht es um gründliche Untersuchungen, Blutabnahmen und das Ausfüllen des Anamnesebogens. Bei Problemen oder Fragen konnte ich mir stets ärztliche Unterstützung holen. Am meisten habe ich bei der Besprechung der Anamnesebögen mit den ärztlichen Kollegen lernen können- was ist wichtig, was muss ich fragen etc. Insgesamt arbeitet man, je länger man dabei ist, immer selbstständig. Später folgt meist das gemeinsame Mittagessen. Hier wird man als Pjler gut aufgenommen und die Hierarchien sind hier um einiges flacher als in universitären Häusern. Von Assistenten bis Oberärzten und sogar Chefärzten sitzen hier alle an einem Tisch und es herrscht eine sehr lockere Stimmung- selten im PJ so viel gelacht!. Täglich laufen mehrere verschiedene Spezialambulanzen, sodass man eben nicht das ganze PJ mit Aufnahmen beschäftigt ist, sondern z.B. auch in die Rheuma-, Immundefekt-, Endokrino- oder z.B. Gastrosprechstunden hineinschnuppern kann. Manchmal ist es auch möglich bei Gelenkpunktionen zuzusehen. Ich war sehr gerne bei den ÖGD/ Kolos dabei- wo man auch assistieren darf. Hier kann man wirklich viele Eindrücke vor dem Berufsstart mitnehmen. Besuche in der Notaufnahme, auf der KinderITS oder in der Neo sind genauso empfehlenswert! 14:30 geht es dann zur Tagesbesprechung, wo man auch als PJler seine aufgenommenen Patienten vorstellt und manchmal auch theoretische Fragen gestellt bekommt. Ähnlich geht es in den Chefarztvisiten zu. Hier kann man mit Wissen zu seinen aufgenommenen Patienten glänzen. Ich hatte nie das Gefühl, vor den anderen "gegrillt" zu werden, stattdessen war man hier wirklich daran interessiert, dass ich hier etwas mitnehme. Insgesamt habe ich mich sowohl im schwesterlichen als auch im ärztlichen Team sehr willkommen und wohl gefühlt. Meist waren wir mind. 2 Pjler/ Famulanten, sodass man sich in die Aufgaben gut hineinteilen konnte. Durch die zahlreichen Visiten, PJ-Tage und Nachbesprechungen zu den Patienten lernt man viel fast "nebenbei". Wer viel sehen und lernen will, neben Basics auch mal etwas über seltene Kolibris erfahren will und ein aufgeschlossenes, lustiges Team sucht ist hier genau richtig! Auch im Hinblick auf eine spätere Bewerbung kann ich ein Tertial hier nur empfehlen! |
| Note Weiterbildungsangebot: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Ich habe hier mein 3. Tertial absolviert. Am St. Georg bekommt man pro Tertial 3 freie Tage zur freien Verfügung. Zusätzlich finden pro Monat 2 "2days4you" statt. An dem ersten Tag gibt es je nach Themengebiet (pro Tertial insg. 4, Innere, Chirurgie, Diagnostik und weitere Fächer) diverse Vorträge zu jeweils einem Fachgebiet als Vorbereitung/ Repetitorium vor dem M3. Am zweiten Tag geht es dann in die jeweiligen Kliniken und es werden ganz verschiedene Lernmodule von Thoraxdrainagelegen, Schockraumtraining, Rea-Training, chirurgisches Nähen, Gipsen bis hin zu Blutausstrichen oder geriatrische Assessments angeboten. Eine super Vorbereitung in Hinblick auf die anstehenden Prüfungen und man lernt auch die anderen Pjler kennen! |
| Note Forschung: | 2 - gut |
| Kommentar Forschung: | Forschung läuft eher über die Spezialambulanzen. Es ist nicht verpflichtend. Interesse an der Forschung wird aber sehr gern gesehen |
| Note Zeit: | 2 - gut |
| Kommentar Zeit: | Ca. 40 Stunden/Woche. Ich konnte meine Zeit gut selbst einteilen und pünktlich gehen. |
| Bezahlung: | PJ-Tertial |
| Kommentar Bezahlung: | 200 Euro pro Monat (2023) und gratis Essen |
| Note Karriere: | 2 - gut |
| Kommentar Karriere: | Wie in allen Kliniken- Bewerbungen von ehemaligen PJlern werden sehr gern gesehen. Manchmal muss man Glück haben |
| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Super. Siehe großer Text am Anfang |
| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Hab mich sehr wohl gefühlt. Konnte bei Fragen/ Problemen stets jemanden ansprechen und mir Unterstützung holen |
| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Super Tipp abseits vom universitären Trubel! Eine klare Empfehlung meinerseits. |
Redaktioneller Tipp
Auf dem Weg zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?Redaktioneller Tipp
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