31.05.2011

Ausgabe 548

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591681Nachgefragt!
Bewerberinterview: Kurz davor und doch weit entfernt - der Weg in Richtung Medizinstudium
...

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Selbstüberforderung gefährdet deinen Studiumserfolg
3.Studienplatztausch
  
4.Interview zum Aufenthalt in Finnland
5.Cartoon der Woche: Farbenblind
6.Beste Berufsaussichten: Biomedizintechniker gefragt
  
7.Intensiv (Blog)
8.MEDI-LEARN Interviews
9.Direkte Fragen an hochschulstart.de
  
10.Impressum

    

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 1. Editorial
  

Hallo,

in der heutigen Ausgabe der Onlinezeitung haben wir einen Artikel für dich, der sich mit dem Thema Lernstress befasst und aufzeigt, dass man sich selbst nicht überfordern sollte, da das den Studienerfolg gefährdet.

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Auch präsentieren wir dir zwei Interviews. Während Thomas berichtet, wie er an an sein Praktikum in Finnland gekommen ist und wie ihm dies gefallen hat, befindet sich Michael noch ganz am Anfang in Sachen Studium und zwar ist er dabei sich zu bewerben. In Sachen Bewerbung kannst du jetzt über uns direkt Fragen an hochschulstart.de zu stellen.

Beste Berufsausscihten haben derzeit Absolventen des Studiengangs Biomedizinische Technik an der der Uni Rostock, denn diese sind derzeit deutschlandweit schwer gefragt. Wieso und Warum beantwortet dir der Artikel.

Für die unter euch, die einen neuen Studienplatz suchen oder dies in Erwägung ziehen, haben wir die Studienplatztauschbörse.

Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Kristina, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN


Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 07.06.2011
o In den Foren gelauscht
o Erfahrungsbericht Slowakische Republik

  

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 2. Selbstüberforderung gefährdet deinen Studiumserfolg - Schlechtes Gewissen als ständiger Begleiter

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Als Medizinstudent bist du im Grunde nie allein: Zumindest das schlechte Gewissen begleitet dich auf Schritt und Tritt. Höchstens direkt nach einer erfolgreichen Klausur streifst du mal ohne Lernstress durch die Läden, bleibst länger im Bett oder schaust ohne Reue deine Lieblingsserie. Aber auch wirklich nur dann. Ansonsten flüstert es bei vielen von uns, sobald wir uns mehr als drei Meter vom Schreibtisch entfernen, unaufhörlich im Hinterkopf: „Eigentlich müsstest du gerade lernen …“

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Ich kannte einen Studenten, der sich in der Vorklinik so sehr selbst unter Druck gesetzt hat, dass er jeden Morgen um fünf Uhr aufstand, um vor den Veranstaltungen schon mal eine Runde zu lernen. Abends ging er aus demselben Grund nicht vor Mitternacht ins Bett. Als ich andererseits mal einer Kommilitonin erzählte, dass ich möglichst nicht länger als bis 20 Uhr etwas für die Uni tue, meinte die gleich: „So wirst du dein Medizinstudium nicht schaffen.“ Sie hat dann selbst noch vor dem Physikum abgebrochen, und ich habe meins bestanden.

Das ist im Grunde nur folgerichtig: Selbstüberforderung stellt nämlich eine der größten Gefahren für den Studiumserfolg dar. Und genau darauf läuft es hinaus, wenn du dir nicht ausreichend Schlaf gönnst, genug Zeit zum Essen nimmst und deine einzige körperliche Betätigung im Umblättern von Buchseiten besteht. Pausen sind beinahe das Wichtigste am Lernen, ob nun im Bett, am Küchentisch oder beim Sport. Aus gutem Grund sind Arbeitszeit und Urlaubsanspruch in jedem Tarifvertrag genau geregelt – nur gibt es leider keinen für das Medizinstudium.

Du musst also selbst aufpassen, dass das Lernen dich nicht auffrisst, und rechtzeitig deine Grenzen finden. Es ist gut und richtig, wenn du gewissenhaft studierst und mit Engagement deine Doktorarbeit voran bringst. Aber es hilft weder dir noch irgendjemand sonst, wenn dich dabei ständig ein schlechtes Gewissen quält. Das solltest du wohl eher haben, wenn du über Jahre nicht die Balance findest zwischen dem, was du deiner Zukunft schuldig bist und dem, was das Leben im Hier und Jetzt ausmacht. Klausuren kann man wiederholen – die Jugend nicht.

Weitere Hilfen zum Lernen:
Lernen wie die Profis
Profi Tipps MC


   
Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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 3. Studienplatztausch

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Du möchtest gerne die Unistadt wechseln und suchst einen Studenten zum Tausch? Hier bieten wir dir einen Auszug aus den Tauschangeboten unserer Studienplatztauschbörse.

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  • Zahlreiche klinische Abbildungen, hochwertige Grafiken und tabellarische Übersichten
  • Infos zu Symptomen, relevanter Diagnostik und Therapie
  • Interessante Quiz-Fälle aus der klinischen Praxis

  

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 4. Gastbeitrag aus den Länderinformationen: Auslandsaufenthalt konkret - Interview zum Aufenthalt in Finnland

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Wöchentlich präsentieren wir dir an dieser Stelle ein Interview oder Erfahrungsbericht aus einem von insgesamt 32 Ländern, zu denen kostenlose Länderinformationshefte bei der Deutschen Ärzteversicherung erhältlich sind. Du kannst dir zu zahlreichen Ländern gratis Länderinformationshefte bestellen, um deinen Auslandsaufenthalt perfekt vorzubereiten. Das heutige Land, das wir dir vorstellen möchten, ist Finnland.

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1. Warum hast du dich entschieden, in Finnland ein medizinisches Praktikum zu machen?
Aufgrund der guten Betreuung und aus persönlichen Gründen.

2. Welche Weiterbildung hast du in Finnland gemacht?
Famulatur Unfallchirurgie, Kardiologie und Pulmologie.

3. Wie hast du dich auf die Reise vorbereitet und mit wem hast du während der Vorbereitungsphase Kontakt gehabt?
Kontakt mit finnischen Studenten und Vorbereitung mit Sprachführer, Reiseführer bzw. mit Fachbüchern.

4. Welche Formalitäten waren vor Reisebeginn zu erledigen (z. B. Visum, Letter of recommendation etc.)?
Bescheinigung der Universität als Student und Kursübersicht mit Noten.

5. Welche Impfungen und weitere Gesundheitsvorsorge hast du im Vorfeld durchgeführt?
Es waren keine notwendig.

6. Wie hat man dich aufgenommen, als du an deinem Ziel angekommen bist? Wurdest du von jemandem betreut? Wie warst du untergebracht?
Gute Betreuung mit privater Unterbringung.

7. Wie war der erste Tag im eigentlichen Praktikum?
Gut. Zuteilung des eigenen Spindes und der persönlichen Kleidung, Vorstellung des Hauses und der Station, Visiten und praktische Tätigkeiten.

8. Wie klappte die Kommunikation? In welcher Sprache konntest du dich mit Kollegen und Patienten unterhalten bzw. die Untersuchungen durchführen?
Gut, die Kommunikation war auf Englisch und Deutsch möglich. Fast alle Untersuchungen waren – teilweise mit Übersetzer – durchführbar. Länderinformation Finnland der Deutschen Ärzteversicherung.

9. Wo wurdest du genau eingesetzt und was durftest du während deines Praktikums alles machen?
Station, OP, Notaufnahme. Ich durfte alle Tätigkeiten durchführen, die einheimische Studenten durchführen durften, oft auch mehr.

10. Welche Tipps würdest du zukünftigen Studenten geben, die planen in Finnland ein Praktikum zu machen?
Man sollte auf die Verschlossenheit der Finnen vorbereitet sein. Ansonsten werden die "preußischen Prinzipien" dort sehr hoch geachtet.


11. Wenn du deinen Aufenthalt in fünf Sätzen zusammenfassen solltest, wie würdest du ihn abschließend beschreiben?
Gute Vorbereitung, eigenständiges Arbeiten (sofern möglich) und viel Eigeninitiative zeigen!

12. Wenn du deinen Aufenthalt in fünf Sätzen zusammenfassen solltest, wie würdest du ihn abschließend beschreiben?
Bis auf Kardiologie in Helsinki super! Tolle Menschen, tolle Patienten, sehr dankbar und Studenten gegenüber aufgeschlossen!! Oft sehr tolle "Lehrer", die erstaunlich gut über deutsche Studenten denken.

Kostenlose Länderinformationen!

Die Deutsche Ärzteversicherung bietet dir Länderinformationen
zu insgesamt 32 Ländern weltweit
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Autor(in): Thomas R. ([email protected])
  
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 5. Cartoon der Woche: Farbenblind

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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www.Rippenspreizer.com
  
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 6. Beste Berufsaussichten: Biomedizintechniker der Universität Rostock sind deutschlandweit gefragt

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Die Absolventen des Studienganges Biomedizinische Technik der Universität Rostock – eine Kombination zwischen Medizintechnik und Maschinenbau – sind deutschlandweit in Wirtschaft und Wissenschaft gefragt. In den letzten zehn Jahren absolvierten 72 junge Männer und Frauen dieses Fach erfolgreich in der Hansestadt an der Warnow. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter.

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2007 wurden die ersten Bachelor-Studenten immatrikuliert. Die Ausbildung erfolgt an der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik, welche die technischen Grundlagenfächer anbietet, in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät. „Mit der Studienumstellung konzentrieren sich die Lehrinhalte mehr auf die Medizin“, betont Prof. Klaus-Peter Schmitz, Direktor des Instituts für Biomedizinische Technik der Universität Rostock. Er hat den Diplom-Studiengang vor etwa 20 Jahren ins Leben gerufen und vor fünf Jahren gemeinsam mit Professorin Katrin Sternberg die Inhalte für den Bachelor- und Masterabschluss ausgearbeitet. Inzwischen arbeiten die Absolventen überall dort in Deutschland, wo innovative Medizinprodukte hergestellt werden. Obwohl es eine große Nachfrage nach Biomedizintechnikern aus Rostock gibt, „bleibt der Studiengang zunächst von der Kapazität her begrenzt“, sagt Professor Schmitz. Das liegt unter anderem daran, dass die Lehrkapazität im Medizinstudium ausgereizt ist und die Biomedizintechniker in der zweiten Hälfte ihres Studiums dort auch Vorlesungen und Seminare besuchen.

Dr. Daniel Lootz beispielsweise wurde bereits 1995 mit seinem Studium der Biomedizinischen Technik fertig. Der 40-Jährige arbeitet heute als Entwicklungsleiter bei der Warnemünder Cortronik GmbH, die seit 1998 Stents entwickelt und produziert. Über 150 Mitarbeiter hat das Unternehmen mittlerweile, darunter sind über zehn Absolventen von der Uni Rostock. Dr. Lootz hat an seinem Studienort Karriere gemacht. Attraktive Angebote hatte er auch aus anderen namhaften Firmen Deutschlands. „Wir haben hier spannende Projekte. Das Arbeitsklima ist sehr gut und die unmittelbare Nähe zur Universität bietet beste Bedingungen“, sagt Lootz.

„Das Gesundheitswesen wird immer stärker durch die Biomedizinische Technik geprägt“, sagt Professor Schmitz, unter dessen Leitung vor über 15 Jahren die ersten Stents in Rostock entwickelt wurden. „Immer mehr neue Möglichkeiten in der Diagnostik und Therapie werden durch den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht. Das erfordert hohes Wissen“, so Schmitz. In kleinen Gruppen werden die Studenten deshalb frühzeitig befähigt, Medizinprodukte zu entwickeln. Beispiele für den enormen Fortschritt der Technik in der Medizin sind die zahlreichen innovativen Implantate in der Orthopädie und Kardiologie und die verschiedenen Bild gebenden Verfahren wie Röntgen- und Magnetresonanztomographie. Professor Schmitz legt größten Wert darauf, dass seine Studenten die Wechselwirkungen der technischen Systeme wie Implantate mit Biomaterialien und ihre Wechselwirkungen wiederum auf den Organismus verinnerlichen. „Es geht um höchste Sicherheitsstandards und Effektivität bei Implantaten.“ Deshalb halten auch regelmäßig Vertreter der Industrie vor künftigen Biomedizintechnikern Vorlesungen.

Der 21-jährige Student Philip Wahl ist überzeugt, dass er die richtige Wahl getroffen hat. „Biomedizin ist lebenserhaltend für die Menschen“, sagt der junge Mann. „Auch die Chance, einen Job zu finden und gut zu verdienen, ist groß.“ Doch ohne sich richtig durchzubeißen, läuft das Studium der Biomedizintechnik nicht, so seine Erfahrung. Der Vorteil: Der Stoff wird in kleinen Gruppen erarbeitet. „Dies sichert eine fundierte Ingenieurausbildung in Verbindung mit einer praxisnahen Forschung und Lehre in der Nähe zur Medizinischen Fakultät“, sagt Prof. Christop Woernle, Studiendekan der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik. „Die Studenten des Bachelor-Studiengangs Biomedizinische Technik erhalten neben einer soliden ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenausbildung Kenntnisse der Medizin“.

Der Studiendekan der Medizinischen Fakultät Rostock, Prof. Dr. Thomas Mittlmeier, bedenkt zu allererst, dass die Studierenden der Biomedizinischen Technik ja einmal an den Schnittstellen zwischen Technik und Medizin tätig sind. Er legt Wert darauf, dass die Studenten nach dem Erwerb von „fundiertem ingenieurwissenschaftlichen Wissen aus erster Hand mit aktuellen und dringenden Fragen der Medizin konfrontiert werden“. So soll es gelingen, dass die Studierenden die Denkart der klinischen Ärzte und deren Wortschatz einordnen können. „Deshalb vermitteln klinische Experten in Kleinveranstaltungen oder Seminaren spezielles Wissen“, informiert Prof. Dr. Mittlmeier. Seiner Auffassung nach ist das „ein schönes Modell für die unabdingbar nötige Kooperation von biomedizinisch geschultem Ingenieur und Arzt auf Grenzfeldern, die weder vom Ingenieur noch vom Arzt allein befriedigend bearbeitet werden können“. Als Beispiele nennt Professor Mittlmeier „unterschiedliche temporäre und permanent nötige Implantate im Bereich von Auge, Gefäßen und Bewegungsapparat, aber auch spezifische Untersuchungsverfahren“. Hinzu komme, so Mittlmeier, „dass eine weitere Grundlage für die Ausbildung dieser Studenten auch auf der Basis von wissenschaftlichen Untersuchungen in Kooperation mit dem Institut für Biomedizinische Technik gelegt wird“. Diese Art der Wissensvermittlung garantiert den Studierenden auch, nicht am aktuellen Bedarf vorbei ausgebildet zu werden.

Der Studiengang Biomedizinische Technik ist ein gutes Beispiel, welche herausragenden Möglichkeiten eine klassische Volluniversität, die über zwei ingenieurwissenschaftliche Fakultäten verfügt, für innovative Lehrinhalte bietet. „Uns ist wichtig, dass die Studenten so früh wie möglich an Forschung und Lehre herangeführt werden“, betont Prof. Schmitz. „Die künftigen Ingenieure und Wissenschaftler dieses Wissensgebiets müssen in besonderem Maße die Probleme und die Sprache der Mediziner verstehen. Deshalb werden sie befähigt, als Entwicklungsingenieure neuartige Systeme für die Diagnostik und Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Implantate, künstlichen Organe und Biomaterialien zu entwickeln, zu erproben und in die medizinische Praxis zu überführen.“ Als Beispiel nennt Professor Schmitz die weitere Forschung an der Stenttechnologie. „Der Absolvent ist dann in der Lage, seine Arbeit in einen multidisziplinären Kontext einzuordnen.“

Ein Absolvent der Biomedizintechnik kann die Karriere eines Managers, forschenden Ingenieurs und die eines Unternehmers einschlagen. Die Vermittlung von „Schlüsselqualifikationen“, wie Projektmanagement, Präsentations- und Kommunikationsfähigkeit, wird überwiegend integriert in fachliche Veranstaltungen und im Rahmen von Projektarbeiten sichergestellt. Beste Aussichten also, in jeder Hinsicht.


   
Autor(in): Ingrid Rieck ([email protected])
  
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Uni Rostock
  
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 7. Intensiv

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Seit Februar bin ich jetzt auf Intensivstation und ich fühle mich noch völlig überfordert. Wie in den ersten Wochen nach Arbeitsbeginn. „Frau Doktor, was machen wir denn jetzt?“ „Keine Ahnung, ich würde mal einen Arzt fragen.“ Trotz Intensivkurs. Ich verstehe noch nicht, warum meine Vorgängerin die Intensivzeit so entspannt fand, ich bin maximal gestresst.

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Ja, man sitzt mal, ja man muss sich mal länger Gedanken über einen Patienten machen und ja man kommt etwas regelmäßiger dazu, etwas zu essen. Aber oft rennt man zwischen 2-3 instabilen Patienten hin und her. Es wollen prinzipiell immer zwei Patienten gleichzeitig einen Tubus. 1/4 wird bei Intubation reanimationspflichtig. 90% haben Herzrhythmusstörungen. Die Angehörigen wollen jeden Tag stundenlang reden. „Es gibt keine Veränderung“. „Ach, Frau Doktor, wie lange muss er denn noch hierbleiben?“

Dabei habe ich mich so auf die Intensiv gefreut. Ich war echt ausgebrannt, die letzten drei Monate war ich die zweite Ambulanzbesetzung, das heißt Mädchen für alles, Vertreter von jedem und oft genug alleine in der Ambulanz, wenn die Erstbesetzung im Dienstfrei, Notarzt oder sonst irgendwie nicht da war. Unsere Ambulanz braucht eigentlich immer zwei unfallchirurgische Assistenten. Wir haben da unten die BG-Sprechstunde, die normale Lauf- und RTW-Kundschaft und den Schockraum. Zu zweit ist es meistens machbar (außer an den Glatteistagen,) alleine ist es die Hölle. Alles was Schmerzen hat, die nicht ganz eindeutig dem Bauch oder dem Herz zuzuordnen sind, wird unfallchirurgisch aufgenommen. So hatte ich schon Nieren/Harnleitersteine (häufig), eine Meningitis, eine Hodentorsion und einen Herzinfarkt.



Alle Blogs bei MEDI-LEARN auf einen Blick

Bewerber und Studenten:

Sonstige Themengebiete:

Ärztinnen:


   
Autor(in): Sophie ([email protected])
  
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Sofies Blog
  
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 8. MEDI-LEARN Interviews

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Wir von MEDI-LEARN wollen es genau wissen. Darum haben wir eine Interviewserie gestartet, die sich an alle angehenden Mediziner, Medizinstudenten und junge Ärzte richtet. Ob du dich noch in der Bewerbungsphase befindest, bereits dein PJ absolvierst oder schon als Assistenzarzt den Klinikalltag meisterst. Wir haben zu verschiedenen Themen und Abschnitten Interviews geführt.

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Heute haben wir ein Interview mit dem Studienbewerber Michael für dich, in dem wir in unter anderem zu Themen wie Studienplatzvergabe, Wartezeit und seinen Berufswunsch befragt haben.

Warum möchtest du Medizin studieren? Seit wann hegst du diesen Berufswunsch?
Wichtige Gründe waren mein Interesse am menschlichen Körper und das gute Image des Berufs. Das Interesse war schon immer da, aber wirklich ernst wurde es erst im Laufe des Zivildienstes.

Wann wirst du dich voraussichtlich für das Studium bewerben bzw. wann hast du dich zum ersten Mal für das Studium beworben?
Ich habe mich bereits für das Wintersemester 2011/12 beworben.

Muss es unbedingt Medizin als Studienfach sein oder welche Alternativen kommen für dich eventuell auch noch in Betracht?
Es muss definitiv Medizin sein!

Mit welchen Tätigkeiten überbrückst du die Wartezeit?
Derzeit mit dem Zivildienst beim Roten Kreuz und danach mit der Vorbereitung auf den Aufnahmetest.

Welche Leistungskurse hast du belegt?
Bin Österreicher, bei uns gibt es so was nicht.

Hast du schon einmal irgendwo einen konkreten Einblick in den realen Arbeitsalltag eines Arztes gewinnen können?
Im Rettungsdienst kann man glaube ich schon erste Einblicke gewinnen. Im Notarztrettungsdienst habe ich auch bereits mit Ärzten zusammengearbeitet.

Schreckt dich die zum Teil sehr negativ gefärbte Berichterstattung in den Medien über mangelnde Praxis im Studium, Überstunden und schlechte Arbeitsbedingungen als Arzt ab?
Schon etwas, allerdings gibt es das meiner Meinung nach in jedem Beruf, und man kann bei gewissen Dingen ja auch entgegenwirken, zum Beispiel indem man in einer Praxis/Praxisgemeinschaft statt in der Klinik arbeitet.

Was würdest du alternativ in Erwägung ziehen, falls du beim nächsten Mal keinen Studienplatz bekommst?
Noch mal bewerben, aber in der Zwischenzeit etwas Passendes (zum Beispiel Biologie) studieren.

Hast du in Erwägung gezogen, im Ausland zu studieren?
Ja! Ich bin Österreicher und werde mich auch in Deutschland bewerben.

Würde es für dich in Frage kommen, einen medizinischen Hilfsberuf im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung zu ergreifen?
Nein. Ich will Arzt werden.

Wo hast du dich über die Studienbewerbung informiert?
Im Internet, bei Freunden und Infoveranstaltungen.

Weißt du, nach welchen Kriterien die Studienplatzvergabe verläuft?
Ja, ich habe mich sehr genau damit beschäftigt.

Kennst du den Studienführer von MEDI-LEARN? Hat er dir geholfen wichtige Fragen zu beantworten oder vermisst du konkrete Inhalte, die wir unbedingt integrieren sollten?
Ich habe den Via-Medici-Infokatalog gelesen, den von MEDI-LEARN noch nicht.


   
Autor(in): Michael Orso ([email protected])
  
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MEDI-LEARN Bewerberseite
  
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MEDI-LEARN im Frühjahr 2011 auf Deutschlandtour
Kostenloser Vortrag MC-Techniken


Ort Datum
Düsseldorf 31.05.2011 18:15 Uhr
Kiel 08.06.2011 18:00 Uhr s.t
Hamburg 09.06.2011 18:00 Uhr s.t

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 9. Direkte Fragen an hochschulstart.de

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hochschulstart.de - ehemals ZVS - hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, auf interessante, ausgewählte Fragen junger Studienbewerber im Rahmen einer Kolumne unserer wöchentlich erscheinenden Online-Zeitung im sprichwörtlichen Sinne „Rede und Antwort“ zu stehen. Ihr habt also die Möglichkeit, Fragen an die Redaktion zu schicken, die dann in dieser Kolumne der Onlinezeitung von hochschulstart.de zukünftig beantwortet werden.

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hochschulstart.de, Uni und Co: Die Studienplatzvergabe
Ein Buch mit vielen Siegeln

Die Studienplatzvergabe ist der erste, unabdingbare Schritt auf dem Weg zum jungen Mediziner, doch leider mit vielen Fragezeichen versehen: Auf welchen Wegen kann ich einen Studienplatz erhalten? Was hat es mit den Vorauswahlkriterien auf sich? Welche taktischen Tipps zur Ortswahl kann ich anwenden? Welche Unis führen ein Auswahlgespräch, welche nicht? Dies sind nur einige der vielen, zahlreichen Fragen, die sich einem Studieninteressierten stellen und auf die eine Antwort zu erhalten mitunter nicht immer sehr leicht ist. Die Bewerbung will wohl überlegt sein, gestaltet sich aber manches Mal alles andere als einfach.

Hilfe für alle
Dein direkter Draht zu hochschulstart.de

Du beschäftigst dich gerade mit deiner Bewerbung für das Medizinstudium und hast eine spezielle Frage zur Studienplatzvergabe, auf die du bislang keine Antwort findest?

Kein Problem: reiche uns die Frage (samt weiterer wichtiger Kriterien) per E-Mail an [email protected] oder per Formular (www.medi-learn.de/zvs ) ein. Gib zusätzlich deinen Namen und ggf. weitere im Rahmen der Beantwortung deiner Fragen wichtigen Kriterien und Faktoren (wie Abinote etc.) mit an. Wir sichten die Fragen und geben jeweils eine ausgewählte Frage zur Beantwortung an die ZVS weiter und veröffentlichen die Antworten (ggf. auf Wunsch anonymisiert) dann in einer der kommenden Ausgaben der Onlinezeitung.

[Klick hier, um hochschulstart.de direkt deine Frage zu stellen]


   
Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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Das 3B Scientific Anatomie-Special
Mit 3B Scientific, dem renommierten Hersteller anatomischer Modelle, steht uns ein kompetenter Partner zur Verfügung, der das Special freundlicherweise unterstützt. Auf den Seiten findet ihr immer neue Beiträge rund um das Thema Anatomie.

[Zum Anatomie-Special - klick hier]

  

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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Nina Dalitz (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Carina Wild (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
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