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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alle denken Ärzte sind überreich



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Markian
09.09.2018, 08:37
Nicht zu fassen, was für einen Hirnfick man wegen irgendeiner Schwester, die wieder nur an Salamibrote denkt, schieben kann. Das nächste mal sagste, nee sorry, die Business Flüge nach Bali waren diesmal so teuer, da war nicht mehr drin.

Selten so gelacht :D Klasse!

Moorhühnchen
09.09.2018, 11:26
Ich weiß ja net.... also in meinem Umfeld habe ich vielfach Leute, die von sich selbst behaupten, für das Geld und die Arbeit (bzw. Arbeitszeiten), die ich habe, würden sie morgens nichtmal aufstehen.
Wir reden hier nicht von Uniabsolventen, sondern von Menschen, die eine Ausbildung als Bürokommunikationskaufmann bei der Telekom oder als Elektriker gemacht haben. Die verdienen mittlerweile um einiges mehr als ich, mit deutlich besseren Arbeitsbedingungen und -zeiten. Alles Ansichtssache. :-))

Fr.Pelz
10.09.2018, 09:35
Lol. Komisch, bei mir war es zum Berufseinstieg andersrum. Meine Eltern, meine Oma waren noch völlig daran gewöhnt, dass sie z.b beim Essengehen bezahlen und ich musste mehrmals deutlich machen, wie viel ich verdiene und dass ich gerne auch im Restaurant bezahlen kann und dass meine Oma ihre monatlichen Taschengeldzahlung einstellen soll ("Aber was soll ich denn mit dem ganzen Geld?" "Verreisen, Oma!"). Und auch jetzt, nach 6 Jahren als Ärztin ist mir noch NIE jemand begegnet, der irgendwelche Ansprüche gestellt hätte.
Manchmal habe ich fast in schlechtes Gewissen, wenn ich meine Schwägerin oder meine Putzfrau mit ihren EU-Renten sehe, die bekommen schon manchmal was, aber die Rolle der überheblichen Gönnerin gefällt mir auch nicht.

epeline
10.09.2018, 15:27
Mir geht's genauso wie Frau Pelz...

Nessiemoo
10.09.2018, 16:32
So paar Sprüche sind mir schon begegnet. Wenn die sich häufen, kann ich mir vorstellen, dass es irgendwannmal nervig wird. Aber sind halt nur Sprüche und jetzt im zweiten Berufsjahr kann ich mich nicht wirklich beschweren. Klar, mehr könnte es immer sein und ob es für die Verantwortung und Arbeitsbedingungen wirklich ausreicht ist eine andere Diskussion...

tarumo
04.10.2018, 10:09
Ich habe gerade meine Approbation in der Tasche und suche mir eine Stelle. Einige (sogar welche aus der Familie) meinen jetzt, dass ich ja nun quasi in Geld schwimme.

Das ganze ist ein Resultat aus "historischem" Ärztereichtum und einer persistierenden (ich behaupte: gezielten) Fehlinformation durch Medien, Politik und kassennahe Kreise.
Innerhalb des Krankenhauses steht solchen Fehlinformationen ja mitterweile die kaum zu leugnende Tatsache entgegen, daß sich in vielen KH ein Großteil der (Assistenz-)ärzteschaft aus, vorsichtig formuliert, eher nicht so wohlhabenden Gegenden der Welt rekrutiert und ein Rückschluß auf das Gehaltsniveau im Vergleich sollte auch dieser intellektuell womöglich etwas minderbemittelten Krankenschwester leicht fallen, zumal die Situation in der Pflege letztendlich ja die gleiche ist.
Etwas schwieriger ist es, das den Patienten und deren Angehörigen zu vermitteln, die dann quasi im Austausch für den "Reichtum" ihren "Anspruch" auf z.B. Gespräche im Rahmen unbezahlter Überstunden, oder später, Rezepte für Irgendwas, durchsetzen wollen.
Ich kann nur raten, da frühzeitig darüberzustehen. Und sich nicht über Fehlinformationen anderer Leute zu ärgern, wie AA schon schrieb...
Und als Beispiel für Fehlinformation:
Die kürzlichen Schlagzeilen lauteten "620 Millionen mehr für Ärzte", gemeint ist die Honorarerhöhung für Kassenärzte 2019. Das ist das, was bei den Leuten hängenbleibt. Jetzt einfach teilen durch die Anzahl der GKV-Mitglieder (ca. 70 Mio) und die Zahl der Arztkontakte pro Mitglied (aktuell ca. 18 im Jahr). Das schafft ein Siebtklässler und man wird schnell einsehen, daß mit diesen Honorarerhöhungen im einstelligen Euro- oder gar Centbereich keinesfalls ein "Zweitporsche" und auch kein "Erstporsche" bestellt werden kann. Dabei sind die Budgetierung, die KV-typische ungleiche Honorarverteilung und mögliche miteingerechnete Sachkosten noch gar nicht berücksichtigt. Das Unterschlagen von solchen simplen Berechnungsbeispielen mache ich im übrigen der Presselandschaft (einschließlich des Ärzteblatt) ganz konkret zum Vorwurf, siehe oben.
Der Vergleich mit dem "Studienrat" ist immer wieder gerne genommen, man muß hierbei dann auch noch den Beamtenstatus (die Länder, die nicht mehr verbeamten wollen, sind auf dem Rückzug) mit den entsprechenden positiven Folgen für Krankenversicherung und Ruhestand berücksichtigen, sowie die quasi "leistungslose" Beförderung ohne "Fachlehrerprüfung" oder "Oberlehrerstatus". Eine Freundin aus dem "reichen" Berlin sprach sogar von einem neuen übertariflichen Einstiegsgehalt von 5.500 EUR/M (Lehramt Grundschule) plus Verbeamtung.

Kaas
04.10.2018, 10:23
Das Gehalt eines angestellten Krankenhausarztes ermöglicht einem in den allermeisten Fällen tatsächlich "nur" einen Lebensstandard, der sich nicht grundlegend von dem eines Studienrates unterscheidet. Es ist aber im niedergelassenen Bereich mit der entsprechenden Fachrichtungswahl (also eher nicht Psychiatrie oder Pädiatrie oder so was), guter Qualifikation und Flexibilität durchaus auch heute noch gut möglich, zu bescheidenem Reichtum zu kommen. Im Gegenteil zum Lehrer.

Heerestorte
04.10.2018, 10:43
(also eher nicht Psychiatrie oder Pädiatrie oder so was).

Grade in der Psychiatrie herrscht doch so ein Mangel an Nachwuchs, dass wir im Blockpraktikum sogar fast genötigt wurden, Psychiater zu werden. Und so junge Oberärzte wie dort, habe ich auch nur in der Psychiatrie gesehen.
Und wenn man dann die Geschichten hört, dass sich welche dann als Psychotherapeut niederlassen und quasi jeden Stundensatz verlangen können, weil es einfach zu wenige Psychiater gibt, so denke ich durchaus, dass man auch als Psychiater gut bis sehr gut verdienen kann.

Kaas
04.10.2018, 11:35
Und wenn man dann die Geschichten hört, dass sich welche dann als Psychotherapeut niederlassen und quasi jeden Stundensatz verlangen können, weil es einfach zu wenige Psychiater gibt, so denke ich durchaus, dass man auch als Psychiater gut bis sehr gut verdienen kann.

Was man abrechnen kann, ist ja erstmal durch die Kassen gedeckelt. Man kann natürlich in München eine Privatpraxis aufmachen und Millionärsgattinen als Selbstzahler therapieren. Aber die laufen ja auch nicht zu jedem Hansel. Ob man da Bock drauf und das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, ist nochmal eine andere Frage. Was stimmt ist, dass man in peripheren Häusern mittlerweile selbst als ausländischer Arzt mit Sprachbarriere übertarifliche Gehälter einfordern kann. Macht aber vermutlich kaum jemand.

tarumo
04.10.2018, 12:52
Und wenn man dann die Geschichten hört, dass sich welche dann als Psychotherapeut niederlassen und quasi jeden Stundensatz verlangen können, weil es einfach zu wenige Psychiater gibt, so denke ich durchaus, dass man auch als Psychiater gut bis sehr gut verdienen kann.
Wir sind also schon wieder beim Hörensagen, genau wie am Anfangsbeitrag. Als Kassenarzt bekommst Du Dein RLV einfach zugeteilt. Das ist für beide FA eher am unteren Ende angesiedelt und hat die Tendenz, ständig zu sinken. Sowohl in der Psychiatrie als auch in der Psychotherapie wird man wohl eher weniger mit einem Besuch/Quartal auskommen, es entfallen dazu die "Verdünnerscheine" und in der Psychiatrie besteht auch ein nicht zu unterschätzendes Regressrisiko durch teure Medikamente. Dazu kommt, daß im deutschen System das Vorhandensein einer "F" Diagnose regelmäßig den Abschluss einer PKV nach Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze ausschließt, als GKV-Selbstzahler müßte man auch noch für die verschriebenen Medikamente aufkommen, falls man eine Selbstzahlersprechstunde aufsucht...Resultat ist eine Privatpatientenquote weit unter dem Schnitt mit entsprechendem finanziellem Malus.
Daß sich in der Psychiatrie eher die unteren Schichten der Bevölkerung wiederfinden, ist schlicht und ergreifend Fakt. Da die GKV ähnlich wie die DRV umlagebasiert arbeitet, trifft die überwiegend prekäre Einkommenssituation der PatientInnen trotz diverser "Gleichmachungsversuche" immer noch direkt Deinen Geldbeutel. Wer das nicht glaubt, sollte mal kurz darüber nachdenken, warum in sozialen Brennpunkten die Niedergelassenen als erstes "verschwinden", obwohl es dort mehr Nachfrage gibt als anderswo...

Vermutlich war eine Niederlassung als ( auch nichtärztlicher) Psychotherapeut außerhalb der KV gemeint, dann ist man viele Probleme los und kann sich voll der Therapie von "ausgebrannten" PädagogInnen usw. widmen- zumindest, solange die noch nicht zwangsweise GKV-versichert sind wie es in Hamburg geplant ist. Noch dazu hat man relativ geringe Praxisunkosten und kann das (es sind üblicherweise Frauen) mit wohlhabendem Gatten auch betriebswirtschaftlich nicht tragend quasi als Hobbypraxis betreiben.

Obiges kann man sich mit ein wenig Nachdenken auch selbst beantworten, besser als irgendwas vom Hörensagen weiterverbreiten, genau das, was die TE schon gestört hat.
Der Weg zum Heilpraktiker mit Abrechung frei Schnauze über Rückgabe der Approbation steht auch jedem frei.
Daß man im KH in der Psychiatrie auch mit eher bescheidenen Sprach- und Fachkenntnissen schnell Karriere machen kann, ist Tatsache, würde ich aber jetzt nicht unbedingt als positives Beispiel für eine nachhaltige Einkommensentwicklung ins Feld führen wollen....

Colourful
04.10.2018, 12:57
Hey! Ich spreche Deutsch und hab auch Fachkenntnisse! Das ist fies!

tarumo
04.10.2018, 13:22
Ich hoffe, es spiegelt sich auf der Gehaltsabrechnung wieder. Wenn nicht, schade, aber der fixe Weg zum CA steht Dir offen;-)

Tante Edit meint:
das ist nicht ausländerfeindlich gemeint. Der "Kollege", der den Mangel ausgenutzt und die Turbo- "Karriere" in der Psychiatrie am KH Z. bis zum CA hingelegt hat, war m.W. 100%iger "Biodeutscher". Ich bezweifle aber, daß ihm das z.B. in der Kardiologie oder Visceralchirurgie geglückt wäre...

Colourful
04.10.2018, 15:13
Ich finde da selbst den Begriff „biodeutsch“ furchtbar, aber wenn es bei der Erklärung hilfreich ist...

Nee, ich will garantiert keine Chefärztin werden, dafür fehlt mir auch einfach die passende Diagnose aus dem Bereich der Persönlichkeitsstörungen. Aber immerhin garantiert mir die Kombination „Deutsch und Fachkenntnisse“ einen vernünftigen Job auch als alleinerziehende Teilzeitmama. Das ist auch schon was. :p

Christoph_A
04.10.2018, 15:32
Wobei man jetzt aber auch in der Gegenrichtung mal die Kirche im Dorf lassen muß. Wir verdienen jetzt sicher nicht schlecht, auch im Vergleich zu anderen Akademikergruppen, wenn man den selben Ausbildungsstand/Anzahl der Arbeitsjahre vergleicht. Und als FA werden spätestens in der Niederlassung Gehaltsklassen erreicht, die den meisten Normalsterblichen dauerhaft verschlossen sind, das sollte man in das Jammern über die ach so niedrigen Gehälter einbeziehen. Allerdings sei hier auch gesagt, dass die Arbeitsbelastung der Berufsgruppe Arzt natürlich auch deutlich überdurchschnittlich und die Bezahlung auf den reinen Stundenlohn runtergebrochen sicher nicht zu hoch ist. Dennoch sollte man hier schon etwas mehr Sachlichkeit walten lassen, den Facharbeiter ohne eigene Firma, der z.b. mein Gehalt verdient, möchte ich gerne kennenlernen.

Colourful
04.10.2018, 15:55
Jepp, den gibt es nicht. :-)

tarumo
04.10.2018, 16:22
Jepp, den gibt es nicht. :-)

Es ging drum, nicht vom Hörensagen etwas nachzuplappern.
Azubivergütung IG Metall Bayern im 4. Jahr 1400 brutto. In der Zeit hockst Du noch in der Kollegstufe...Wieviel Jahre brauchst Du, um alleine das Studium wieder "reinzuverdienen" ?Und die Vergütung von einem Facharbeiter mit mehreren Jahren Erfahrung in der Autoindustrie liegt deutlich über dem eines Assistenzarztes. Alles einfach zu recherchieren. Fairerweise müßte man auch nicht mit einem Bandarbeiter vergleichen, sondern mit einer Zusatzqualifikation/Studium, also eher Meister oder Abteilungsleiter. Das ganze dann auch noch auf eine 28 oder 30h Woche, keine Beiträge zu Kammern oder irgendwelchen Berufshaftpflichten etc. und natürlich ganz ohne Dienste. Jetzt aber bitte nicht mit prekär beschäftigten Ingenieuren kommen, die haben genau das gleiche Problem wie Ärzte.

tarumo
04.10.2018, 16:23
Na ja, der eine oder andere schaut sich durchaus um, wie wenig er in der Niederlassung übrig hat- sonst würden auch nicht so viele Praxen verwaisen- auch in der Stadt übrigens, das mit dem unattraktiven Landleben fällt schon fast unter fake news...daß diverse Fachrichtungen auch noch von der KV subventioniert werden müssen, weil es noch nicht mal langt, ein KH-Tarifgehalt zu erwirtschaften, ist auch Fakt....
Der Vergleich mit dem Facharbeiter hinkt auch ziemlich- Dauer der Ausbildung, wirtschaftliches und juristisches Risiko und dann vielleicht noch 15 Jahre Vorsprung mit Geldverdienen oder Altersvorsorge...
Wenn der Facharbeiter bei einem großen Autobauer oder Chemieindustrie beschäftigt ist und dann vielleicht noch mit Leitungsfunktion- da würden sicher manche Ärzte Augen machen. Vor dem Dieselskandal gab es da noch Extraprämien in fünfstelliger Höhe on top...
Daß alleine das Durchschnittslohnniveau der Bevölkerung (!) in einer süddeutschen Autostadt schon über dem Assistenzarztgehalt liegt, schreib ich vor ein paar Wochen. Die örtliche Klinik zahlt "selbstverständlich" nur VKA Tarif und hat, wie man hört, allergrößte Schwierigkeiten, die Stellen zu besetzen, zumal das Lohnniveau auch die Mieten etc. nach oben treibt...
Natürlich kann man für sich auch die Situation schönreden, das erspart auch, selbst aktiv werden zu müssen.
Ich denke, mal sollte vielmehr Ärzte mit Ärzten in den Nachbarländern vergleichen, natürlich unter Berücksichtigung der tatsächlichen Arbeitszeit und der Steuerbelastung.
Nachdem ja jeder für sich entscheidet, wieviel er verdienen und arbeiten möchte unter Berücksichtigung der langen Ausbildung und zumindest aktuell noch die Wahl hat, wegzugehen oder sich in andere Tätigkeiten umzuorientieren, kann man aber getrost unterstellen, daß es für einen erheblichen Teil dann doch nicht langt und seit Jahren mit den Füßen abgestimmt wird. Das ganze trotz übervoller Unis. Und man kann sich auch anschauen, für KollegInnen aus welchen Ländern die Arbeit in Deutschland attraktiv ist- und für welche nicht. Letzteres gilt auch nicht nur für Ärzte.

Evil
04.10.2018, 16:58
Ich denke, mal sollte vielmehr Ärzte mit Ärzten in den Nachbarländern vergleichen, natürlich unter Berücksichtigung der tatsächlichen Arbeitszeit und der Steuerbelastung.
Viel Spaß in Polen! :-))

tarumo
04.10.2018, 22:32
Viel Spaß in Polen! :-))

Auf den Punkt hatte ich schon beim Schreiben gewartet. Die Angestelltengehälter als Arzt in Polen und Tschechien sind sicher mickrig, mit FA-Level und dem Wunsch nach Praxisgründung sieht es dann schon wieder etwas anders aus. Dazu noch die weltweit zweithöchste Steuerbelastung. Und polnische Assistenzärzte haben auch nicht Deutschland als primäres Emmigrationsziel...
Fakt ist auf jeden Fall, daß sich für die verwaisten KV-Praxen selbst im Grenzgebiet wie Oberpfalz und Oberlausitz nur schwer Interessenten aus diesen beiden Nachbarländern finden lassen- ich denke, sie werden wissen warum.
Über die anderen Nachbarländer brauchen wir gar nicht reden...

tarumo
04.10.2018, 22:47
Jepp, den gibt es nicht. :-)

Monatliches Durchschnittseinkommen 2017 in Deutschland
1) Wolfsburg 4610 EUR
2) Ingolstadt 4545 EUR
Platz 3 geht an Ludwigshafen

Keine Millionärscluster wie Taunus und oder die Münchner Gegend, sondern reine Arbeiterstädte mit zumindest bis dato florierender Industrie. Es gibt dort auch keine klassischen Universitäten, die mit einer fünfstelligen Anzahl teils mäßig dotierter MA den Schnitt wieder nach unten drücken würden.

Obigen Werte erreicht man mit VKA-Tarif erst nach ein paar Jahren, und es ist nur der Durchschnitt

Ich finde es schon fast wieder witzig, daß in einem Thread, wo es um unreflektiertes Nachplappern vemeintlicher Spitzengehälter geht, solche Aussagen getätigt werden.
Zugegebenermaßen ist es natürlich unbequem, nachdem man die Selektion vor und das Studium als solches geschafft hat, sich eingestehen zu müssen, daß ein Facharbeiter in der Auto- oder Petrochemischen Industrie durchaus mehr verdient.
Andererseits ist es für ein planwirtschaftlich organisiertes System (und das ist im Gesundheitswesen der Fall) schon wieder fast typisch, in der Sowjetunion bekam ein Vorarbeiter auch mehr als ein Arzt...