PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Seid ihr gegen Grippe geimpft?



Seiten : 1 2 3 [4] 5 6 7

epeline
31.10.2018, 10:04
Also mein Mann hats anstandslos bezahlt bekommen

WackenDoc
31.10.2018, 11:21
Hmmmm komisch- die Impfgegner behaupten ja immer, dass Ärzte sich und ihre Familien NIEEEEMALS impfen lassen würden.

Ne, im Ernst. Freut mich, dass hier doch so viele sind, die sich gegen Grippe impfen lassen (und gleich mal die Gelegenheit nutzen, um zu schauen, ob der Rest auch passt- Bei der 2. MMR hängt es bei vielen Erwachsenen)

Shizr
31.10.2018, 15:54
Hmmmm komisch- die Impfgegner behaupten ja immer, dass Ärzte sich und ihre Familien NIEEEEMALS impfen lassen würden.
Die behaupten auch, die Sonne sei kalt und der Mond aus Käse, solange es nur in ihre Ärztehass-Propaganda passt.

Die verdienen Geld damit, den Menschen Angst vor Impfungen im Besonderen und Ärzten im Allgemeinen zu machen. Da kann man es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.


Ich bin auch geimpft. In so ner Intensiv-Rotation gibts m.E. keine echte Alternative zur Grippeimpfung.
Bei uns machts der Betriebsarzt, und ich glaube, die KK erstattet es denen dann. Meine KK bezahlt zumindest die Grippeimpfung ganz allgemein.

ehem-user-11022019-1151
31.10.2018, 17:38
Ich muss sagen, dass ich mich noch nie gegen Grippe habe impfen lassen, hatte aber auch noch nie eine Grippe gehabt, auch nicht, als ich im Rettungsdienst gearbeitet habe oder viel mit Kindern zu tun hatte.
Ich weiß, dass es kein Argument ist, sich nicht impfen zu lassen, ich halte Impfungen generell sehr wichtig und sinnvoll, nur stelle ich mir die Frage, ob ich persönlich diese spezielle Impfung tatsächlich brauche..

nie
31.10.2018, 17:48
Ich hab mir diese Frage auch immer gestellt und mich bis letztes Jahr nie impfen lassen. Aber im letzten Jahr hab ich so viele üble Verläufe (inkl. ARDS, ECMO etc.) bei jungen, gesunden Leute gesehen, dass ich da doch lieber die Impfung nehme.

WackenDoc
31.10.2018, 17:49
Letztes Jahr hat es ziemlich viele junge, gesunde Menschen erwischt. Die, die mal eine hatten, lassen sich meist ab da an impfen.
Und sie ist besser verträglich, als ihr Ruf es vermuten lässt.

tragezwerg
31.10.2018, 18:07
Ich hatte bei bisher ca. 10 Influenzaimpfungen genau einmal ne Impfreaktion (zwei Tage matt), und da war ich schwanger bei Impfung. Diesmal hab ich nicht mal ne schmerzhafte Einstichstelle oder irgendwas. Aus meiner Sicht ist die Influenzaimpfung eher ne gut verträgliche (verglichen mit TdPP oder FSME).

FirebirdUSA
31.10.2018, 19:06
Wollte mich heute impfen lassen von AG. Die Schlange war aber so lang das ich wieder gegangen bin.

vanilleeis
31.10.2018, 19:13
Bei mir gehts heute erstaunlich gut. Ich habe aber auch den Tip von Wacken beherzigt und den Arm ganz locker auf dem Bein abgelegt. Sonst lasse ich mich eigentlich immer schnell im Stehen impfen.
Ist 2018/19 eigentlich überhaupt verändert zu 17/18?

Evil
31.10.2018, 19:45
nur stelle ich mir die Frage, ob ich persönlich diese spezielle Impfung tatsächlich brauche..
Wenn Du im Gesundheitssystem und mit multimorbiden Patienten arbeitest, ist das nicht der einzige Gesichtspunkt.
Die Impfung vermindert auch die Übertragung der Influenza; selbst wenn Du selber kaum Symptome hast, kannst Du andere infizieren, und genau dagegen kann man mit der Influenza-Impfung etwas tun, wenn auch nicht vollständig verhindern.

abcd
31.10.2018, 19:50
Hab mich letzte Woche impfen lassen. Diesmal nichtmal "Muskelkater".

Chamomilla10
31.10.2018, 21:51
Wir haben die Gelegenheit uns nächste Woche gegenseitig im "Impfkurs" zu impfen. Bekommen den Impfstoff natürlich von der Uni- sonst gäbe es ja die Impfung vom Betriebsarzt :-)

annekii
31.10.2018, 22:21
Mal ne andere Frage dazu. Wie fühlt ihr euch eigentlich beim Impfen, wenn ihr sonst nie i.m. spritzt? Mir ist irgendwie eingefallen, dass ich das früher versucht habe zu vermeiden. Mein Vater (hausärztlicher Internist) hat uns immer den Impfstoff mitgebracht und ich habe immer dafür gesorgt, dass er meinen Mann impft und nicht ich das machen muss. Immer mal ging das nicht und ich musste es machen und fühlte mich arg unsicher. Oder auch Kollegen untereinander. Ich habe mich eher gedrückt.
Es hat auch in der Praxis echt lange gedauert, bis ich nicht mehr total aufgeregt vor den Impfungen der Patienten war. Und als ich i.m. oft genug gemacht hatte, hatte ich immer noch Schiss vor der s.c. (MMRV oder Varizellen). Ich kann nur noch drüber lächeln, weil ich es jetzt jeden Tag so oft mache. Ging/geht es noch jemandem so? :-blush

Nemesisthe2nd
01.11.2018, 05:55
Bin auch grippe-geimpft, dieses Jahr das 2. mal in Folge. Hab dieses und letzten Jahr nix gemerkt, außer minimal Schmerzen im Oberarm wie leichter Muskelkater. Davor hatte ich nur Pandemrix, da gabs mehr Muskelkater, das lag aber, denke ich, an dem halbgaren Lipidadjuvans das damals mal eben schnell aus dem Hut gezaubert wurde.

@annekii: Ich hatte am Anfang bei Viggo legen/Blutabnehmen Hemmungen, später dann nochmal bei Pleurapunktion. Am Anfang war es glaub ich generell das Demmnis irgendwo reinzustechen, invasiv zu sein, jemanden weh zu tun. Bei der Pleurapunktion war es eher das Problem gefühlt blind reinzustechen. Klar hat man vorher Sono gemacht, aber man weiß trotzdem nicht ob man wirklich richtig ist, bis mans gemacht hat. Vielleicht spielten die beiden Themen eine Rolle.
Hat sich aber alles schnell gegeben.

Eilika
01.11.2018, 06:16
Sub cutan macht mir nix aus und hat es auch nie, wenn ich mich recht erinnere. i.m. mache ich nur im Oberarm und habe da nur am Anfang kurz Respekt gehabt. Gluteal habe ich mich nie getraut.

EVT
01.11.2018, 08:44
Ich lasse mich seit dem Abi vor 10 Jahren jedes Jahr impfen wegen Patientenkontakt im Studium und jetzt als Arzt natürlich auch. Nie irgendwelche Probleme gehabt, auch nicht bei anderen Impfungen.

vanilleeis
01.11.2018, 10:20
Mal ne andere Frage dazu. Wie fühlt ihr euch eigentlich beim Impfen, wenn ihr sonst nie i.m. spritzt? Mir ist irgendwie eingefallen, dass ich das früher versucht habe zu vermeiden. Mein Vater (hausärztlicher Internist) hat uns immer den Impfstoff mitgebracht und ich habe immer dafür gesorgt, dass er meinen Mann impft und nicht ich das machen muss. Immer mal ging das nicht und ich musste es machen und fühlte mich arg unsicher. Oder auch Kollegen untereinander. Ich habe mich eher gedrückt.
Es hat auch in der Praxis echt lange gedauert, bis ich nicht mehr total aufgeregt vor den Impfungen der Patienten war. Und als ich i.m. oft genug gemacht hatte, hatte ich immer noch Schiss vor der s.c. (MMRV oder Varizellen). Ich kann nur noch drüber lächeln, weil ich es jetzt jeden Tag so oft mache. Ging/geht es noch jemandem so? :-blush

Anneki, da geht es mir definitiv genauso, wobei ich generell kein großer Freund von Nadeln etc bin :-)
Beim i.m. Spritzen fand ich schwierig, dass ich es im Studium nie gemacht habe. Als Arzt war es dann irgendwie doof zu sagen, dass man es noch nie gemacht hat und es nicht kann. Letztendlich war meine erste i.m.-Injektion eine Impfung meines Mannes...

Absolute Arrhythmie
01.11.2018, 12:06
Ich hab das erste Mal in meinem allerersten Pflegepraktikum s.c. gespritzt, da war ich 16 Jahre alt. Da war ich bestimmt vorher aufgeregt, aber mittlerweile hab ich so viele tausend Mal s.c. gespritzt (macht man als Schwester halt den halben Tag - Clexane hier, Insulin da...), da kann ich mich an den Anfang gar nicht mehr richtig erinnern.
Vorm ersten Mal i.m. in der Ausbildung war ich schon nervös, aber das hab ich auch in Ausbildung und Studium (dafür ist die Hausarztfamulatur echt gut!) so oft gemacht dass es mir auch recht schnell egal war.
Ich hab eh wenig Hemmung Leuten mit Nadeln, Messern und Schläuchen zu Leibe zu rücken. Nur bei meiner ersten Stanz-PE war ich doch etwas zittrig :-))

WackenDoc
01.11.2018, 12:19
Ich weiss noch nicht einmal, wann ich das zum ersten Mal gemacht habe und wer es mit beigebracht hat. IV-Zugänge haben wir auf nem Bundeswehrlehrgang vorm Studium gehabt- da haben wir gegenseitig gestochen.
I.m.- Impfungen müssten wohl auf irgendeiner Famulatur gewesen sein- ich denke mal die Praxisfamulatur.

Inzwischen bin ich bei "hab schonmal nem wachen Patienten nen io-Zugang verpasst" angekommen (nein, die sind nicht ohne Schmerzen wie gerne behauptet und ja, nächstes Mal würde ich am Ablauf was verändern.)

belanglosigkeiten
01.11.2018, 12:28
Bei uns ist i.m.-Spritzen neben Blutabnehmen und DK-Legen Bestandteil des 2. Semesters, inklusive Prüfung. Ich dachte eigentlich, dass unter diesen Fähigkeiten das i.m. ein bisschen sinnlos wäre. Als aber dann keine zwei Wochen nach der Prüfung auf der Arbeit eine Patientin Haldol i.m. brauchte (die Schwester meinte sie könne es nicht, weil sie es nie gemacht habe), war es doch echt praktisch.