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Feuerblick
11.08.2019, 06:45
@Federgt: Nee, das hast du falsch verstanden. Man ist hier (durchaus berechtigt) der Ansicht, dass Anfänger einer (!) Fachrichtung im gleichen Haus (Tarifvertrag und „Hausverträge“ und so) das gleiche verdienen. Und das stimmt auch... Dass natürlich Anfänger unterschiedlicher Fachrichtungen unterschiedlich verdienen, versteht sich schon alleine wegen der unterschiedlichen Bereitschaftsdienst-Einstufung, möglicherweise anderer Schicht-/Dienstsysteme etc. von selbst :-nix
ich dachte, dass wäre hier auch eher die meinung der mehrheit: alle (anfänger) verdienen das gleiche ;)
mal im ernst: ist doch super erklärt. Was ich noch nicht ganz verstehe: erlaubt mir opt-out praktisch unbegrenzt mehr als 60h UND auch über einen unbegrenzten zeitraum hinweg?
Ist ja auch so: das gleiche GRUNDgehalt. Dass man bei mehr Leistung mehr bekommt ist auch normal. Die Diskussion war ja immer, dass irgendwelche Leute 100€ oder 200€ mehr Grundgehalt rausschinden wollen. Und das wird einfach mal von sehr vielen Seiten abgelehnt: Verwaltung, Chefärzte etc. Wenn da irgendwer mehr Grundgehalt bekommt ist alles immer bäh...
Die Berechnung die ich angestellt hab war ehrlich gesagt eine schnelle Beispiel-Rechnung. Die Realität läuft aufgrund des Arbeitszeitgesetzes meist ein wenig anders ab. Da muss man dann die Dienste anders aufteilen, also so einteilen, dass einiges als "Rufbereitschaft" läuft. Quasi im Sinne von 60h normal geplant und den Rest als Rufbereitschaft. Das hat sogar nochmal den riesen Vorteil, dass bei der Rufbereitschaft die Fahrt zur Arbeit als Arbeitszeit gezahlt wird und die Stunden dann aufgerundet werden.
Es gibt da noch so ein paar Dinge wie man mit dem TVÄ VKA mehr Geld rausschlagen kann, aber eben nicht übers GRUNDgehalt. Da reagieren alle sowas von allergisch wenn irgendjemand (und noch dazu ein völliger Anfänger) mehr verlangt. Was dann zum Schluss ausgezahlt wird darüber redet niemand mehr.
Autolyse
11.08.2019, 08:59
Deine Aussage zur Arbeitszeit ist völlig richtig. Das will ich gar nicht widerlegen. Aber wie du schon selbst gemerkt hast gibt es eben die Möglichkeit eine "Schicht" so zu definieren, dass eine 12h-Schicht beispielsweise aus 8h Volldienst + 4h Bereitschaftsdienst besteht... völlig legal... und so lange sich keiner beschwert.[...]
Für die Legalität müsste der Arbeitgeber beweisen, dass in der Zeit des Bereitschaftsdienstes maximal 49% Arbeit anfällt. Wir wissen alle, dass das weder passiert geschweige denn realistisch ist.
dann haben die Uniklinik assis ja fast 10000 brutto/monat...und warum wills dann keiner machen? da verdient man sich doch dumm und dämlich!
MissGarfield83
11.08.2019, 10:29
gut...was will ich mit dem vielen geld anfangen, wenn sich mein leben nur in der Klinik abspielt? man kommt nur nach hause um was zu essen, zu duschen und zu schlafen. da verzichte ich lieber auf das geld...
Augen auf bei der Berufswahl ...
Relaxometrie
11.08.2019, 11:08
Augen auf bei der Berufswahl ...
Diesen Spruch hasse ich abgrundtief!
Nur weil man im Gesundheitssystem arbeitet, heißt das ja nicht, daß man (Ärzte, Pflegepersonal) automatisch Sklave eines völlig kranken Systems ist.
MissGarfield83
11.08.2019, 11:16
Diesen Spruch hasse ich abgrundtief!
Nur weil man im Gesundheitssystem arbeitet, heißt das ja nicht, daß man (Ärzte, Pflegepersonal) automatisch Sklave eines völlig kranken Systems ist.
Woher wusste ich dass ich da Widerspruch von dir bekomme ;) Natürlich heisst es das nicht - aber du weisst auch dass die Realität oft Kompromisse erfordert und wenn man direkt mit der Einstellung an unseren Beruf herangeht ist man vielleicht doch besser im Büro oder Patientenfern ohne Dienste etc. aufgehoben ... Kann zwar verstehen dass man auch eine gute Work Life Balance hätte - aber letztlich kriegt man in der FA Ausbildung halt nicht unbedingt den chilligen 9 to 5 Job. Reduzieren der Arbeitszeit von Beginn an wäre eine Lösung , aber leider verschiebt sich dann der FA in unbekannte Weiten. Nach dem FA hat man eine ganz andere Verhandlungsposition als als Frischling ( ohne guten Grund wie Kinder oder Pflegebedürftigen Betreuung ). Und genau dieser reisst die Klappe ganz schön auf ...
Autolyse
11.08.2019, 11:50
Diesen Spruch hasse ich abgrundtief!
Nur weil man im Gesundheitssystem arbeitet, heißt das ja nicht, daß man (Ärzte, Pflegepersonal) automatisch Sklave eines völlig kranken Systems ist.
Da die große Mehrheit das als ganz normal bewertet schon. Als Zeitsoldat war ich weniger abhängig und fremdbestimmt...
@Feuerblick
@anignu
d.h. eure kollegen und ihr habt (als anfänger von mir aus) durch die bank immer die gleiche leistung und engagement gezeigt? Top, dann kann ich dem folgen.
Wiederum, was interessiert es mich, was die verwaltung ablehnt? die lehnt auch an manchen häuser mehr stellen ab, muss ich dann das ausgleichen indem ich mehr arbeite? am besten für das gleiche GRUNDgehalt? über arbeitsverdichtung wird hier wenig gesprochen.
Die verwaltung und finanzabteilung von kh sind auch keine kleinkinder, die freuen sich über jeden der brav alles macht wie vorgegeben.
beispiel bei meinem kumpel vor kurzem: Zahnarzt, mehrere jahre auch als einer gearbeitet. Will als MKGler in nem maximalversorger arbeiten, hat medizin jetzt fertig. wollten ihn zuerst nicht als facharzt einstufen, einfach als anfänger eingestuft. dann haben die irgendwann eingesehen, dass er bereits zahnarzt ist und damit facharzt. als nächstes wollten die ihm seine gearbeiteten jahre nicht anerkennen, also hätte er bei ä2, stufe 1 angefangen. das spiel zog sich hin, ende vom lied: ä2, stufe 2.
so wie es von anfang an aus seiner sicht fair gewesen ist. aber man kann es ja mal versuchen
aus meiner sicht leisten bestimmt auch nicht alle assis die gleiche leistung. egal in welchem jahr.
und es könnte deutlich einfacher sein, wenn nicht fast alles im gesundheitssystem auf enge kante genäht wäre. aber wieso was ändern, solange mediziner und pflege das von sich aus kompensieren und nicht den mund aufmachen: who cares? kompromissbereit bis ins unermäßliche.
Zitat konfuzius(oder albert einstein/ mario barth): Der Weise ist friedliebend, aber er kennt keine Kompromisse. Der gewöhnliche Mensch macht Kompromisse, aber ist nie friedliebend.
zu meiner frage:
erlaubt mir opt-out praktisch unbegrenzt mehr als 60h UND auch über einen unbegrenzten zeitraum hinweg?
ah, btw: Mir wurde das opt-out formular bei vertragsunterzweichnung von der verwaltungstante, einfach zwischen kleiderlaufkarte und datenschutzerklärung unter die nase gehalten, so als ob ich das unterschreiben muss. war auch ein gemeiner trick imho. Das war aber auch dieselbe dame, die mir vorher den vertrag auch nicht zulassen kommen wollte.
LasseReinböng
11.08.2019, 12:23
Diesen Spruch hasse ich abgrundtief!
Nur weil man im Gesundheitssystem arbeitet, heißt das ja nicht, daß man (Ärzte, Pflegepersonal) automatisch Sklave eines völlig kranken Systems ist.
Sehe ich genauso. Daß ich als Arzt nicht um 16.00 Uhr den Hammer fallen lasse wenn noch akut etwas für den Patienten zu tun ist, sehe ich ein... aber wenn es normal ist, jeden Tag 2 bis 4 Überstunden zu schieben hört das Verständnis auf.
LasseReinböng
11.08.2019, 12:33
... und es fängt an, auch für die Chefs bedrohlich zu werden, Stichwort Arbeitszeitgesetz. Die Assistenten werden offiziell angewiesen um xx Uhr die Klinik zu verlassen...die Arbeit ist natürlich noch lange nicht geschafft und wenn Patienten dann einen Tag länger liegen ist das Geschrei groß, der MDK, der MDK...
... und es fängt an, auch für die Chefs bedrohlich zu werden, Stichwort Arbeitszeitgesetz. Die Assistenten werden offiziell angewiesen um xx Uhr die Klinik zu verlassen...die Arbeit ist natürlich noch lange nicht geschafft und wenn Patienten dann einen Tag länger liegen ist das Geschrei groß, der MDK, der MDK...
oder es läuft wie bei uns in der neuro.chir. Mein Freund, der in der Abteilung arbeitet, hat mir das erzählt. Bekommen einführung in das neue zeiterfassungsystem. Irgendwann sagt der oberarzt: "so, sie (herr der zeiterfassungsfirma) hören mal kurz weg. Wenn einer von euch jede Stunde einträgt, war es das mit den OPs für euch."
Der Freund arbeitet noch immer da, nach 21 uhr beantowrtet der auch nachrichten.
Relaxometrie
11.08.2019, 13:05
Mit Einhaltung des europäischen Arbeitszeitgesetzes müsste die Medizin endlich (wird aber noch ewig dauern; vielleicht auch nie geschehen) auf ein normales Maß zurechtgestutzt werden. Die unmenschlich vielen und nicht bezahlten Überstunden, die teils aus "Druck von oben", teils aus Gutmenschentum heraus gemacht worden sind, haben ein völlig verzerrtes System aufrecht erhalten. Tatsächlich kann der Versorgungsgrad, der durch kostenloser Überstunden und durch Mißachten des Arbeitszeitgesetzes bisher entstanden ist, unter ehrlichen Arbeitsbedingungen, die für die Angestellten im Gesundheitssystem auch langfristig tolerierbar und leistbar sind, ohne daß sie in der Dauerüberforderung sind, nicht aufrecht erhalten werden. Daher entsteht also ein unendliches Gezerre zwischen denen, die zu Recht das Einhalten des Arbeitszeitgesetzes einfordern und den Verwaltungen und Gutmenschen, die meinen, den derzeitigen Versorgungsgrad aufrechterhalten zu können.
Ob das, was ich geschrieben habe, stimmt, weiß ich nicht. Aber es ist meine aktuelle Analyse des Gesundheitssystems.
Und ja: das MDK-/ Dokumentationsgeschreie ist der Untergang. Was da an Geld und Zeit für Dokumentation und die Kontrolle der Dokumentation ausgegeben und ver(sch)wendet wird, ist bedrohlich. Auch wenn man das im Berufsalltag manchmal vor lauter Betriebsblindheit vielleicht nicht erkennt.
Feuerblick
11.08.2019, 13:19
...dabei muss man ehrlich sagen, dass gar keine unfassbar tolle Doku „vom MDK“ erwartet wird. Weder seitenlange Prosa noch sonstwas. Aber es wäre halt schon hilfreich, die richtigen Diagnosen und Prozeduren zu verschlüsseln und in der Krankenakte mal wenigstens einzutragen, was man mit dem Patienten getan hat. Übrigens nicht für den MDK sondern für sich selbst... Mehr braucht es nicht. Leider wird oft weder codiert noch dokumentiert. Der Patient lag also (wenn man der Doku glaubt) tagelang rum, hatte eine Diagnose, hat keine Behandlung bekommen und wurde nie visitiert... Und nein, das ist leider keine Ausnahme.
Gut, vernünftige Häuser leisten sich für sowas Kodierkräfte. Die erarbeiten ihr Gehalt selbst.
Wer sich aber in Zeiten von AZG und Co aber immer noch auf Erpressungsversuche der Vorgesetzten einlässt (wie weiter oben beschrieben), der ist einfach strunzdumm und hat noch nicht verstanden, dass er die Mitschuld an diesem perversen System trägt.
oder es läuft wie bei uns in der neuro.chir. Mein Freund, der in der Abteilung arbeitet, hat mir das erzählt. Bekommen einführung in das neue zeiterfassungsystem. Irgendwann sagt der oberarzt: "so, sie (herr der zeiterfassungsfirma) hören mal kurz weg. Wenn einer von euch jede Stunde einträgt, war es das mit den OPs für euch."
Der Freund arbeitet noch immer da, nach 21 uhr beantowrtet der auch nachrichten.
Das ist für den Freund natürlich dann blöd. Denn nicht gestempelt heißt auch kein Geld.
Ich rede ja davon, dass man zum Beispiel in der Rufbereitschaft arbeitet. Also man hat normal Dienst und danach Rufbereitschaft. Also wird um 16 Uhr ausgestempelt und um 16:15 Uhr wieder eingestempelt. Das zählt dann in die Rufbereitschaft. Und dann arbeitet man so lange bis die Arbeit getan ist. Muss man halt entsprechend definieren auch im Dienstplan. Es gibt ja auch sehr sehr selten Kliniken die nur einen einzelnen Chirurgen im Dienst haben. Meistens sind das 2 oder 3, teilweise noch zusätzlich Rufbereitschaften für OP usw... merkst was? Wieso gibt es denn so viele chirurgischen Dienste? Damit man da die Arbeitszeit verstecken kann und gegenüber der Verwaltung die Auszahlung rechtfertigt. Bei den Internisten steht meist nur ein einzelner in der Notaufnahme rum der zusätzlich noch für die Stationen zuständig ist. Bei den Chirurgen sind es mehr Leute... einfach mal drüber nachdenken...
Relaxometrie
11.08.2019, 14:10
Übrigens nicht für den MDK sondern für sich selbst...
Da gebe ich Dir Recht. Wir haben seit dieser Woche (Innere Medizin) künftig einmal alle zwei Wochen eine kurze Nachhilfe durch die Mitarbeiter der Kodierung, die uns dann sagen, was wir dokumentieren müssen und worauf es genau ankommt. Teils wurden da Dinge erwähnt, die einen tatsächlich daran erinnern, was man medizinisch gesehen wirklich besser machen kann.
Z.B. daß jedes Medikament in der Entlassungsmedikation auch eine Diagnose in der Diagnosenliste des Entlassungsbriefes benötigt. Das ist mir zwar klar und oft achte ich auch darauf. In der Hetze des Alltags lässt man dann aber unwichtigere Diagnosen doch mal schnell weg.
Die tägliche Kurzdoku bzgl. dessen, was man mit dem Patienten gemacht hat, braucht halt Zeit. Nicht viel; aber bei allen Patienten, die man betreut, summiert es sich halt doch. Und wenn einem die Akte/ Patientenkurve (Papierakten sind halt zum Kotzen) immer wieder entwendet wird, weil andere Berufsgruppen die Akte/ Kurve ebenfalls benötigen, ist ein effizientes Arbeiten halt nicht möglich und ich nehme die Schuld daran nicht mehr auf meine Kappe. Genau das werde ich bei der nächsten "Dokumentationsfortbildung" auch mal erwähnen.
LasseReinböng
11.08.2019, 14:56
Nur kurz zur Dokumentation: natürlich sollten die wichtigen Dinge dokumentiert werden. Aber wie Relaxometrie schon schrieb, der Aufwand summiert sich halt bei soundsoviel Patienten und in Bezug auf den Zugriff auf die Kurve spricht mir Relaxometrie aus der Seele: ich weiß nicht, wie viel Zeit täglich dafür drauf geht nach den bescheuerten Kurven zu suchen. Ein Arbeitstag hat einfach nicht genug Stunden, um in diesem ineffizienten chaotischen System seine Arbeit vernünftig zu schaffen.
Feuerblick
11.08.2019, 15:31
Das Problem ist aber doch, dass die Systeme zur Dokumentation schlicht ineffektiv sind. Denn DASS man seine Diagnosen, Interventionen, weiteren Pläne mit dem Patienten etc. dokumentieren MUSS, damit man nicht irgendwann in Teufels Küche kommt, weil man etwas vergessen oder verbockt hat, weil es eben nicht dokumentiert war, darin sollten wir uns einig sein...
Wenn ich einen Patienten visitiere, muss ich doch irgendwo eintragen, was ich gesehen und getan habe? Mag an meinem Fach liegen, aber eine Visite ohne zumindest „Verlauf regelrecht, Verbandwechsel morgen, Blutentnahme wg. XXX morgen“ etc dokumentiert zu haben, kann ich mir schlicht nicht vorstellen. Und genau daran hängt sich übrigens auch der MDK gerne auf. „So, sie haben den an dem Tag visitiert und für den weiteren Verlauf XXX beschlossen? Steht hier nirgends. Kann ich glauben - aber wir sind hier nicht in der Kirche“...
Kein Mensch muss seitenweise dokumentieren, aber so GAR NIX???
Btw.: Wieso suchst Kurven? Die Kurven haben sich im entsprechenden Wagen oder Schrank zu befinden und allenfalls noch vereinzelt bei Stationssekretärin/Pflege, wenn die sie begründet kurz für irgendwas brauchen. Und zur Visite haben ALLE Kurven vor Ort zu sein. Ich wäre Amok gelaufen, hätte ich visitieren sollen ohne alle Kurven!
WackenDoc
11.08.2019, 15:32
Warum soll eigentlich immer der Arzt das Nachsehen mit den Akten haben. Da muss eine Vereinbarung her, wann der Arzt die Akten bekommt und in der Zeit hat der Rest die Finger davon zu lassen.
Feuerblick
11.08.2019, 15:35
Eben! Meine Station, meine Regeln. Wenn ich visitiere, haben die Kurven im Wagen zu sein. Punkt. Keine Diskussion! Sonst kann die Pflege gerne meine Doku mitmachen. :-nix
Hab ich aber offen gestanden selbst in der Chirurgie nie anders erlebt. Ja, klar, Ausnahmen gabs schon mal. Aber dass ich nach Akten und Kurven suchen musste, ist mir persönlich nie passiert und wäre mir auch sicher nur einmal passiert. Ist ja auch nicht so schwer, dass man, was man nicht mehr braucht, wieder da hinräumt, wo man es geholt hat. Und dass zur Visite alles im Wagen sein muss.
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