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Feuerblick
31.03.2021, 08:46
Was hat die Entwicklung auf dem Kapital- und Wohnungsmarkt jetzt genau mit dem Threadthema zu tun? Könnt ihr für solche Diskussionen nicht einfach den dafür vorhandenen Finanz-Thread nutzen und nicht ALLE Thread zu diesem Thema führen? Bitte?
Oder noch besser: Verlegt eure ellenlangen Beiträge mit Zitaten und Zitaten von Zitaten doch einfach in die PN-Ecke.

daCapo
31.03.2021, 09:43
Was hat die Entwicklung auf dem Kapital- und Wohnungsmarkt jetzt genau mit dem Threadthema zu tun? Könnt ihr für solche Diskussionen nicht einfach den dafür vorhandenen Finanz-Thread nutzen und nicht ALLE Thread zu diesem Thema führen? Bitte?
Oder noch besser: Verlegt eure ellenlangen Beiträge mit Zitaten und Zitaten von Zitaten doch einfach in die PN-Ecke.

Das kam hier auf:



Das verrückte ist, je mehr Menschen für "free Stuff" und staatliche Interventionen (sprich Bail Outs für College Debts, mehr "free" Obama Care usw.) wählen, desto mehr erreichen Sie das exakte Gegenteil des von Ihnen erwünschten Effekts. Wer damals in Berlin für einen Mietendeckel demonstriert hat, musste entweder sehr zynisch sein und arme Menschen sehr hassen, oder grundlegenede Zusammenhänge nicht verstehen:-nix.


Ich bin übrigens wohlhabend genug meiner Meinung nach. Thomas wurde das jetzt mehrfach erklärt.
Damit hat sich das Thema erledigt.

Feuerblick
31.03.2021, 09:46
Nur weil etwas aufkam, muss man es, wenn es derart OT ist, auch weiterführen. Bisschen Disziplin bitte (und das gilt für ALLE Threads hier), sonst kommt an entsprechend ausufernde Threads ein Schlösschen dran.

Thomas24
31.03.2021, 14:12
Nur weil etwas aufkam, muss man es, wenn es derart OT ist, auch weiterführen. Bisschen Disziplin bitte (und das gilt für ALLE Threads hier), sonst kommt an entsprechend ausufernde Threads ein Schlösschen dran.

Stimmt, ein Schlösschen wäre manchmal einfach sinnvoll. Und falls mal wieder polemisch ideologiegeleiteter BS behauptet wird, werd ich einfach nur dezent hinweisen, dass es sich um BS handelt, ohne weitere Hintergrund Erläuterungen, warum, wieso und weshalb. Die Grundlagen der (sozialen) Marktwirtschaft und warum diese einer zentral gesteuerten Planwirtschaft immer zwangsläufig überlegen ist und die einzige Menschenwürdige Wirtschaftsform ist, sollen sich die betreffenden Personen bitte im Selbststudium bei Hayek, von Mises, Sowell und Co aneignen. Damit ist das Thema "Lebenshilfe für Staatsgläubige" für mich durch.

Feuerblick
31.03.2021, 17:34
Es gibt ausreichend Threads zu diesem Thema. Es ist nicht notwendig, das überall und ständig zu posten. Du kannst die Leute gerne per PN retten, aber nicht redundant in jedem Thread. :-meinung

mbs
31.03.2021, 20:06
Mich würde mal so generell interessieren wie häufig es noch ist dass Tätigkeiten wie Blutabnehmen und Pflaster/Verbandswechsel, Drainagen spülen oder ZVK Entfernen von Ärzten durchgeführt werden (müssen).

Anne1970
31.03.2021, 20:32
mbs: merkst du selbst, oder? Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Meine These ist schon seit langem, dass die Arbeitsbedingungen genauso wichtig sind wie die Fach-Auswahl. Alle in der Frage genannten Tätigkeiten sollten beherrscht werden. Wie die Arbeit alltäglich organisiert ist, ist teilweise selbst in einer Klinik von Abteilung zu Abteilung verschieden geregelt. Man sollte möglichst schon bevor man eine Stelle zusagt, versuchen, möglichst viel über die Bedingungen herauszufinden, die einem wichtig sind. Vieles wird sich relativieren. Prioritäten ändern sich. In der Weiterbildung sollten Kenntnisse, Kompetenzen, Fertigkeiten erworben werden. Ein gewisses Maß der Anpassungsfähigkeit an die Abteilung könnte hilfreich sein.

mbs
31.03.2021, 20:47
Allgemeingültig nicht, aber vielleicht in wie viel Prozent der Fälle schon umfassende Entlastung von Routinetätigkeiten erzielt wurde. Angeblich soll das ja immer mehr forciert werden, und letzten Endes ist es zumindest in der Theorie so dann ja auch günstiger da Assistenzpersonal weniger kostet als ein Arzt. Würde eine ansonsten gute Stelle aber sicher auch nicht ausschlagen nur weil man banale Routineaufgaben selbst machen müsste.

Anne1970
31.03.2021, 20:59
Was nützt dir das Wissen über den Prozentsatz? Und seit wieviel Jahren beherrschst du diese Tätigkeiten, dass du sie als „banal“ bezeichnest? Ich halte z.B. postoperative Wundkontrolle und Weiterversorgung nicht für „banal“.
Die Begriffe „angeblich“, „theoretisch“, „generell“ bringen mich zu folgenden Fragen:
was machst du eigentlich konkret? Bist du in einer Weiterbildung? In welcher Fachrichtung? In welchem Weiterbildungsjahr?
Wieviel Betten hat die Klinik? Wie groß ist das Einzugsgebiet? Wieviel Weiterzubildende und Oberärzte gibt es in deiner Abteilung?
Bist du direkt aus der Schule zum Studium gekommen? Hast du Berufserfahrung in einem anderen Bereich? Hast du schon einen Stellenwechsel gehabt? Wie läuft es bei dir mit den Rotationen?

anignu
01.04.2021, 00:26
Was nützt dir das Wissen über den Prozentsatz?
Also wenn 90% der HNOler zufrieden sind aber nur 40% der Chirurgen, dann werd ich doch einfach HNOler. Damit bin ich mit 90% Wahrscheinlichkeit zufrieden. Ganz klare Statistik. Was ist daran so schwer zu verstehen? ;-)

Meine These ist schon seit langem, dass die Arbeitsbedingungen genauso wichtig sind wie die Fach-Auswahl.
Unbedingt. Das Fach kann besch... sein und die Arbeitsbedingungen gut oder andersrum. Und wenn eines der beiden Sachen besch... ist dann macht es einfach keinen Spaß.
Darf man schreiben dass man als Gefäßchirurg mit den Arbeitsbedingungen, der Tätigkeit und den Kollegen im Großen und Ganzen super zufrieden und glücklich ist ohne gesteinigt zu werden? Man hat hier im Forum ja teilweise auch das Gefühl dass man als Chirurg unzufrieden sein MUSS mit seinen Arbeitsbedingungen.

Mano
01.04.2021, 15:06
Darf man schreiben dass man als Gefäßchirurg mit den Arbeitsbedingungen, der Tätigkeit und den Kollegen im Großen und Ganzen super zufrieden und glücklich ist ohne gesteinigt zu werden? Man hat hier im Forum ja teilweise auch das Gefühl dass man als Chirurg unzufrieden sein MUSS mit seinen Arbeitsbedingungen.

Nein, bitte nicht. Irgendwie müssen wir Anästhesisten doch unseren Nachwuchs rekrutieren. Und mit wachen Patienten macht Gefäßchirurgie erst recht keinen Spaß ;-)

daCapo
01.04.2021, 15:58
Eine einfache Kosten / Nutzen Rechnung.
Mehrere ehemalige Kommilitonen-/innen haben klar gesagt,dass sie ihr Fach (opthalmo bzw. Radio) vor allem wegen der Arbeitsbedingungen und Vereinbarkeit mit Familieleben gewählt zu haben.

anignu
02.04.2021, 02:01
Und mit wachen Patienten macht Gefäßchirurgie erst recht keinen Spaß ;-)
Ach komm: ne schöne Carotis in Regionalanästhesie? Wach? Ich hatte letztens einen solchen Patienten dem das so gut gefallen hat dass er sich die andere Seite auch wach operieren lässt...

mbs
02.04.2021, 18:46
Man "muss" sicher nicht unzufrieden sein als Chirurg. Zufriedenheit ist überhaupt so eine Sache, jeder braucht was anderes um diese zu erreichen, Vorstellungen vom idealen Fach und den idealen Bedingungen sind eben sehr unterschiedlich. Insofern kann man auch nicht sagen was schlechte Bedinungen sind - das ist subjektiv. Ich zum Beispiel hasse Stationsarbeit und Sprechstundentätigkeiten, bin nur in die Chirurgie gegangen weil ich gern im OP bin. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass das nicht die richtige Motivation ist, weil diese beiden Bereiche eben die Mehrheit ausmachen. Kann sein, dass das irgendwann besser wird, aber die Frage ist wann genau dieses "irgendwann" erreicht wäre. Ob man das überhaupt erreichen kann und wenn ja wie. Wenn man nur lange genug in einem Fach war sollte man das nur irgendwann auch mal durchziehen, insofern hängt man gefühlt eben auf dem fest was man mal gewählt hat vor Jahren. Wenn man dann unzufrieden ist liegt das aber nicht an der Chirurgie an sich, sondern eher daran dass man eben teilweise auch die falschen Entscheidungen getroffen hat.