Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviel verdient man als Arzt?
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docmoechtegern
25.03.2008, 19:43
Mein Vater ist Zahnarzt und er verdient nicht wirklich super viel.
Er ist spezialisiert und hat eine Praxisgemeinschaft.
Und unser Nachbar ist Arzt für Allgemeinmedizin. und der verdient mehr als mein Vater.
Also ist die Frage, ob Zahnärzte mehr verdienen als andere Ärzte wohl geklärt.Wir haben zwei Ärzte als Nachbarn: Auf der einen Seite wohnt ein Zahnarzt und auf der anderen Seite ein Allgemeinmediziner.
Der Zahnarzt fährt das größere Auto und macht häufiger Urlaub als der Hausarzt. Damit ist also klar, dass Zahnärzte mehr verdienen als Hausärzte.
Aber beide verdienen viel weniger als mein Papi (Ingenieur) und meine Mami (Lehrerin mit Doppelnamen). :-))
unclejohn
26.03.2008, 13:08
Ich sage nur Auswandern bzw. alternative Berufsfelder. Jedenfalls werde ich schwer drüber nachdenken und das gleich tun eigentlich alle anderen in meinem Semester auch. In D. wird sich nie etwas ändern.
lg
//stefan
26.03.2008, 14:13
nana nicht so pessimistisch... wart mal bis ulla selber ne hämorrhoide operieren muss. dann kommt die wende :-party
:peace:
Kackbratze
26.03.2008, 14:14
Genau, einfach wegrennen und den ganzen Scheixx liegen lassen.
Tja, und dann irgendwann wieder zurückwollen, weil schweden und Co irgendwie dochnicht "zu Hause" sind.
Und wenn man dann 60 Jahre alt ist sich Beschweren, wie schlimm es hier ist mit den Ärzten und dem Gesundheitssystem....als man es noch konnte, wollte man nix ändern und als man es nicht mehr konnte, dann plötzlich doch wollen....ausserdem sind die Meisten von denen, die an der Uni sagen, dass sie weggehen wollen plötzlich doch in Deutschland geblieben...muss wohl daran liegen, dass meist nur FAs im Ausland gesucht werden...
unclejohn
26.03.2008, 14:30
Naja, ich habe natürlich alles sehr schwarz gemalt, aber wir haben eine ehemalige Kommunistin als Gesundheitsministerin, was soll man da erwarten?! Als erstes müsste die mal weg... :-((
Das mit dem FA ist in der Tat leider so, aber eben nicht zu ändern. Was die anderen später mal machen werden ist mir auch recht egal. Allerdings stimmt es natürlich, dass viele im Endeffekt doch zu faul sind. Also ich sehe das so, natürlich sollte man Versuchen etwas zu verändern, aber spätestens wenn ich irgendwann mal FA sein sollte in ferner Zukunft und ich, du, wir, er, sie, es ;-) nichts daran ändern konnte(n), bin ich weg.
nana nicht so pessimistisch... wart mal bis ulla selber ne hämorrhoide operieren muss. dann kommt die wende :-party
:peace:
Ulla sollte erstmal wen an ihre Nase lassen...
lg
Ja klar, Ulla Schmidt ist an allem schuld. Man kann sich auch ein simples Weltbild bauen. Aber irgendwie scheint das sehr verbreitet zu sein.
Und sie ist auch noch links gerichtet, oh mein Gott, warum sind wir nicht alle konservativ - dann wäre die Welt wirklich ein besserer Platz ^^
LasseReinböng
26.03.2008, 16:56
Mein Vater ist Zahnarzt und er verdient nicht wirklich super viel.
Er ist spezialisiert und hat eine Praxisgemeinschaft.
Und unser Nachbar ist Arzt für Allgemeinmedizin. und der verdient mehr als mein Vater.
Also ist die Frage, ob Zahnärzte mehr verdienen als andere Ärzte wohl geklärt.
Medizinertest: :-dafür
Und sie ist auch noch links gerichtet, oh mein Gott, warum sind wir nicht alle konservativ - dann wäre die Welt wirklich ein besserer Platz ^^
Du musst dich vertan haben. Sie ist kommunistisch und wahrscheinlich von Putin höchstpersönlich bezahlt, damit russische Ärzte besser Arbeit finden.
Ok, ich schweife ab :-))
Neuling08
28.03.2008, 19:09
wenn man sich die tariftabellen für ärzte ansieht, ist das gehalt doch in ordnung, oder?
NeuroChirurg
28.03.2008, 21:46
Liegt wohl in der Natur des Deutschen, sich über alles aufzuregen und zu meckern :D
Neuling08
28.03.2008, 21:53
ich meine ich finde das halt echt entmutigend sowas zu lesen. dass man ja als arzt total schlecht bezahlt wird. ich hab das gehalt von ärzten nach tariftabelle mit dem durchschnittlichen gehalt von ingenieuren verglichen. und es bleibt sich relativ gleich. und als ingenieur muss man genau so überstunden machen. da hat man auch keine geregelte 40-stunden-woche.
Kackbratze
29.03.2008, 09:44
Genau, und jeder Ingenieur macht so ca. 5-7 Nachtdienste pro Monat....
docmoechtegern
29.03.2008, 10:02
ich hab das gehalt von ärzten nach tariftabelle mit dem durchschnittlichen gehalt von ingenieuren verglichen. und es bleibt sich relativ gleich.Das stimmt nicht. Mein Vater (Ingenieur) sagt, Ingenieursgehälter seien doppelt so hoch wie Ärztegehälter.
Genau, und jeder Ingenieur macht so ca. 5-7 Nachtdienste pro Monat....Waaaaaaas? Als Arzt muss man auch nachts arbeiten? :-dagegen
Ich glaub, da werd ich doch lieber Ingenieur.
Das stimmt nicht. Mein Vater (Ingenieur) sagt, Ingenieursgehälter seien doppelt so hoch wie Ärztegehälter.
Dazu kann ich nur sagen, dass ich 3 Maschinenbau-Ingenieure/Innen im engeren Freundeskreis habe. Die haben mich ausgelacht, als ich denen von den Ärztegehältern erzählt habe.
Der eine startet nächsten Monat an der RWTH Aachen mit knapp 6200 Euro Brutto. Ähnlich verdient auch meine ehemalige Mitbewohnerin. Und nummer drei beendet erst noch sein Diplom, ist aber schon an einer mit der Uni kooperierenden Firma angestellt und kriegt, obwohl noch nicht fertig knapp 3400, was nach dem Diplom auf 5800 aufgestockt wird. Alles vertraglich festgehalten und ich hab es schwarz auf weiss gesehen. Schöne Zahlen :-))
docmoechtegern
29.03.2008, 10:21
Dazu kann ich nur sagen, dass ich 3 Maschinenbau-Ingenieure/Innen im engeren Freundeskreis habe. Die haben mich ausgelacht, als ich denen von den Ärztegehältern erzählt habe. .... Da hast Du wohl das falsche Fach studiert.
Zum Glück gibt es heutzutage Internetforen , in denen man sich vor dem Studienbeginn darüber informieren kann, was einem mal in seinem vermeintlichen Traumfach erwarten wird. Das wird hoffentlich in Zukunft recht viele davon abhalten, sich für das falsche Studium zu entscheiden.
Wenn man sich vor Augen hält, daß man in der Facharztausbildung zwischen 17 und 23 Euro die Stunde brutto verdient (nach mindestens sechs Jahren Studium und mit ziemlicher Verantwortung wohlgemerkt!) und viele Ärzte fürchterlich viele Dienste / Überstunden schruben, um auf ein halbwegs vernünftiges Gehalt zu kommen, kann einen das schonmal frustrieren...
R.
Da hast Du wohl das falsche Fach studiert.
Zum Glück gibt es heutzutage Internetforen , in denen man sich vor dem Studienbeginn darüber informieren kann, was einem mal in seinem vermeintlichen Traumfach erwarten wird. Das wird hoffentlich in Zukunft recht viele davon abhalten, sich für das falsche Studium zu entscheiden.
Ich habe mich definitiv für das RICHTIGE Fach entschieden. Weil ich den menschlichen Körper, die Vorgänge darin, Blut, Menschen aufschneiden und so weiter ziemlich geil finde :-)) Ich liebe Medizin.
Frau Betty Land
29.03.2008, 11:07
Gehalt eines nicht-promovierten Chemikers (TU) mit so-lala-Notenschnitt im Abschluß unmittelbar nach Studium im bayerischen Chemiedreieck: knapp 70 000 brutto /Jahr (Gut verhandelt). Excl. Dienstwagen, Fortbildungen (bezahlt Firma) und Kleinkram. Dienstwohung anfänglich kostenlos.
Promovierter Maschinenbauer (TU) kann alleine über die Bundesagentur für Arbeit (hat sich da melden müssen wg. Vertragsablauf) unter DUTZENDEN Angeboten "wählen", die nicht das geringste mit seiner Spezialquali zu tun haben. Einfach nur: Maschinenbauer gesucht. Das reicht.
Geht auch um anfänglich gut 60 000 brutto / anno (excl. Dienstauto etc.) nach NRW. Umzugskosten werden selbstredend von Frima übernommen, Dienstwohnung im ersten Jahr ebenfalls.
Promovierter Germanist mit Marketingquali geht nach Studium zu Mittelständler in leitende Position, fliegt regelm. rund um den Globus und wird nach einem Jahr Büroleiter in Asien.
Keiner von denen macht 40h/Woche.
Aber den Firmen ist klar: Zum Verheizen sind die zu teuer.
Das ist den Gutsherren in den Kliniken nicht klar. Und deshalb sieht es auch vielerorts so aus, wie es aussieht: Bes*******.
Aber immer feste nach dem Staat schreien, wenn wieder mal die Milliönchen fehlen.....und die Ärzte......und überhaupt......
habichnicht
29.03.2008, 11:12
Wenn man sich vor Augen hält, daß man in der Facharztausbildung zwischen 17 und 23 Euro die Stunde brutto verdient (nach mindestens sechs Jahren Studium und mit ziemlicher Verantwortung wohlgemerkt!) und viele Ärzte fürchterlich viele Dienste / Überstunden schruben, um auf ein halbwegs vernünftiges Gehalt zu kommen, kann einen das schonmal frustrieren... Ob Arzt, ob Ingenieur oder Chemiker - was sind schon deren Stundenlöhne (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,541257,00.html) im Vergleich hierzu:
...Wer Kristen buchen wollte, musste 1000 Dollar pro Stunde berappen. Sie spielte somit in der mittleren Liga des "Emperor's Club"; ...
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