Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Solidaraufgabe Oberweite?
Hoppla-Daisy
22.10.2004, 21:09
Wisst Ihr, was einfach traurig ist? Dass hier offenbar (bis auf eine Ausnahme, glaub ich) Menschen miteinander diskutieren, die die Thematik nur von der Theorie her kennen. Leider vergesst Ihr, dass es für die Betroffenen sehr wohl eine Art Befreiung sein kann, wenn die Kasse einen solchen Eingriff bezahlt.
Ich beschreibe Euch jetzt mal kurz, wie's bei mir war. Vielleicht denkt der eine oder andere dann ein wenig anders darüber...
Seit frühester Jugend bin ich mit großer, später übergroßer Oberweite (im Alter von 13 Jahren 70DD, zuletzt 80G!!!) gestraft gewesen. Zunächst dachte ich mir immer: "OK, sie sind halt groß, und du hättest schon lieber kleinere, aber gut, so isset halt." Gewichtsmäßig hatte sich in der Zwischenzeit zwar auch etwas getan, aber das lag alles im Rahmen des Normalen (sprich, der BMI lag unter 24,9). Nach meiner Schwangerschaft hatte ich noch größere Brüste als vorher, was ich aber als normal abtat. Die Schwerkraft tat ihr Werk, und es hing schon mächtig. Dass da das Selbstwertgefühl stark leidet, muss ich Euch wohl nicht sagen. Wenn dann aber das eigene Leben (und auch das deines Partners und deines Kindes darunter leidet, ist das meines Erachtens auch schon krankhaft ("Mama geht nie mit mir schwimmen" u. "Sach mal, ist dir nicht warm? Zieh doch mal das T-Shirt aus" ... von der Qualität des Sex rede ich jetzt mal nicht, die leidet nämlich auch! Wer sieht schon gerne seine 80G vor'm Partner baumeln. Krass gesagt, ich geb's zu, aber so ist es, meine Lieben!!!).
Ich hatte zwar immer mit einer Mamma-Reduktion geliebäugelt, dachte aber immer, dass mir das eh keine Kasse zahlen würde, und selbst hätte ich es mir nicht leisten können. Als eine Freundin wg. der gleichen Sache in einer Klinik vorsprach (Florence-Nightingale-Klinik in D-Kaiserswerth, übrigens sehr zu empfehlen!!!), hab ich mir kurzerhand überlegt, mir ebenfalls eine Überweisung von meiner Gyn zu holen und mitzugehen. Bis dahin dachte ich aber noch immer, das sei eine rein kosmetische Sache und fürchtete, dort mit meinem Anliegen belächelt zu werden.
Was soll ich Euch sagen? Der Arzt sagte, das sei ganz klar eine medizinische Indikation für eine Reduktion. Der Professor schaute auch nochmal drauf, schaute mich ganz lieb an und meinte auch, die "schweren Zeiten" seien womöglich bald vorbei. Die Kasse hat innerhalb von 2 Tagen den Antrag bewilligt... und ich hab erstmal aus tiefster Seele geheult! Die Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Verspannungen hatte ich nie als soooo gravierend angesehen, dass man mir eine solche OP bezahlen würde. Aber heute, mehr als 2 Jahre nach der OP, gehe und sitze ich gerade, trage auch mal körperbetonte Kleidung, fühle mich nicht mehr nur auf meine "T*****" reduziert, habe nicht mehr so unter Kopfschmerzen und Verspannungen zu leiden, und die Träger der BH's schneiden auch nicht mehr ein. Es ist alles leichter geworden!!! Wenn ich mir heute die BH's von damals anschaue, bekomme ich noch heute eine Gänsehaut.
Ich kann nur sagen, man macht es sich zu leicht, wenn man in den meisten Fällen eine Verkleinerung (oder auch Vergrößerung) als rein kosmetische Sache betrachtet. Wer den Leidensdruck kennt, sieht die Sache gaaaaanz anders, Ihr Lieben!
So, das musste mal gesagt werden!
Auf dass die Diskussion weitergehe...
Liebe Grüße,
Daisy
PS: Auf meinem Zimmer lag eine junge Frau, die einen Mamma-Wiederaufbau nach vollständiger Amputation bekam. Selbst sie hatte allergrößtes Verständnis für unser aller Sorgen mit unserer großen Brust. Und sie hätte doch wohl wirklich allen Grund gehabt zu sagen: Hey, seid froh, dass ihr noch eine habt!!!
PPS: Leider wächst die Brust wieder langsam..... und keine Sau kann mir sagen, warum! Wenn ich mir vorstelle, dass ich evtl. irgendwann mal wieder mit solch einer Mega-Oberweite dastehe und damit wieder rumlaufen muss, weil irgendein Kassenfutzi sagt, das könne die Solidargemeinschaft nicht tragen, das sei doch bloß ne kosmetische Angelegenheit, ich glaub, dann geh' ich zu RTL (kein Spaß!!!)... weil leisten könnte ich es mir heute, als Studentin, erst recht nicht!!!
Hoppla-Daisy
22.10.2004, 21:10
Ups, so kurz war's nun auch nicht....
Mammareduktion ist ja auch unbestritten eine OP die gezahlt wird und werden soll- ich hab hier zumindest nix anderes gelesen. :-lesen
Dein Beispiel bestätigt das.
DAS SCHULDPRINZIP.
Ok, welchen Unterschied hat es dann gegenüber Mamma-CA...oder Brustdrüsen-Aplasie???
Ich glaube nicht, dass es hier primär um die Schuldfrage geht. Der Vergleich Adipositas/Mamma-Chirurgie hinkt auch. Bei der Mamma ist es klar, was Rekonstruktion ist, was die Herstellung einer nicht-gesundheitsschädigenden Physionomie ist (und hier geht es ja nicht nur um Kosten, sondern einfach darum, dass es nicht sinnvoll ist eine degenerativen WS-Schädigung durch ein Übermass an Mammagrösse entstehen zu lassen).
Die Adipositas ist eine Volkskrankheit epidemischen Ausmasses. Gleichzeitig ist es ein Risikofaktor für viele Folgekrankheiten. Gleichzeitig aber auch ist es, mal die ganz krassen Fälle ausgeschlossen, eine Life-Style Frage und obliegt teilweise eben schon der Motivation des Individuums. Nun gibt es mehrere Ansätze Adipositas zu behandeln. Viele Ansätze haben sich als völlig wirkungslos erwiesen, bzw. mit 100% Rezidiv behaftet: so die Liposuktion. Also gehört sowas auch nicht bezahlt. Es ist nicht Evidence-based. Anderes wie Gastric Bypass kann eine Ultima ratio mit guter Prognose sein. Und hier meine ich, gehört dann wohl auch die Korrektur der überschüssigen Haut mal dazu; immerhin bilden sich in diesen Hautlappen auch Pilze und es ist alles andere als praktisch, kann gar behindert sein. Alles was kosmetisch ist hingegen, gehört nicht bezahlt - so meine ich.
Die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems lässt sich nicht mit "Gürtel-enger-schnallen"-Parolen erhalten. Es ist weder Aufgabe der Politik noch der Ärzte, Gesundheitsleistungen almosenhaft zu rationieren. Leistungen einzufrieren und ansonsten alles beim Alten zu lassen - das ist eine vertikale Denkleistung, die ungefähr dem entsprechen dürfte, was sich im Kopf einer Stubenfliege abspielen muss, die wieder und wieder die Fensterscheibe rammt, in der Hoffnung, den Ausgang schon irgendwann zu finden.
Sachgerecht und notwendig zur Sicherung des Gesundheitssystems wären die Ausschöpfung neuer Finanzierungsquellen (wie z. B. die Bürgerversicherung, ohne jetzt für Rot-Grün irgendwie die Werbetrommel rühren zu wollen) sowie die Entwicklung neuer Finanzierungswege, die die divergierenden Interessen der Kostenträger und Dienstleister angemessener berücksichtigt,
Es erscheint dir also als intelligent selbst die Streichung von Luxusleistungen aus der Solidarkasse als Ideologie der Stubenfliege abzutun und als Lösungsweg die immer steigenden Kosten über immer neue Wege dem Otto Normalbürger aus der Brieftasche zu "stehlen". Ich weiss zwar nicht, welchem Tier wir diese Ideologie zuordnen sollen, aber ich weiss dass eine solche keine Zukunft haben kann!
Der Thread hat sich zu Beginn mit klar kosmetischen Indikationen beschäftigt, welche teilweise über Kasse bezahlt werden und ich weiss, dass hier viel über die Hintertüre verrechnet wird: zum Beispiel im HNO-Bereich (Nasenkorrekturen). Das halte ich schlicht für eine Frechheit und ein solches ist zu unterbinden. Das Gesundheitswesen steht nämlich jedem Hilfsbedürftigten (nicht dem mit der krummen Nase) zu und muss deshalb auch in weiter Zukunft noch bezahlbar sein.
Sorry, aber nach diesem Beitrag erwartest Du nicht wirklich, dass ich noch weiter eine sachliche Diskussion mit dir führen möchte, oder? Schade, ich hab das Thema sehr interessant gefunden.
@Niere: Frage was ist an diesem Beitrag so verkehrt:
Gerade in der frage der Sexuel übertragbaren Krakheiten wie HIV ist bei einem Grossteil der Bevölkerung immer noch die Meinung verbreitet, die betroffenen sind zu 100% an ihrer Lage selber Schuld, und wenn es nach einigen religös-rechtskonservativ-kirchlichen Kreisen ginge, dann ist der Geschlechstvehrkehr ausschliesslich zum Kinderzeugen da, alles andere ist verantwortunglos und fahrlässig, und daher sollen die Betroffenen gefälligst selbst für die Kosten für Abtreibungen und Geschlechtskrakheiten, und mein Onkel z.B. ist völlig ausser sich vor Wut dass HIV, STD's , Transsexualität zu gunsten der GKV behandelt werden darf währen bei "anständigen" Kranken gepart wird...und so habe ich über die finanziele schiene tatsächlich die möglichkeit selbst in die Intimsten Bereiche eindrige: Jetzt mal im erst mach doch in iregendeinem bayerischen Dorf am Sonntag vor der Kirche eine Umfrage ob HIV, Syphylis, STDs zugunsten der GKV behandelt werden dürfen, und Du wirst feststellen das das Mittelalter noch nicht ganz vorbei ist...Also gerade im bereich der Geschlechtskrakheiten dirng man in einem sehr intimen bereich ein und über >90% meiner Familie vertritt die auffassung, dass man HIV und STDs nicht zu Kosten der GKV behandel darf, denn warum soll ich für die Perversitäten der anderen zahlen und jeder Sex ausserhalb der Ehe ist halt pervers, also was bitte ist an meinem Posting so unpassend? Meine Fammilie ist im Bereich der Sexualität nun sehr tolerant und verzichtet mittlerweile aufs Enthaupten und Steinigen von Frauen mit ausserehlichen Sex, würde dann aber über die finanzielle Argumentation versuchen allen Frauen ihre Sexuallmoral aufzuzwingen...
Pfff... mein lieber Nummerischer: Niere ist doch auch nur ein vernünftiger Mensch und hat nie behauptet das Schuldprinzip über alles andere zu stellen und nun die Kosten nur noch entsprechend "Schuld" zu verteilen. Darum geht es doch gar nicht. Aber die Überlegung ist 1) Luxusleistungen sollen privat bezahlt werden, evt. 2) Verhalten höheren Risikos soll auch entsprechend einer Lenkungswirkung teilweise mit einer Kostenbeteiligung einhergehen.
Hoppla-Daisy
22.10.2004, 22:42
Also, da fällt mir nun wirklich gar nix mehr zu ein!!! :-peng
Wo soll das jetzt wieder hinführen?
Diese These hat hier bisher keiner auch nur im Ansatz vertreten!
Daß einige Leute in Bayern oder sonstwo da ausgesprochen konservative Vorstellungen haben, mag ja sein. In einer Demokratie wirst Du nie hören, daß alle mit einer Stimme singen: "Hurra, das ist der richtige Weg!" Das gehört eben dazu, daß es auch ein paar gibt, die ungestraft Unsinn erzählen - in allen Lagern.
Aber solange diese Leute keine Mehrheit darstellen - und das tun sie auf Bundesebene nicht - können die mit ihren Ansichten schwarz werden: STDs & Co werden trotzdem bezahlt und das ist auch gut so.
in iregendeinem bayerischen Dorf am Sonntag vor der Kirche eine Umfrage ob HIV, Syphylis, STDs zugunsten der GKV behandelt werden dürfen, und Du wirst feststellen das das Mittelalter noch nicht ganz vorbei ist....
Die Analogie erscheint mir interessant: Vorurteile gegenüber fremden Kulturen und Ländern werden gemeinhin als Rassismus und Xenophobie bezeichnet. Und keiner widerspricht. Verunglimpfungen und Vorurteile gegenüber der Bevölkerung von ländlichen Gebieten werden gemeinhin als stimmig akzeptiert. Und keiner widerspricht!
PS: Ich bin kein Bayer; aber es ist ganz sicher nicht so wie der Nummerische es sieht. Selbst politisch unterschiedliche Auffassungen werden nicht dadurch gekontert, dass der Kontrahent in ein schiefes Licht gestellt wird oder lächerlich gemacht...........erinnert höchstens an das Duell Bush-Kerry.
...Verhalten höheren Risikos soll auch entsprechend einer Lenkungswirkung teilweise mit einer Kostenbeteiligung einhergehen...
Ja, nur da sehe ich eine ganz grosse Gefahr das bei der bewertung des Risiko stets die moralische Keule und die Interessensvertretung bestimmter Gruppierungen sich durchsetzten: Setzen sich die Sportler durch wird Sport als Bonus belohnt setzen sich die Sportmuffel durch wird sport als Verletzungsrisko bestraft und das beste Beispiel sind drogen:
Wenn du Dich ans Strafrecht errinerst so wird das toxikologisch viel harmlosere Haschisch mir völlig unbegreiflicherweise als ein höheres Risko bewertet als das toxikologisch viel geföhrliche C2H5OH, und dies liegt nur dadran dass wir in D eine Bier-Tradition haben und nicht eine Hasch-Tradition wie der Arabische Kulturkreis...
Ja, nur da sehe ich eine ganz grosse Gefahr das bei der bewertung des Risiko stets die moralische Keule und die Interessensvertretung bestimmter Gruppierungen sich durchsetzten:Die Festlegung der Risiken muß natürlich Evidence-based erfolgen nach den Kriterien, was den maximalen gesundheitlichen Effekt für den möglichst minimalen Preis bringt.
Und wenn dabei herauskommt, daß eine mäßige sportliche Betätigung das beste ist, dann muß eben der Extremsportler eine Zulage für Verletzungen beim Paragliding oder was weiß ich zahlen und der Nicht-Sportler eine Zulage für sein metabolisches Syndrom.
So zumindest die Theorie. Da sich in der Praxis weder das eine noch das andere ordentlich kontrollieren läßt haben wir den Status Quo wie wir ihn jetzt haben:
Alles wird bezahlt, was eine Krankheit ist.
Wenn du Dich ans Strafrecht errinerst so wird das toxikologisch viel harmlosere Haschisch mir völlig unbegreiflicherweise als ein höheres Risko bewertet als das toxikologisch viel geföhrliche C2H5OH, und dies liegt nur dadran dass wir in D eine Bier-Tradition haben und nicht eine Hasch-Tradition wie der Arabische Kulturkreis...
Ja, die Umsetzung ist sicherlich nicht einfach. Zu den Drogen: immerhin gibt es eine Alkoholsteuer als Lenkungssteuer, jedoch keine Hasch-Steuer :-)).
Beispiel eines Lenkungssteuervorschlages: Unfallkosten durch Extremstsportarten werden zusammengerechnet und aus dem Gesamtkostenpool aussortiert und als Verkaufssteuer auf Preise für Dienstleistungen der Veranstalter verteilt (evt. auch nur ein Teil der Kosten).
toxikologisch viel harmlosere Haschisch mir völlig unbegreiflicherweise als ein höheres Risko bewertet als das toxikologisch viel geföhrliche C2H5OH, und dies liegt nur dadran dass wir in D eine Bier-Tradition haben und nicht eine Hasch-Tradition wie der Arabische Kulturkreis...
Das ist so fachlich falsch. Aber das gehört nicht in diesen thread.
1)
Verunglimpfungen und Vorurteile gegenüber der Bevölkerung von ländlichen Gebieten werden gemeinhin als stimmig akzeptiert. Und keiner widerspricht!
2)
PS: Ich bin kein Bayer; aber es ist ganz sicher nicht so wie der Nummerische es sieht.
3)
Selbst politisch unterschiedliche Auffassungen werden nicht dadurch gekontert, dass der Kontrahent in ein schiefes Licht gestellt wird oder lächerlich gemacht...........erinnert höchstens an das Duell Bush-Kerry.
1)
Ich habe die schönste Zeit meines Lebens in einem Ländlichen Kaff verbracht...aber nicht desto trotz ist dort das Bildugsniveau wesentlich niedrieger als in der Stadt was Dazu führt das die Landbevölkerung auf vilen Feldern der Sozialentwiecklung sich z.T. um generationen verspätet was z.B. meinen persönlichen Bezug zur Religion dartsellt, ich bin vor der Fraz. revoltion geboren und kann z.B. mit der Weltlichen Obrigkeit und Trenung von Staat und Kirche noch nicht so viel anfangen halt.... :-party
deswegen ist meine Kritik an Bayern auch Selbstkritik an meiner Familie...
2)
Ich muss zugeben, dass ich Bayern nicht mag und das ist noch sehr mild ausgedrückt, eigentlich hasse ich sie wenn ich ehrlich bin...da Bayern und Ostdeutschland für mich in meinem gefühlsmässigen Weltbild das Synonym für Geistig zurückgebliebene Ewiggestrige und Fremdenhass darstellen...eigentlich versuche ich meine Vorurteile in den Griff zu bekommen, aber vieleicht ist mir dass misslungen, also ersaetze ich hiermit "Bayerisches Dorf" durch "Dorf am Rand der Welt"
3)
Ich vestehe nich was dass mit meinem Posting zu tun hat...
Hoppla-Daisy
22.10.2004, 23:27
Wenn meine 7jährige Tochter das Wort "Hass" in den Mund nimmt, bekommt sie meist eine Belehrung zu hören, dass dieses Wort in vielen Bereichen schlichtweg unangebracht ist, und dass ich es aus ihrem Mund nicht hören möchte.....
... mittlerweile tragen meine Bemühungen Früchte.
Hoppla-Daisy
22.10.2004, 23:29
Daisy fragt sich im übrigen immer wieder, was der Sinn und Zweck dauernder Provokationen/provokativer Äußerungen ist. Führt doch im Endeffekt nur dazu, dass eine Diskussion entgleist...
Gute Nacht!
1)
Die Festlegung der Risiken muß natürlich Evidence-based erfolgen nach den Kriterien, was den maximalen gesundheitlichen Effekt für den möglichst minimalen Preis bringt.
2)
Und wenn dabei herauskommt, daß eine mäßige sportliche Betätigung das beste ist, dann muß eben der Extremsportler eine Zulage für Verletzungen beim Paragliding oder was weiß ich zahlen und der Nicht-Sportler eine Zulage für sein metabolisches Syndrom.
So zumindest die Theorie. Da sich in der Praxis weder das eine noch das andere ordentlich kontrollieren läßt haben wir den Status Quo wie wir ihn jetzt haben:
Alles wird bezahlt, was eine Krankheit ist.
1)
Ich bin aber der Überzeugung dass sich in der Praxis nicht die EBM durchsetzen wird sondern die Stammtischparolen, und dann als erstes die Sozialen Randgruppen wie vergewaltigunssopfer die eh jetzt schon rausfallen dann auch nco weitere völlig von der medizinischen versorgung ausgeschlossen werden.
2)
Es sei denn die Paragliding industrie hat eine Starke Lobby, dann wird es draus nichts...wer soll den solche EBM studien denn finazieren, jede Industrie wird dann in Studien vorlegen´, dass ihre Produkte gesundheitsfördern sind...wir kriegen doch nicht mal die Hömopathie und die Phytotherapeutika aus der GKV rausgestriechen weil die eine Zu starke lobby hat...
3)
"Alles wird bezahlt, was eine Krankheit ist" Aber ich finde das eigentlich völlig okey so, man sollte nur nach der Dringlichkeit/Schwere abstuffen...
Wenn meine 7jährige Tochter das Wort "Hass" in den Mund nimmt, bekommt sie meist eine Belehrung zu hören, dass dieses Wort in vielen Bereichen schlichtweg unangebracht ist
Du hast recht, aber versuche nun ehrlich zu sein und bei Bauern ist dass nicht der fall dass ich sie nicht mag sondern ich hasse sie, genauso wie die Rechtsradikalen mich hassen, dass mein Hass auf die Beyern und die Deutschen nicht richtig ist, denn auch Bayern und Deutsche sind Menschen, weiss ich und ich versuche in mit Huilfe meines Verstandes zu unterdrücken, aber manchmal geligt es mir nicht, was ich aufrichtig bedaure
1)Ich bin aber der Überzeugung dass sich in der Praxis nicht die EBM durchsetzen wird sondern die Stammtischparolen, und dann als erstes die Sozialen Randgruppen wie vergewaltigunssopfer die eh jetzt schon rausfallen dann auch nco weitere völlig von der medizinischen versorgung ausgeschlossen werden. Da aber in letzter Zeit öfters mal was gegen alle Stammtischparolen beschlossen und durchgesetzt wurde (Praxisgebühr, Hartz IV, Dosenpfand, u.v.m.) bin ich da eher optimistisch, daß das einigermassen vernünftig abläuft
3)"Alles wird bezahlt, was eine Krankheit ist" Aber ich finde das eigentlich völlig okey so, man sollte nur nach der Dringlichkeit/Schwere abstuffen...Wie jetzt?
Schwere und akute Krankheiten werden ganz gezahlt, leichte bloß zur Hälfte? Oder umgekehrt? :-nix
Das ist so fachlich falsch. Aber das gehört nicht in diesen thread.
Ich wollte jetzt nicht die Toxizität Hash Vs. C2H5OH diskutieren (immerhin ist mir keine tödliche überdosierung von Hasch im gegensatz zu Alk bekannt, darauf stützte ich meine These) ich wollte nur darau aufmerkasam machen dass bei ber Risko-Diskussion mehr Stammtischparolen und kulturrele Vorurteile eine rolle Spielen als die fakten der EBM, im Arabischen raum gilt nun mal die Opium Pfiefe als Zeitvertreib und die Weinflasche als Todsünde und im Europäischen Kulturkreis ist es umgekehrt. Und in meiner Famile gilt z.B. die Anti-Baby-Pille als das Wekzeug des Bösen, ich brauchte stundenlage Diskusionen um meinen Eltern, die beide Akademiker und Naturwissenschaftler sind, zu beweisen, dass Frauen die die Anti-BNaby Pille nehmen keine Kindermordenden Monstern sind...Euch wundert das: nun meinen Eltern sit sowohl von Religösen Fanatikern wie auch von den Verträter einer Totalitören (Militär-)Diktatur, die sich beide gegenseitg überall erbittert bekämften aber einen gemeinsamen Feind hatten: die Sexualitiät, folgendes Jahrzehntelang im ungewohnten einklang erzählt worden: Anti-BabyPille=Taliomid=Kontagan=Verkrüpelte Kinder= Anti Baby Pille kommt aus Westeuropa=Anti-Baby-Pille macht Kinder zu Krüpeln=Westeuropa mach kinder zu Krüppeln=Alles aus Westeuropa schlecht
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.