1234556
30.10.2004, 16:38
1)
by the way: Wenn die Lebensmittel für Arme billiger wäre, dann nimmt wohl Adipositas unter den Armen noch mehr zu. Nicht?
2)
Ansonsten habe ich weitaus weniger Mühe zwischen Befindungsstörung und medizinischer Störung zu unterscheiden. Eine chronische Obstipation ist keine Befindungsstörung sondern klar eine medizinische Störung. So auch ein Ileus (unabhängig von der Ätiologie).
3)
Die Transplantationschirurgie erfährt ihre Einschränkungen einzig aufgrund des Mangels an Spendeorganen!
4)
Die Entscheidungskriterien bei einer allfälligen Rationierung sind selbstverständlich Alter, Prognose, Leidensdruck usw. Darum geht es ja gar nicht.
5)
Die Unterdotierung von OP-Kapazitäten ist natürlich eine Form der Rationierung...Dann wäre der Grund für den Infrastrukturmangel eben doch eine Kostenfrage und somit eine Rationierung zur Kostenersparnis...
1)
Ich dachte eher wie bei Alcopops an eine Strafsteuer für Kalorienreiche und Vitaminarme Produkte wie Kartoffel von denen das die Kalorienarmen Vitaminreichen und Balastoffreichen obst und gemüse Subventioniert werden oder die Mitgliedschaften in Sportvereinen "für Arme", da für eine Kindereiche Familien die von der Sozi leben Sportvereine mit Ihren beitregen jedenfalls in unserer Gegend z.T. unbezahlbar sind...
Ich meinte damit könnte der Staat quasi Sport, Obst und Gemüse "für Arme" Subwentionieren, frag mich aber nicht wie ich dies bei Aldi an der Kasse prakt. umsetzen will...
2)
Dieser Blödsinn ist aber nicht meine Idee sonder der ausdrückliche Wille des Gesetgeber in Sozialversicherungsgesatzbuch bzw. Reichsversicherungsordnung. Die Obstipation ist juristisch keine Erk sondern eine Befindlichkeitsstörung (bis auf eine Ausnahme) ohne wenn und aber! Also bist Du als Arzt verflichtet solange zu warten bis sich die Obstipation=Bef-Stö in einen Illeus=Erk verwandelt hat, erst dann darft Du diese Erk behandeln. Die einzige Ausnahme die zugelassen ist scheint aber auch von Stammtischparolen diktiert worden zu sein: Opiate sind jaaa so gefährlich und Krebskrakne ja so arme und todgeweihte Menschen: Wenn im Rahmen einer Schmerztherapie mit Opiaten (bei krebs) als UAW der Opiate nun eine Obstipation auftritt, dann darf diese doch als Erk behandelt werden, natürlich gilt das aber nicht für den bösen, bösen Junkie, denn der ist an seiner Obstipation selber schuld...also entscheidet nicht bereits heute nicht die pharmakologische Pathogense, sondern die moralische Ätiologie, ob Bef-Stö oder Erk! Gepriesen werde der Wille des Deutschen Gesetzgebers!
3a+b)->5)
4)
Nur ich meine das man dies mit einem Score-Indeks Sinvoller erfassen kann als mit zwei vom Getzetz vorgegeben Katalogen da Bef-Stö da Erk, sonst kommt nämlich so ein Blödsinn wie bei der Obstipation heraus...
3a)
Nicht bei Ausländern: Da ganz Afrika nur daraf wartet nach D einzureisen um alle ihre Erks hier behandeln zu lassen, sollen Ausländern am besten gar keine med. Versorgung erhalten, da es aber schon blöd aussieht, wenn wir hier vor unseren Augen Ausländer verbluten lassen haben wir 1993 den §4 erfunden:
Gemäß §4AsylBLG (bzw.§6) werden nur Akute (Not-)Fälle und keine Chron Erks behandelt.
Dieser glorreiche Paragraph ist schon seit 1993 genügend von diesen völlig Weltfremden Moralaposteln beim Weltärztebund, WHO, IPPNW, Int. Rotes Kreuz, UNHCR, Amnety international, Ärztekammer, Deutscher Ärzttag, Bundesarbeitsgemeischaft Krit. Juristen ausgiebig kommentiert worden mit solchen nichtssagenden Floskeln wie "Gleichbehandlung aller Verwundeten auch im Kriegsfall und erst recht in Friedenszeiten" "Genfer Konwention" "Internationales Recht" "Menschenwürde" "Eid des Hipokrates" "Genfär Ärzte Gelöbnis" "Ärztliche Berufsethik"...gottseidank sind meine deutschen Komilitonen völlig immun gegen diese Propaganda...Gepriesen werde der Wille des Deutschen Gesetzgebers!
:-notify Jedenfalls sind die meisten Pat, die auf eine Organtransplatation warten nun mehr "chron. krank" und weniger "akuter Notfall" und daher wird bei Ausländern nach GK IV die Translantation in D aus Kostengründen nicht durchgeführt...allerdings ist es nach deutschem Recht völlig bedenkenlos wenn ein Deutscher die Organe eines solchen Ausländers erhält :-??? ...und nur deswegen bin ich auch kein Organspender! :-((
3b+5)
Die meisten Organspender sind nach meiner persönlichen Meinung (kein EBM wissen) Opfer von Arbeits- oder verkehrsunfällen gerade in ländlichen Gegenden (!!!Personenschäden auf Landstrasse!!!) so dass die Verfügbarkeit von Organen auch mit der mangelden Infrastruktur von Feuerwehr/Krankenhaus/Notfall und Intensivmedizin zusammenhängt. Wenn in peripheren Häusern ein Noftfall auf die Intesivstation kommt, dann wird halt der Hirntote Organspender abgeschaltet, oder muss via Rettungswagen ins andere KH verlegt werden, was aber wiederum die Leitstelle der Feuerwehr ablehnt, weil man dann einzigen RTW der Notfallrettung bindet und damit die Notfallrettung des Löschbezirk A ausfällt und vom benachbarten Löschbezirk Bübernommen werden muss, was bei interhospitaltransfer eines polytrauma durchaus ethisch vertretbar ist, aber nicht bei einem Hirntoten einem hirnverletzen. AQuch hier lässt sich sicherlich die ausbeute an organan meiner meinunhg nach mind verdoppeln, wenn man nur genügend geld in die Notfall u. Intensivmedizin vor allem in ländichen Gebieten pumpt. z.B. Nachtflug taugliche Rettungshubschrauber. Ich zeihe daher eine Analogie zur Parkinson-Op: Selbst wenn ich genug Kohle für Nachtflugtaugliche RTHs in jedem Dorf hätte, es gibt in ganz D nur eine handvoll Piloten die RTHs in der Nacht fliegen können, und da ist auch das Problem bei den Stereotaktischen OPs, die wohl einen Anästhesiologischen Oberarzt für die Narkose forden, und Oberärzte kannn ich mir nicht kaufen, es feht nicht das Geld für die Apparate sondern vor allem die "Human ressources" die sich solche OPs zutrauen (Anästhesisten/NeuroChir). jedenfalls ist mir so das Problem in der Parkinson-Chirurgie dargestellt worden...Das problem wird erst dann gelöst wenn die Parkinson Therapie zu einer NeuroChirurigschen Appendizitis wird also zu einem 08/15 Eingriff und darauf wird man wohl mindestens eine halbe Generation von Radiologen Anästhesisten und NeuroChirurgen warten müssen...
by the way: Wenn die Lebensmittel für Arme billiger wäre, dann nimmt wohl Adipositas unter den Armen noch mehr zu. Nicht?
2)
Ansonsten habe ich weitaus weniger Mühe zwischen Befindungsstörung und medizinischer Störung zu unterscheiden. Eine chronische Obstipation ist keine Befindungsstörung sondern klar eine medizinische Störung. So auch ein Ileus (unabhängig von der Ätiologie).
3)
Die Transplantationschirurgie erfährt ihre Einschränkungen einzig aufgrund des Mangels an Spendeorganen!
4)
Die Entscheidungskriterien bei einer allfälligen Rationierung sind selbstverständlich Alter, Prognose, Leidensdruck usw. Darum geht es ja gar nicht.
5)
Die Unterdotierung von OP-Kapazitäten ist natürlich eine Form der Rationierung...Dann wäre der Grund für den Infrastrukturmangel eben doch eine Kostenfrage und somit eine Rationierung zur Kostenersparnis...
1)
Ich dachte eher wie bei Alcopops an eine Strafsteuer für Kalorienreiche und Vitaminarme Produkte wie Kartoffel von denen das die Kalorienarmen Vitaminreichen und Balastoffreichen obst und gemüse Subventioniert werden oder die Mitgliedschaften in Sportvereinen "für Arme", da für eine Kindereiche Familien die von der Sozi leben Sportvereine mit Ihren beitregen jedenfalls in unserer Gegend z.T. unbezahlbar sind...
Ich meinte damit könnte der Staat quasi Sport, Obst und Gemüse "für Arme" Subwentionieren, frag mich aber nicht wie ich dies bei Aldi an der Kasse prakt. umsetzen will...
2)
Dieser Blödsinn ist aber nicht meine Idee sonder der ausdrückliche Wille des Gesetgeber in Sozialversicherungsgesatzbuch bzw. Reichsversicherungsordnung. Die Obstipation ist juristisch keine Erk sondern eine Befindlichkeitsstörung (bis auf eine Ausnahme) ohne wenn und aber! Also bist Du als Arzt verflichtet solange zu warten bis sich die Obstipation=Bef-Stö in einen Illeus=Erk verwandelt hat, erst dann darft Du diese Erk behandeln. Die einzige Ausnahme die zugelassen ist scheint aber auch von Stammtischparolen diktiert worden zu sein: Opiate sind jaaa so gefährlich und Krebskrakne ja so arme und todgeweihte Menschen: Wenn im Rahmen einer Schmerztherapie mit Opiaten (bei krebs) als UAW der Opiate nun eine Obstipation auftritt, dann darf diese doch als Erk behandelt werden, natürlich gilt das aber nicht für den bösen, bösen Junkie, denn der ist an seiner Obstipation selber schuld...also entscheidet nicht bereits heute nicht die pharmakologische Pathogense, sondern die moralische Ätiologie, ob Bef-Stö oder Erk! Gepriesen werde der Wille des Deutschen Gesetzgebers!
3a+b)->5)
4)
Nur ich meine das man dies mit einem Score-Indeks Sinvoller erfassen kann als mit zwei vom Getzetz vorgegeben Katalogen da Bef-Stö da Erk, sonst kommt nämlich so ein Blödsinn wie bei der Obstipation heraus...
3a)
Nicht bei Ausländern: Da ganz Afrika nur daraf wartet nach D einzureisen um alle ihre Erks hier behandeln zu lassen, sollen Ausländern am besten gar keine med. Versorgung erhalten, da es aber schon blöd aussieht, wenn wir hier vor unseren Augen Ausländer verbluten lassen haben wir 1993 den §4 erfunden:
Gemäß §4AsylBLG (bzw.§6) werden nur Akute (Not-)Fälle und keine Chron Erks behandelt.
Dieser glorreiche Paragraph ist schon seit 1993 genügend von diesen völlig Weltfremden Moralaposteln beim Weltärztebund, WHO, IPPNW, Int. Rotes Kreuz, UNHCR, Amnety international, Ärztekammer, Deutscher Ärzttag, Bundesarbeitsgemeischaft Krit. Juristen ausgiebig kommentiert worden mit solchen nichtssagenden Floskeln wie "Gleichbehandlung aller Verwundeten auch im Kriegsfall und erst recht in Friedenszeiten" "Genfer Konwention" "Internationales Recht" "Menschenwürde" "Eid des Hipokrates" "Genfär Ärzte Gelöbnis" "Ärztliche Berufsethik"...gottseidank sind meine deutschen Komilitonen völlig immun gegen diese Propaganda...Gepriesen werde der Wille des Deutschen Gesetzgebers!
:-notify Jedenfalls sind die meisten Pat, die auf eine Organtransplatation warten nun mehr "chron. krank" und weniger "akuter Notfall" und daher wird bei Ausländern nach GK IV die Translantation in D aus Kostengründen nicht durchgeführt...allerdings ist es nach deutschem Recht völlig bedenkenlos wenn ein Deutscher die Organe eines solchen Ausländers erhält :-??? ...und nur deswegen bin ich auch kein Organspender! :-((
3b+5)
Die meisten Organspender sind nach meiner persönlichen Meinung (kein EBM wissen) Opfer von Arbeits- oder verkehrsunfällen gerade in ländlichen Gegenden (!!!Personenschäden auf Landstrasse!!!) so dass die Verfügbarkeit von Organen auch mit der mangelden Infrastruktur von Feuerwehr/Krankenhaus/Notfall und Intensivmedizin zusammenhängt. Wenn in peripheren Häusern ein Noftfall auf die Intesivstation kommt, dann wird halt der Hirntote Organspender abgeschaltet, oder muss via Rettungswagen ins andere KH verlegt werden, was aber wiederum die Leitstelle der Feuerwehr ablehnt, weil man dann einzigen RTW der Notfallrettung bindet und damit die Notfallrettung des Löschbezirk A ausfällt und vom benachbarten Löschbezirk Bübernommen werden muss, was bei interhospitaltransfer eines polytrauma durchaus ethisch vertretbar ist, aber nicht bei einem Hirntoten einem hirnverletzen. AQuch hier lässt sich sicherlich die ausbeute an organan meiner meinunhg nach mind verdoppeln, wenn man nur genügend geld in die Notfall u. Intensivmedizin vor allem in ländichen Gebieten pumpt. z.B. Nachtflug taugliche Rettungshubschrauber. Ich zeihe daher eine Analogie zur Parkinson-Op: Selbst wenn ich genug Kohle für Nachtflugtaugliche RTHs in jedem Dorf hätte, es gibt in ganz D nur eine handvoll Piloten die RTHs in der Nacht fliegen können, und da ist auch das Problem bei den Stereotaktischen OPs, die wohl einen Anästhesiologischen Oberarzt für die Narkose forden, und Oberärzte kannn ich mir nicht kaufen, es feht nicht das Geld für die Apparate sondern vor allem die "Human ressources" die sich solche OPs zutrauen (Anästhesisten/NeuroChir). jedenfalls ist mir so das Problem in der Parkinson-Chirurgie dargestellt worden...Das problem wird erst dann gelöst wenn die Parkinson Therapie zu einer NeuroChirurigschen Appendizitis wird also zu einem 08/15 Eingriff und darauf wird man wohl mindestens eine halbe Generation von Radiologen Anästhesisten und NeuroChirurgen warten müssen...