Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Große Umfrage: was wollt ihr mal werden?
Hellequin
17.01.2005, 07:19
@ niere:
plastische Pädiatrie ??? :-))
Heute basteln wir uns ein Wunschkind. :-))
questionmark
17.01.2005, 20:56
Ich bin gerade mal im ersten Semester, da kann ich noch nicht wirklich sagen, was ich später mal machen möchte. Aber so ein vage Vorstellung hat man ja doch. Und die läuft bei mir Richtung Chirurgie (ich durfte im Pflegepraktikum ab und zu mal mit in den OP), Neurologie oder in die Forschung, am liebsten in die zellbiologische (ich habe auch mal ein Praktikum im Labor machen dürfen, was ich sehr interessant fand). Das wird sich wahrscheinlich eh noch viele Male ändern, bis ich fertig bin. Bis dahin lasse ich mich einfach von den Fachrichtungen, die ich im Studium ja noch kennenlernen werde, überraschen.
Ich denke gerade am Anfang wollen doch viele noch Pädiatrie machen, einfach auf dem (Wunsch-) Gedanken beruhend, dass man da nicht so viel mit den wirklich kranken Menschen zu tun hat. Aber größtenteils besteht ja gerade daraus die Medizin. Sehr schöne Gedanken dazu, hobbes. :-)
Ps: Mein Traumberuf "Diplomat" ist gar nicht dabei... :-))
Danke @questionmark
Wenn es nur die Pflege wäre, fände ich es ja in Odnung.
Aber das krampfhafte am-Leben-erhalten (PEG im Altenheim......) halte ich für falsch.
Das ist natürlich ewig die gleiche - wichtige - Diskussion. Was soll man noch tun, wie kann man die Lebenserwartung eines Patienten überhaupt abschätzen und erst recht die Lebensqualität und hieraus den richtigen Schluss auf die Art und Menge der Therapie ziehen? Ich denke aber, man muss sich vertieft damit beschäftigen, um etwas als wirklich unnutz, ja krampfhafte Lebensverlängerung zu beurteilen. Einen Patienten bei vollem Bewusstsein und Aufnahmefähigkeit verhungern lassen ist auch nicht das Wahre.
Jetzt weiß ich es wieder!!!!! ;-)
Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie - hab da Krankenpflegepraktikum gemacht und fand es faszinierend, was da alles fabriziert wurde. Angefangen bei den öden 4x8, über Mittelgesichtsfrakturen, Kieferbrüche und plastischen Gesichts-Rekonstruktionen bis hin zu den bedauernswerten Mundbodenkarzinomen u. ä., die einfach nur schrecklich sind und kaum eine Heilungs-Chance aufweisen. Das ist das mitunter sehr heftig mitanzusehen, zumal es da auch viele Patienten gibt, die mitten im Leben stehen und zu früh zu schwer krank werden. Den Chirurgen bietet dieses Fach doch enorm viel Abwechslung. Hat mich schwer beeindruckt, die Arbeit auf dieser Station.
Grüße
Daisy
MKG*ler machen auf mich alle einen cholerischen Eindruck. Besonders mein Chef! ;-) Aber von wegen "langweilige 4x8er" ... sag das net! Wenn die oberen 8er Hochretiniert sind, und teils nicht mal Wurzeln haben also noch Germe sind, und diese Dir dann in die Kieferhöhle rutschen....man man man kann ich da nur sagen ist das ein Scheiß! Am Langenbeck kann man gar net stark genug ziehen um auch nur annähernd gute Sicht zu haben, und wenn dann noch der ganze Bichard einem quasi ins Gesicht springt macht das ganze auch nicht wirklich einfacher. *schwitz* . Kann auf jeden Fall ein krasses gefummle werden. Zumal, jeder 8er ist irgendwie anders. :-?
Da ich nach meiner Ausbildung auf jeden Fall Medizin studieren möchte, habe ich jetzt einfach auch mal bei der Umfrage mitgemacht weil ich da schon sehr klare Vorstellungen habe von den Fachrichtungen die ich einschlagen möchte.
Nr.1 ist bei mir Anästhesie. Durfte ein zwei Monatiges Praktikum bei der Anästhesie machen, und was mich daran besonders reizt sind die Techniken der Schmerzausschaltung. Ich fand die Abwechslung zwischen total langweilig, bis hin zum totalen Streß einfach klasse. Man weiß irgendwie nie so richtig was kommt. Vorallem fühle ich mich im OP und auf der Intensivstation einfach wohl. Ich mag die totale Herausforderung, und Anästhesie wäre mir da quasi wie auf den Leib geschneidert. :-)
Nr.2 wäre dann die Psychiatrie. Allerdings nicht irgendwann einmal in eigener Praxis, sondern ich würde mich da in einer geschlossen Anstalt für Geisteskranke Straftäter sehen. Find's in der Psychiatrie total spannend die Zusammenhänge zu erforschen und zu einem ganzen zusammen zu fügen.
Habe auch noch mehrere Optionen offen stehen, werde mit meinen Famulaturen die möglichen Teilgebiete abdecken.
1. Pädiatrie
2. Anästhesie
3. HNO
4. evtl. Innere (Onkologie)
Ich bin gerade mal im ersten Semester, da kann ich noch nicht wirklich sagen, was ich später mal machen möchte.
Aber...
... bla bla bla.. (...)
*lol* :-))
So langsam sehe ich, wie du auch deine 700+ Beiträge gekommen bist! :-top
;-)
questionmark
18.01.2005, 21:54
Hey Kleene, nich so frech hier, schließlich habe ich nicht 4,08 Beiträge pro Tag. :-))
Hey Kleene,
Siehste, das hat man davon, wenn man mit seinem Alter hausieren geht... :-(
nich so frech hier,
Ach so, ich dachte eben das wäre hier besonders gesellschaftlich anerkannt. :-sleppy
schlie ßlich habe ich nicht 4,08 Beiträge pro Tag. :-))
[/quote]
Will halt schnell auf 50 kommen, auf dass ich auch mal Renommee-Punkte verteilen kann *gnarr* *gnarr*
Gute Nacht!
:-sleppy
(Nachdem du mich so penetrant auf diesen deinen Beitrag da oben aufmerksam gemacht hast... :-wow )
harlekyn
18.01.2005, 22:48
Ich habe ja gesagt, dass es unangemessen ist darüber nachzudenken, was man mal werden will, wenn man nicht einmal angefangen hat. Das war einfach nur ne Darstellung dessen, was ich mir in meiner jetztigen Lage vorstelle.
Menschen die "Gomers" pflegen und versorgen, muss es natürlich auch geben und mehr, als die für ihre Ausdauer und Geduld zu bewundern, bleibt mir eigentlich nicht übrig. Nur für mich kommt so etwas nicht in Frage.
Klar ist es schwierig eine Grenze zu setzten und der Einwandt von Hoppes, dass man die Menschen nicht verhungern lassen darf mehr als gerechtfertigt, aber ich glaube das es auch zum Arztsein dazu gehört, Grenzen zu setzten. Im Sinne des Patienten und seiner Angehörige auch mal sagen zu können, bis hier her und nicht weiter. Gerade in der Klinik erscheint es mir oft, dass aber solche Menschen (apalliker), mit allen Mitteln am Leben gehalten werden, weil sie anscheinend viel mehr Geld einbringen, als sie an Kosten verursachen. Was der Patient selbst will, wird dabei oft außer Acht gelassen.
Und wenn ein 85 jähriger Patient, der sich nicht mehr verbal äußern kann, nicht selber essen, sich kaum bewegen kann und es dennoch schaft, sich in der Dialyse die Nadeln zu ziehen und die Blutung mit einem Kissen abzudecken, will ich nicht derjenige sein, der in jeden Tag aufs neue etwas aussetzt, dass er offensichtlich nicht will.
Darum eher keine Innere....klar passiet soewas auch in der Pädeatrie, aber diese Menschen hatten eben noch kein Leben.
Aber das gehört hier nicht her...
...wollte eigentlich nur das schreiben, was im ersten Abschnitt steht... :-/
1) Ich habe ja gesagt, dass es unangemessen ist darüber nachzudenken, was man mal werden will, wenn man nicht einmal angefangen hat.
2) Menschen die "Gomers" pflegen und versorgen, muss es natürlich auch geben und mehr, als die für ihre Ausdauer und Geduld zu bewundern, ..........
3) Aphallische Patienten: mit allen Mitteln am Leben gehalten werden, weil sie anscheinend viel mehr Geld einbringen, als sie an Kosten verursachen. Was der Patient selbst will, wird dabei oft außer Acht gelassen.
4) Darum eher keine Innere....klar passiet soewas auch in der Pädeatrie, aber diese Menschen hatten eben noch kein Leben.
5) Aber das gehört hier nicht her...
Selbstverständlich wollte ich dich nicht angreifen. Deine Gedanken sind sehr richtig und gut verständlich. Es war mir ein Vergnügen den Begriff des Gomers zu deuten ( :-blush ). Auch ist es durchaus richtig sich schon im Vorfeld des Studiums Gedanken zum danach zu machen, denn wozu soll man sonst studieren. Nur darf man darauf nicht sturr beharren, wenn es doch nicht so ist wie man es sich vorgestellt hat.
Dass aphallische Patienten aus Profitgründen am Leben erhalten werden, dass halte ich für ein Gerücht. Ganz ehrlich. Entscheidungen über Therapieabbruch sind ganz schwierig und werden zuweilen lange diskutiert und hin und her überlegt. Oftmals ist es nicht einfach, die Lebensperspektiven abzuschätzen. Für Aussenstehende und Angehörige entsteht rasch der Eindruck der ungerechtfertigten oder gar sinnlosen Lebensverlängerung. Ich kann dir versichern, dass das jedenfalls den Alltag in der Klinik nicht bestimmt.
Die Abwiegung der Sinnhaftigkeit der Therapieversuche in der Geriatrie und Pädiatrie ist sicherlich eine wichtige Frage. Rette ich das Neugeborene, so hat dieses 85 Lebensgewinn; rette ich den 88 jährigen so hat dieser vielleicht noch 3 Jahre gewonnen. Aber - nach reiflichen Überlegungen - bin ich - für mich - zum Schluss gekommen, dass es ganz einerlei ist. Man soll Leben nicht bewerten und daraus Entscheidungen fällen. Man soll sich in andere hineinversetzen und versuchen aus ihrer Perspektive heraus, aber mit medizinischem Erfahrungshintergrund, zu urteilen und dieses Urteil selbstverständlich auch nicht alleine fällen - sondern mit Patient und Angehörigen und und und.
Ich werde in den Katakomben der Koffein süchtigen Anästhesie-Monster hängen bleiben. :-) Hab mich in der Anästhesie schon immer wohl gefühlt, vorallen Dingen muss man sich nicht allzusehr mit Patienten auf diesem Fachgebiet rumärgern. *g* Was in der Schmerzausschaltung und Intensiv sowie Notfallmedizin alles möglich ist finde ich einfach super spannend und interessant! Ist mir quasi wie auf den Leib geschneidert.
Ich halte fest: Misanthropen zieht es zur Anästhesie :-))
O.k., ich bin jetzt mal Spalter: Für mich kann ich bislang auch noch nichts wirklich in die engere Wahl ziehen, allerdings kann ich einige Fächer bereits ausgrenzen:
- Anästhesie (einfach viel zu laaaangweilig)
- Allgemeinmedizin
- Psychiatrie
- Pädiatrie
- Neurologie
Neujahrsrakete
14.02.2005, 05:34
Dass aphallische Patienten aus Profitgründen am Leben erhalten werden, dass halte ich für ein Gerücht.
Das ist nur bedingt richtig.
Aphallische Patienten, sofern männlich, sind doch eine embryologische Besonderheit und werden vielleicht doch aus Profitgier am Leben erhalten?
Oder sogar ins Museum gestellt?
Weiß man's, was sich ein findiger Arzt da alles ausdenkt, wenn er eine solche Sonderanfertigung der Natur plötzlich als Patient betreuen darf?
Froschkönig
14.02.2005, 05:35
manche Tippfehler sind zum kringeln :-D
Das ist nur bedingt richtig.
Aphallische Patienten, sofern männlich, sind doch eine embryologische Besonderheit und werden vielleicht doch aus Profitgier am Leben erhalten?
Oder sogar ins Museum gestellt?
Weiß man's, was sich ein findiger Arzt da alles ausdenkt, wenn er eine solche Sonderanfertigung der Natur plötzlich als Patient betreuen darf?
LOL! :-top :-)) :-wow
Ich halte fest: Misanthropen zieht es zur Anästhesie :-))
Deswegen bleib ich da ja auch nur temporär..... danach ändere ich auch meinen Nick :-D :-D
ich find's ein bisschen seltsam dass du pathologie und rechtsmedizin quasi in einem genannt hast, da das relativ wenig miteinander zu tun hat :-?
Steinigt mich-ich habe sogar beim Abitur versagt-aber ich bin mir sicher, was mein einziger Traum ist: Orthopädie und Unfallchirurgie. Ich kann mir einfach nichts besseres und spannenderes vorstellen, will auch das Praktikum unbedingt dort machen, bevor es wahrscheinlich ab nach Ungarn gehen wird...
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