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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Große Umfrage: was wollt ihr mal werden?



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Felix@112
05.06.2005, 19:54
Steinigt mich-ich habe sogar beim Abitur versagt-aber ich bin mir sicher, was mein einziger Traum ist: Orthopädie und Unfallchirurgie. Ich kann mir einfach nichts besseres und spannenderes vorstellen, will auch das Praktikum unbedingt dort machen, bevor es wahrscheinlich ab nach Ungarn gehen wird...

Ist ja auch nicht verkehrt, nur rechne halt damit, daß sich deine Wunschfachrichtung noch diverse Male ändern könnte....

Ich will schließlich auch nicht mehr Lokomotivführer werden :-blush....
Am Berufswunsch stinkreicher Playboy ändert sich aber seit Jahren nix :-)) !

Neely
22.07.2005, 17:41
Falls sich etwas ändert, wird die Schwankungsbreite aber nicht sehr hoch sein, da es unbedingt chirurgisch sein muss. Was mich auch wahnsinnig interessieren würde, wäre Neurochirurgie, ist ja auch eng mit der Unfallchirurgie verwandt, aber ich denke, dass ich mit Operationen jenseits der Wirbelsäule nicht fertig würde. Das kann ich zwar jetzt noch nicht wissen, man kann sich sicher an sehr vieles gewöhnen. Ich habe mir schon einige Homepages von Neurochirurgen und bestimmten Krankheitsbildern durchgelesen, aber ob ich dafür gut genug bin, ist mehr als fraglich, schließlich kann man so viel kaputtmachen, oder eben nur wenig, da man bei den meisten Sachen nichts mehr machen kann, damit psychisch fertig zu werden ist sicher hart. Ich habe mal einen mit einer Hirnblutung gesehen, den sie nie wieder hinbekommen werden, der aber trotzdem operiert wurde. Außerdem gibt es wohl kein umkämpfteres Fach, ich würde mir nie im Leben anmaßen, da im PJ unterzukommen, geschweige denn danach eine Stelle zu finden. Aber faszinierend ist es wie nichts anderes, das ist klar. Aber Wirbelsäulenoperationen kann man mit beiden Fachgebieten machen, vor allen Dingen der Bereich der Frakturen und Lähmungen interessiert mich, auch die Tumorchirurgie.

Das klingt jetzt aber leider alles so schrecklich größenwahnsinnig...

Pünktchen
22.07.2005, 17:56
Ist ja auch nicht verkehrt, nur rechne halt damit, daß sich deine Wunschfachrichtung noch diverse Male ändern könnte....


Und im PJ dann auch noch 3 mal in die eine und 10mal in die andere Richtung :-))

mal sehen ob da eine Tendenz drinnen ist...Kinderchirurgie im ersten Semester...Kardiologie...Kinderkardiologie...Notär ztin :-)) :-)) :-))...Derma...Geburtshilfe/Gyn :-)) ....Infektiologie....Unfallchirurgie (aber nie Orthopäde)...NIE CHIRURGIE!!! ...Chirurgie...Unfallchirurgie/Orthopädie...Pädiatrie...Kindernephroogie...Unfall chirurgie....Nephrologie...Geriatrie :-)) (die Omis waren heute so nett zu mir)

Lava
22.07.2005, 18:04
...Derma......Geriatrie :-))


Punkt?!? Bist du krank??? :-((

Pünktchen
22.07.2005, 18:25
....och in diesem Studium wird man mehr oder weniger krank :-)) udn auf Geriatrie bin ich grade erst gekommen, weil die Omis halt so lieb waren heute...was natürlich kein Grund ist...zumal ich innerhalb von 7 Tagen 3 Patienten "plötzlich" verloren habe...denen es von den Vorerkrankungen her schlecht ging und sie keine gute Prognose hatten...aber sie verstarben doch ziemlich plötzlich, den an dem letzten Tag an denen ich sie jeweils sah, ging es ihnen gut :-(( Das Leben ist unberechenbar...hier platzt nen Aortenaneurysma, da bleibt das Herz stehen...und da reicht die Kraft des Herzens nicht mehr aus...nein das mit der Geriatrie war nur so dahin gesagt.... :-notify

DoktorW
22.07.2005, 19:58
eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Der W wird NIEMALS Chirurg

danke :-))

Neely
24.07.2005, 19:20
eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Der W wird NIEMALS Chirurg

danke :-))


Warum nicht?

Noch eine Frage: Sind die Anforderungen in der Neurochirurgie mit der allgemeinen Chirurgie vergleichbar oder höher? Muss man wirklich im Sitzen operieren und stimmt es, dass man auch für die medikamentöse Therapie verantwortlich sein kann (soll zumindest in den USA so sein)?

Hier gibt es irgendwie keine Krankenhäuser mit Neurochirurgen, die man fragen könnte...gibt es die wirklich nur an Unikliniken?

Pünktchen
24.07.2005, 19:28
Muss man wirklich im Sitzen operieren und stimmt es, dass man auch für die medikamentöse Therapie verantwortlich sein kann (soll zumindest in den USA so sein)?


hmmm...was meinst du mit medikamentöser Therapie?

Evil
24.07.2005, 20:45
Neely, wenn Du Deinen Patienten irgendwelche Pillen gibst, bist Du immer dafür verantwortlich... egal ob Urologe oder Orthopäde oder sonstwas...

Melon_Man
24.07.2005, 23:07
@Neely nein gibts nicht nur an Unikliniken

Was du hier immer schreibst! Gehs mal locker an!

GOMER
25.07.2005, 10:43
Soviele angehende Anästhesisten? Ihr macht mir Angst, dann gibts in 7 Jahren betsimmt keinen Job mehr für mich... :-(

Rico
25.07.2005, 14:11
Anästhesiologische Abteilungen sind meistens vom ärztlichen Personal her die größten Abteilungen des Krankenhauses (von den winzigen KHs mal abgesehen, wo zwei Anästhesisten den ganzen Laden schmeissen).
Der Job bietet sich ja sehr an für Teilzeitstellen, sodaß er bei Familienplanenden sehr beliebt ist - das wiederum führt dazu, daß viele Leute dort arbeiten, wenn auch nur auf ner 50%-Stelle oder so...

avicenna
25.07.2005, 14:34
Noch eine Frage: Sind die Anforderungen in der Neurochirurgie mit der allgemeinen Chirurgie vergleichbar oder höher?

Kommt darauf an was Du für einen Anspruch an Dich hast. Je nach Haus sind auch die Anforderungen unterschiedlich. Hängt halt stark damit zusammen ob man neben her noch zusätzlich Forschung betreibt, ob es eine eigene neurochirurgische Intensivstation unter Leitung der Neurochirurgen gibt, etc.... Das Gleiche gilt übrigens auch für die allg. Chirurgie.



Muss man wirklich im Sitzen operieren

Nicht immer, kommt bei Operation am Gehirn auf den Zugang an. Bandscheiben werden an unserer Klinik grundsätzlich im Stehen operiert



und stimmt es, dass man auch für die medikamentöse Therapie verantwortlich sein kann (soll zumindest in den USA so sein)?

Natürlich bist Du auch für die medikamentöse Therapie Deiner Pat. zuständig, wäre lustig, wenn man sich dafür einen Internisten auf Station holen könnte.



Hier gibt es irgendwie keine Krankenhäuser mit Neurochirurgen, die man fragen könnte...gibt es die wirklich nur an Unikliniken?

Nein, auch an den zugehörigen Lehrkrankenhäusern und in privaten Kliniken und Praxen. In privaten Praxen behandelt man allerdings meist nur Wirbelsäulen.

@Alle die noch nicht vor Studienabschluß stehen...

Euer Berufswunsch wird sich noch mehrmals ändern. Macht einfach Praktika in den Bereichen, die Ihr Euch vorstellen könnt und Ihr werdet schnell feststellen was Ihr alles doch nicht werden wollt.

Gruss Avicenna :-))

Miss
25.07.2005, 15:36
Soviele angehende Anästhesisten? Ihr macht mir Angst, dann gibts in 7 Jahren betsimmt keinen Job mehr für mich... :-(
also ich nehm Dir auf jeden Fall schon mal nicht den Job weg :-)

Gasmann?? oh weh :-((

Neely
06.08.2005, 15:00
Natürlich habe ich noch zu wenige Erfahrungen, weshalb ich auch verstehe, dass mich keiner hier ernst nimmt, aber jeder macht sich Gedanken, was er mit dem Studium einmal anfangen will. Fragt mal einen angehenden Ingenieur und er wird auch sagen, was genau er entwickeln will und in welcher Branche, zumindest in sehr vielen Fällen.

Es hat einfach jeder seinen Traum, und ich träume von etwas "Existentiellem", der ultimativen Herausforderung, und die sehe ich in der Neurochirurgie oder Unfallchirurgie, die ja sehr ähnlich sind. Bei ersterem habe ich jedoch Angst, dass ich die psychische Anforderungen nicht erfülle, da es sich ja um einen eher sehr sensiblen Bereich handelt, man muss sicher härter drauf sein, um einen Gehirntumor zu operieren, als das "erforderlich" wäre, um an der Hüfte zu operieren, aber in der Wirbelsäulenchirurgie glaube ich dürften beide in etwa gleich sein.

Gibt es hier eigentlich auch Leute, die Neurochirurgen werden wollen? Wolltet ihr das auch schon vor dem Studium?

Ich meine nur, dass es von Vorteil ist, wenn man vorher schon einen Plan hat, dann kann ich bereits von Anfang an verstärkt Neuroanatomie pauken und meine Wahlfächer sehr zielgerichtet wählen. Egal wie schlimm das Krankenhaus oder der Dozent ist, das Nervensystem, besonders das zentrale, ist einfach die "Königsdisziplin" und das mit Abstand Faszinierendste, daran wird sich für mich nichts ändern. Das einzige Fragezeichen ist, ob mich jemand nach dem Studium nimmt und ich die Anforderungen erfülle, der Wunsch wird jedoch immer der Gleiche bleiben und ich werde alles dafür tun.

Miss
06.08.2005, 15:48
Es ist ja auch gar nichts dagegen zu sagen, daß man Träume hat.
Aber man muß dann auch einfach mal sehen, inwieweit das mit der Realität übereinstimmt und das kann man vor dem Studium halt nicht wirklich, außer man kennt Leute, die in dem Bereich arbeiten oder hat schon gejobbt. Sonst kann ein Fach theoretisch vielleicht noch so interessant sein, was hat man davon, wenn man es praktisch sterbenslangweilig findet?

Manche merken vielleicht, daß ihr Traumjob anders ist, als sie ihn sich vorgestellt haben, das tut ihrer Begeisterung aber dann doch keinen Abbruch und sie können sich gut mit den Gegebenheiten arrangieren...
Find ich ja toll, wenn man immer schon wußte, was man machen will, aber in vielen Fällen ist es einfach nicht so.

Zum Zeitpunkt der Umfrage (keine Ahnung, wann das bei mir genau war) habe ich angegeben:
1. Ortho/UnfallCh.
2. Gyn
3. Uro

1. Ortho/UnfallCh. immer noch an erster Stelle
2. AllgemeinCh.
3. evtl. noch n anderes kleines chirurg. Fach
4. wenn alle Stricke reißen was ganz anderes: Kinder- und Jugendpsychiatrie

Gyn und Uro find ich immer noch ganz gut, ist mir aber beides dann doch ein wenig zu einseitig, was die Geschlechterverteilung angeht. Bei Uro ist das Spektrum ja schon breiter, aber dominieren tun da schon eindeutig die Prostata-Eingriffe...hm, naja.
Gyn: bin nicht wirklich der geborene "Kinderzuweltbringer", außerdem: Mamma-CA u.a. UnterleibsCAs fand ich ganz besonders böse.
Deswegen fällt auch eindeutig Onkologie weg, was ich früher immer so interessant fand. :-((

Ich mags lieber so: Aufmachen, richten, zumachen, fertig, sauber...Ende!
(*auchkleinerträumerbin*)

Lava
06.08.2005, 17:13
ich träume von etwas "Existentiellem", der ultimativen Herausforderung, und die sehe ich in der Neurochirurgie oder Unfallchirurgie, die ja sehr ähnlich sind.

*ggg* Sehr ähnlich... was die Motorik angeht, sind das sicherlich die gegensätzlichsten Fachrichtungen, die man sich vorstellen kann! Die Neurochirurgen operieren mit Mikroskop und viel Feingefühl - höchstens noch übertroffen von den Ophthalmochirurgen - während es in der U-Chi doch ziemlich brutal zugeht.

Ich famuliere gerade in der NCH und bisher gefällt es mir ganz gut. Allerdings würd ich auch nicht für den Rest meines Lebens Bandscheiben operieren wollen... dann doch lieber Hüften. *g* An der U-Shi hat mir das Arbeiten mit dem Bildwandler immer gefallen. Der wird ja in der NCH auch eigesetzt, aber weniger. Dafür hat man viel mehr CT und MRT Bilder zum Auswerten.

scope
06.08.2005, 21:14
Also, ich hab auch noch keinen Studienplatz, und meine bisherigen medizinischen Erfahrungen sind 9 Monate Zivildienst auf einer neurologischen Station, 3 Achillessehnenoperationen und einmal Ellbogen (Ich durfte bei meinem Vater zugucken). Wenn ich mich also jetzt entscheiden müsste würde ich auch aufgrund meinem Verlangen nach handwerklicher oder praktischer Tätigkeit wohl die operative Schiene einschlagen, vermutlich Richtung Neuro- oder Unfallchirurgie oder Ortho. Aber wenn ich dann irgendwann mal in ca. 11 oder 12 (Ich hoffe nicht ganz so lang!!!) Jahren mein Studium hoffentlich abgeschlossen habe, kann die Welt natürlich ganz anders aussehen...

mfg scope

Bee79
08.08.2005, 02:08
...ich wollt nur mal fragen,wo man sich denn einordnet,wenn man ZM will...unter "anderes"oder"medizin fremdes"?...Oder reg ich mich hier nachts um kurz nach drei umsonst auf,weil das eine reine Humani-Umfrage sein soll?*einnick*....und nen Studienplatz hab ich auch nich...,meine fresse,...ich erlaub mir was...!
Liebe Grüße vonne Biene*penn* :peace:

Rico
08.08.2005, 06:24
...ich wollt nur mal fragen,wo man sich denn einordnet,wenn man ZM will...Du wirst hiermit ab jetzt offiziell diskriminiert:
Das hier ist eine Umfrage für Humanmediziner! :-D

Kannst ja selber eine entsprechende Umfrage im Zahni-Forum aufmachen...

unter "anderes"oder"medizin fremdes"?...Zahnmedizin als "Medizin fremd"? LOL :-))
Zum Glück kommt's ja aus dem Mund von einem, der ZM machen will... :-)

Das erinnert mich an einen Dialog, den zwei Kommilitonen im 1. Semester hatten:
A: "Was machen Deine Eltern so?"
B: "Meine Mutter ist Fachärztin für Strahlentherapie."
A: "Strahlentherapie.... <Denkpause, dann toternst>... Is das sowas esotherisches?" :-D