Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann beginnt menschl. Leben?
wow, dafür hast du aber echt gewühlt, oder?Auf der anderen Seite bekommt jeder einen Rüffel, der einen Strang aufmacht, den es schon mal gab ("Benutz die Suchi!"). Wie man es macht ist es verkehrt. ;-)
oh, das muss ich richtig stellen! war keine rüge, ich bin begeistert! 5 jahre alt und nun wieder aktuell!
Simone_th
17.08.2007, 16:33
Dieses Thema wird immer aktuell bleiben. Sterbehilfe, Stammzellenforschung werden heiß diskutiert, jedoch ist die Diskussion um den Beginn des menschlichen Lebens, soweit er die Frage nach der Legitimität eines Schwangerschaftsabbruches betrifft, aus der Öffentlichkeit verschwunden. Damit läuft man Gefahr, die extrem wiedersprüchliche Praxis einfach weiter zu tolerieren und sich einmal den Vorwurf gefallen lassen, dies nicht hinterfragt zu haben.
Gerade im Bezug auf die Stammzellenforschung sind diese Fragen heikel: denn wenn der Gesetzgeber vorsieht, Embryonen im Frühstadium, die noch lange nicht den Entwicklungsstand erreicht haben, den ein Embryo hat, wenn er sich einnistet, genießen hierzulande enormen Schutz - während Embryonen, sobald sie sich im Körper der Frau befinden vor der Nidation gar keinen, dananch nur einen sehr beschränkten Schutz genießen.
HorstHützel
17.08.2007, 16:41
Dieses Thema wird immer aktuell bleiben. Sterbehilfe, Stammzellenforschung werden heiß diskutiert, jedoch ist die Diskussion um den Beginn des menschlichen Lebens, soweit er die Frage nach der Legitimität eines Schwangerschaftsabbruches betrifft, aus der Öffentlichkeit verschwunden. Damit läuft man Gefahr, die extrem wiedersprüchliche Praxis einfach weiter zu tolerieren und sich einmal den Vorwurf gefallen lassen, dies nicht hinterfragt zu haben.
Gerade im Bezug auf die Stammzellenforschung sind diese Fragen heikel: denn wenn der Gesetzgeber vorsieht, Embryonen im Frühstadium, die noch lange nicht den Entwicklungsstand erreicht haben, den ein Embryo hat, wenn er sich einnistet, genießen hierzulande enormen Schutz - während Embryonen, sobald sie sich im Körper der Frau befinden vor der Nidation gar keinen, dananch nur einen sehr beschränkten Schutz genießen.
Yep...ist bizarr hierzulande. Ein Fötus mit 12 Wochen darf auch aus de facto sozialen Indikationen abgetrieben werden, aber wehe ein 8 Zellhaufen wird angerührt.
Balabala ist das.
Simone_th
17.08.2007, 16:48
Yep...ist bizarr hierzulande. Ein Fötus mit 12 Wochen darf auch aus de facto sozialen Indikationen abgetrieben werden, aber wehe ein 8 Zellhaufen wird angerührt.
Balabala ist das.
Lustig, wie die Politik darauf reagiert: Klerikale Kreise haben ihre Meinung, sind aber wenigstens konsequent.
Nicht richtig verstehen kann ich aber etwa den Gedankengang der Grünen, die sich für das Recht auf Abtreibung einsetzen, aber aus ethischen Gründen die Stammzellenforschung behindern. Ich glaub ist was von Würde der Frau oder so die Rede, habe das nie richtig begriffen, wie die das auf die Reihe bekommen.
Yep...ist bizarr hierzulande. Ein Fötus mit 12 Wochen darf auch aus de facto sozialen Indikationen abgetrieben werden, aber wehe ein 8 Zellhaufen wird angerührt.
Balabala ist das.
Nur mal so am Rande: Bin zwar kein Grüner, aber da besteht schon ein kleiner Unterschied (abgesehen von den unterschiedl. Beweggründen):
Im einen Fall wird die Entwicklung abgebrochen (Abtreibung und dann Schluss), im anderen Fall wird der Prozess der Entwicklung technisch manipuliert (Zellhaufen wächst im Labor)...
Dr. Jekyll
19.08.2007, 06:04
sehr gutes und spannendes thema. werde später noch meinen senf dazugeben. gehe erstmal schlafen.
nur sollte man jeder schwangeren, die mit dem gedanken spielt, abzutreiben die frage stellen: "was wäre, wenn deine mutter dich abgetrieben hätte?"
@ hützel: es ist bei weitem schlimmer: selbst kinder im 8 monaten können noch abgetrieben werden und werden es auch in deutschland .
die kindliche indikation ging per gesetz in der mütterlichen auf, jetzt hat sie vollkommenden einfluß auf ihr ungeborenes und es wird nicht mehr als
selbständiges individuum geschützt, sondern als "teil der mutter" gesehen.
manche leben sogar NACH der abtreibung noch. die lässt man dann im bettchen sterben. mehr oder minder schnell.
Tim lebt (http://www.tim-lebt.de/home/index.html)
ich bin jetzt auch nicht so der befürworter von klonen, das sollte es schon gewisse grenzen geben.
ich muss dir vollkommen recht geben hützel, es ist legal dem baby 30 minuten vor der geburt den golden schuß zu geben, aber der zellhaufen wird per gesetz geschützt. :-((
mfg
ehemalige Userin 24092013
19.08.2007, 17:44
nur sollte man jeder schwangeren, die mit dem gedanken spielt, abzutreiben die frage stellen: "was wäre, wenn deine mutter dich abgetrieben hätte?"
Nichts wäre. Hätte man mich abgetrieben, wäre ich einfach nicht da und würde nicht drüber nachdenken, wie es geworden wäre, wenn ich gelebt hätte.
Ich denke man kann bei so einer Frage nicht erwarten, dass man die eigenen Abtreibungseinstellung überdenkt.
und man sollte damit rechnen, daß man beim stellen dieser frage ausgelacht wird
HorstHützel
20.08.2007, 12:40
Egal welche Gesetzgebung, egal welcher gesellschaftliche Konsens in Bezug auf die Legalität bzw. Illegalität von Schwangerschaftsabbrüchen. Es gibt Situation die IMMER grenzwertig sind und nicht in das Schema passen.
Das Oldenburger Baby (Tim) ist eine solche. Ich behaupte mal einfach, das jeder auch noch so erfahrene Arzt mit dieser Situation menschlich + emotional überfordert gewesen wäre und nicht so recht wüsste, wie nun zu verfahren ist.
Um das Ganze mal noch deutlicher zu machen:
Was wäre, wenn die Indikation zum Abbruch bei dieser Schwangerschaft nicht aufgrund der Behinderung des Ungeborenen gestellt worden wäre, sondern weil die Mutter vergewaltigt wurde ? Noch extremer: von ihrem eigenen Vater/Bruder etc ? Und erst 14 jahre alt gewesen wäre ? Was nun tun, wenn das Kind, wie Tim, den Abbruch überlebt ? (Anm.: nach Vergewaltigung ist ein Abbruch eigentlich nur bis zur 12. Woche erlaubt, jedoch auch später möglich, wg. seelischer Gefährdung d. Mutter)
Klar, sind solche Fälle schrecklich. Gott sei dank aber extrem selten, aber leider eben nie gänzlich auszuschliessen.
Genauso das Thema Spätabbruch. Möchte ich persönlich, wenn ich denn Gynäkologe wäre, auch nicht wirklich machen müssen. Und diese werden ja in der Tat auch nur selten durchgeführt. Aber es gibt eben Fälle in denen sie leider nötig sind. (Chemo, Radiatio etc.)
HH
Simone_th
16.03.2008, 12:37
Eine Ergänzung zum Thema, habe lang überlegt wie man das angehen könnte.
Vielleicht haben es einige mitbekommen, was in den letzten Monaten zum Thema Abtreibung in Spanien gelaufen ist. Dies zeigt ganz üble Auswirkungen eines teilweisen Abtreibungsverbotes.
Denn nach dem Totalverbot der Abtreibung in Spanien wurde ein Gesetz eingeführt, das Abtreibungen verbietet, jedoch unter besonderen Umständen zulässt. Kurz: Bei Vergewaltigung bis zur 12. Woche, bei diagnostizierter Behinderung bis zur 22. Woche, bei Gefährdung der Frau unbeschränkt.
Gut, werden Abtreibungsgegner schreien. Aber wie dann die Praxi aussieht: Da die meisten Abbrüche in Spanien wegen "Gefährdung der Frau" durchgeführt werden, gibt es eben keine Frist. Es wird ein psychiatrisches Gutachten von einem Arzt erstellt, der mit den entsprechenden Kliniken zusammenarbeitet. Folge: Es gibt eine regelrechte (Spät)abtreibungsindustrie in Spanien, aus der ganzen Welt kommen Frauen in die entsprechenden Kliniken, häufig im 5., 6., Monat, teilweise darüber hinaus. Entsprechende verdeckt gedrehte Reportagen haben das bestätigt. Als das bekannt gemacht wurde, wurden unter Druck durch die spanischen Behörden Ermittlungen durchgeführt, die wiedrum zu einem Streik der wichtigsten Kliniken geführt haben, womit wiederum Druck ausgeübt worden ist, die Ermittlungen zurückzufahren.
Ist das eigentlich nicht schon fast pervers? Eine strikte gesetzliche Regelung der Schwangerschaftsabbrüche führt zu einem System, in dem nach angeblichen Gefälligkeitsgutachten Abbrüche jenseits jeglicher üblicher Frist durchgeführt werden, natürlich gegen entsprechende horrende Bezahlung (von 4000-5000 Euro war in den Berichten die Rede).
Oder ist diese Regelung in einem katholisch geprägten Land auch nur konsequent? Indem, ganz nach dem Verständnis der Kirche der Embryo einen hohen Stellenwert hat, egal ob 2 Tage nach der Zeugung oder im 7. Monat, also ein Abbruch mit Mifegyne in der 6. Woche gleich zu bewerten ist, wie eine "Spätabtreibung" im 7. Monat?
Kackbratze
16.03.2008, 13:03
Interessant ist nur dabei, dass immer Politiker und Personen über die Situation entscheiden, die mit der eigentlichen Entscheidung vorher und auch später im Leben nichts zu tun haben werden.
Anstatt dafür zu Sorgen, dass es vernünftige Rahmenbedingungen gibt, werden Verbote ausgesprochen, die von den Betroffenen umgangen werden und umgangen werden müssen, weil es immer eine Individualentscheidung ist ob man abtreibt oder nicht.
Da werden Böcke zum Gärtner gemacht (ProFamilia muss eine Schwangere "beraten", allein der Name ist doch schon Hohn), Verbote ausgesprochen und danach sich pikiert über die Opfer geäußert, die keinen anderen Ausweg aus ihrer Schwangerschaft sehen, als eine Beendigung derselben.
Und es gibt nur wenige Leute die "geschult" sind, in dieser Art von Behandlung, so dass es am Ende wieder zu Hinterhofabtreibungen kommt, die der Frau schaden, obwohl es nach dem Stand der Medizin nicht so sein müsste.
Wenn man mal genau sein will, müssen Verhütungsmittel auch verboten werden, weil sie ungeborenes Leben zerstören. Und männliche Onanie auch unter Strafe gestellt werden.
Es gibt zu diesem Thema keine allgemein gültige These und Grundlage. Wir urteilen auf Grund der "christlichen" Ethik, die sich ein Hippie vor ca. 2500 Jahren ausgedacht hat.
Warum verurteilen wir nicht die Chinesen, die Japaner oder vielleicht sogar noch die alten Griechen, die Abtreibung als gültiges Familienplanungsmittel gesehen haben? Wo doch die alten Griechen sonst als "kulturelle Grundlage" herangezogen werden sind uns solche Dinge dann plötzlich vollkommen unbekannt oder werden geflissentlich ignoriert...
Wenn man mal genau sein will, müssen Verhütungsmittel auch verboten werden, weil sie ungeborenes Leben zerstören. Und männliche Onanie auch unter Strafe gestellt werden.
Naja, das kann man aber nicht so pauschal sagen. Spermien und Eizelle einzeln sind ja noch kein neues Leben, von daher sind Verhütungsmittel, die den Eisprung verhindern, wie z.B. die Mikropille, oder Barrieremethoden wie das Kondom, keine "Zerstörer" neuen Lebens.
Ich sehe den Ansatz der Gesetzgebenden ganz falsch: meiner Meinung nach wäre angebracht, die Bedingungen für Eltern "unerwünschter" Kinder zu verbessern, so dass diese Möglichkeit nicht mehr von so vielen in Anspruch genommen würde.
Vor allem fände ich es besser, wenn Alternativen, wie z.B. Adoption, kein Tabu-Thema mehr blieben. Ich finde es schade, dass es nach gesellschaftlichem Ansehen weniger verwerflich ist, sein Kind intrauterin töten zu lassen als, wenn man sich selbst nicht dazu im Stande sieht, es nach der Geburt von Eltern, die ihm ein liebevolles Zuhause bieten wollen, aufziehen zu lassen.
Ich habe in den letzten vier Jahren beide Seiten im Bekanntenkreis mitbekommen und halte diese Möglichkeit für eine echte Alternative.
LG,
Ally
Simone_th
16.03.2008, 13:32
Ich würde, von deinem Posting und der Situation in Spanien es etwa so sehen: Abtreibung wird illegal gemacht, bzw. nur unter bestimmten Ausnahmen erlaubt. Folge, es gibt Kliniken und Ärzte, die den Ruf "Hinterhofklinik" verdienen, die Gesetze umgehen, bzw. umbiegen, so in einer Grauzone arbeiten. Am Ende entsteht durch diese Grauzone eine Situation, die Abbrüche jenseits aller in andern Ländern, in denen sie legalisiert sind, durchgeführt werden. Am Ende kommt es zur pikanten Situation: Frau aus Ländern mit einer "fortschrittlichen" Gesetzgebung wie Frankreich und Dänemark fahren nach Spanien, in dem es auf dem Papier praktisch ein Abtreibungsverbot gibt, um dort Spätabbrüche durchzuführen.
Meine Meinung: Die Frist von SSW 13+6 in D ist vielleicht etwas knapp. Aber wie kommt eine Frau dazu, erst in der SSW 23 eine Schwangerschaft abbrechen zu wollen, obwohl der Grund weder gesundheitliche Gefährdung, Vergewaltigung oder diagnostizierte Behinderung gibt? Wie läuft es mit der psychischen Verarbeitung, wer hilft diesen Frauen, wenn sie nach wenigen Tagen wieder zurück in ihrem Heimatland sind?
Meine Meinung: In einem Europa der offenen Grenzen sollte es auch eine einheitliche Gesetzgebung in dieser Frage geben.
Ich finde es schade, dass es nach gesellschaftlichem Ansehen weniger verwerflich ist, sein Kind intrauterin töten zu lassen als, wenn man sich selbst nicht dazu im Stande sieht, es nach der Geburt von Eltern, die ihm ein liebevolles Zuhause bieten wollen, aufziehen zu lassen.
Ich habe in den letzten vier Jahren beide Seiten im Bekanntenkreis mitbekommen und halte diese Möglichkeit für eine echte Alternative.
Sehr schön gesagt, Ally. Ich habe auch in der Familie zwei Fälle ungewollter Kinderlosigkeit und bin bei dem Thema daher etwas sensibel.
Simone_th
16.03.2008, 13:42
Eine Alternative die vernachlässigt wird. Sind aber gesellschaftliche Zwänge. Eine Frau kann sich an einem Freitag frei nehmen, ihre Schwangerschaft in der 11. SSW abbrechen lassen und am Montag zur arbeit erscheinen, ohne jemandem was davon zu erzählen, ohne schiefe Blicke zu riskieren.
Macht sie es aber nicht, geht sie mit Babybauch monatelang zur Arbeit, wird vor der Geburt krankgeschrieben, hat dann aber kein eigenes Kind (weil sie es zur Adoption gegeben hat), dann wird sie über Jahre hinaus das Diskussionsthema Nr. 1 an ihrem Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft liefern.
Da sollte sich was wirklich bewegen.
Feuerblick
16.03.2008, 13:50
Die Frage ist, inwiefern das eine Alternative sein kann. Wenn ich nicht schwanger werden wollte und mir die Mutterschaft nicht vorstellen könnte, würde ich dann wirklich monatelang mit dickem Bauch durch die Landschaft schnaufen wollen, um das Kind nach seiner (niemals schmerzfreien Geburt) direkt abzugeben...? Oder anders: Wie sicher kann man sagen, dass eine Mutter, die das Austragen des Kindes ganz und gar freiwillig (also nicht, weil eine Abtreibung nicht mehr möglich wäre) durchzieht und die Adoption geplant hat. Sicher, dass diese Mutter nicht die endgültige Entscheidung für oder gegen die Mutterschaft nach hinten schiebt?
Ich kann nur für mich und nicht für andere sprechen, aber für mich wäre das keine Alternative und nicht mal einen einzigen Gedanken wert.
Sorry...:-nix
Kackbratze
16.03.2008, 13:55
Ich kann nur für mich und nicht für andere sprechen, aber für mich wäre das keine Alternative und nicht mal einen einzigen Gedanken wert.
Womit wir bei dem Hauptproblem der gesamten Diskussion sind.
Es ist, egal welche Lösung man wählt, immer ein individuelles Wahrnehmen der Situation.
Anstatt das man tatsächlich sich als "Staat und Gesellschaft" liberal verhält und den Menschen in solchen Situationen ALLE Optionen legal und auch gut organisiert anbietet, wird auf irgendwelchen abstrusen Ethikvorstellungen beharrt, die am Leben und Erleben der Betroffenen total vorbeigehen.
Sowie alle Optionen frei verfügbar sind, fällt automatisch auch die Stimatisierung der Betroffenen weg.
Simone_th
16.03.2008, 13:57
Die Frage ist, inwiefern das eine Alternative sein kann. Wenn ich nicht schwanger werden wollte und mir die Mutterschaft nicht vorstellen könnte, würde ich dann wirklich monatelang mit dickem Bauch durch die Landschaft schnaufen wollen, um das Kind nach seiner (niemals schmerzfreien Geburt) direkt abzugeben...? Oder anders: Wie sicher kann man sagen, dass eine Mutter, die das Austragen des Kindes ganz und gar freiwillig (also nicht, weil eine Abtreibung nicht mehr möglich wäre) durchzieht und die Adoption geplant hat. Sicher, dass diese Mutter nicht die endgültige Entscheidung für oder gegen die Mutterschaft nach hinten schiebt?
Ich kann nur für mich und nicht für andere sprechen, aber für mich wäre das keine Alternative und nicht mal einen einzigen Gedanken wert.
Sorry...:-nix
Ich sage bewusst, es ist eine Option. Für viele nicht gangbar. Aber etwa in dem Fall, in dem eine Frau auf keinen Fall ein Kind haben will/kann, jedoch ein Abbruch stark gegen ihre ethischen Grundlagen ist, kann diese Lösung eine Alternative sein. Aber sie es nicht. Gerade Frauen in Kristensituationen fürchten sich dann vor einer gesellschaftlichen Stigmatisierung.
Feuerblick
16.03.2008, 14:50
Womit wir bei dem Hauptproblem der gesamten Diskussion sind.
Es ist, egal welche Lösung man wählt, immer ein individuelles Wahrnehmen der Situation.
Anstatt das man tatsächlich sich als "Staat und Gesellschaft" liberal verhält und den Menschen in solchen Situationen ALLE Optionen legal und auch gut organisiert anbietet, wird auf irgendwelchen abstrusen Ethikvorstellungen beharrt, die am Leben und Erleben der Betroffenen total vorbeigehen.
Sowie alle Optionen frei verfügbar sind, fällt automatisch auch die Stimatisierung der Betroffenen weg.Ganz meine Meinung! :-top
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