Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PJ'ler vs. Schwester
Aber zeugen solche Aufmerksamkeiten nicht von gutem Willen? In gewisser Art ist das doch auch ein Zeichen der Freundlichkeit und eine nette Geste, oder? Ich finde nicht, dass das primitiv ist...
Also ich finde, diese ganzen erkauften Freundlichkeiten auf Station sind doch ein Armutszeugnis (auf beiden Seiten)!!!!
Muss man ernsthaft Kuchen, Kippen und Kaffee mitbringen, um Freundlichkeit und Respekt auf Station erwarten zu dürfen?
Wer so eine Einstellung hat und mit diesen Gedanken durchs Leben steigt, tut mir Leid. Einfah erbärmlich!
Sorry
LOL, Studenten vs. Pflegepersonal, der ewige Kampf.
Is nicht leicht für die Studenten, wenn die einmal eine/n sackdumme/n Schwester/Pfleger erlebt haben, dauert es lang bis die Fronten wieder klar sind.
Insbesondere bei Fachpflegepersonal tut der Stud. gut daran einfach mal die Fresse zu halten, auch wenn es ihm schwer gegen den Strich geht.
Meine 0,02€
Warum Fresse halten?
Gerade in Deutschland muss man im Krankenhaus noch lernen miteinander zu sprechen (respektvoll)!
@nadie
Das Dumme daran ist, das die OP-Schwestern von ihrer "Macht" wissen! Welcher Student stellt sich hin und legt sich mit ner OP-Schwester an? Welcher Student sagt dem Prof. das man schlecht behandelt wird? Keiner, weil man nicht blöd ist!
Wieso ist man dann niht blöd?
Gerade dann ist man blöd!
Lieber ertragen als emckern, weil es geht ja irgendwann vorbei! Und deswegen wird sich daran nichts ändern!
Also sind wir im Kindergarten?
Ich muss mich doch nicht anmeckern lassen! Da muss man gleich kontra geben, und zeigen, mit mir nicht, Freundchen!
Tja, Ärzte lernen früh und schnell die Schnauze zu halten :peace:
Schade!
Jeder Mensch muss unbedingt lernen, den Mund aufzumachen wenn einem etwas nicht passt. Natürlich im angemessenen Ton versteht sich.
Rot=Cranium
Also ich finde, diese ganzen erkauften Freundlichkeiten auf Station sind doch ein Armutszeugnis (auf beiden Seiten)!!!!
Muss man ernsthaft Kuchen, Kippen und Kaffee mitbringen, um Freundlichkeit und Respekt auf Station erwarten zu dürfen?
Wer so eine Einstellung hat und mit diesen Gedanken durchs Leben steigt, tut mir Leid. Einfah erbärmlich!
Sorry
Naja, nicht jedes Kuchenmitbringen ist gleich ein Erpressungsversuch "Bitte bitte, habt mich lieb, dafür kriegt Ihr auch Kuchen" Wenn ein Praktikant, PJler oder was auch immer z.B. am Ende seiner Tätigkeit auf der entsprechenden Station etwas mitbringt, dann ist das ein Dank oder ein Abschied generell. Ihm nützt es zu dieser Zeit wohl auch kaum noch, wenn er so dann doch bei der einen oder dem anderem noch 'nen Stein ins Brett bekommt,schließlich ist er dann ja weg.
Und zu Geburtstagen finde ich es ganz einfach nett, etwas mitzubringen. So ergeben sich, wenn nicht der absolute Bär steppt, noch mal ein paar Minuten, in denen man nett zusammen sitzen kann, bevor man wieder, und dann frischen Mutes, weiter schafft.
Btw bringe ich grundsätzlich auch nur dort etwas mit hin, wo es mir gefallen hat/gefällt, sozusagen als "Anerkennung", das hat wenig bis gar nichts mit Gut-Wetter-Machen zu tun :-meinung
Hilfe, ich wollte mich doch aus dieser eh zu nichts führenden Diskussion raushalten ;-)
Am Ende eines Einsatzes auf Station ist das auch ein wenig anders. Das bezog sich mehr darauf, wenn man den Kuchen quasi zur Begrüßung mitbringt....
Cassy, du verstehst mich! :-top
Ja, denn das war eben jenes, was ich ganz zu Beginn dieser ausufernden Diskussion meinte... :-nix
FrederikMD
29.12.2005, 04:02
Das finde ich nicht nett, zumal auf der Station auch noch andere Pflegende unterwegs waren, welchen er dies hätte auftragen können. So viel zu unseren netten Frühstückspausen.
Ja, das Bett war nass, weil der Pat sich gegen das DK-Legen massivst gewehrt hatte. Da gefährde ich mich doch nicht selbst. Denn wer dankt mir denn das? Niemand? Weder der OA noch der Pat. Dennoch ist diese Anordnung eine Frechheit!!!!
@Milz: In welche Kategorie wuerdest Du diese Aussagen denn einordnen?
Feuerblick
29.12.2005, 09:30
Aussage 1: Jeder hat (auch damit die Arbeitsqualität nicht leidet) ein Recht auf eine Pause und vielleicht sogar was zu essen. Damit die Patienten nicht unter dem absolut ungerechtfertigten Wunsch des Pflegepersonals nach Nahrung (ACHTUNG, das war IRONIE) leiden, waren zu diesem Zeitpunkt sehr wohl Pflegekräfte auf Station, die man (so man als Arzt ein WENIG soziale Kompetenz und Fingerspitzengefühl besitzt) hätte ansprechen können...
Aussage 2: Das Bett war nass, weil es nicht möglich war, dem Patienten ohne Eigengefährdung einen DK zu legen. Er sollte nicht "als Strafe" im nassen Bett liegen und wäre auch umgebettet worden, wenn zu diesem Zeitpunkt Kollegen frei gewesen wären, die Cassy bei diesem aggressiven Patienten geholfen hätten. Da der Doc von der aggressiven Ader des Patienten wusste, war diese Anweisung in der Kurve eine Frechheit. Ein "Frau XXX, der Patient liegt im Nassen. Vielleicht finden sie ja gerade mal ein paar Kollegen, die ihnen helfen und ich fasse zur Not auch mit an" wäre ausreichend gewesen...
Frederic, du liest leider nur, was du lesen willst. Wenn du mit dieser Art nur noch über Kurven kommunizieren möchtest, fürchte ich diverse Missverständnisse...
Och nee...... Frederik, ich habe es absolut nicht nötig, mich dir gegenüber für meine Handlungen rechtfertigen zu müssen. Was nun folgt ist lediglich ein Tatsachenbericht, welcher vermeiden soll, dass Personen, welche mich nicht kennen, als eine arrogante Schwester einstufen würden, die eventuell auch noch stinkefaul ist.
Zu 1: Wir machen im Team nie alle auf einmal Frühstückspause, damit die Gruppe, welche sitzt, auch mal ihre Ruhe haben kann. In dieser Zeit kümmert sich dann die andere Hälfte um die Patienten. Und genau so hätte es dann an jenem Frühdienst laufen müssen. Aber daran sollte man eigentlich erkennen, dass ich keine Chance auf eine Pause hatte... wo wir ja nur Kaffee trinken, rauchen, Klatschzeitschriften lesen und das ein oder andere Pläuschchen halten. Ich war in dieser Situation eigentlich im Recht, bin ja dann aber dennoch sofort aufgestanden und habe meine Arbeit erledigt... Also was habe ich denn falsch gemacht????? NICHTS!!!!!!!!!!!!!!
Zu 2: Das Bett war zu dem Zeitpunkt, als eben jener Satz in die Kurve geschrieben wurde noch nicht einmal nass!!!!!!!! Erst danach, und da habe ich ihn wirklich liegen lassen, denn wenn man einen solchen Patienten zu fünft fixieren muss, dann werde ich im Traum nicht daran denken das Bett alleine zu beziehen... er war nach ärztlicher Anordnung fixiert um das Personal NICHT zu gefährden. Wir hätten es nicht einmal zu fünft geschafft das Bett zu beziehen, denn dazu hätte man den Bauchgurt komplett entfernen müssen, und das wäre es dann gewesen... :-( Und dass der Patient von Haus aus ein wenig schmuddelig war, dafür kann ich doch nichts... wäre er friedlich gewesen, dann hätte ich mit Bett beziehen und Patient waschen überhaupt kein Problem gehabt. So, und was habe ich in dieser Situation falsch gemacht??? WIEDER NICHTS!!!!
So, und diese Aussagen kann man ganz einfach in die Kathegorie "ehrlich, fleissig, aber ohne Selbstgefährdung" einordnen..... :-angel Und ich bitte dich: wenn du andere Personen nicht kennt, und in eben jener Situation nicht anwesend warst, dann spar dir bitte dein Urteil!!!!!!! :peace:
Ach Cassy, reg Dich nicht auf. Wenn der gute Fred mal die Realität auf Intensivstationen kennenlernt oder die Patienten mal nicht nur über die Kurve anschaut, wird er auch anders darüber denken.
Jeder hat (auch damit die Arbeitsqualität nicht leidet) ein Recht auf eine Pause und vielleicht sogar was zu essen. Eine Pause ist sogar arbeitsrechtlich vorgeschrieben oder muß als Überstunde gerechnet werden wenn sie nicht wargenommen wird.
altalena
29.12.2005, 18:38
........., welcher vermeiden soll, dass Personen, welche mich nicht kennen, als eine arrogante Schwester einstufen würden, die eventuell auch noch stinkefaul ist.
......
Ist es dir denn so wichtig, was Leute, die dich nicht kennen, über dich und deine Arbeitsmoral denken???????? Ich finde einige Reaktionen hier übertrieben, auch wenn ständig betont wird, dass es keine Rechtfertigung ist etc.pp. . ..... Warum schreibt ihr denn dann etwas???
Meiner Meinung nach wäre hier "keine Reaktion" die beste Lösung..... :-nix
Shakespeareslady
29.12.2005, 20:02
ich denke hier wird etwas geschrieben, weil es ein schreib-forum ist.
und ich denke auch, dass es keinem egal ist bzw. egal sein sollte, was andere von einem denken. sollte es doch mal so sein, hat das sicherlich einen triftigen grund und dann wohl einen ziemlich traurigen. oh ja, ich finde es schön, wenn wir uns austauschen, auch wenn es stimmt, dass es eigentlich traurig ist, dass man sich hier manchmal rechtfertigen muss. dafür war das forum sicherlich nicht gedacht. trotzdem hat jeder das recht, es zu tun, wenn es ein anderer "erzwingt". keie reaktion kann manchmal gut sein, aber das kann ich auch nicht ;-)
schönen abend!
Leute, Leute,
dieses hin- und her hier macht einen ja ganz fertig ;-)
Es bringt doch absolut nichts sich hier gegenseitig auf die Palme zu bringen.
Jede/r der/die einen Pflegeberuf einschlägt wird wohl im Laufe seiner Ausbildung bzw. seines späteren Berufslebens mit Höhen und Tiefen konfrontiert. Da gibts Stationen (ich spreche von dem Pflegepersonal UND den Ärzten!!!), wo Neid und Missgunst an der Tagesordnung sind oder es herrschen Kommunikationsprobleme ("Es kommt auf den Ton an").
Die Gründe für das Klima einer solchen Station können vielfältig sein: Unterbesetzung/Überforderung/Neid/fehlende soziale Kompetenz...
Genauso gut wird jeder im Laufe der Zeit aber auch auf eine Station treffen, wo die Atmosphäre trotz Stress und Hektik eine ganz andere ist. Ganz toll fand ich auf einer Station den Teamgeist - und da habe ich auch richtig begriffen, was das heißt und wie wichtig das im Stationsalltag ist. Um Patienten nach langer Krankheit wieder gesund nach Hause schicken zu können sind viele helfende Personen notwendig, die bestenfalls Hand in Hand arbeiten sollten.
Ich möchte nicht abschweifen, aber ich vergleiche das mit einem Puzzle- jeder KH-Angestellte ist ein Teil dieses Puzzels. Jedes Teil des Puzzles leistet seinen Beitrag zum Entstehen des Gesamtkunstwerkes. Und so ist´s nunmal auch im KH - ohne Ärzte...geht´s nicht und ohne Pfleger/Schwestern... ebenso wenig.
Leider muss ich auch sagen, dass ich öfter die Stationen mit der schlechten Atmosphäre erwischt habe; wobei es weniger an Neid etc. gelegen hat als vielmehr an der Gesamtsituation bezüglich Überbelegung und Unterbesetzung. Das ist eigentlich der größte Missstand - ohne diese "Finanzproblematik" wäre in vielen Häusern die Stimmung wohl besser. Was das zwischenmenschliche angeht, müssen beide Seiten einsehen, dass sie aufeinander angewiesen sind und im Interesse der Patienten Hand in Hand arbeiten sollen. Hier hilft es möglichst viel miteinander zu reden (Was stört den einen? Wie könnten wir das besser machen? etc.) - also Probleme offener anzusprechen und auch konstruktive Kritik äußern bzw. diese annehmen und diskutieren.
Es hört sich vielleicht an, wie ein Wunschtraum, aber ich habe tatsächlich schon erlebt das es auch Stationen gibt, wo dieses umgesetzt wird.
Man muss einfach bedenken, dass es bei diesem leidigen Schwestern- / Ärzte- Zwist einen dritten Leidtragenden geben KANN, den Patienten.
:-meinung
Es hört sich vielleicht an, wie ein Wunschtraum, aber ich habe tatsächlich schon erlebt das es auch Stationen gibt, wo dieses umgesetzt wird.
ich auch.
ich war auf einer station als pflegepraktikant - es war unglaublich.
da hat nicht nur niemand über kurven kommuniziert, sondern wenn es irgendwelche probleme gab, dann wurde immer *gleich* drüber geredet.
die leute mochten sich. und ich hab echt kein einziges mal diese eine situation mitbekommen, wo vorne rum gekuscht wird und hinten rum sich das maul zerissen wird. es wurde nicht mal gelästert.
ich als praktikant wurde übrigens eingelernt (ca so wie die fsj wurde) und auch sonst war alles sehr angenehm. wenn schwester a mir was beigebracht hatte, dann durfte ich das bei schwester b auch machen. wenn ich sagte "ich kann xy schon", dann musste ich es ein mal vormachen, und dann durfte ich es immer machen. meine fragen wurden beantwortet. wenn ich was neues lernen wollte durfte ich es (ich blieb mit meinen bitten ja auch im rahmen). und wenn es was interessantes zu sehen gab, dann wurde es mir gesagt (also, ich musste nicht mal darum bitten zuschauen zu dürfen)..... usw usw.
deswegen kann ich disen leuten einfach nicht zustimmen, die sagen, es gehört zu einem praktikum nun mal dazu, dass man schlecht behandelt wird und sich erst mal "verdienen" muss, dass die leute freundlich zu einem sind. es geht auch anders, habs zumindest ein mal erlebt! wenn es nur immer so sein könnte...
Allen Leuten, die hier so fleißig ihre Beiträge zum Thema schreiben, wünsche ich ein super tolles Jahr 2006! Auf das wir alle gute Ärzte werden! ;-)
nadie
netfinder
01.01.2006, 13:49
Auf das wir alle gute Ärzte werden!
hm, mehr ned? Ich bin fuer.
Auf dass wir alle BESSERE Aerzte werden! :-))
Auf dass wir alle BESSERE Aerzte werden! :-))
Man muss auch realistisch bleiben, nettie :-))
netfinder
01.01.2006, 17:34
man sollte sich immer hoehere ziele setzen :-))
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