Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unklare Unterbauchschmerzen
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Shakespeareslady
25.03.2006, 17:23
haben ja leider schon 2 chirurgen ausgeschlossen... :-peng
vllt (wir haben ja eben schon drüber geredet) solltest du deinen hauptsächlich behandelnden & koordinierenden arzt mal fragen, was er noch ausschliessen mag, ob man ggf. ein ct machen sollte oder ob du evtl. in richtung psychosomatik denken solltest & da jmd aufsuchen.. vllt hängt es ja mit job&ausbildungs-frust zusammen.. oder sowas in der art.. die diagnostik sollte langsam mal abgeschlossen werden. das rö der hüften hätt ich immer noch gerne *grins*
Shakespeareslady
25.03.2006, 19:04
denke auch, dass das ganze langsam mal zu einem ende kommen sollte. kommt am montag beim sono nix neues raus, steht das ct an. röntgen der hüften..was kann da "negatives" bei rauskommen? werde es ansprechen. ansonsten kann ich mich nicht an diesen psychosomatischen gedanken gewöhnen..ich habe gaaaaar keinen stress :-angel :-love [-::-] :-D :-oopss :-peng
Wenn ichs richtig verstanden habe hattest du immer nur Schmerzen und keine assoziierten Veränderungen des Stuhlgangs oder??
Damit wäre Reizdarm keine Diagnose mehr.
Ich würde auf jeden Fall noch eine akut intermittierende Porphyrie ausschließen lassen, wird mit Urin Untersuchung gemacht. Ansonsten wäre noch interessant, ob du Medikamente vor den Schmerzattakcne genommen hast?
Bist du deutsche? Hast du ausländische Vorfahren?
Familiäres Mittelmeerfieber kann auch Ursache solcher Schmerzen sein.
Ansonsten kommt noch eine Bleivergiftung in Frage.
Das wären so Sachen an die ich denke bei rezidivierenden Bauchschmerzen bei denen die herkömmliche Diagnostik nichts erbringt.
Ansonsten wäre wohl noch mehr Bildgebung noch ne Idee. :-nix
Godereon
25.03.2006, 20:37
Hmmm...Also ich weiß nicht, aber warum denn Röntgen? Wenn doch eh CT gemacht wird, dann braucht man auch nicht mehr Röntgen! Zuviel STrahlung ist ja auch nicht gut.
Aber ich frage mich gerade, warum man überhaupt Röntgen soll. Knöcherne Veränderungen werden, denke ich, mal nicht vorliegen.
Denke auch an die seltensten Sachen wie Bleivergiftung, etc. Porphyrie ist auch ein guter Gedanke - aber äußert sich das nicht auch in irgendwelchen dermatologischen Veränderungen?
Chris
Hmmm...Also ich weiß nicht, aber warum denn Röntgen? Wenn doch eh CT gemacht wird, dann braucht man auch nicht mehr Röntgen! Zuviel STrahlung ist ja auch nicht gut.
Aber ich frage mich gerade, warum man überhaupt Röntgen soll. Knöcherne Veränderungen werden, denke ich, mal nicht vorliegen.
Denke auch an die seltensten Sachen wie Bleivergiftung, etc. Porphyrie ist auch ein guter Gedanke - aber äußert sich das nicht auch in irgendwelchen dermatologischen Veränderungen?
Chris
Die akut intermittierende Porphyrie zeigt meines Wissens keine Hauterscheinung.
Klassisches beispiel für Hauterscheinungen ist die Porphyria cutanea tarda, die allerdings auch keine abdominellen Beschwerden macht ;-)
Godereon
26.03.2006, 09:43
Achja, stimmt. So war das... Was man nicht alles wieder vergisst ;-)
Chris
Shakespeareslady
26.03.2006, 10:02
ui, ihr gebt euch wirklich richtig mühe. top :-winky
@test:
die schmerzen sind dauerhaft, ja, und keine probleme während des stuhlgangs.
urin wurde schon untersucht - aber ich gehe davon aus, dass nach dieser porphyrie speziell gesucht werden müsste bzw. eine " normale" urinuntersuchung noch keinen aufschluss darüber gibt, oder?! das wär noch gut zu wissen!
mh, medikamente..eigentlich nein...die pille halt, aber auch schon ne ganze weile und immer ohne probleme. sollte ich die vielleicht mal absetzen?
ich bin deutsche, ja.
wie kann ich an sowas wie eine bleivergiftung kommen?
und was meinst du mit noch mehr bildgebung?
thanks again!! :-)
edit: habe eben mal etwas über porphyrie gelesen...da wurde auch kalorienmangel erwähnt, der käme bei mir vielleicht auch in frage, habe die woche davor ziemlich auf die ernährung geachtet bzw. recht wenig kalorien zu mir genommen. ansonsten hab ich die krassen stimmungsschwankungen darauf geschoben, dass die op und die tage im krkh eben etwas anstrengend waren..?!:-oopss
Also nach der AIP muß man schon speziell im Urin gucken, bei der Routine erkennt man die nicht.
Beschreib nochmal genauer die Schmerzen sind das Dauerschmerzen die mehrere Tage anhalten? Oder wie lange gehen sie genau und welcher Qualität, kommen und gehen sie schnell? Welche Lokalisationen. Bei AIP sinds ja eher Dauerschmerzen, die etwas länger anhalten und dann wieder weggehen.
Bleivergiftung kriegt man durch Essen von blei-haltigen Farben oder Lacken oder trinken von wasser aus bleibelasteten Wasserrohren beispielsweise.
Achja mit noch mehr Bildgebung meinte ich einfach CT und/oder MRT Abdomen/Becken.
Shakespeareslady
26.03.2006, 16:41
die schmerzen sind (dank fehlender spezifischer anatomischer kenntnisse beschreibe ich mal etwas bildlicher... :-oopss ) ungefähr vom linken hüftknochen aus schräg nach rechts gehend richtung unterleib, also eigentlich zwischen unterleib und "beinansatz". die schmerzen habe ich seit dem 20.2. jeden tag, mal einige tage stärker, mal weniger...in letzter zeit noch zunehmend. sie kommen oft und sehr plötzlich, bleiben dann eine ganze weile, verschwinden auch schlagartig wieder...ab und zu mal sind sie auch auf der rechten seite.
ich hoffe das war irgendwie verständlich..
edit: was ist eigentlich mit wärme? habe immer mal wieder das heizkissen im bett und lege es auf die stelle, weil ich mir immer einbilde, dass so schmerzen dann besser werden. kann das schaden?
und soll ich die pille absetzen?
Hoppla-Daisy
26.03.2006, 18:50
Kommt mir sooooo bekannt vor, Lady!!! Und was haben sie gemacht? Vor lauter Unwissenheit, was sie mit mir machen sollten, hat man mir damals mal einfach blind die Megadosis Clont und Cipro reingedonnert... und siehe da, die Schmerzen gingen weg und kamen nicht mehr wieder!
Shakespeareslady
26.03.2006, 19:02
??? ui, krass. wie lange waren die schmerzen etc.? wie begründet man bitte so eine medikamentengabe ohne diagnose?
Hoppla-Daisy
26.03.2006, 20:16
Ganz einfach, wenn man als Chirurg nicht mehr weiter weiß, keinen Bock auf ne Laparotomie hat (genauso wenig wie ich) ... und dann mal einfach mit Kanonen schießt, um zu sehen, ob die Baustelle damit bereinigt ist ;-)
EDIT: Hatte ein wenig was von internistischer Pillendreherei ;-)
Shakespeareslady
26.03.2006, 20:21
:-oopss :-peng
Hoppla-Daisy
26.03.2006, 20:57
Also gut, dann mal hier, wie es bei mir war: Immer wieder Schmerzen im linken Unterbauch, ziehend von der Spina iliaca anterior superior bis unterhalb des Bauchnabels. Sono bei der Gyn ergab ein knotiges Etwas auf der Seite. Da ich zu dem Zeitpunkt bereits einen subakuten Bauch hatte und nicht mehr wusste, wie ich mich lassen sollte, überwies sie mich an die Kollegen im Krankenhaus. Deren Sono ergab nix, was mich wunderte, denn ich hatte es auch gesehen! Also, die Chirurgen durften ran. Da ich eine Woche vorher wegen dieser rezidivierenden Schmerzen an immer der gleichen Stelle ne Kolo hatte, verzichtete man auf ne weitere Kolo (was ja auch Schwachsinn gewesen wäre). Man ließ mich also mit meinem Fieber (knapp 39) im Bett liegen, nahm mir Blut ab, welches ein erhöhtes CRP aufwies sowie leicht erhöhte Leukos (was sonst noch weiß ich nicht mehr). Also, Novalgin in die Pulle und die Alte mal über Nacht liegen lassen. Am nächsten Tag wurde ich gefragt, ob ich denn wirklich das Gefühl gehabt hätte, ins Krankenhaus gehen zu müssen, worauf ich mich doch leicht verarscht fühlte. An Diagnostik haben die nix mehr gemacht, mich auf Nahrungskarenz gesetzt (Hallo??? Nach Nahrung war mir auch nicht wirklich!!!) und die Pulle weiterlaufen lassen. Dann noch eben jene Clont-Cipro-Mischung dazugefummelt und das war's. Am nächsten Tag oralisiert, wieder nix passiert. Es wurde (natürlich) besser, die Beschwerden waren weg .... was nicht wirklich ein Wunder ist, wenn man mit Novalgin vollgepumpt wird. Ein CT wurde nicht nicht als notwendig erachtet, da die Kolo ja schon nix gebracht hätte und die Beschwerden ja quasi über Nacht weggewesen seien. Mein Einwand, dass es erst durch die Kolo richtig schlimm wurde, wurde schlicht überhört. Ich wollte nur noch raus aus dem Krankenhaus, da ich dort offenbar nur meine Zeit absaß. Die Schmerzen kamen noch ab und an wieder, aber nie wieder so stark wie damals. Richtig schlimm fand ich persönlich, dass ich da wie ein Hypochonder behandelt wurde. Und wenn ich mir da eines vorgenommen habe, dann niemals die Schilderungen eines Patienten einfach so als "hypochondrisch" abzutun und nur blödes bla-bla zu machen. Ich fühlte mich üüüüüberhaupt nicht ernstgenommen und habe dann auch nach 3 Tagen das Krankenhaus verlassen.
Shakespeareslady
26.03.2006, 21:05
danke für die schilderung daisy :-winky !
ich habe wirklich glück, wir haben einen neuen ca in der klinik und er ist wirklich sehr bemüht. freitag nach der ergebnislosen kolo (hat trotzdem proben eingeschickt zur sicherheit) meinte er, die schmerzen müssten ja eine ursache haben und die würden wir auch finden.
aber stimmt schon, als ich sonntag nacht im krankenhaus (in einem anderen!! :-oopss ) stand, hiess es auch erstmal "wir haben noch was akutes bei ner anderen patienten, danach schauen wir irgendwann mal nach ihnen" und die ärztin, die n8-dienst hatte, wollte mir was von regelschmerzen erzählen und nachdem sie dem oa dann vom "völlig einwandfreien sono" erzählt hatte, ging der auch nur gähnend raus und ich hab ein bett bekommen mit dem hinweis, ich könne morgen früh gehen, wenn die beschwerden weg seien und ansonsten würd man direkt mal ne laparoskopie machen, ich könnt noch eben die aufklärung unterschreiben und gute n8 dann...
sachen gibts, die gibts nicht.
Hoppla-Daisy
26.03.2006, 21:09
Ach ja, Zyklusbeschwerden wollten sie mir auch andichten! (einer Frau, die bis dato noch NIE irgendwelche Unregelmäßigkeiten oder Beschwerden im Zyklus hatte) :-oopss
Abgesehen davon hatte der Assistenzarzt unten in der Chir.-Ambulanz meine Schmerzen sehr wohl bemerkt und war sehr wohl der Meinung, dass ich auf jeden Fall aufgenommen gehörte. Schließlich hatte ich die Schweißperlen auf der Stirn stehen und er meinen offensichtlichen Stress gesehen (der sich natürlich auch auf meinen RR niederschlug - bei jemandem, der bis dato noch NIE einen zu hohen RR hatte).
Shakespeareslady
26.03.2006, 21:11
genau, die aber natürlich auch keine ahnung hat, wie sich so etwas anfühlen könnte, gell...
Shakespeareslady
29.03.2006, 20:36
huhu,
hatte heute nochmal ein sono bei unserem hochbemühten chefarzt, sehr sehr nett. jedenfalls hat er sonografiert ohne ende und die schwester und er waren sich einig, dass es ein leistenbruch oder eine schenkelhernie (was bitte ist das?!) sein würde..jedenfalls schliessen die chirurgen das ja aus und noch ne laparoskopie wollte er nicht machen und deshalb sollen wir jetzt erstmal "abwarten"...
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