Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spicken???
schwarzwald
12.02.2007, 11:28
Was dann irgendwann nervt, sind die Leute die sich gezielt neben einen setzen und dann immer nachfragen während der Klausur, weil sie wissen, dass man es drauf hat.
Mich hat eine Nachbarin dauernd angestoßen und sehr laut nachgefragt - obwohl ich genausowenig Ahnung hatte :-blush -
bis dann 2 "Aufseher" sich hinter uns gestellt haben....
Mich hats kirre gemacht so beobachtet zu werden :-wand
Immerhin hatte ich null verbrochen, und sie hat sogar noch weiter gemacht..... :-kotz (und dann auch noch bestanden...)
alley_cat75
12.02.2007, 14:19
Mir ist das total egal wenn Leute bei mir abschreiben wollen. Das ehrt mich ja nur.
:-meinung
Was soll man auch anderes tun? :-nix Die Selektion erfolgt in den mündlichen Testaten, daher war es mir auch immer egal, wenn Leute von mir abgeschrieben haben. Hand drauf halten oder sich beim Aufseher zu melden, war für mich Kindergarten...
Dr. Geiger
12.02.2007, 17:51
Mahlzeit,
war ja klar, dass wieder welche auf den Trichter kommen, vom spicken auf die Qualitäten als Student oder noch besser - als Arzt schließen zu wollen. Echt Leute, wann werdet Ihr eigentlich mal erwachsen?
Vielleicht sollte man lieber mal drüber nachdenken, wie sinnvoll eine Klausur ist, in der man mit einem Spickzettel bestehen kann? Wie sinnvoll es also ist, etwas auswendig zu lernen, was irgendwo sowieso schon geschrieben steht. Nach 3 Wochen ist eh alles wieder weg. Oder wisst ihr noch was von den Klausuren, die Ihr vo 3 Jahre geschrieben habt? Also, herzlichen Glückwunsch an all die tollen und ehrlichen Studenten, die so großartig sind, dass sie sich seitenweise Bücherseiten ins Gedächtnis hämmern - ist wirklich intelligent! Möglicherweise liegt ja der Fehler nicht beim spicken sondern bei diesen dämlichen Klausuren, die nur Faktenwissen abbrüfen? Und dann noch das Argument mit dem guten Arzt, der auch nicht spicken kann. Klar - guter Auswendiglerner = guter Arzt :-keks
Natürlich - ich halte auch nicht viel vom spicken! Und wir hier auch schon ausgeführt wurde: man macht es eh nur mit wirklich sinnlosen Wissen. Sicher bringt es mehr zu lernen ABER es bringt mehr für die Sache, das Thema und den Sinn zu lernen aber nicht für irgendwelche Fragenkataloge. In den mündlichen Prüfungen relativieren sich die Spicker dann schon...
Also, nicht immer alles so eng sehen! Glaube nicht, dass jemand seinen Abschluss nur mit Spicken macht - das ist dann nämlich ne Charakter/Persönlichkeitsfrage, die die Sache schon vorher an anderer Stelle berichtigt!
Und noch eine kleine persönliche Widmung :-)) :
und wenn jeder mit ne "seitenlangen" (zum Thema mehrere DIN A4 Seiten auf ne Folie bringen) Spicker in der Klausur sitzt und besteht, dann kann jeder von der Straße dieses Studium meistern.......
Liegt das nun am Spicker oder an der Struktur des Studiums?
Frag mich, ob manche auch später, wenn der erste Notfall kommt zuerst verzweifelt nach dem Spicker in der Kitteltasche suchen, wo diverse Fachbegriffe und anderes draufsteht, die man zu faul war zu lernen........
Möchte mal sehen, wenn Du die ersten Schritte im KH machst, wiesehr Du ohne gedruckte Hilfsmittel (Bücher) klarkommst - Du wirst dann alles können, weil Du es vo 5 Jahren mal gelernt hast!
...ein kleiner Blick zum Nachbarn is evtl. auch noch drin
Alles klar, machst Dir also nicht mal die Mühe nen Spicker zu schreiben sonden saugst von Deinem Nachbarn, ist natürlich das Einfachste!
...doch wenn Du die Klausur ohne Hilfsmittel gemeistert hast, dann ist das Gefühl einfach besser!!!!!!
:-dafür Das ist ein Argument gegen Spicken und deshalb sollte man es auch lieber lassen aber nicht weil man dann kein guter Arzt wird oder aus anderen merkwürdigen Gründen...
@Gonska: Ich will Dich nicht angehen, aber wie gesagt/geschrieben ich sehe es eben ein wenig anders. Habe das erste Studium hinter mir (auch nicht gerade erfolglos) und viele Fehler liegen an anderer Stelle, das sollte man eben auch mal drüber nachdenklen, bervor man einfach so auf die Spicker (die ich aber an sich auch net so mag, sollte Ausnahme sein, s.o.) einprügelt.
:peace:
schwarzwald
12.02.2007, 17:53
Echt Leute, wann werdet Ihr eigentlich mal erwachsen?
super Idee, so ein Post zu beginnen..... :-keks
schwarzwald
12.02.2007, 18:00
:-meinung
Was soll man auch anderes tun? :-nix Die Selektion erfolgt in den mündlichen Testaten, daher war es mir auch immer egal, wenn Leute von mir abgeschrieben haben. Hand drauf halten oder sich beim Aufseher zu melden, war für mich Kindergarten...
Das ist klar, aber wenn du nimmer in Ruhe Schreiben kannst, weil du dauernd vom Nachbar gestört wirst, dann nervt´s schon gewaltig.... :-(
Dr. Geiger
12.02.2007, 18:04
super Idee, so ein Post zu beginnen..... :-keks
1. War nicht der Anfang, sondern Teil des Fließtextes...
2. Nervt nun mal, wenn ständig jemand die "oh man dann wirst Du aber kein guter Arzt"-Phrase auspackt. Sorry, das zeugt nicht gerade von viel geistigem Tiefgang...
3. Hast aber trotzdem recht! Werde mich bessern! :-angel
schwarzwald
12.02.2007, 18:06
3. Hast aber trotzdem recht! Werde mich bessern! :-angel
*grins* das hör ich so gern :-))
Duncan84
12.02.2007, 18:09
Mahlzeit,
war ja klar, dass wieder welche auf den Trichter kommen, vom spicken auf die Qualitäten als Student oder noch besser - als Arzt schließen zu wollen. Echt Leute, wann werdet Ihr eigentlich mal erwachsen?
Vielleicht sollte man lieber mal drüber nachdenken, wie sinnvoll eine Klausur ist, in der man mit einem Spickzettel bestehen kann? Wie sinnvoll es also ist, etwas auswendig zu lernen, was irgendwo sowieso schon geschrieben steht. Nach 3 Wochen ist eh alles wieder weg. Oder wisst ihr noch was von den Klausuren, die Ihr vo 3 Jahre geschrieben habt? Also, herzlichen Glückwunsch an all die tollen und ehrlichen Studenten, die so großartig sind, dass sie sich seitenweise Bücherseiten ins Gedächtnis hämmern - ist wirklich intelligent! Möglicherweise liegt ja der Fehler nicht beim spicken sondern bei diesen dämlichen Klausuren, die nur Faktenwissen abbrüfen? Und dann noch das Argument mit dem guten Arzt, der auch nicht spicken kann. Klar - guter Auswendiglerner = guter Arzt :-keks
Natürlich - ich halte auch nicht viel vom spicken! Und wir hier auch schon ausgeführt wurde: man macht es eh nur mit wirklich sinnlosen Wissen. Sicher bringt es mehr zu lernen ABER es bringt mehr für die Sache, das Thema und den Sinn zu lernen aber nicht für irgendwelche Fragenkataloge. In den mündlichen Prüfungen relativieren sich die Spicker dann schon...
Also, nicht immer alles so eng sehen! Glaube nicht, dass jemand seinen Abschluss nur mit Spicken macht - das ist dann nämlich ne Charakter/Persönlichkeitsfrage, die die Sache schon vorher an anderer Stelle berichtigt!
Gruß
Man kann jemandem, der so exzessiv spickt, dass er ganze Klausuren nur durch abschreiben besteht, durchaus unterstellen nen charakterliches Defizit zu haben. Da stimmt an der Einstellung was ganz gewaltig nicht und die hat durchaus was mit der Befähigung als Arzt zu tun. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass deine Argumente mit den "scheiß" Prüfungen zutreffen (bin da etwas anderer Meinung), verbietet sich das allein aus Gerechtigkeitsgründen schon. Andere müssen sich auch durchackern, um zu bestehen und sind dann am Besten auch noch die Doofen, weil sie manchmal halt ehrlicherweise durchfallen und das ganze nochmal lernen dürfen - die müssen ja schön blöd sein.
Ich will nicht von der eigentlichen Dikussion ablenken, muss aber nen kleinen Punkt noch anbringen: es ist doch unfug, dass man als Arzt nichts wissen muss, was irgendwo geschrieben steht. Dann brauch ich ja gar nichts mehr lernen und kann mich morgen Arzt nennen. Das medizinische Wissen besteht nunmal zu nem gewissen Teil aus reinen Fakten, die aber auch zumindest zum Teil gekonnt werden müssen (wem das nicht zusagt, muss halt Mathe studieren). Man hat einfach nicht die Zeit, immer alles nachzuschlagen.
alley_cat75
12.02.2007, 18:10
war ja klar, dass wieder welche auf den Trichter kommen, vom spicken auf die Qualitäten als Student oder noch besser - als Arzt schließen zu wollen. Echt Leute, wann werdet Ihr eigentlich mal erwachsen?
Wer hat denn hier derartige Schlussfolgerungen von sich gegeben? Habe ich irgendetwas überlesen? :-oopss
Ansonsten: ich finde Erwachsene doof und hoffe, dass ich nie einer werde. :-dafür
alley_cat75
12.02.2007, 18:13
Man hat einfach nicht die Zeit, immer alles nachzuschlagen.
Na klar doch! Ich habe immer mein 2500 Seiten dickes Innere Buch dabei und zwar in der Kitteltasche rechts. In der linken steckt die Rote Liste (Arzneimittelverzeichnis). Und man wirkt dennoch seriös, auch wenn mal in Gegenwart des Patienten mal eben etwas nachliest. Kommt am besten in der Rettungsstelle. :-D
Duncan84
12.02.2007, 18:18
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hast du nichtmal mit studieren angefangen und weißt schon so genau, was in den Prüfungen abgefragt wird bzw was man können sollte und was nicht? Respekt, wäre vor dem Studium auch gerne so gut informiert gewesen, hätte vieles einfacher gemacht.
alley_cat75
12.02.2007, 18:26
Bestimmt hat er unter dem Bett eine Glaskugel versteckt. :-)) Nein, im Ernst, wer schon einmal studiert hat, weiß wie der Hase läuft - in jedem Fach. :-meinung
Hoppla-Daisy
12.02.2007, 18:31
Ansonsten: ich finde Erwachsene doof und hoffe, dass ich nie einer werde. :-dafür
Dafür hörste dich aber mitunter verdammt erwachsen an... :-keks
alley_cat75
12.02.2007, 18:42
Ich bestehe auf der Betonung des Wortes mitunter! Das sind so Phasen, die ich ab und zu durchmache. :-dance
Hoppla-Daisy
12.02.2007, 18:44
Kannst das "mitunter" auch gerne als diplomatischen Zusatz verstehen :-keks
alley_cat75
12.02.2007, 18:46
Weißt Du, was ich echt schade an Dir finde, Daisy? Du hast mehr Text in Deiner Signatur als in Deinem Beitrag. Bin immer ganz verwirrt. :-D
Hoppla-Daisy
12.02.2007, 18:47
Huch, ich verwirre dich mehr als du es eh schon bist??? RESPEKT!
Nun rufe ich mich aber selbst mal zur Ordnung .... no spam, please
Dr. Geiger
12.02.2007, 19:31
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hast du nichtmal mit studieren angefangen und weißt schon so genau, was in den Prüfungen abgefragt wird bzw was man können sollte und was nicht? Respekt, wäre vor dem Studium auch gerne so gut informiert gewesen, hätte vieles einfacher gemacht.
Jetzt nötigst Du mich aber zu etwas Sarkasmus:
Stimmt, ich hab noch nicht angefangen Medizin zu studieren. Und da ich in einem schwarzen Karton lebe und mein Tellerand soweit weg ist, dass ich NIEMALS darüber schauen könnte ist es natürlich verwegen von mir, sowas zu behaupten. Man kann sich schließlich nicht mit Studenten unterhalten, Altprüfungen einsehen, sich über Prüfungs- und Lehrinhalte und Verfahrensweisen informieren. Natürlich ist es auch sehr naiv zu glauben, Medizin sei ein Fach, in dem man sehr viel Faktenwissen in relativ kurzer Zeit lernen müsse! Und ich weiß auch nicht, dass es am Nordpol kalt ist, weil ich kein Eskimo bin. Natürlich kann ich auch nicht beurteilen, ob eine Suppe versalzen ist - schließlich bin ich kein Koch - Buhuhuhu - ich Armer :-))
Mal im Ernst: Ich behaupte doch gar net zu wissen, was man können muss und was nicht - das kann ich wirklich (noch) nicht. Fakt ist aber, dass in diesem ganzen verknarzten Bildungswesen hierzulande sehr merkwürdige Gepflogenheiten und Strukturen vorherrschen, in denen der Spicker nicht das größte Übel ist - und das gilt 100%ig auch für Medizin!
Das jemand der ganze Klausren spickt nicht dicht ist - absolut Deiner Meinung. Wer das immer macht = charakterliches Defizit - ebenfalls auf einer Linie. Aber hier und da mal ne blöde Geschichte spicken ist doch net so wild!
:-dafür AntiSpick :-dafür
ABER auch
:-dafür AntiübertriebenstrengmitSpickernsein :-dafür
Und:
Natürlich muss man als Arzt auch so viel wie möglich im Kopf haben aber ist das wirklich das, was Du in den Klausuren abgefragt bekommst? Naja - das kann ich echt nicht beurteilen! Wie gesagt - bin auch für lernen, leisten und wollen aber hin und wieder kann man sich das Leben etwas erleichtern wenn man ein wenig trickst - gerade weil das System hier und da verbesserungsbedürftig ist!
Wer hat denn hier derartige Schlussfolgerungen von sich gegeben? Habe ich irgendetwas überlesen?
Ja, :-blush, hat niemand direkt gesagt aber das hört man so aus dem einen oder anderem post heraus! Auweia - ich hör schon wieder diese Stimmen - muss damit aufhören - muss weghören - muss Tabletten nehmen - muss zum Psychiater :-peng
- ich geh' jetzt zum Psychiater
@alley_cat
Wie, schon mal studiert - mach nicht meine Kugel eifersüchtig, die ist grad neu - hab sie gegen den kleinen blauen Schlumpf getauscht, der sonst immer mit mir spricht... Wer will schon erwachsen sein... :-dance
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, hast du nichtmal mit studieren angefangen und weißt schon so genau, was in den Prüfungen abgefragt wird bzw was man können sollte und was nicht?
Mit dem Inhalt Deiner Beiträge in diesem Thread gehe ich konform - als Arzt muss man einige Dinge auswendig beherrschen, und auch in der Vorklinik ist das nicht sehr viel anders, weil man einfach aufgrund der Menge an Fächern keine echten Chemiker und Physiker heranzüchten kann, die sich alles herleiten können (obwohl durchaus vieles mehr verknüpft sein könnte, aber gut). Ich stimme Dir auch zu, wenn Du Dich gegen das spicken aussprichst - ich gehör auch zu den Ewiggestrigen, die der Meinung sind, dass Charakter etwas mit der ärztlichen Befähigung zu tun.
Was mich bei Dir zur Weißglut bringt, ist der letztzitierte Satz. Der ist nämlich peinlich und ja, meinetwegen auch erbärmlich. Wer inhaltlich gut Argument, muss nicht darauf hinweisen, dass andere ja 'noch nicht so weit sind'. Dann dürftet auch Ihr Euch nicht mehr zu medizinischen Themen äußern, gibt ja schließlich Chefärzte, die sich über Euer Geschreibsel totlachen.
Vielleicht habe ich ein antiquiertes Weltbild - aber für mich gilt: eine 8-jährige kann genauso sinnvolle Gedanken haben wie ein 40-jähriger, ein Nicht-Studierte kann mehr überblicken als ein Studierter. Es ist peinlich, das als Grund zu nehmen, um anderer Leute Meinung zu disqualifzieren, zumal wenn man selbst noch nicht mit dem Studium fertig ist und die Welt noch nicht mit den größten wissenschaftlichen Errungenschaften bereichert hat.
Schade, dass Du sinnvoll, gut und nachvollziehbar argumentierst und trotzdem meinst, Dich auf so ein flapsiges Niveau begeben zu müssen.
Vielleicht habe ich ein antiquiertes Weltbild - aber für mich gilt: eine 8-jährige kann genauso sinnvolle Gedanken haben wie ein 40-jähriger, ein Nicht-Studierte kann mehr überblicken als ein Studierter. Es ist peinlich, das als Grund zu nehmen, um anderer Leute Meinung zu disqualifzieren, zumal wenn man selbst noch nicht mit dem Studium fertig ist und die Welt noch nicht mit den größten wissenschaftlichen Errungenschaften bereichert hat.
:-dafür ! Bin total deiner Meinung!
Achja zum Spicken: Bin zwar noch in der Schule, aber muss einfach auch mal was dazu sagen: oft ist es bei mir auch so, dass ich zwar gelernt habe, aber mir die Antwort quasi auf der Zunge liegt, und in dem Moment irgendwie völlig weg ist. Ich gebe völlig offen zu, dass ich dann durchaus mal zum Nachbarn gucke, um den Faden wieder zu finden. Meist braucht man nur ein Stichwort und alles ist wieder da. Und ich sehe es überhaupt nicht ein mich dafür zu schämen, oder mich als unfähig Ärztin zu werden bezeichnen zu lassen. Niemand ist doch perfekt, und ich persönlich halte es für wichtiger eine flexible Problemlösung zu beherrschen als stur irgendwelche Fakten herunterzuleiern!
So das war die Meinung einer kleinen, unwissenden hoffentlich bald Abiturientin :-D ;-)
LG Ine
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