Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Physikum F2007: Wie lief der zweite Tag?
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Antoniettadn
21.03.2007, 01:25
Was schätzt ihr, wird die bestehensgrenze noch fallen?
Pille_McCoy
22.03.2007, 07:32
Das ist schwer bis gar nicht abzuschätzen. Letztes Jahr war die Bestehensgrenze dann doch noch über der errechneten Grenze von Medi Learn.
D.h. aber nicht, dass es dieses Jahr auch so sein muss.
Für alle im mittleren 170er Bereich heisst es deswegen hoffen und bangen bis das IMPP endlich mit den Ergebnissen rausrückt.
pink-angel1803
22.03.2007, 21:15
Hat jemand ne Ahnung wann das IMPP denn mit den Ergebnissen rausrückt??? Bei mir fängt das neue Semester ja schon Montag in 1 Woche an. :-???
Antoniettadn
23.03.2007, 10:22
Habe gehört dass die IMPP Ergebnisse um dem 30. März, anfang April raus kommen...vielen haben dass problem dass das Semester früh losgeht...
DoktorNO
24.03.2007, 12:39
Einerseits freu ich mich, dass ich das Physikum (höchstwahrscheinlich) in der Tasche hab, aber andererseits ärgert mich die Philosophie des IMPP:
Praxisnähere Fragen nach neuer Prüfungsordnung (2004)?
Davon habe ich leider nichts gemerkt. KEINE Anatomiefragen zu Nieren, Lunge und Leber (scheinen also relativ unwichtige Organe zu sein... :-stud )
Dafür wurde die Keilbeinhöhle, die Stria terminalis und der Hippocampus genau besprochen. Sicher müssen auch solche Fragen vorkommen, die weniger wichtig sind oder auch nahezu "unlösbar", sonst würde ja jeder mit einer 1 oder 2 bestehen, aber in dieser Anzahl? :-(
In meinen Augen, da schließe ich mich meinen Vorrednern an, ist diese Physikum ein dringend zu überdenkendes Prüfungssystem: In meinen Augen größtenteils veraltet, weltfremd (Chemie, Physik, Psychlogie...) und praxisfern wie eh und je.
Bundeseinheitliche Prüfungen: Ja, aber bitte, bitte liebes IMPP etwas mehr bezug zur Realität... :-meinung
Relaxometrie
24.03.2007, 13:01
weltfremd (Chemie, Physik, Psychlogie...)
Alle drei Bereiche sind für die Medizin in gar keinster Weise weltfremd.
Aber das, was das IMPP daraus macht, ist natürlich blöde.
Wenn man in den Unikursen die sinnvollen Dinge dieser Fächer lernen könnte, und das nicht immer unter Zeitdruck, würde man schnell erkennen, daß es aus allen diesen Fächern wirklich wichtige Zusammenhänge gibt.
Aber beim "Faktenreinkloppen unter Zeitdruck" geht einem leider tatsächlich der Blick fürs wirklich Wichtige (oder auch Unwichtige, aber trotzdem Interessante) verloren. Ich stoße immer wieder auf Fakten, von denen ich weiß, daß ich sie mal gelernt, aber schon wieder vergessen und nie für wichtig gehalten habe. Plötzlich merkt man, daß es schön gewesen wäre, schon früher erkannt zu haben, wofür diese und jenes Wissenbröckchen mal hilfreich sein könnte.
Also: die Menge des Lernstoffes, und der Zeitdruck ist das, was falsch ist. Nicht die Fächer.
DoktorNO
26.03.2007, 10:52
Ich habe NICHT speziell die Fächer, sondern das Prüfungssystem kritisiert. ;-)
Meiner Ansicht hat sich bsp. in den drei von mir genannten Fächer am wenigsten (zum praxisnahen) verändert. (Biologie, Biochemie und Physiologie wird wenigstens öfters mal versucht praxisnahe Bezüge einzubringen=> Anämieformen/ Blutgas Befunde/ Conn Sydrom/ Erbgänge etc.)
Vor allem Psychologie halte ich für unsere spätere Tätigkeit sehr wichtig, ABER sind wir doch mal ehrlich: 90% haben das Fach nur gekreuzt und sich nicht wirklich damit beschäftigt. Oder siehst du das anders?
Ist das unser Ziel? Eine Frage zu lesen und sich zu denken "ahja... schonmal gelesen: Muss C sein! Gut nächste Frage....D, nächste Frage..."
So läuft es doch.
Schade eigentlich- und natürlich(!) liegt es daran, dass man zu wenig Zeit hat. Aber da wären wir beim alten Problem.
Mein (erneutes) Fazit: Das Prüfungssystem ist und bleibt praxisfern.
:-dance
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