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Neuling08
10.03.2008, 13:58
nunja vielleicht weil man dann ein abgeschlossenes studium hat?
mit urlaubssemester sehe ich da keinen vorteil(vom zeitlichen her)
außerdem hat man dann schließlich noch nicht gearbeitet, kein geld verdient.
um das elterngeld bekommen zu können, muss man(wenn ich es richtig in erinnerung habe) mindestens ein halbes jahr gearbeitet haben.

frau kann ja auch schon während dem studium den richtigen partner haben und trotzdem das studium ohne pause abschließen.

ist es wirklich schon so schlimm, dass man, wenn man einen freund hat und es mit dem gut läuft, sofort ein kind mit ihm bekommen muss, weil sich so eine chance nicht mehr bietet?!

man sollte sich ja allgemein in einer beziehung sicher sein, dass man mit dem anderen immer zusammenbleiben will. dann heiratet man erst mal. und dann kann man sich entscheiden kinder zu bekommen.
so sieht mein konservativer plan jedenfalls aus.

synosoph
10.03.2008, 14:10
ist es wirklich schon so schlimm, dass man, wenn man einen freund hat und es mit dem gut läuft, sofort ein kind mit ihm bekommen muss, weil sich so eine chance nicht mehr bietet?!

Nichts ist schlimm. Alles denkbar. Nur machen sich nach meiner Erfahrung viele falsche Vorstellungen über das Tempo, mit dem das Leben voranschreitet. Und das ist für Frauen natürlicherweise ein sehr entscheidender Faktor bei der Lebensplanung bezüglich des Kinderwunsches.

Was ich sagen will: Wenn sich partnerschaftlich alles bestens entwickelt, dann sollte das Studium kein Hinderungsgrund sein, Kinder zu bekommen. Zumindest nicht mehr als das Arbeitsleben. Ist doch oft so: Die Menschen sagen sich ständig, nein, jetzt nicht, noch nicht, später, verschieben und verschieben. Plötzlich ist eine Frau dann Mitte 30 und trifft entweder Torschlussentscheidungen oder muss auf etwas endgültig verzichten, was sie sich eigentlich gewünscht hatte.

Dann lieber bewusst die Entscheidung fällen, auf Kinder zu verzichten und voll auf Karriere und Nobelpreis setzen.

Neuling08
10.03.2008, 15:51
man hat aber dann noch keine ausbildung!
niemand würde doch auf die idee kommen direkt nach dem abi kinder zu bekommen. genau aus diesem grund.

und es muss mit dem partner schon wirklich sehr sehr gut laufen, dass man das studium dafür unterbricht. denn dann ist man mehr von dem mann abhängig als man ist, wenn man eben berufstätig (und sei es teilzeit)sein kein.

funny
10.03.2008, 16:11
Natürlich ein Urlaubssemester, was sonst? Und zu dem ganzen Stress und Prüfungen und Leistungsanforderungen und Zeit und und und - wird es denn im Arbeitsleben anders? Nein, und da muss man auch aussetzen, oder? Also warum nicht während des Studiums?

Außerdem: Wer garantiert, dass frau nach dem Studium gleich den richtigen Partner findet? Ist nachher viel schwieriger. Was glaubt ihr wieviele Akademiker mit Mitte 30 auf dem professionellen Vermittlungsmarkt landen! Sie finden einfach keine neuen Kontakte in den wenigen Stunden Dunkelheit nach Arbeitsschluss. Die Männer stehen da nicht so unter Druck. Im Zweifel findet sich ja schon eine Krankenschwester... ;-)

Deswegen plädiere ich ja schon lange für ein Männer-unabhängiges-Kinderkriegen. Ich hasse meine biologische Benachteiligung als Frau und möchte nicht abhängig von einem Mann sein und dessen JA oder NEIN zur Beziehung. Alleine adoptieren ist auch schwierig, was ich irgendwie als Diskrimnierung empfinde.

dmtec
10.03.2008, 16:38
Deswegen plädiere ich ja schon lange für ein Männer-unabhängiges-Kinderkriegen. Ich hasse meine biologische Benachteiligung als Frau und möchte nicht abhängig von einem Mann sein und dessen JA oder NEIN zur Beziehung. Alleine adoptieren ist auch schwierig, was ich irgendwie als Diskrimnierung empfinde.

sehr egoistisch. Das Kind würde sich sicher auch über einen Vater freuen, nur mal so geraten.

DeKl
10.03.2008, 16:47
Deswegen plädiere ich ja schon lange für ein Männer-unabhängiges-Kinderkriegen. Ich hasse meine biologische Benachteiligung als Frau und möchte nicht abhängig von einem Mann sein und dessen JA oder NEIN zur Beziehung. Alleine adoptieren ist auch schwierig, was ich irgendwie als Diskrimnierung empfinde.

gebe dmtec recht. außerdem finde ich es ziemlich witzig von abhängigkeit zu sprechen. ableiten lässt sich daraus die alleinige zuständigkeit des mannes für das zustandekommen einer beziehung. meiner erfahrung nach gehören da zwei zu. und wenn es nicht klappt, dann ist die schuld nicht immer nur bei den partnern zu suchen. aber diese diskussion würde den rahmen sprengen und ist hier nicht die frage, ich musste das nur loswerden.

test
10.03.2008, 17:11
Ich verstehe gar nicht, wie man sich darüber so den Kopf zerbrechen kann, wenn man, so wie ich das verstanden habe, gerade erst aus der Schule kommt.
Fang doch erstmal an zu studieren, guck wie belastend du das überhaupt findest, ob du meinst, dass es wirklich ein so viel schlechterer Zeitpunkt als die FA Ausbildung ist und guck wie es mit deiner Partnerschaft läuft, dann ergibt sich das mit den Kindern evtl. schon von selbst.
Beispiele für das Kinder kriegen vorm, im, nach dem Studium, während oder nach FA, wirst du genpgend finden. Möglich ist also wohl alles, welchen Weg man selber geht ist wohl eine individuelle Entscheidung, die sich an den eigenen Gegebenheiten orientieren wird. :-meinung
Ansonsten kannst du dir dann am Ende des Studiums ja auch nochmal den Kopf über den besten Zeitpunkt zerbrechen. ;-) So schnell fährt der Zug dann doch nicht wieder ab. Ich persönlich finde es schwieriger den richtigen Partner für sowas zu finden, als den optimalen Zeitpunkt. :-meinung ;-)

Ersa
10.03.2008, 18:43
Ich persönlich finde es schwieriger den richtigen Partner für sowas zu finden, als den optimalen Zeitpunkt. :-meinung ;-)

:-meinung

Ich hätte auch vor 1-2-3 Jahren nix dagegen gehabt Kinder zu bekommen und bei mir mit 25 tickt die Uhr sicher noch nicht so richtig laut. Nur der passende Partner fehlt. Und dann, bin ich mir sicher, ergibt sich das schon.

Außerdem: Ich kenne keine Zahlen, aber wieviel Prozent der Schwangerschaften "entstehen" geplant? Vielleicht nimmt Euch der liebe Gott also auch die Entscheidung in 2-3 Jahren einfach ab :-oopss

Muriel
10.03.2008, 18:56
Von biologischer Benachteiligung als Frau zu sprechen, wenn es um das Thema des Kinderkriegens geht, finde ich doch sehr gewagt. Da muss man wohl sagen, dass wir Frauen eindeutig auf der besseren Seite stehen. Will ich als alleinstehende Frau ein Kind haben und der Mann ist mir dabei egal, dann ist doch nichts leichter als das: Ich geh wo auch immer aus, angel mir nen Kerl, der in aller Regel nicht abgeneigt sein sollte, sofern er nicht weiß, warum er zu seinem Glücke kommt, und schwupps, bin ich schwanger (sofern ich gerade ein paarungswilliges gesprungenes Eichen vorrätig habe). Der Mann dagegen dürfte gewisse Probleme haben, eine Frau finden, der er sagen kann (ja, sagen, denn verheimlichen geht da schlecht): "Entschuldigung, aber würden Sie bitte mit mir schlafen und dann mein Kind austragen? Danach entstehen auch keine weiteren Verpflichtungen. Ja? Oh vielen Dank, das ist sehr zuvorkommend"
Nee nee, sofern nicht aus anderen Gründen unmöglich, kommt frau schon zu ihrem Kind, Lebenspartner hin oder her. Wie man darüber denken mag, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Und im Übrigen denke ich, dass eine Diskussion über den geeigneten Zietpunkt für Kinder völlig überflüssig ist, da jeder Mensch und jedes Kind erst Recht völlig anders ist, so dass man keine pauschalen Aussagen treffen kann.

Feuerblick
10.03.2008, 19:01
Nein, pauschale Aussagen sicher nicht, aber Denkanstösse. Viele stellen sich das Ganze doch zu leicht oder vielleicht manch einer auch zu schwer vor, daher macht es schon einen gewissen Sinn, mal die Meinungen und Erfahrungen anderer zu hören respektive zu lesen. Was man letztlich für sich selbst daraus macht, ist wie in jeder ernsthaften Diskussion das Bier des Einzelnen. :-meinung

die chondropathia
10.03.2008, 19:25
Von biologischer Benachteiligung als Frau zu sprechen, wenn es um das Thema des Kinderkriegens geht, finde ich doch sehr gewagt. Da muss man wohl sagen, dass wir Frauen eindeutig auf der besseren Seite stehen. Will ich als alleinstehende Frau ein Kind haben und der Mann ist mir dabei egal, dann ist doch nichts leichter als das: Ich geh wo auch immer aus, angel mir nen Kerl, der in aller Regel nicht abgeneigt sein sollte, sofern er nicht weiß, warum er zu seinem Glücke kommt, und schwupps, bin ich schwanger (sofern ich gerade ein paarungswilliges gesprungenes Eichen vorrätig habe). Der Mann dagegen dürfte gewisse Probleme haben, eine Frau finden, der er sagen kann (ja, sagen, denn verheimlichen geht da schlecht): "Entschuldigung, aber würden Sie bitte mit mir schlafen und dann mein Kind austragen? Danach entstehen auch keine weiteren Verpflichtungen. Ja? Oh vielen Dank, das ist sehr zuvorkommend"


Unsinn. Leihmütter gibt es, genau wie Samenspender und ICSI/IVF. Machbar ist alles, die Frage ist nur, ob es Sinn macht primär kein Elternhaus bieten zu können.
Insofern haben Frauen biologisch vll die Wahl, aber ob dieser theoretische Vorteil praktischen Nutzen zur Folge haben sollte? Ich weiß ja nicht...

Inelein
10.03.2008, 19:31
Ich dachte Leihmutterschaft ist in Dtschl. verboten?

test
10.03.2008, 19:31
Ich dachte Leihmutterschaft ist in Dtschl. verboten?

Ist sie auch.
Und es dürfte nicht jedem offen stehen, dafür ins Ausland zu gehen und sich dieses überhaupt leisten zu können. ;-)

Muriel
10.03.2008, 22:58
ich möchte nochmals betonen, dass ich mitnichten gesagt habe, dass das Geplante One-(Wo)man-Kinderkriegen etwas ganz Tolles sei, nur dass Frauen hier einen deutlichen Vorteil bei eben einfacherer Einfädelung des Ganzen haben.
Naja, ich hoffe ganz einfach darauf, dass aus einer stabilen Partnerschaft, von der ich mir sicher bin, sie zu haben, auch mal ein Kind hervorgeht, dem Mama und Papa gleichermaßen geboten werden können :-dafür

alley_cat75
11.03.2008, 06:21
Während des Studiums kann so einiges passieren, man kann scheitern, ...

Naja, wenn man immer alle Risiken genau abwägt und sich dadurch abschrecken lässt, würde einem wohl so manches im Leben entgehen. Dann hätte ich z. B. nie Medizin studiert. Ich fand und finde es wichtig, dem Kind zufriedene Eltern bieten zu können. Und mit abgeschlosseren Berufsausbildung bin ich das halt mehr als während des Studiums.

funny
11.03.2008, 08:18
sehr egoistisch. Das Kind würde sich sicher auch über einen Vater freuen, nur mal so geraten.


Das stimmt zwar. Es gibt aber auch Kinder, die sich übers nackte Überleben freuen würden!

DeKl
11.03.2008, 14:53
stimmt. und verglichen mit einem flugzeugträger ist so ein kind doch eher preiswert... :-sleppy

hennessy
11.03.2008, 15:23
schön langsam wird die Diskussion pan-global.

LasseReinböng
11.03.2008, 19:21
Naja, wenn man immer alle Risiken genau abwägt und sich dadurch abschrecken lässt, würde einem wohl so manches im Leben entgehen.

Das sehe ich auch so. In Verbindung mit eigenen Kindern allerdings nicht. Ich finde es einfach nicht verantwortungsvoll, Kinder in die Welt zu setzen, wenn man sich noch nicht einmal selber ernähren kann. Aber ich vermute mal, daß bei denjenigen Studentinnen mit derartigen Plänen das Finanzielle nicht so die Rolle spielt, diese also beispielsweise nicht noch Sitzwachen schieben, damit's zur Miete reicht.



Dann hätte ich z. B. nie Medizin studiert. Ich fand und finde es wichtig, dem Kind zufriedene Eltern bieten zu können. Und mit abgeschlosseren Berufsausbildung bin ich das halt mehr als während des Studiums.

Dito

:-top

test
11.03.2008, 20:31
Das sehe ich auch so. In Verbindung mit eigenen Kindern allerdings nicht. Ich finde es einfach nicht verantwortungsvoll, Kinder in die Welt zu setzen, wenn man sich noch nicht einmal selber ernähren kann. Aber ich vermute mal, daß bei denjenigen Studentinnen mit derartigen Plänen das Finanzielle nicht so die Rolle spielt, diese also beispielsweise nicht noch Sitzwachen schieben, damit's zur Miete reicht.



Dito

:-top

Sich selber und ihre Kinder zu ernähren schaffen ja auch Leute, die nicht Medizin studiert haben. ;-)