Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Physikum F08 - Bestehensgrenze - Die Diskussion
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Hoppla-Daisy
31.03.2008, 09:22
Also relativierend zum Thema "57,5 Prozent Durchfallquote in Essen" sei gesagt, dass es im Herbst eher ganz normal (ca 20 Prozent Durchfallquote) aussieht. Das Frühjahrsphysikum ist hier halt das "schwache Physikum", weil nur Leute dran teilnehmen, die die Regelstudienzeit überschritten haben.
Schokoladenmädchen, der Schlüssel liegt im kleinen fettgedruckten Wörtchen ;-). Es war explizit von Essen die Rede :-).
Ein guter Freund hat in Köln Medizin studiert und riet von seiner Uni ab. Ich habe
die Vorklinik in Essen gemacht und würde sie ebenfallls nie empfehlen. Undzwar
deshalb nicht, weil sich die Lehre in der Vk wenig am IMPP orientiert. Wir hatten
bspw. sämtliche Anatomieprüfungen ausschliessl. mndl.
Gruß
Also, ehrlich gesagt, wäre das für mich gar kein Kriterium... Ich finde mündlich-praktische Prüfung in Anatomie fürs spätere Berufsleben durchaus sinnvoller als Kreuzen. Und da ich nach Physikum und Hammerexamen genau weiß, welche zum größten Teil bescheuerten Fragen die IMPP stellt, möchte ich eigentlich gar nicht, dass sich die Lehre an meiner Uni daran orientiert.
Auch in Berlin, wo ich studiert habe, wird Anatomie mündlich geprüft. Eingangstestat gibt es - aber auch mündlich. Trotzdem haben da die meisten Studenten das Physikum bestanden. Daran kann es also nicht liegen...
dr.tuborg
31.03.2008, 13:23
Also, ehrlich gesagt, wäre das für mich gar kein Kriterium... Ich finde mündlich-praktische Prüfung in Anatomie fürs spätere Berufsleben durchaus sinnvoller als Kreuzen. Und da ich nach Physikum und Hammerexamen genau weiß, welche zum größten Teil bescheuerten Fragen die IMPP stellt, möchte ich eigentlich gar nicht, dass sich die Lehre an meiner Uni daran orientiert.
Auch in Berlin, wo ich studiert habe, wird Anatomie mündlich geprüft. Eingangstestat gibt es - aber auch mündlich. Trotzdem haben da die meisten Studenten das Physikum bestanden. Daran kann es also nicht liegen...
Hi,
Du zitierst mich unvollständig. Ich habe ( genau wie Du das hier tust), durchaus
auch die positiven Aspekte der vorklin. Ausbildung herausgestellt und des weiteren habe ich ebenfalls die vorklinin. Lehre ( undzwar unabh. von IMPP-Kompabilität) erwähnt und deren Notwendigkeit als Voraussetzung für
ein schnelleres (besseres) Grundverständnis der klin. Fächer aufgezeigt. Kann's sein, daß Du das überflogen und nicht bemerkt hast oder reden wir
aneinander vorbei?
Gruss
Wie kommt es, dass Medilearn in den letzten 2 Physika mit ihrer Prognose si sehr daneben lagen ?
Hoppla-Daisy
07.04.2008, 11:35
Das ist eigentlich ganz einfach zu erklären:
Derjenige, der sich sicher ist, viele Punkte gescheffelt zu haben, wird entspannter sein als derjenige, der mit argen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.
Letzterer ist aber (womöglich) eher daran interessiert, ungefähr zu sehen, wo er/sie steht und nimmt ergo auch an der statistischen Auswertung beider Tage teil. Nun ist es leider so, dass natürlich nicht alle Physikumsteilnehmer Deutschlands ihre eigenen Ergebnisse dort eintragen. Es wäre wünschenswert, weil aufgrund der höheren Anzahl diese Statistik auch genauer ausfallen würde. Und dementsprechend auch die Berechnung der ungefähren Bestehensgrenze.
Medi-Learn kann nur immer wieder betonen, wie wichtig es ist, dass möglichst viele Physikumsteilnehmer an dieser statistischen Auswertung mit Eingabe ihrer Antworten teilnehmen. Also, wer es noch (oder wieder) vor sich hat, an den geht die unbedingte Bitte (im eigenen Interesse!):
Eigene Ergebnisse eingeben, anderen von dieser Möglichkeit erzählen, auf dass sie auch mitmachen.
Medi-Learn kann sich auch nur der Daten bedienen, die vorliegen :-nix. Und je größer die Wertemasse, desto aussagekräftiger das Ergebnis.
Deiner Erläuterung nach ist die Medi-Learn-Prognose ein Fall für die Mülltonne.
Sag jetzt nicht Nein(glaub du bist von deren Team), weil deine Formulierungen genau dies wiedergeben ;)
Hoppla-Daisy
07.04.2008, 11:46
Nein, ich bin nicht Mitglied des Teams, wenn du das glaubst.
Ich bin einfach eine Userin (zufällig auch Moderatorin, aber das ist Medi-Learn online!), die damals sehr von dieser Berechnung profitiert hat und für diesen Service mehr als nur dankbar war!
Nein, ich muss das nicht sagen. Nein, ich werde nicht dafür bezahlt. Ich vertrete hier meine eigene Meinung (und verwurste gerade einfachste Epidemiologie/Biomathe-Kenntnisse :-)) ).
Welcher Statistik glaubst du mehr? Der mit 10 Teilnehmern oder mehreren 100? Dass die mit 1000 Teilnehmern wieder genauer ist, dürfte auch dir klar sein (hoffe ich doch, ;-) ).
Als Moderatorin des Forums bist du ja im MediLearn-Boot:
Ich habe auch nicht die Absicht Medilearn schlecht zu machen, sicherlich sind sie uns Studenten auch hilfreich.
Doch zurück auf deine Aussage zu kommen, befinden wir uns hier nicht bei bet-and-win wo zwischen bessere oder schlechte Spekulationen aussuchen muss. Hier gehts um die Physikumsnoten und die Zukunft der Studenten. Ich kann man mir denken, dass diesmal immens viele Studenten aufgrund der Medilearn-Prognose von 174 ein Auf und Ab der ganz krassen Art erlebt haben. Es soll gesagt sein, dass bei allen 3 getätigten Medilearn-Prognosen die Punktzahl bei 174 lag.
Meiner Meinung nach sind 7 Punkte Unterschied viel zu viel, so dass sie uns letztendlich keine realistische Prognose mehr bieten kann.
Hoppla-Daisy
07.04.2008, 12:28
Dann bedankt euch bei euren Kommilitonen, die jenseits der 200 oder gar noch mehr lagen und NICHT mitgemacht haben :-sleppy
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber manchmal muss der Tropfen erst eimmal die Oberfläche des Steines durchbrechen, um ihn aushöhlen zu können ;-).
Jede Statistik (JEDE!!!) kann nur so gut sein wie die vorliegende Masse an Daten *eyesroll*
Wenn nur die "Ränder" der Gaus'schen Verteilungskurve mitmachen, ist das nicht besonders aussagekräftig, meinst du nicht? Und DAS liegt NICHT an Medi-Learn, wie ich meine.
Ich persönlich hoffe, dass die Gebe-Mentalität wieder stärker hervorkommt. Viele, die vielleicht jetzt über die Berechnung moppern, haben vielleicht selbst gar nicht daran teilgenommen. Was ich sehr schade finde.
Wie bei vielem im Leben gilt auch hier, Geben ist seliger denn Nehmen ;-)
Siehst du , du verteidigst Medilearn auf Kommando.
Wenn Medilearn so nett ist und uns diese Prognose ermöglicht, dann muss Medilearn auch so geschickt sein und effektiv auf die Grundvorausetzungen dieser Prognosen-Erstellung aufmerksam machen. Man muss sich neue Konzepte überlegen wie man an die Studenten herankommt, damit diese aktiv an einer realistischen Prognosenerstellung mitwirken können.
Aber etwas in den Raum zu werfen was letztendlich eine unrealistische Aussagekraft hat, ist nicht Sinn der Sache.
Man hat nun die Mängel erkannt (wie du gesagt hast, Studenten würden nicht wie gewünscht mitmachen) und man sollte versuchen diesen Mangel irgendwie in den Griff zu bekommen. Ansonsten sollte man die Finger von unrealistischen Prognosen lassen.
Hoppla-Daisy
07.04.2008, 13:00
Wer lesen kann, ist auch hier klar im Vorteil.
1. Wird immer wieder im Forum darauf hingewiesen, wie man es macht.
2. Wenn du doch angemeldet bist, hättest du das sehen können ;-).
3. Klar verteidige ich etwas, was ich per se als gut empfinde. Aber es steht und fällt mit den Usern, gell Plexus?
wer sich den beitrag wie die bestehensgrenze berechnet wird mal durchliest und ein klein wenig was von zufälliger und systematischer fehler versteht, der würd anders urteilen...
Wer lesen kann, ist auch hier klar im Vorteil.
1. Wird immer wieder im Forum darauf hingewiesen, wie man es macht.
2. Wenn du doch angemeldet bist, hättest du das sehen können ;-).
3. Klar verteidige ich etwas, was ich per se als gut empfinde. Aber es steht und fällt mit den Usern, gell Plexus?
1. wer nicht denken kann ist im Nachteil
2. wir reden über den Ist-Zustand. Ist-Zustand = Prognosen werden unrealistischer
3. du verteidigst etwas auf Kommando, statt darüber Gedanken zu machen
4. Wenn die bisherigen Maßnahmen wirksam gewesen wären, so hätte man stichfeste Prognosen, was ja nicht der Fall ist(diesbezüglich schau dir meine Aussage unter Punkt 1 an) ;)
Hoppla-Daisy
07.04.2008, 13:10
Hast du denn mitgemacht? *nur mal so fragt*
Übrigens, auf Kommando gar nicht, ich arbeite gerade am PC und schreibe hier frank und frei :-)) - hier steht niemand mit nem MG hinter mir :-D
@Plexus: Nimm mal den Mund nicht so voll.
In meinem Semester hat das mit der Ergebniseingabe hervorragend funktioniert. Bei uns hat das mit der Bestehensgrenze auch prima hingehauen.
Es liegt schlichtweg an den Studenten, die nicht teilnehmen wollen. Es gibt genug, die ihr Ergebnis erst mal nicht interessiert und denen der Brief mit Zeugnis reicht. Wenn du dir mal die Zahl der Angaben anschaust, wird dir auch auffallen, dass für Tag 1 mehr Eingaben gemacht wurden, als für Tag 2. Medi-Learn kann nichts dafür, wenn jemand vorzeitig das Handtuch wirft, oder sich gar nicht beteiligt.
Die Seite ist hinreichend bekannt, aber es kann niemand gezwungen werden, seine Ergebnisse einzugeben.
Anne1970
07.04.2008, 19:33
wer sich den beitrag wie die bestehensgrenze berechnet wird mal durchliest und ein klein wenig was von zufälliger und systematischer fehler versteht, der würd anders urteilen...
Dem kann ich nur zustimmen. Völlig klar, dass diejenigen verärgert sind, die sich darauf verlassen haben oder das ganze jetzt einfach nicht entspannt sehen können, weil es eben nicht gereicht hat.
Ich finde es nicht gerade fair, offenbar aus Verärgerung über sein eigenes Schicksal diesen wirklich hilfreichen Service in Frage zu stellen oder gar schlecht zu machen.
Er ist absolut kostenlos - für uns Studenten (Wäre interessant zu wissen, welchen Preis der Service hätte, müssten wir ihn bezahlen!) Es wird ein großer Aufwand betrieben, um das Zahlenmaterial professionell auszuwerten. Nur, wie schon mehrmals erwähnt: für dieses sind die User - wir!- verantwortlich.
Niederlagen gehören nun mal zum Leben. Und sicherlich ist es menschlich, Fehler erstmal bei Anderen zu suchen. Doch diese Form der Kritik zeugt m.E. nicht gerade von Contenance.
An die Medilearner: Lasst Euch bloß nicht verunsichern... da der Erfolg Euch grundsätzlich Recht gibt, besteht dafür hoffentlich keine Gefahr...
Ich möchte mich an dieser Stelle mal dafür bedanken, dass ich die Tools in der schwierigen Vor- und Nachprüfungsphase nutzen konnte.
Gruß
Anne
Userin Doctöse beleidigt mich mit einer asozialen Art "Nimm den Mund nicht zu voll" -
Eine andere kommt mir mit "die Kritik liege am persönlichen Scheitern"
Ich find eure unsachlichen Kommentare recht schwach.
Viele Institutionen geben Marktforschungsfirmen Aufträge, damit man zum besseren Service die Meinung der Zielgruppen erforscht. Und ich gebe hier mein Kommentar bezüglich der Medilearn-Prognose ab. Gleichzeitig habe ich auch betont, dass man die Medilearn-Arbeit wertschätzen muss.
Ich hab themenkonfrom diskutiert und meine Meinung geäußert, wobei hier manche mit zum Teil persönlichen Beleidigungen in meine Richtung einen unterschwelligen Umgangston pflegen.
Da stimme ich dir zu Plexus......man soll als angehende Arzt ein Bisschen auch Persoenlichkeit haben, oder?
Ich will die Medi-Learner sicher nicht verteidigen. Es ist auch nicht alles gut oder richtig und dir etwas vorzuwerfen, Plexus, war auch nicht ok.
Aber jetzt mal ehrlich, es ist doch wirklich allgemein bekannt, wie Prognosen funktionieren/aufgestellt werden und naja, auch, wie man damit umgehen muss; zumal das ganze ja sogar kostenlos ist. Klar, schöner wäre es sicher, wenn die Grenze genauer hervorgesagt werden könnte, aber das funktioniert ja nur mit hoher Beteiligung...und den meisten Studenten ist es wohl relativ egal.
Wenn ich an der Zittergrenze gelegen hätte (damit meine ich Sall jetzt), dann hätte ich wohl nicht der Bestehensgrenze geglaubt und mir erst gar keine Hoffnung gemacht, um eben nicht enttäuscht zu werden hinterher.
Trotz alledem finde ich die Prognose immer noch genau genug für einen ungefähren Wert...
@Sall: Ich finde nicht, dass dir hier jemand so blöde gekommen ist, dass dein Angriff gerechtfertigt ist...
Ich versteh hier grade das Problem nicht, wird ja keiner gezwungen die Prognose zu lesen. Es handelt sich nicht umsonst um inoffizielle Ergebnisse und Auswertungen.
Aber natürlich ist es immer einfacher, nur auf das bestehende System zu schimpfen und nichts Konstruktives dazu beizutragen.
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