Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Konzentrationssteigernde Mittelchen :-)



Seiten : 1 2 3 [4] 5 6 7 8 9 10

Evista
30.09.2008, 09:29
Es gibt so spezielle Musik, die angeblich die Wellen im EEG synchronisiert und in einen niederfrequenteren, hochamplitudigen Bereich lenkt; unter anderem geraten auch Meister der Medidation dorthin, angeblich ist das Gehirn dann unglaublich aufnahmefähig, sogar in normalerweise unvorstellbarem Ausmaße.

Habs noch nicht probiert, werd die Titel aber mal raussuchen, falls es jemanden interessieren sollte.

*Fli*
30.09.2008, 11:36
Es gibt so spezielle Musik, die angeblich die Wellen im EEG synchronisiert und in einen niederfrequenteren, hochamplitudigen Bereich lenkt; unter anderem geraten auch Meister der Medidation dorthin, angeblich ist das Gehirn dann unglaublich aufnahmefähig, sogar in normalerweise unvorstellbarem Ausmaße.

Habs noch nicht probiert, werd die Titel aber mal raussuchen, falls es jemanden interessieren sollte.

Also mich würd das interessieren.

Peter_1
30.09.2008, 14:34
Also wer im Studium schon irgendwelche Experimente mit Uppern und Downern zur Leistungssteigerung (oder zum Runterkommen) betreibt (ich meine jetzt nicht Kaffee und autogenes Training) sollte meiner Meinung nach ernsthaft darüber nachdenken ob er für den Job geeignet ist!!! Später in der Klinik ist dann der Griff zum Benzo (oder zum Alk) nach zB einem anstrengenden Dienst nicht weit (oder eben was entsprechendes zum Wachhalten vor dem Dienst). Das Problem ist, dass im späteren Job alle möglichen Mittelchen leicht verfügbar sind und zusätzlich noch mehr Stress gegeben ist wie im Studium, da rutscht sich leicht in ein ehebliches Suchtproblem!!!
Mein Tip für Studium und Job:
auch mal den Kopf mit nichtmedizinischen Dingen beschäftigen, nicht nur Mediziner im Freundeskreis haben, Alkohol und weiche Drogen nur zum Feiern, Aktivitäten ausserhalb von Studium und Beruf beibehalten, lieber mal leistungsmässig nicht "Spitze" sein, dafür mit 50 noch im Job und nicht im Burnout!

Evista
30.09.2008, 20:02
Also mich würd das interessieren.

Was sicher funktioniert, sind tibetische Mönchsgesänge. Falls du willst, kann ich es dir als MP3 schicken.

Bei dem anderen handelt es sich um einen Teil der New Age Bewegung; ich habe mal ein paar Links rausgesucht:

http://appliedcognitivescience.org/index.html
http://www.sensed.co.uk/audio-relaxation-cds/meditation-cds/brain-sync-relaxation-cds.html
http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6T0G-4PC3SM0-4&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&view=c&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=ed87f8c98155bb6024fb698c2aad2145

Ehemaliger-User-13092010
07.10.2008, 18:30
finde so was auch armselig. eine 4 zu erreichen ist ja nicht sooo schwer, schafft man jedenfalls locker ohne sich die gesundheit zu schaden. und wer so krank auf super ergebnisse ist, na ja, es gibt auch andere dinge im leben als einsen und zweien fuer die uni.

wenn ich viel lernen muss, brauche ich viel schlaf und nach 5 stunden merke ich, dass die aufnahmefaehigkeit schlecht ist... dann gehe ich essen, nach hause, mache was total anderes als lernen und ab 18:30 geht die aufnahmefaehigkeit wieder bergauf und ich fahre wieder zu einem ruhigen lesesaal bis 23 uhr oder 22 (hab schon vergessen).
Mittelchen? 1/2 liter Cola und dazu andere Fluessigkeiten (Saft, Wasser usw.).

itsneverlupusanyway
12.10.2008, 23:40
Eine frage, darf ich, wenn ich in Deutschland anfange zu arbeiten, ohne österreichischen turnus gemacht zu haben, mir selber methylphenidat verschreiben? Wie kommt man zum ritalin? Ich könnte mir ganz schön vorstellen, dass es was bringt, ein bisserl aufgepeppt zu sein wenn man nachtdienste machen muss, vor allem am anfang, wenn man völlig überfordert ist, und einsieht, dass man in wirklichkeit nach all den jahren, gar nix draufhat.

netfinder
12.10.2008, 23:44
Wie kommt man zum ritalin? Ich könnte mir ganz schön vorstellen, dass es was bringt, ein bisserl aufgepeppt zu sein wenn man nachtdienste machen muss, vor allem am anfang, wenn man völlig überfordert ist, und einsieht, dass man in wirklichkeit nach all den jahren, gar nix draufhat.

Ich hoffe, ich komme nicht in deinen Nachtdienst als Patient... :-keks

itsneverlupusanyway
12.10.2008, 23:47
Ich hoffe, ich komme nicht in deinen Nachtdienst als Patient... :-keks
Ich auch nicht, denn ich bin hauptsächlich an neuro-geschichteln interessiert... also eher schlimmere erkrankungen.

Meinst du, ritalin würde mich zu einem schlechteren arzt machen? Ich habe überhaupt keine eigenerfahrungen mit dem stoff, ausser was es steht in meinem psychiatriebuch und auf http://www.rxlist.com/cgi/generic/methphen_ad.htm

netfinder
12.10.2008, 23:51
Ob du ein schlechterer Arzt bist, wenn du Ritalin zu dir genommen hast, kann ich nicht beurteilen, aber was will ich als Patient mit einem Arzt, der sich "aufpeppen" muss, nur um seine voellig normale Leistung erbringen zu koennen. Wachbleiben kann man im Nachtdienst auch anders...

itsneverlupusanyway
12.10.2008, 23:56
Das problem ist, ich habe angst dass meine normale leistung nicht ausreichend ist. Um wie viel ich schlechter bin als meine deutsche kollegen, dessen bin ich mir nicht sicher. Am anfang rechne ich damit, dass der druck enorm sein wird, es ist ja üblicherweisse in solche situationen menschen adjustment disorders entwickeln.

Amphetamine im allgemeinen haben ja sowohl eine konzentrationssteigernder effekt, als auch eine effekt auf die einstellung: ich kann alles schaffen. Der nachteil ist dass ich gehört habe auf ein radsport-dopingforum, man könnte auch einen sehr unsympathischen eindruck vermitteln... und das wäre ja kontraproduktiv.

Ehemaliger User 05022011
13.10.2008, 08:30
Das problem ist, ich habe angst dass meine normale leistung nicht ausreichend ist. Um wie viel ich schlechter bin als meine deutsche kollegen, dessen bin ich mir nicht sicher. Am anfang rechne ich damit, dass der druck enorm sein wird, es ist ja üblicherweisse in solche situationen menschen adjustment disorders entwickeln.

Amphetamine im allgemeinen haben ja sowohl eine konzentrationssteigernder effekt, als auch eine effekt auf die einstellung: ich kann alles schaffen. Der nachteil ist dass ich gehört habe auf ein radsport-dopingforum, man könnte auch einen sehr unsympathischen eindruck vermitteln... und das wäre ja kontraproduktiv.

Auch ich finde das, was du schreibst sehr bedenklich. Es ist doch schlimm, wenn ein Arzt sich seinen Ängste und den Anforderungen die sein Beruf an ihn stellt nur stellen kann, wenn er irgendwelche Hilfsmittel einnimmt. Und schlimm finde ich auch, wenn sein Fachwissen ihm nur dazu nutzt, zu wissen, was er alles bekommen kann (ich weiß noch nicht was adjustement disorders ist, aber einen so unsicherer Arzt wie dich, ich meine damit, mit sowenig Selbstvertrauen, möchte ich als Patent auch nicht haben). Vielleicht solltest du das erst mal hinterfragen, warum das so ist bei dir und daran arbeiten ( notfalls mit psychologischer Hilfe?), nur an der Ausbildung im Ösiland liegt es ganz sicher nicht. ( bezeichnend für dein mangelndes Selbstvertrauen ist doch schon , dass du schreibst "Um wie viel ich schlechter bin als meine deutsche Kollegen, dessen bin ich mir nicht sicher." - also das du auf alle Fälle schlechter bist, dass weißt du schon, nur noch nicht wieviel und das , obwohl du noch nicht mal angefangen hast zu arbeiten - Mensch, normal ist das doch nicht !)

Talelady
13.10.2008, 08:33
Eine frage, darf ich, wenn ich in Deutschland anfange zu arbeiten, ohne österreichischen turnus gemacht zu haben, mir selber methylphenidat verschreiben? Wie kommt man zum ritalin? Ich könnte mir ganz schön vorstellen, dass es was bringt, ein bisserl aufgepeppt zu sein wenn man nachtdienste machen muss, vor allem am anfang, wenn man völlig überfordert ist, und einsieht, dass man in wirklichkeit nach all den jahren, gar nix draufhat.Sag mal: gehts noch? Glaubst du etwa, dass du dich danach jemals traust einen Dienst ohne Stoff zu begehen? Glaubst du du kommst jemals runter, wenn du dich schon von Anfang an mit Mist zuballerst? Und morgens wirfst du dir dann ne Valium und/oder eine Flasche Wein rein um wieder schlafen zu können (womit ich noch bei harmlosen sachen bin, mit denen du die Ritalinwirkung wohl eher nicht wirklich wegbekommst)?

chillz05
13.10.2008, 10:30
Du verkennst auch die Wirkung von Ritalin!
Du bist zwar wacher und konzentrierter, aber z.B. keinesfalls aufmerksamer! Man befindet sich in einer etwas vernebelten Welt, jeder äussere Sinneseindruck (vor allem wenn viele Menschen um einen herumwuseln) wirkt sehr intensiv auf einen. Man selbst ist dabei wie in Watte gepackt, mit weit aufgerissenen Augen versucht man alles irgendwie zu ordnen. Kommunikation und Umgang mit Menschen fällt einem schwerer und läuft recht langsam ab und nach aussen wirkt man sehr apathisch!
Wenn man im stillen Kämmerlein über seinen Bücher hockt, macht das ja alles nichts aus, und man kann sich wunderbar in die Welt der Buchstaben und Sätze vertiefen. Aber unter Leute, Leistungsdruck und Stress würde ich mich damit nie trauen.
Eindrücke die nun entstehen, ich hätte Erfahrungen mit dem Zeug, sind natürlich rein zufälliger Natur ;-)

milz
13.10.2008, 10:59
Eine frage, darf ich, wenn ich in Deutschland anfange zu arbeiten, ohne österreichischen turnus gemacht zu haben, mir selber methylphenidat verschreiben? Wie kommt man zum ritalin? Ich könnte mir ganz schön vorstellen, dass es was bringt, ein bisserl aufgepeppt zu sein wenn man nachtdienste machen muss, vor allem am anfang, wenn man völlig überfordert ist, und einsieht, dass man in wirklichkeit nach all den jahren, gar nix draufhat.
Kranker Gedanke!

Lava
13.10.2008, 11:09
Das problem ist, ich habe angst dass meine normale leistung nicht ausreichend ist.

Klaro, in dem Fall wär mein erster Gedanke auch, welches chemische Mittelchen mir denn da helfen könnte.... [IRONIE=OFF]

itsneverlupusanyway
13.10.2008, 12:09
Auch ich finde das, was du schreibst sehr bedenklich. Es ist doch schlimm, wenn ein Arzt sich seinen Ängste und den Anforderungen die sein Beruf an ihn stellt nur stellen kann, wenn er irgendwelche Hilfsmittel einnimmt.
Ja, das ist voll deppert. :-?


Und schlimm finde ich auch, wenn sein Fachwissen ihm nur dazu nutzt, zu wissen, was er alles bekommen kann (ich weiß noch nicht was adjustement disorders ist, aber einen so unsicherer Arzt wie dich, ich meine damit, mit sowenig Selbstvertrauen, möchte ich als Patent auch nicht haben).
Geht's noch polemischer? ;-)


Vielleicht solltest du das erst mal hinterfragen, warum das so ist bei dir und daran arbeiten ( notfalls mit psychologischer Hilfe?), nur an der Ausbildung im Ösiland liegt es ganz sicher nicht. ( bezeichnend für dein mangelndes Selbstvertrauen ist doch schon , dass du schreibst "Um wie viel ich schlechter bin als meine deutsche Kollegen, dessen bin ich mir nicht sicher." - also das du auf alle Fälle schlechter bist, dass weißt du schon, nur noch nicht wieviel und das , obwohl du noch nicht mal angefangen hast zu arbeiten - Mensch, normal ist das doch nicht !)
Naja - ich weiss dass ich weniger praktische unterricht gehabt habe, als die deutschen kollegen. Ich habe nicht behauptet, ich sei weniger intelligent oder lernfähig. Das letzte mal als ich selber geübt habe, einen harnkatether zu setzen war vor 3 jahren. Eine freundin von mir, die schneller fertig geworden ist, hat mal erzählt bekommen, wenn sie es nicht schafft einen venflon zu setzen, dann müsse sie einen zentralvenösen zugang beschaffen! WTF!!! Das habe ich nur 1mal gesehen wie man macht! Und wenn ich bedenke, wie viel übrig geblieben ist von den fächern die mich interessiert haben, nach 2J, dann ist halt die frage ob ich überhaupt zum schlafen komme, oder die ersten jahre nur 24-7 weiterlernen muss um kein mensch umzubringen.


Sag mal: gehts noch? Glaubst du etwa, dass du dich danach jemals traust einen Dienst ohne Stoff zu begehen?
Keine Ahnung.


Und morgens wirfst du dir dann ne Valium und/oder eine Flasche Wein rein um wieder schlafen zu können (womit ich noch bei harmlosen sachen bin, mit denen du die Ritalinwirkung wohl eher nicht wirklich wegbekommst)?
Glaube einer der z-drugs wäre besser. (Zolpidem, Zaleplon, Zopiclone)

Feuerblick
13.10.2008, 12:37
Tja, da würde ich statt Ritalin und Co. doch eher empfehlen, sich zur Aneignung praktischer Fähigkeiten als Praktikant oder was auch immer in ein KH zu begeben und mir selbige anzueignen. Das hilft deinen künftigen Patienten deutlich mehr als ein zugedröhnter Doc. :-nix Schon alleine, dass jemand trotz medizinischer Ausbildung an so einen Blödsinn denkt, offenbart gewisse psychische Defizite, die man lieber aufarbeiten sollte bevor man auf Patienten losgeht.

Szaf
13.10.2008, 12:58
@itsneverlupusanyway

Wenn ich das lese was du hier schreibst wird es mir Ehrlich gesagt schlecht. Wer völlig zugedröhnt Patienten versorgt nur weil er so meint bessere Leistungen erbringen zu können gehört nicht in diesen Beruf. Ich bin zwar nur Rettungssanitäterin aber ich würde es egal wie lang meine Schichten sind aus Respekt vor meinen Patienten deren Leben ich oftmals in Händen habe, nicht wagen mich mit angeblich Konzentrationssteigernden Substanzen vollzupumpen. Den wenn etwas passiert bist du der Dumme und da möchte ich nicht wissen was am Ende die Versicherung sagt.

Wenn ich weiß das ich Dienst habe lasse ich selbst wenn ich schlimmste Gelenkschmerzen habe die Finger von den Schmerzmitteln, auch wenn meine Schicht mit Schmerzmittel erträglicher wäre um dir mal ein positiv Beispiel zu nennen.

Ich würde dir auch Empfehlen hol die Psychologische Hilfe, lern und mach wenn es nötig ist noch einmal ein Praktikum im Krankenhaus oder bei einem Niedergelassenen Arzt um Defizite aufzuarbeiten.

itsneverlupusanyway
13.10.2008, 13:56
Tja, da würde ich statt Ritalin und Co. doch eher empfehlen, sich zur Aneignung praktischer Fähigkeiten als Praktikant oder was auch immer in ein KH zu begeben und mir selbige anzueignen. Das hilft deinen künftigen Patienten deutlich mehr als ein zugedröhnter Doc. :-nix
Ich schaue mir den anderen thread an, wo diskutiert wird was man mitbringen soll wenn man mit dem beruf fertig ist. Wenn es sich ausgeht vor schluss, gehe ich vielleicht ein paar wochen ins AKH auf den notfallstation. Wäre schon gut. Sonst schliesst dieser vorschlag nicht das verwenden von ritalin aus.


Schon alleine, dass jemand trotz medizinischer Ausbildung an so einen Blödsinn denkt, offenbart gewisse psychische Defizite, die man lieber aufarbeiten sollte bevor man auf Patienten losgeht.
OK, das ist jetzt nicht primär an dich gerichtet, aber leute: stop. Ihr stellt psychodiagnosen auf marginalem basis, und verwenden psychische krankheit als kampfrethorik. Findets ihr das wirklich angemessen, könnt ihr diesen bedarf an durchsetzungsvermögen/dreckige diskussionstechnik nicht eher anderswo einsetzen? Wenn schon erwähnt worden ist, das ich einen selbstwertgefühlsproblem haben muss, glaubts ihr wirklich dass sarkastische, bösartige kommentare so einem menschen gut tut?

Kaum zu glauben, dass menschen, die in einem beruf eingehen, wo es für den patient wichtig ist, dass man den patient versteht, gleichzeitig so judgmental (wertend?) sind. Echt ein futter für die misantropie.

Szaf
13.10.2008, 14:19
^^^^

Das ist Relativ. Welche Diagnose bitte rechtfertigt es das du Ritalin schluckst ?