Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwangerschaft, Kündigung und weiter....
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murkel hat recht , ob man ihn selbst bezahlen muß, weiß ich ehrlich gesagt nicht...ist aber möglich...
Ich habe in beiden Schwangerschaften nix machen lassen, keine NT Messung oder FU...oder sonstiges
LG Stefy
Grombühlerin
08.01.2009, 15:42
Und was ist mit Röntgen? Bei uns wird man bei den Orthos und Unfallern ja jeden Tag verstrahlt :-nix .
Eigentlich wissen alle Oberärzte von meiner Schwangerschaft und teilen mich nur für Gyn oder allgemeinchirurgie ein....
In der Realität lande ich doch öfter mal in der Unfall oder Ortho.
Aber das geht da auch. Zum einen machen wir bei Knie/Fuß sehr viel Spinale und da muss der Arzt bei uns nicht dabei bleiben. Also mache ich die Spinale, beobachte bisschen den Blutdruck und geh dann prämedizieren oder Kaffetrinken oder so.
Bei Vollnarkosen und einzelnen Röntgenbildern drehe ich mir den Monitor so, dass ich ihn von Fenster (in der Tür!) aus sehe und geh kurz raus.
Bei Vollnarkosen mit Dauerbestrahlung oder CT tausche ich den Saal mit einem Kollegen, das war bis jetzt noch nie ein Problem.
Aber seit ein paar Tagen habe ich den Eindruck, es ist wirklich bei allen OAs angekommen!
Ich habe mich ganz bewusst gegen weitere Pränataldiagnostik entschieden. Denn sie hätte keine Konsequenz gehabt. Für mich käme eine Abtreibung z.B. wegen einer Trisomie 21 nicht in Frage. Selbstverständlich möchte ich ein gesundes Kind haben, klar, wer will das nicht, aber auch ein behindertes Kind wäre ganz genauso mein Kind wie ein gesundes. Ich würde letztendlich vor die Hund gehen, wenn mich dagegen entschiede.
5-Aminolävulinsäure
08.01.2009, 19:56
Ich möchte auch keine Pränataldiagnostik. Mit dem entstehenden Ergebnis hat man auch nur eine Wahrscheinlichkeit für eine Schädigung des Kindes und die weiß man auch schon vorher.
Bei unseren Narkosen wird viel mit Sevofluran gearbeitet, in Kombination mit Propofol und Sufenta. Muß ich um die Gesundheit meines Nachwuchses wegen dem Sevofluran jetzt fürchten, wenn ich mit im OP bin?
Während der Ein-oder Ausleitung bin ich meist nicht im selben Raum.
Nach (zumindest oberflächlicher) Recherche findet man immer nur zwei verschiedene Angaben zu Schwangerschaft und Sevofluran:
1) Es kann bei einer Narkose der Mutter zu Nephrotoxizität des Feten kommen
2) Schwangere Anästhesistinnen sollten nur bei Einhaltung bestimmter Grenzwerte (MAK und so'n Gedös) damit arbeiten dürfen
Erstens gehe ich mal davon aus, dass diese Werte wahrscheinlich eingehalten werden, zweitens ist es ja doch meist so, dass die Grenzwerte deutlich unter dem liegen, was tatsächlich potentiell schädlich wäre. Ich weiß, dass das jetzt öllig unwissenschaftliche Äußerungen sind, aber mehr kann ich auch nicht dazu beisteuern :-nix
5-Aminolävulinsäure
09.01.2009, 19:04
Danke erstmal, vielleicht weiß ja noch jemand von den Anästhesisten darüber bescheid. In unseren OPs stehen Dräger-Geräte, äh, den genauen Namen weiß ich vor Schreck nicht mehr. Fabius Tiro? Sieht zumindest modern aus und entspricht sicher den Vorschriften... :-nix
Noch ne andere Frage, wer hat bei euch das Gewerbeaufsichtsamt über die Schwangerschaft benachrichtigt, der Chef selber oder dann die Personalabteilung? Ich hatte beim Chef-Gespräch das Gefühl, er weiß da nicht so bescheid, was zu tun ist, da er glaub ich noch keine werdende Mutti in der Abteilung hatte...und in der Peronalabteilung hab ich noch nicht zum Thema vorgesprochen.
Grombühlerin
10.01.2009, 17:28
Das mit dem Gewerbeaufsichtsamt hör ich zum ersten Mal, ehrlich gesagt is es mir auch egal, ob das jemand benachrichtigt oder ned. Ich hab dem Chef und in der Verwaltung Bescheid gesagt, damit sehe ich meine Pflicht als erfüllt an.
Gerüchteweise hab ich gehört, dass man bei Schwangeren im OP eigentlich dauernd irgendwelche teuren Mesungen der Raumluft durchführen lassen muss (und dass die Klinik Schwangere deshalb lieber versetzt weil dieser Test so teuer ist) aber gesichert ist das nicht.
Ich verlasse mich darauf, dass die Geräte dicht sind, aktuelle Messwerte hab ich allerdings nicht. Vor einigen Jahren wurde wohl mal gemessen und da waren sie weit unter allen Grenzwerten. Wird schon stimmen!
Allerdings bin auch sonst ziemlich locker und verstoße wohl gegen 50% der "was-ich-in-der-Schwangerschaft-nicht-darf"-Regeln. (was konkret sage ich hier natürlich nicht :-))
Aber ich mach auch wo es geht nur noch Propofol-Narkosen (ist wohl etwas teurer aber auch das sehe ich nicht als mein Problem an!)
5-Aminolävulinsäure
10.01.2009, 20:27
Hast bestimmt Kontakt mit Flexülen?! ;-)
Überall in den Mutterschutzgesetzen steht das mit dem Gewerbeaufsichtsamt, hab da mal nachgelesen, man darf eigentlich nix mehr in der Schwangerschaft, die wollen die Schwangere wahrscheinlich im Vakuum sehen.
Und daß man nicht mehr operieren darf, find ich in nem operativen Fach echt das allerletzte. :-dagegen. Wüßte keine gescheite Alternative, außer den 300 geforderten Duplex-Untersuchungen.
Kein Wunder, daß einige Frauen die Schwangerschaft bis kurz vorm Mutterschutz verheimlichen...
Espressa
11.01.2009, 15:12
...mal eine ganz andere Frage:
Worin liegen die Vor- und Nachteile des Kinderkriegens während der Assistenzzeit?
Also wenn man es sich in Bezug auf die eigene reproduktive Zeit auch leisten könnte, mit der Familienplanung erst danach loszulegen, wann wäre der Zeitpunkt günstiger?
Oder ist das in der Ausbildung selbst auch so unproblematisch dass man sich diesbezüglich gar nicht so viel Gedanken machen muss?
lg Espressa,
die die Mütter unter den Assistenzärztinnen sehr bewundert!
Der klare Vorteil für mich: Privat passt es gerade perfekt, ich persönlich möchte gerne relativ jung Mutter werden. Relativ deswegen, weil, wenn die Kinder nicht schon im Studium kommen, keine Akademikerin es mehr schafft, wirklich jung Kinder zu bekommen. Es mag blöd klingen und ist in der heutigen Zeit sicherlich nicht mehr up to date, aber ich wollte halt auch gerne vor 30 mein erstes Kind haben. Das sind sehr persönliche Gründe und die lassen sich sicherlich nicht objektivieren, als falsch oder richtig bezeichnen. Nachteil ganz klar: Ich bräuchte unter normalen Umständen noch zwei Jahre bis zum Facharzt, wenn ich nun ein Jahr Babypause mache und dann mit einer halben Stelle wieder einsteige, sind es noch fast viereinhalb. Nach dem Facharzt hätte ich bessere Bewerbungschancen auf Stellen, die ich wirklich gerne machen würde und v.a. auch mehr die Möglichkeit, Dienstbedingungen, was z.B. familienfreundliche Arbeitszeiten anbelangt, auszuhandeln. Da ich jedoch immer die Familie über die Karriere stellen werde und ich auch nicht der Typ bin, der in meinem Fach operativ ausgebildet werden will, was mit Pause und halber Stelle so gut wie unmöglich ist, war die Entscheidung für ein Kind zum jetzigen Zeitpunkt einfach (auch wenn ich nicht damit gerechnet hätte, dass es so schnell klappt ;-))
Mir war es wichtig, zumindest den (einen) Facharzt fertig zu haben, um nicht nach Pause wieder "neu" einsteigen zu müssen (je nach Klinik dann wieder hinten Anstellen für Einsatz in Funktionsdiagnostik etc.), evt. mit 50% Stelle dann insgesamt länger zu brauchen....
.... war die Entscheidung für ein Kind zum jetzigen Zeitpunkt einfach (auch wenn ich nicht damit gerechnet hätte, dass es so schnell klappt ;-))
*vollunterstreich* - in jeder Hinsicht :-party
Jetzt passt es privat und beruflich gut, meine Chancen bei Rückkehr auf eine gute 50% Stelle in einer guten Klinik dürften inzwischen sehr gut sein :-)
Nur gaaanz so jung wie Muriel bin ich halt dann nicht mehr ...
Die Zeiten, in denen man, wie meine Mutter damals in der Schwangerschaft mit mir, mit 29 als Spätgebärende bezeichnet wurden, sind ja auch Gott sei Dank vorbei :-D
Grombühlerin
11.01.2009, 16:25
...mal eine ganz andere Frage:
Worin liegen die Vor- und Nachteile des Kinderkriegens während der Assistenzzeit?
Also wenn man es sich in Bezug auf die eigene reproduktive Zeit auch leisten könnte, mit der Familienplanung erst danach loszulegen, wann wäre der Zeitpunkt günstiger?
Oder ist das in der Ausbildung selbst auch so unproblematisch dass man sich diesbezüglich gar nicht so viel Gedanken machen muss?
lg Espressa,
die die Mütter unter den Assistenzärztinnen sehr bewundert!
Hab mir da nicht so die Gedanken gemacht, durch eine Ausbildung vorher hab ich so spät studiert, dass ich auch ein Kind während des Studiums in Erwägung gezogen hätte. Da haben aber die privaten Bedingungen nicht gestimmt!
Nach der Assistentenzeit bin ich zu alt bzw. wäre mir sie Gefahr zu groß, dass es dann nicht mehr klappt. So schien mir der jetzige Zeitpunkt optimal (aber auch ich hätte mit mehr "Vorlaufzeit" gerechnet....
Eigentlich habe ich vor, nach einem Jahr Vollzeit wieder einzusteigen, wie sieht das denn bei euch so aus?
So schien mir der jetzige Zeitpunkt optimal (aber auch ich hätte mit mehr "Vorlaufzeit" gerechnet....
Eigentlich habe ich vor, nach einem Jahr Vollzeit wieder einzusteigen, wie sieht das denn bei euch so aus?
Hat man dir auch immer erzählt, dass es über 30 ja nicht mehr so einfach wäre ;-)
Bist ja mein Jahrgang :-winky
Ich würde gerne ein Jahr Elternzeit nehmen und dann mit 50% anfangen, evt auch 75% (je nach Verfügung eines passenden Krippenplatzes...mein Mann hat noch viel weniger Zeit und Omas/Opas sind halt nicht vor Ort...).
Ich möchte mit einer halben Stelle wieder anfangen, alles andere wäre mir zu viel. Am liebsten auch 4x5 oder 5x4 Stunden. Für die Klinik wäre eine Woche arbeiten und eine Woche frei natürlich sinniger, aber ganz ehrlich ist mir die Klinik da egal :-D
5-Aminolävulinsäure
11.01.2009, 19:30
Ich bleibe erstmal ein halbes Jahr zu Hause, danach möchte ich mit der Weiterbildung weitermachen, weils jetzt erst so richtig schön wird nach dem Common trunk.
Ob ich mit 75% oder voll wieder einsteige, weiß ich noch nicht. Papa kann ja schließlich auch Elternzeit nehmen. :-love
Espressa
11.01.2009, 19:42
Also Muriel, deine Einstellung find ich ausgesprochen gut.
Im wesentlichen kommt ja in der Realität praktisch jede Frau mindestens auf Anfang 30, bis sie den FA hat. Wär sicher auch ok, da mit den Babies loszulegen. Nur ob das alles um soo viel leichter macht? So gesehen kann man sicherlich auch gleich schon nach einigen Jahren Berufserfahrung mal zwischenzeitig aussteigen.
Ich ziehe ja in Erwägung, sofern ich während der Assistenzzeit schwanger werden sollte, dann den Partner in den Elternurlaub zu schicken. Auch nicht blöd, oder? :-))
Und zum Thema "spätgebärend": Meine Mutter, Ärztin, hat mich übrigens auch mit 32 bekommen. (Allerdings als drittes... :-D )
ich bleib 7 monate zu hause und die anderen 7 monate der papa. und da der papa ja dann zu hause ist, werd ich auch 100% wieder einsteigen. zumindest für die 7 monate. und wie es dann weiter geht, hängt auch vom krippenplatz ab.
Hallo,
wenn ich es nochmal wählen könnte, würde ich früher loslegen und eher im Studium 2 Kinder bekommen. Aber ich finde es in der Assistentenzeit auch völlig ok. Ob ich ohne Kinder meinen Facharzt in kürzester Zeit bekommen würde, wage ich zu bezweifeln, im Studium war ich auch nicht die strebsamste. Naja, ein Kind mit 25, 1 Kind mit 30 und mal sehen wann ein eventuell 3. Kind noch. Das passt auch schon.
In der Pädiatrie finde ich Muttersein sowieso schön. Erstens sind fast alle dort Arbeitenden Eltern und zweitens mögen die Eltern der Patienten es auch gerne.
LG
Annekii
5-Aminolävulinsäure
12.01.2009, 19:49
Heute schrieb mir eine Mitarbeiterin der Landesärztekammer, daß Mutterschutzzeiten doch nicht auf die Weiterbildung anrechenbar sind!?! :-( :-dagegen
Nun also doch nicht???
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