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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : *genieße dein Studentenleben, so lange du noch kannst"



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Lava
26.05.2009, 21:28
Diejeniegen, die respekt bekommen, haben auch respekt bekommen, bevor sie alles gekonnt haben.


Du machst nicht Chirurgie, oder? :-D

Spaß beiseite: natürlich bekommt man ein gewisses Maß an Respekt auch als Student und erst recht als Assi. Trotzdem werden einem noch viel zu oft die Grenzen aufgezeigt.

freestyler
26.05.2009, 21:43
Manchmal würde ich auch noch gerne Student sein. Haben viel Unsinn gemacht , umhergezogen und vieles mehr.
Nun sind alle verstreut und man ist nur noch am arbeiten.

Fühle mich irgendwie in letzter Zeit ziemlich leer. Ich liebe meine Arbeit sehr, jedoch irgendwas fehlt mir zur Zeit. Ich hab aber noch nicht herausgefunden was...eigentlich doch, aber das kann ich nicht wirklich allein beeinflussen.

Also, genießt euer Studentenleben, die Zeit gibts nur einmal. Stehe absolut zu diesem Statement.

TomB
26.05.2009, 21:49
dieser satz trifft zu 100% zu. du hast nie mehr so viel freizeit, schlaf und entspannung

alley_cat75
26.05.2009, 22:07
Im Vergleich zur Arbeit fand ich mein Studentenleben doch seeeeerh viel entspannter. ... Jetzt bin ich oft zu müde um abends noch auszugehen.

Nach dem 3. Staatsexamen brauchte ich einige Wochen, um mich an die Tatsache zu gewöhnen, abends nach Hause zu kommen und für den nächsten Tag nichts lernen/vorbereiten zu müssen. Ich bin zu Studienzeiten stets mit schlechtem Gewissen abends weggegangen. Heute sage ich mir, egal, dann sind es nur 4 Stunden Schlaf. Dafür war es ein lustiger Abend ohne Reue. Die fehlenden Wochenenden sind ein Argument - nur musste ich im Studium, wie viele andere sicher auch, meist arbeiten. Heute ist es nur ein WE pro Monat.

Cilo
26.05.2009, 22:11
Also, genießt euer Studentenleben, die Zeit gibts nur einmal. Stehe absolut zu diesem Statement.

Ach ich genieße es auch (trotz Lernstress) und bin mir schon bewusst, dass diese Zeiten (drei Monate Uni frei ohne Lernsztress gehören ja auch dazu !) nie wieder kommen im Leben. Ich meine damit auch, dass es immer etwas Neues gibt ( neue Fächer, Famulaturen, dann die Assistentenzeit) und später warten dann "nur" noch 40 Jahre arbeiten gehn ( obwohl ich mich auf die Arbeit selbst freue, deswegen studiert man dieses Fach ja, um Arzt zu werden und als solcher zu arbeiten) und sich auf 30 Tage Urlaub im Jahr freuen

Kackbratze
26.05.2009, 22:38
und das alles auf einen schlag tauschen gegen endloses arbeiten, kaum noch urlaub, bescheidene bezahlung, verantwortung und und und


Schon kagge der gewählte Beruf...schon eine Alternative in Betracht gezogen?
Drogen oder ne Banklehre?

Ich fand die Uni nur nervig, muss wohl daran gelegen haben, dass ich nicht das hatte, was ich jetzt habe.
Geld.

Verantwortung hat übrigens jeder, auch der ungelernte Strassenbahnritzenschieber....

Endloses Arbeiten machen nur doofe Leute ohne eigenes Leben.

Bescheidene Bezahlung...bitte Boardsuche nutzen, gibt genug Threads zu dem Thema

Ich bin froh von der Uni endlich weg zu sein.

atatqc
26.05.2009, 23:00
Schon kagge der gewählte Beruf...schon eine Alternative in Betracht gezogen?
Drogen oder ne Banklehre?


Hast nicht so richtig verstanden worum es in diesem Thread geht, gell?
Wenn ich meine Zeit als Student mit der des späteren Arbeitslebens vergleiche (oder mit dem was ich bisher davon mitbekommen habe), sehe ich momentan mehr Vorteile (die von mir erwähnten) auf Seiten des Studentenlebens. Um eine andere Berufswahl ging es hier meiner Meinung nach nicht, zumal ich glaube, dass ich in einem anderen Studiengang mit einem anderen späteren Beruf zu den gleichen Schlüssen kommen würde.


Ich fand die Uni nur nervig, muss wohl daran gelegen haben, dass ich nicht das hatte, was ich jetzt habe.
Geld.

Dann hast du währen deines Studiums definitiv eine Menge verpasst, schade für dich.


Verantwortung hat übrigens jeder, auch der ungelernte Strassenbahnritzenschieber....

Siehe oben oder willst du mir sagen, ich hätte als Student die gleiche Verantwortung wie als Arzt?




Endloses Arbeiten machen nur doofe Leute ohne eigenes Leben.

Da geb ich dir Recht. Im Vergleich zu den beschriebenen Zeiten die man in der Uni verbringt scheint mir als ahnungsloser Student, der die Freuden des Assistenzarztlebens allerdings noch nicht so gut kennt, eine 50 Stundenwoche allerdings erstmal endlos.


Bescheidene Bezahlung...bitte Boardsuche nutzen, gibt genug Threads zu dem Thema

Aha, ja, danke


[B]Ich bin froh von der Uni endlich weg zu sein.

Warum eigentlich? Was war denn so schlimm?

Freue mich auf mindestens genau so tolle Antworten wie die davor.

Gruß

Kackbratze
27.05.2009, 05:47
Dann hast du währen deines Studiums definitiv eine Menge verpasst, schade für dich.

Und wer hat gesagt, dass ich nur Medizin studiert habe?
Meinen Spass hatte ich definitiv an der Uni, allerdings nicht in aufgeblasenen Studentenstädten sondern an kleinen, feinen Unis und FHs...

Was die kolportierte 50h Woche anbetrifft...alles eine Sache der Organisation. Man kann sicherlich 50h pro Woche im KH bleiben und zusätzlich noch Nachtdienste machen...man muss aber nicht.

Uni, insbesondere die Med-Uni, ging mir nur auf die Eier. Dieses rumgelöre, wie wichtig man doch ist, weil man ja einen sooo wichtiges Studium macht das ja sooo schwer ist. Und ausserdem muss man sooviel Verantwortung am Ende übernehmen und macht sich selber ja soo kaputt.
Aber man macht das Ganze ja nicht wegen dem Image und dem potentiellen vielen Geld sondern weil man ja achso sozial ist....
Es gab kaum andere Themen (ausgenommen "auf welche langweilige Studentenparty gehen wird heute").
Irgendwann steht einem das bis Unterkante-Oberlippe. Es ist ein Studium wie jedes andere auch und am Ende steht ein Job. Es ist ein Job.
Keine Berufung, keine göttliche Mission.
Ein Job.

alley_cat75
27.05.2009, 06:22
...willst du mir sagen, ich hätte als Student die gleiche Verantwortung wie als Arzt?

Du gehörst definitiv zu der Sorte Arzt, der schnell im Job frustriert sein wird, weil man ihm keinen gottgleichen Respekt zollt. Wie Bratze schon richtig bemerkt hat, jeder trägt Verantwortung, zu jeder Zeit seines Lebens. Du solltest lernen, Dich nicht so wichtig zu nehmen, bloß weil Du Medizin studierst. Bis zum Facharzt ist grundsätzlich jede Krankenschwester mehr wert als Du. ;-)

Cilo
27.05.2009, 06:40
Es ist ein Studium wie jedes andere auch und am Ende steht ein Job.

Da möchte ich dir widersprechen - ein Kunststudium ist ein Kunststudium und ein Medizinstudium ein Medizinstudium, nicht mehr und nicht weniger gilt für beide Studien, nur damit ich nicht falsch verstanden werden).Am Ende des Kunststudiums steht übrigens auch kein Job - das hat meines Erachtens nichts mit Wichtigtuerei zu tun, sondern es ist einfach so , es gibt Lernstudien und welche wo man nicht lernen muss, weil es dort auf ganz andere Dinge ankommt. ( und um Fragen vorzubeugen, ja ich hätte auch Kunst studieren können, habe mich aber, weil ich später einen Job und Verantwortung haben möchte und nicht Harz IV dagegen entschieden - steht ja jedem frei zu entscheiden, welches Leben er führen möchte)
P.S. auch wenn man sicher aus vielen Motiven heraus Medizin stuieren kann, so schadet es sicher auch nicht, wenn man sich dazu "berufen" fühlt, auch wenn das ein bißchen dick aufgetragen klinkt

Cilo
27.05.2009, 06:42
viele Dinge einfach bleiben lassen kann wenn man grad keine Lust drauf hat. Aber ggf. wird das ja in der Klinik anders :-))

nein, wird es nicht

Du gehörst definitiv zu der Sorte Arzt, der schnell im Job frustriert sein wird, weil man ihm keinen gottgleichen Respekt zollt.

Du solltest lernen, Dich nicht so wichtig zu nehmen, bloß weil Du Medizin studierst. Bis zum Facharzt ist grundsätzlich jede Krankenschwester mehr wert als Du. ;-)

Woraus schließt du denn, dass sie sich zu wichtig nimmt, aus ihrem Post jedenfalls folgt das nicht. Verstehe nicht, dass ihr immer gleich solche Härte und unnötige Belehrungen hier in die Diskussionen bringen müsst.

Kackbratze
27.05.2009, 07:52
mit einem Kunststudium kann man nur HarztIV beantragen...interessant. Das muss ich mal meinen Bekannten erzählen, die das studiert haben...dann müssen die wohl jetzt ihre Jobs kündigen...;-)

Und um die Eingangsfrage des Threads zu beantworten:
Mir hat damals niemand geraten, mein Studium zu geniessen.
Bisher waren die Ratschläge immer: geniesse dein Leben

Ist doch völlig egal, ob man nun gerade studiert, arbeitet oder Nase bohrt. Hauptsache es macht Spass!

atatqc
27.05.2009, 08:41
Du gehörst definitiv zu der Sorte Arzt, der schnell im Job frustriert sein wird, weil man ihm keinen gottgleichen Respekt zollt. Wie Bratze schon richtig bemerkt hat, jeder trägt Verantwortung, zu jeder Zeit seines Lebens. Du solltest lernen, Dich nicht so wichtig zu nehmen, bloß weil Du Medizin studierst. Bis zum Facharzt ist grundsätzlich jede Krankenschwester mehr wert als Du. ;-)

Liebe alley, erkläre mir doch bitte mal, wie genau du darauf kommst so etwas zu behaupten, am besten noch welche meiner Aussagen diesen Eindruck in dir wecken.

Ich glaube, ich muss noch mal etwas verständlicher wiederholen, was ich geschrieben habe (obwohl es eigentlich total verständlich ist). Was Bratze gesagt hat und du auch ist dass jeder Beruf verantwortunsvoll ist.
Ich habe gesagt, dass ich hier keine Berufe miteinander vergleiche sondern das Studium und den Beruf und dass ich denke, dass man als Student wesentlich weniger Verantwortung trägt und das ich die Zeit weniger Verantwortung noch geniesse und auch dass es sicher in jedem Beruf so ist, dass man während des Studiums weniger Verantwortung trägt als im Berufsleben selbst.
An welcher Stelle nehme ich mich jetzt da so unheimlich wichtig und an welcher Stelle genau fordere ich den gottesgleichen Status für mich ein.

Vielleicht solltest du doch etwas besser lesen bevor du so antwortest.

LasseReinböng
27.05.2009, 10:08
Ich denke schon, daß man das Studentenleben sehr genießen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ich bin allerdings eher froh, wenn das Studium bald vorbei ist, denn Studium+Doktorarbeit+Job und chronisch knappe Kasse sind nicht die besten Voraussetzungen für ein "chilliges" Leben. Natürlich hat man als Student das Privileg, sich die Zeit mehr oder weniger frei einzuteilen und auch mal morgens den Wecker zu ignorieren...aber unterm Strich fühle ich mich aus finanziellen Gründen einfach zu unfrei, um diesen Zustand wirklich zu genießen.

Ich hege außerdem die Illusion, daß man auch als Assistenzarzt ein Privatleben haben kann, und diese werde ich auch nicht so schnell aufgeben ;-). Solche Zustände wie von Medimatze geschildert werde ich mir definitiv nicht geben, und wenn ich dafür finnisch lernen muß :-)).

Muriel
27.05.2009, 11:03
Mein Studentenleben hatte deutlich mehr Freizeit zu bieten als das Berufsleben. Ich war mir dessen aber auch bewusst und habe sie genutzt. Nicht mit endlosen Parties (kann die Parties in meiner Studentenzeit an zwei Händen abzählen), aber mit Treffen mit Freunden, lesen, einfach Zeit genießen. Und ja, auch dass ich im Prinzip keine Verantwortung hatte außer mir selber und meinen Eltern gegenüber, die mich bzw. mein Studium größtenteils dankbarerweise finanziert hatten, war sehr angenehm. Dennoch genieße ich das Arbeitsleben. Ich bin tatsächlich da angekommen, wo ich hinwollte, habe nach langen Jahren des immer wieder kehrenden Zweifels, ob das denn nun wirklich das richtige Studium ist/war bemerkt, dass ich genau den Job habe, den ich möchte, der mir verdammt viel Spaß macht und denn ich gut kann bzw. den ich immer besser erlerne, ich verdiene gutes Geld, habe geregelte Arbeitszeiten und wenige Dienste, habe eine tolle Stelle mit den besten Kollegen der Welt. Kurzum: Studentenleben ist toll, aber irgendwann ist auch gut. Alles hat seine Zeit.

icespeedskatingfan
27.05.2009, 11:05
irgendwelchen Zwängen ist man doch in JEDER Lebenslage ausgeliefert - ob Anwesenheitsvorlesung, ekligem Präp-Kurs , Examenstermine, Codierung und andere lästige Arbeiten, Dienste, süße Säuglinge die einen nachts nicht schlafen lassen[-::-], Arzneimittelbudgets, Weiterbildungsordnung, Regresse:-.....es ist doch einen Frage der inneren Einstellungen ob man das Leben trotzdem genießen kann und sich nicht von Studium/Beruf auffressen lässt.
Wenn allerdings der burn-out droht (wie bei medimatze): NOTBREMSE ziehen, Hilfe suchen

WackenDoc
27.05.2009, 13:08
Bis zum Facharzt ist grundsätzlich jede Krankenschwester mehr wert als Du.
Warum soll eine Krankenschwester mehr Wert sein, als ein Assistenzarzt? Was soll denn der Unsinn? Genauso benehmen die sich oft auch.

Und übrigens: ICh bin froh, dass das Studium rum ist. Ich bin nämlich übrhaupt nicht der Lerntyp. Vor allem wenn ich den Sinn von etwas, das ich lernen soll, nicht verstehe.
Klar hat man als Student was die persönliche LEbensgestaltung angeht wesentlich mehr Freiheiten. Bei mir war aber immer das schlechte Gewissen dabei, eben weil ich immer auf den letzten Drücker gelernt habe. Dafür hab ich jetzt Feierabend wenn ich nach Hause fahre (Ich kann zu Hause noch was nachlesen, muss es aber nicht) Wenn ich Urlaub habe, muss ich nicht für irgentwelche Examen lernenm,sondern kann wirklich Urlaub machen.

Die erste Zeit im Krankenhaus fand ich übrigens noch viel schlimmer und hat mir einen schönen Burn-out beschert.

Zur Zeit würde ich mein Arbeitsleben nicht mit dem Studentenleben tauschen wollen. Auch wenn das Aufstehen um 5:30 morgens assig ist. Aber ich habe seit dem Erhalt meiner Approbation auch so viele schöne Momente gehabt und in gewisser Weise meine Nische gefunden in der ich auch viele Freiheiten hatte. Und ich muss sagen, die Art von Patientenkontakt, den ich jetzt habe, liegt mir einfach und die Erfolgserlebnisse die ich da habe sind was sehr schönes.

Generell kann das Studentenleben sehr schön sein, aber irgentwann muss es auch vorbei sein, sonst kann man sich auch nicht weiterentwickeln.

Lava
27.05.2009, 19:48
Wenn ich ganz ehrlich bin, fehlt mir gerade etwas die geistige Herausforderung. Auch wenn man sich vornimmt nicht zu verblöden, als Chirurg schränkt man sein Fachwissen ja doch ziemlich ein. Was ich jetzt noch aus den anderen Fächern weiß, wird bestimmt kleckerweise verloren gehen. :-? OK, ich könnte ein paar chirurgische Fachbücher wälzen, aber dazu hab ich grad keine Lust :-oopss

Espressa
27.05.2009, 20:18
Wenn man als Student vom elterlichen Taschengeld lebt - dann ist das Studium die deutlich angenehmere Zeit. Viel mehr Freizeit, mehr Ferien, mehr lang schlafen, mehr Spass. Keine Verantwortung, keine Angst was falsch zu machen, kein Stress, kein Leute-Umbringen. Klar muss man lernen, aber das war dann doch immer irgendwie zu schaffen.
Also wenn ich einen Sponsor hätte, ich würd sofort nochmal was studieren.

Nur - gerade wenn man vom elterlichen Taschengeld lebt, ist klar, dass so ein Zustand nicht ewig andauern kann. Und da verschafft der Job doch die Befriedigung, endlich auf eigenen Beinen zu stehen, und eben die nächste Etappe im Leben anzugehen.
So gern ich meinen Job mach - 20 Stunden die Woche wären auch genug, und 15 Wochen Urlaub im Jahr... (Dreck, wär ich doch Lehrer geworden...)

SidVicious
27.05.2009, 20:24
Warum soll eine Krankenschwester mehr Wert sein, als ein Assistenzarzt? Was soll denn der Unsinn? Genauso benehmen die sich oft auch.


Was kostet denn so eine Krankenschwester?