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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : *genieße dein Studentenleben, so lange du noch kannst"



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//stefan
28.05.2009, 14:33
Zu oft im Krankenhaus/Rettungsdienst erlebt:

"Sind sie Arzt???" .... "Nein, aber...." ...."Ja dann holen sie mir einen...!!"

Zur Allmächtigkeit reichen sie bitte jetzt ihre Approbation ein...!

*Achtung, IRONIE!*

:-D

hennessy
28.05.2009, 14:36
ich kann nur von meiner (langen) studentischen Erfahrung her sagen: So schön wie damals wars nie mehr, was die freie Einteilung der täglichen Zeiten und Tätigkeiten anbelangt. Und wie schon Evil erwähnte: Geht ins Ausland und macht auch dort Eure Erfahrungen. Man hat das ganze weitere Leben einen Benefit davon.

WackenDoc
28.05.2009, 15:25
Auslandserfahrungen sind auf jeden Fall etwas Bereicherndes.

Ich hab´s während des Studiums leider nicht geschafft. Dafür danach zweimal- y-Tours machts möglich. Beide nicht miteinander zu vergleichen.
Aber sehr interessant, spannend, persönlich und fachlich viel gelernt und erfahren.

icespeedskatingfan
28.05.2009, 15:56
[QUOTE=WackenDoc;780258]Auslandserfahrungen sind auf jeden Fall etwas Bereicherndes.

QUOTE]

Ja - aber die Zeit als Doktoresa bei den Briten fand ich lustiger als die Studi-Zeit in USA - lag aber vielleicht am stockkonservativen mittleren westen.

Die Niere
28.05.2009, 15:59
@Medimatze: Stimmt, es gibt viele Ärzte, denen das Ansehen sehr wichtig ist. Und es gibt noch mehr Ärzte bei denen es nicht so ist. Vielleicht solltest du mal anfangen an deinem - wie auf immer gearteten - Frust zu arbeiten, denn im Laufe der Zeit scheint mir das ziemlich an dir zu nagen.

@Evil: Was soll denn jetzt der "Alte Schwede" Spruch und wie um alles in der Welt hat das etwas mit Auslandsaufenthalt zu tun??? Bin ich einfach noch zu müde kurz nach dem Aufstehen...?

Okay...jetzt hab ich es verstanden. Ist ja nicht der Respekt-Thread sondern der Studentenlebenthread...

@lava: Deine Aussage zum Respekt für Krankenschwester und Arzt nehm ich dir nicht ab - wirkt zu künstlich. Ist aber nicht böse gemeint, sondern es steckt ein klein wenig Wahrheit dahinter, dessen Erklärung aber eines eigenen Threads benötigt...wenn ich Zeit hab schreib ich in der Nacht was dazu.

gruesse, die niere

WackenDoc
28.05.2009, 16:31
@Ice: Den Spass hatte ich ganz vergessen. Hatte ich auch reichlich, in beiden Einsätzen, trotz allen Ernstes. (z.B. die Fortbildung: Wir lernen unser Arbeitsmaterial besser kennn und basteln uns aus Gips lustige Tischdekorationen, (selbstverständlich nur abgelaufenes Material)
Das schöne ist halt auch die Zusamenarbeit im Team- als Student arbeitet/lernt man ja für sich alleine. Auch wenn man Freunde, Lerngruppen etc hat.
Als Arzt gehört man halt anders dazu als als Famulant, Praktikant etc.

hennessy
28.05.2009, 16:50
@Ice: Den Spass hatte ich ganz vergessen. Hatte ich auch reichlich, in beiden Einsätzen, trotz allen Ernstes. (z.B. die Fortbildung: Wir lernen unser Arbeitsmaterial besser kennn und basteln uns aus Gips lustige Tischdekorationen, (selbstverständlich nur abgelaufenes Material)
Das schöne ist halt auch die Zusamenarbeit im Team- als Student arbeitet/lernt man ja für sich alleine. Auch wenn man Freunde, Lerngruppen etc hat.
Als Arzt gehört man halt anders dazu als als Famulant, Praktikant etc.

Die Team-Bildung (leider auch die Cliquen-Bildung) fand ich im ZM-Studium wesentlich deutlicher ausgeprägt als in der Humanmedizin. Man fängt halt hier ab dem 1. Studientag mit den (oft ganztägigen) Praktika im Labor an und da bilden sich zwangsweise Interessengemeinschaften oder sonstige Grüppchen. Und in der Klinik arbeitet man zu zweit an einer Behandlungseinheit. Das schweißt schon zusammen. Unsere Gruppe hält bis zum heutigen Tag, ist zugegebenermaßen im Lauf der Jahre kleiner geworden.
Aber schon während des Studiums unternahmen wir sehr viel gemeinsam, auch ausserhalb der Klinik. Biergarten, Radtouren, Skifahren etc. etc.

Aber auch in der Humanmedizin war unser OP-Team z.B. eine eingeschworene Bande, egal, ob ärztliches oder nichtärztliches Personal. Ich habe mir z.B. viele viele Nächte erbitterte fights am Kicker mit unserem Boss geliefert oder wir hatten eine eigene OP-Mannschaft beim Volley-Ball oder Badminton gegründet.

Ich finde, es kommt ganz auf die Charaktere der einzelnen Menschen an. Manche sind Team-Player, manche Einzelkämpfer. Die meisten meiner ehemaligen Kommillitonen und Kollegen waren jedoch an einem funktionierenden Team interessiert, denn da arbeitet und feiert es sich eben doppelt so gut.

*dasQ*
28.05.2009, 17:03
Ein großer Vorteil der Studienzeit ist aber die Möglichkeit auf einen Auslandsaufenthalt, die im Berufsleben sicherlich nicht mehr in dem Maße gegeben ist. Ich kann nur jedem empfehlen, das zu nutzen.




jaaaaaaaawoll :-top:-dafür

Lava
29.05.2009, 15:16
@lava: Deine Aussage zum Respekt für Krankenschwester und Arzt nehm ich dir nicht ab - wirkt zu künstlich. Ist aber nicht böse gemeint, sondern es steckt ein klein wenig Wahrheit dahinter, dessen Erklärung aber eines eigenen Threads benötigt...wenn ich Zeit hab schreib ich in der Nacht was dazu.


OK, bissl gekünstelt ist es schon. Entstand hauptsächlich aus der Erkenntnis heraus: ich habe 6 Jahre, fast 7, studiert und kann fast NIX. Zumindest in der Ambulanz komme ich mir zur Zeit immer noch so vor. Da muss ich wegen sehr vielen Kleinigkeiten meinen Erstdienst oder einen Oberarzt fragen. Krankenschwestern, die genauso alt sind wie ich, haben da schon ihre 5 oder 6 Jahre Berufserfahrung und wissen z.T. echt besser bescheid als ich. Gutes Beispiel: neulich nachts kam eine offene OSG Luxationsfraktur. Da ich sowas bisher noch nicht allein gemanaget habe, kam ich ziemlich ins schwimmen: was muss ich jetzt alles machen? Welche Untersuchungen? Welche Therapie einleiten? OP jetzt oder später? Etc., etc. Da haben die beiden Pfleger das Heft ziemlich selbstständig in die Hand genommen und mich quasi geleitet. Die haben das eben schon hundertmal gemacht und kennen den Ablauf. Ich hab kurz untersucht, die Röntgenanforderung geschrieben, die Aufnahme gemacht, Blut abgenommen. Ohne die beiden erfahrenen Pfleger wär das nie so schnell und reibungslos abgelaufen. In diesem speziellen Fall hatte ich zwar als Arzt die Verantwortung, bin aber den beiden Pflegern echt zu dank verpflichtet für die Hilfe.

freestyler
29.05.2009, 21:40
OK, bissl gekünstelt ist es schon. Entstand hauptsächlich aus der Erkenntnis heraus: ich habe 6 Jahre, fast 7, studiert und kann fast NIX. Zumindest in der Ambulanz komme ich mir zur Zeit immer noch so vor. Da muss ich wegen sehr vielen Kleinigkeiten meinen Erstdienst oder einen Oberarzt fragen. Krankenschwestern, die genauso alt sind wie ich, haben da schon ihre 5 oder 6 Jahre Berufserfahrung und wissen z.T. echt besser bescheid als ich. Gutes Beispiel: neulich nachts kam eine offene OSG Luxationsfraktur. Da ich sowas bisher noch nicht allein gemanaget habe, kam ich ziemlich ins schwimmen: was muss ich jetzt alles machen? Welche Untersuchungen? Welche Therapie einleiten? OP jetzt oder später? Etc., etc. Da haben die beiden Pfleger das Heft ziemlich selbstständig in die Hand genommen und mich quasi geleitet. Die haben das eben schon hundertmal gemacht und kennen den Ablauf. Ich hab kurz untersucht, die Röntgenanforderung geschrieben, die Aufnahme gemacht, Blut abgenommen. Ohne die beiden erfahrenen Pfleger wär das nie so schnell und reibungslos abgelaufen. In diesem speziellen Fall hatte ich zwar als Arzt die Verantwortung, bin aber den beiden Pflegern echt zu dank verpflichtet für die Hilfe.


Die Erfahrung macht im Endeffekt nur die Masse. Und wenn man in seinen Diensten alleine auf sich gestellt ist lernt man umso schneller. So sehe ich das jedenfalls. Für eine chirurgische Ambulanz braucht man aber schon nen Jahr um gut in der Routine zu stehen. Wenn man alles einmal gesehen hat, dann gehts aufwärts.

McBeal
31.05.2009, 12:02
Die Erfahrung macht im Endeffekt nur die Masse. Und wenn man in seinen Diensten alleine auf sich gestellt ist lernt man umso schneller. So sehe ich das jedenfalls. Für eine chirurgische Ambulanz braucht man aber schon nen Jahr um gut in der Routine zu stehen. Wenn man alles einmal gesehen hat, dann gehts aufwärts.

Ich denke, dass das fast in jedem Fach so ist. Auch bei uns in der Pädiatrie kommen immer wieder Krankheitsbilder und Fragestellungen vor, bei denen ich das Procedere im Allgemeinen wie auch in unserer Klinik im Speziellen nicht kenne. Ist doch ganz normal!

LG,
Ally

Medimatze
03.06.2009, 09:03
Da kommt mir ne alte Frau entgegen... ...Wir kommen ins Gespräch und sie fragt mich was ich studiere: "Ich studiere hier Medizin." - daraufhin macht sie eine staunende Geste und drückt mir ihren Respekt aus.


übrigens stehe ich eher auf junge frauen und deren erstaunte gesten -aber die geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Medimatze
03.06.2009, 09:08
Das Arztdasein hat trotz aller Widrigkeiten noch immer einen hohen Stellenwert

stellenwert inwiefern?

hennessy
03.06.2009, 09:11
stellenwert inwiefern?

alte Frauen sehen in einem Arzt immer noch den Halbgott in weiß. :-))

Medimatze
03.06.2009, 09:17
Krankenschwestern, die genauso alt sind wie ich, haben da schon ihre 5 oder 6 Jahre Berufserfahrung und wissen z.T. echt besser bescheid als ich

erfahrung ist nicht wissen. viele verwechseln das zu gerne. insbesondere schwestern bei neuen ärztlichen kollegen. da wundert man sich doch anfangs, dass die schwestern immer die richtigen medis zu den krankheiten "wissen" und man selbst bekommt schon schweißausbrüche wenn man sich überlegt, welches antibiotikum jetzt bei ner akuten galle genommen werden soll. die schwester machts "so wie immer" und kennt kein anderes. das ist nicht wissen, das ist antrainiert. wie bei einem affen. das ist nicht wissen.

(freu mich schon auf antworten :-))

Medimatze
03.06.2009, 09:18
alte Frauen sehen in einem Arzt immer noch den Halbgott in weiß. :-))

schon klar. aber wie gesagt, ich steh nicht auf alte frauen...:-blush

icespeedskatingfan
03.06.2009, 10:28
das wie bei einem affen. das ist nicht wissen.

(freu mich schon auf antworten :-))
Kriegst keine,:-oopss

gyrasehemmer
03.06.2009, 13:19
AAAAAAAAAAAAAAAAA

Lava
03.06.2009, 13:21
Wissen, Erfahrung - egal! Die haben in dem Moment das Richtige gemacht, ich hätte es - zumindest so schnell - nicht gekonnt.

cKone
03.06.2009, 14:18
Ich genieße mein Studentenleben momentan sehr!
Einzig und allein das liebe Geld und mein Ego treiben mich an, das Studium schnellstmöglich erfolgreich zu beenden:-D

Die Dauerstressern und Gestressten halte ich mich jetzt (Einsicht) nach Möglichkeit fern! Stichwort max. Entschleunigung