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Rabbit80
12.02.2010, 08:53
@ LotF
Aber ich denke, wenn du nicht den Schwerpunkt Controlling hast wird es nicht einfach mit Medizincontrolling eine Begründung aufzubauen -> könnte ich mir vorstellen
Anderseits mit Krankenhausmanagement müsste sich doch etwas ergeben
Hast du dich für SS 2010 beworben?? Messzahl?
fair ist das ganze System nicht, egal in welcher Quote.... und unfair behandelt fühlen sich immer nur diejenigen die abgelehnt wurden.
Wer sagt dir außerdem, dass ein BWLer nicht als Medizincontroller arbeiten will, weil er das in seiner Begründung angegeben hat. Ich kann deinen Frust nachvollziehen, aber die ZVS wird wohl nicht willkürlich die Punkte für die Begründungen verteilen und wenn man als Fachfremder 7 Punkte für seine Begründung bekommt, dann muss die Begründung schon sehr überzeugend und glaubwürdig ausgefallen sein, meinst Du nicht ?
mary ich bin in Fallgruppe 1,
das gibt mir mehr punkte, aber keine bevorzugte beachtung bei der bewerbung.
oder hab ich was überlesen?
dipidolo
12.02.2010, 09:08
@pottmed: genau das ist der punkt. es ist definitv eine option für mich nach der approbation als arzt in die freie wirtschaft zu gehen und mein know-how als ökonom + mediziner in der unternehmensberatung, pharmaindustrie etc. anszuwenden.
mein primäres ziel ist es aber als arzt tätig zu werden, die kombination beider wissenschaften ist aber selbst bei der praxisgründung, teamführung, patientenberatung, arbeitseffizienz usw. von großem vorteil. und hier ist die schnittstelle zwischen medizin + bwl...
sorry LotF (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/member.php?u=51161), aber wenn du bereits krankenhausmgmt. studierst solltest du wissen wie du deine begründung schreibst und was genau die key points sind!!!
@Rabbit: Ach so, sorry... hatte überlesen, dass Dein Abschluss "nicht so gut" war...
@pottmed: Das die meisten BWLer hier eigentlich doch ganz gern als Arzt arbeiten wollen, sagen mir zahlreiche Threads über dieses Thema. Tut mir Leid, wenn ich da pauschalisiere, Tenor ist meist der selbe... hauptsache meine Begründung wird anerkannt und ich kann Arzt werden... Und ganz ehrlich, im Krankenhausmanagment oder als Medizincontroller brauchst Du auch nicht Medizin studiert zu haben. Es gibt da glaub ich wenig Leute, die ein 6 jähriges Studium auf sich nehmen, wobei sie in ihren Traumberuf wahrscheinlich einfacher und schneller mit einschlägigen Praktika und Fortbildungen kommen könnten.
marry,
nein ich denke nicht, dass jemand BWLer mag und desswegen diese bevorzugt werden. Allerdings ist das deutsche Gesundheitssystem doch etwas im Umschwung, insbesondere durch die Fallpauschalen und dadurch entstandenen Kostendruck im stationären Sektor, sodass die Krankenhäuser daran interessiert sind ihre Prozesse effektiv und effizient zu gestalten. Zudem sollen ärztliche Führungskräfte in ihren ökonomischen Entscheidungen entlastet und unterstützt werden, damit sie sich mehr auf ihre Fachverantwortung konzentrieren können.
Man sieht also einen erhöhten Bedarf an Medizincontrollern und anderem administrativen Personal und da hierfür z.T. umfassende Med. Kenntnisse notwendig sind, wird hier wohl wohl auch bei der Auswahl rechnung getragen.
Es gibt da glaub ich wenig Leute, die ein 6 jähriges Studium auf sich nehmen, wobei sie in ihren Traumberuf wahrscheinlich einfacher und schneller mit einschlägigen Praktika und Fortbildungen kommen könnten.
Genau, und da es so wenige Leute sind, hättest Du wegen den drei Leute auch nicht einen Platz bekommen, außerdem ist der Traumberuf wohl kaum verwerflicher als der Traumberuf MKG-Chirug :-nix
@ dipidolo: Kann ich so unterschreiben, halte die Kombination von Wirtschaftswissenschaften und Medizin auch für sehr, sehr sinnvoll und auch gefragt in der Zukunft.
@pottmed: Bei 57 Plätzen machen "die paar" schon was aus. Ich hätte wohl auch so keinen Platz bekommen, oder nur mit viel Glück, weil ich keinen Dienst abgeleistet habe. Aber meine Aussage ist ja nur, dass die Begründungen oft gar nicht wirklich wahr sind, und deswegen das System einfach schlecht ist.
Naja, es ist wohl hinfällig, darüber zu diskutieren. Bleibt nur zu hoffen, dass dann für solche speziellen Kombinationen neue Studiengänge geschaffen werden, wenn diese so gefragt in der Zukunft sind.
Und dass, wenn unser ZVS-System angeblich so gut ist, wir mit den steigenden NCs und Messzahlen in 6-7 Jahren weltweit die besten Ärzte haben...
um den zwischenzeitlich neuen Posts rechnung zu tragen:
Marry, Medizincontroller brauchen ein Medizinstudium, es gibt genügend Stellenanzeigen wo ein abgeschlossenens HM verlangt und zusätzliche Kenntnisse in BWL gefordert werden. Wenn man sich mal mit der Thematik beschäftigt wird auch schnell klar warum das so ist. Man kann z.B. keine ökonimische Entscheidung über ein Medizinprodukt treffen, wenn man nichteinmal einen Hauch einer Ahnung hat wofür das gut ist und wo genau die Vor- und Nachteile liegen. Natürlich kann man das nun die Ärzte ausprobieren lassen und Interviews führen, das ist aber alles Zeit und Kostenaufwändig.
Nun kann man sagen, ja es ist ja nur ein Med. Stud. erforderlich, alles andere kann man sich zuhause Abends im Bett durchlesen - sehen auch manche Leute an der Uni so (und verwehren einem so gleich ein Doppelstudium). Nur muss man es eben nicht so machen, man muss diese zusatzqualifikation nicht an zig Wochenendseminaren, Fernstudium oder sonstwie erlangen, wenn das auch mit 2 Studiengängen funktioniert und gerade einen Bachelor halte ich für Grundkenntnisse nicht für "too much".
dipidolo, ich weiß was meine grobe Leitlinie sein wird. Sieh es mal aus der Perspektive: du hättest dir sicherlich vorher auch ein Schreiben gewünscht, das dir etwas Orientierung bietet. Insbesondere, wenn es nun darum geht soviele Punkte wie möglich zu bekommen.
Rabbit80,
nunja, nur weil es "Medizincontrolling" heißt, macht man ja nicht ausschließlich Controlling - im Gegenteil. Bei uns wird auch keine explizite Vertiefung Controlling angeboten, das wird in den ersten Semestern ganz gut abgehandelt...
Ich habe mich für das SS10 beworben, aber nicht als Zweitstudi, weil ich den Abschluss noch brauche. NC verhindert ein direktes Doppelstudium in HM. In Zahnmedizin wurde ich allerdings angenommen. Nur da verhindert mir das Doppelstudium die Uni, weil man meint zwei zulassungsbeschränkte Fächer (auch im letzten Semester...) werden durch das Gesetz verboten und man müsse den einen Nebensatz, der es erlauben würde, ja nicht für den Studenten auslegen...
Bewerbung 2004:
Grenzrang im Adh 21, Mein Rang 24.....Kriterien erfüllt-rausgelost
Bewerbung 2010:
Grenzrang 57, Mein Rang 60.....Kriterien erfüllt-rausgelost
:-wand
@Rabbit
Schade, das ist echt ärgerlich
Bei mir war es Rang 90. Also ein ganz schönes Stück weg
dipidolo
12.02.2010, 09:54
@LotF (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/member.php?u=51161): ich verstehe nicht so ganz wo dann dein problem liegt. genau DAS was du schreibst habe ich so in meiner begründung drin. mehr nicht. stellenanzeigen als anlage beigefügt und das war's. und wenn du einen platz in ZM bekommen hast, kann es sein dass du nicht weisst was du machen möchtest oder warum bewirbst du dich für ZM um dann HM zu machen?!?!?! denk mal an die leute die keinen platz für ZM bekommen haben...
ZM hat strategische Gründe. Geht nicht darum, dass ich nicht weiß, was ich machen möchte. Es wird wohl so sein, dass ich die Bewerbungsfrist im Juli aufgrund einer Prüfung nicht einhalten kann, das heißt ich müsste ein Semester aussetzen, was ich ungern tun würde. Da die Vorklinik bei ZM/HM deckungsgleich ist, wollte ich einfach im letzten Semester schon anfangen Scheine zu sammeln, sodass ich zum SS11 zumindest das erste Semester schon gemacht habe und da dann mit der Zweitstudienbewerbung in HM reinkomme.
Klar könnte man nun sagen "denk doch mal an die Leute, die wirklich ZM machen wollen" auf der anderen Seite: denk doch mal an die ganzen Leute, die im 2ten Semester einen Ortswechsel machen möchten, die hätten dann einen freien Platz :-music Im Ernst: bei den ganzen bürokratischen Hindernissen bin ich in der Hinsicht etwas egoistisch.
Im Ernst: bei den ganzen bürokratischen Hindernissen bin ich in der Hinsicht etwas egoistisch.
Ich finde es absolut legitim und wenigstens sehr ehrlich ;-)
Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Messzahl zum Wintersemester wieder sinkt, wobei die Zeiten mit der 5 sich wohl dem Ende entgegen neigen dürften.
Ich denke, die ZVS hat in letzter Zeit mehr besondere berufliche Gründe gelten lassen, um Leute, die sich sichtlich Mühe geben, von den 1er Bachelors zu trennen, die sonst unter der Wartezeit-Quote ins Medizinstudium wechseln könnten (hoffentlich gibt es nicht zu viele, die diesen verwegenen Plan in Angriff genommen haben und nun voraussichtlich niemals einen Medizinstudienplatz in Deutschland bekommen werden). Vor 5 Jahren war es laut Telefongespräch absolut nicht möglich, mit bestimmten Erststudiengängen (mir wurde im O-Ton BWL und Biologie genannt) besondere berufliche Gründe geltend zu machen. Laut der Dame, die ich damals am Telefon hatte, wurden die quasi ungelesen abgelehnt.
Ich sehe es aber auch nicht so, dass jeder Zahnarzt ein Anrecht auf einen Studienplatz hat, nur weil es immer so war. Wenn nun auch andere Fächerkombinationen mit Medizin fördernswert sind (und sowohl BWL als auch die genannte Statistik sind für mich fördernswerte Kombinationen, auch wenn es keinen klar definierten Beruf gibt, der beides fordert), müssen die Zahnmediziner diesen Wettbewerb hinnehmen. Vielleicht erhöht man aber auch endlich einfach mal die Studienplätze (wobei ich darauf wetten könnte, dass bei einer Erhöhung die Zweitstudienquote verringert wird).
Ulle, nur was bringt es die Studienplatzanzahl zu erhöhen?
Die Momentane Absolventenzahl dürfte den ärztlichen Bedarf in Deutschland ganz gut decken, warum also in mehr investieren, nur weil so viele Leute es gerne werden möchten? Immerhin dürften dann die Arbeitslosenzahlen in diesem Bereich steigen und das wäre alles andere als produktiv.
Es ist ja nicht so, dass Einrichtungen vergeblich nach qualifizierten Personal suchen, sondern vielmehr, dass qualifiziertes Personal abwandert und dadurch die Lücke, über die jeder redet, die es aber auch mit Abwanderung nicht geben dürfte, entsteht.
Wenn andere Länder meinen unsere Bildung wäre so gut, dass die unser Personal brauchen, dann sollen diese doch bitte auch in unsere Bildung investieren und somit die geforderten Studienplätze subventionieren.
Natürlich möchte man als Bewerber soetwas nicht hören, das weiß ich persönlich nur zu gut.
Ich sehe es aber auch nicht so, dass jeder Zahnarzt ein Anrecht auf einen Studienplatz hat, nur weil es immer so war. Wenn nun auch andere Fächerkombinationen mit Medizin fördernswert sind (und sowohl BWL als auch die genannte Statistik sind für mich fördernswerte Kombinationen, auch wenn es keinen klar definierten Beruf gibt, der beides fordert), müssen die Zahnmediziner diesen Wettbewerb hinnehmen. Vielleicht erhöht man aber auch endlich einfach mal die Studienplätze (wobei ich darauf wetten könnte, dass bei einer Erhöhung die Zweitstudienquote verringert wird).
...es geht nicht darum, dass man als Zahnarzt einen Studienplatz bekommen sollte "weil es immer so war", sondern weil die Erstausbildung auf dem Ausbildungsweg zum MKG unterbrochen wird. Ich habe mir nicht selbst ausgesucht dass ich 2 Studiengänge für diesen Beruf absolvieren MUSS.
Man kann nicht festschreiben, dass beide Studiengänge abgeschlossen werden müssen und dann aber ne Ausbildungspause dazwischen setzen. :-meinung
Das Zusammenspiel zwischen Berufsbedingung und Studienplatzvergabekriterien passt hier NULL zusammen. Die Zvs hatte das Problem bis dato nicht, da jeder MKG-Bewerber bis auf dieses Semester zugelassen werden konnte.
Der Sachbearbeiter der Zvs hat meiner Kritik recht gegeben und wehre sich nicht gegen meine Aussage "Mit gesundem Menschenverstand ist es doch sehr wahrscheinlich, dass man auf anderen Wegen seinen Studienplatz geltend machen kann wenn sie die Erstausbildung unterbrechen. Da fragt man sich, ob die Verteilungsrichtlinien richtig durchdacht sind, finden Sie nicht?"....sinngemäße Antwort: "Sie haben schon recht, deshalb nehme ich die Kritik nun auf und leite sie weiter nach oben, aber ich denke nicht dass es schon zum nächsten Semester umgesetzt sein wird. Sie müssen bedenken, dass diese Verteilungsrichtlinien vor vielen vielen Jahren beschlossen worden sind und bisher war das so auch kein Problem."
Man muss bedenken: Ein Bwl`er hat als Controller auch ohne Medizin Chancen auf dem Berufsmarkt, jmd der Krankenhausmanagement studiert hat und nun Medizin machen möchte weil es seine beruflichen Chancen verbessert, hat ebenfalls eine Verbesserung seiner Arbeitsmarktsituation im Sinn. Leute die ein Zweitstudium in Medizin anstreben um sich beruflich Umzuorientieren schlagen ergo einen zweiten Ausbildungsweg ein.....hingegen: Möchtest du als MKG arbeiten MUSST du beide Studiengänge absolviert haben. Wenn ich als Zahnarzt Berufschancen im Bereich MKG hätte, meinetwegen auch nur gaaaanz ganz schlechte, dann würd ich gerne auf den Zweitstudienplatz Medizin verzichten. Da ich aber keine-absolut gar keine-Chance habe als MKG tätig zu werden ohne zusätzlichen Medizinabschluss, zählt dieser zweite Studiengang zu meiner Erstausbildung.
Wie gesagt: Wenn schon der Zvs-Mitarbeiter Einsicht zeigt, sollte auch dir (Ulle) klar sein, dass die Dringlichkeit der bevorzugten Studienplatzvergabe an Zahnärzte begründet ist und nicht nach dem Motto "weil es immer so war" herrührt.
Schaun wir mal wie die Bewerbung für den Quereinstieg Medizin ins 3.Semester laufen wird :-nix....aber eher unwahrscheinlich nach dem was ich so im Internet zum Quereinstieg finde.
Schönen Tag zusammen :-party
Rabbit,
böse gesprochen hättest du aber mit deiner Erstausbildung auch Chancen auf dem Berufsmarkt und möchtest dich, wie jeder andere auch, durch das weitere Studium für einen Beruf qualifizieren, den du sonst nicht erhalten würdest. Das ist auch bei Medizincontrolling und ein paar anderen Berufen der Fall. Nur weil hier nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, dass man beide Abschlüsse braucht, heißt es ja nicht, dass man das Wissen von den Studiengängen nicht benötigt.
Keine Sorge, ich will darüber jetzt keine Diskussion anfangen, denn du hast sicherlich recht: wenn soetwas schon gesetzl. geregelt ist, dann muss man auch für den Anschluss garantieren.
Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, bisher habe ich vom Quereinstieg auch nur negatives gehört!
Rabbit,
böse gesprochen hättest du aber mit deiner Erstausbildung auch Chancen auf dem Berufsmarkt und möchtest dich, wie jeder andere auch, durch das weitere Studium für einen Beruf qualifizieren, den du sonst nicht erhalten würdest...
Nein!
Hab mit der Idee des Mkg mit dem Zahnmedizinstudium angefangen und diese Idee während des ZM-Studiums definitiv gefestigt. Sonst hätte ich nicht schon als Zahnmediziner die ganzen Medizinerscheine neben dem Studium gemacht. Es war nie meine Absicht als Zahnarzt tätig zu werden und ist es nach wie vor nicht. Rekonstruktionschirurgie im Gesicht darfst du als einfach Approbierter leider nicht.
...wie du schon sagtest: Wenn es schon gesetzlich gregelt ist, ...!
Wie auch immer...ich schließe für mich persönlich dieses Thema hier.
Ab in die nächste Bewerbungsrunde :peace:
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