Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kündigungsgrund 2.Ehe zulässig o_O
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Relaxometrie
02.07.2010, 16:23
Nein, eben nicht. Das ist der Menschenschlag, der ein billiges Haus in der bereits bestehenden Einflugschneise kauft und dann gegen den Flughafenbetreiber klagt. Oder eben der Menschenschlag, der zuhause gerne Hammel opfert, aber die Vorteile eines konfessionellen Hauses eben auch mitnehmen möchte. Dann aber wegen der Konfession klagt. Natürlich wäre es konsequent, als Ungläubiger konfessionelle Häuser zu meiden, aber es ist halt viel cooler durch die Gegend zu rennen und "will aber, will aber, will aber" zu singen. Sinnlos, da zu diskutieren!
Gut, daß Du die Dinge so differenziert und mit großer Sachkenntnis angehst.
Deine Argumentation und Denkstruktur ist WIRKLICH GAAAAAANZ ÜBEL.
Sag mir bitte, was ein kirchliches Krankenhaus bzgl. der Patientenversorgungsqualität und bzgl. der Bezahlung von laufenden Kosten/Personalkosten von einem kommunalen Haus unterscheidet.
Wenn Du mir da eine sinnvolle Antwort geben kannst, aus der ersichtlich wird, daß wenigstens ein kleiner Teil der Kirchensteuer in das Krankenhauswesen gesteckt wird, bewerbe ich mich als Atheistin und aus der Kirche Ausgetretene aus Überzeugung nie wieder an einem kirchlichen Haus.
Des weiteren solltest Du noch schlüssig beweisen, daß alle an einem kirchlichen Haus arbeitenden Personen die kirchlichen Bedingungen aus voller Überzeugung vorleben und daß es niemanden gibt, der nur auf dem Papier evangelisch oder katholisch ist.
Viel Erfolg bei der Beweisführung, die Dir nicht gelingen wird, weil die Fakten schlicht und ergreifend dagegen sprechen.
Relaxometrie
02.07.2010, 16:31
Genauso wird in einem Bordell von den Mitarbeitern erwartet, daß man freizügige Kleidung trägt. Wers nicht macht, fliegt. Eigentlich doch ganz einfach?
Ja, es ist wirklich ganz einfach:
Ein Bordell finanziert sich (wie ich vermute, tiefer Einbicke habe ich da nicht) aus den Geldern, die die Zuhälter/Prostitutierten erwirtschaften. Da spielen weder Zuschüsse des Landes, noch Krankenkassengeld eine Rolle.
Die Arbeitsbedingungen können also im Rahmen der Legalität frei ausgehandelt werden.
Ein Krankenhaus erhält Gelder von Institutionen, die absolut unkirchlich sind (Bundesland und Krankenkassen). Warum sollten dann aber kirchliche Kriterien bei der Personalpolitik eine Rolle spielen?
Stephan0815
02.07.2010, 16:32
Gut, daß Du die Dinge so differenziert und mit großer Sachkenntnis angehst.
Deine Argumentation und Denkstruktur ist WIRKLICH GAAAAAANZ ÜBEL.
Er hat die Worte wohl bewusst so gewählt, um zu schockieren. Die Argumentation und Denkstruktur der Gegenmeinung ist nämlich auch nicht so tolerant und offen, wie sie vielleicht von sich denken.
Sag mir bitte, was ein kirchliches Krankenhaus bzgl. der Patientenversorgungsqualität und bzgl. der Bezahlung von laufenden Kosten/Personalkosten von einem kommunalen Haus unterscheidet.
Ich würde mal sagen, der Träger? Der übrigens die Richtlinien vorgibt. Dem das Teil auch gehört. :-???
Das is ne seltsame Diskussion, wir sind uns aber schon einig, daß man über sein Eigentum selbst bestimmen darf?
Nur weil etwas bezuschusst wird, ändern sich nicht gleich Eigentumsverhältnisse. Wir leben schon im selben Land, ja?
Relaxometrie
02.07.2010, 16:35
Ich würde mal sagen, der Träger?
Ich würde nicht nur sagen, daß das falsch ist, sondern es entbehrt jeglichem Anflug von Sachkenntnis.
wir sind uns aber schon einig, daß man über sein Eigentum selbst bestimmen darf?
Aber selbstverständlich.
Nur gehören den Kirchen die Krankenhäuser nunmal nicht.
Stephan0815
02.07.2010, 16:38
Meines Wissens läuft das meist über gemeinnützige Vereine.
Und für katholische Krankenhäuser desöftern übers Priorat.
Ich weiß allerdings nicht, wie es bei protestantischen Häusern der Fall ist.
Stephan0815
02.07.2010, 16:39
Ich würde nicht nur sagen, daß das falsch ist, sondern es entbehrt jeglichem Anflug von Sachkenntnis.
Aber selbstverständlich.
Nur gehören den Kirchen die Krankenhäuser nunmal nicht.
Beweise.
Relaxometrie
02.07.2010, 16:48
Beweise.
Bei Interesse kann man sich diese Beweise schnell beschaffen: erstmal über Google, bei echtem Interesse auch über weiterführende Literatur in gedruckter Form.
Ich werde hier keine Quellen zitieren, da sie eh angezweifelt werden würden, da mir ein echtes Interesse am Thema nicht vorzuliegen scheint.
Michael72
02.07.2010, 17:05
Deine Argumentation und Denkstruktur ist WIRKLICH GAAAAAANZ ÜBEL.
Sinnlos, da zu diskutieren!
Er hat die Worte wohl bewusst so gewählt, um zu schockieren. Die Argumentation und Denkstruktur der Gegenmeinung ist nämlich auch nicht so tolerant und offen, wie sie vielleicht von sich denken.
So isses! ;-)
Dennoch scheiterte der katholische Klinikträger mit dem Versuch, den Krebsspezialisten loszuwerden. Die Kündigung sei unwirksam, weil für andere Chefärzte deren zweite Heirat folgenlos blieb. Dies widerspreche dem Gleichbehandlungsgrundsatz.
Und was ist dann, wenn er zum dritten Mal heiraten möchte?
Stephan0815
02.07.2010, 19:41
Und was ist dann, wenn er zum dritten Mal heiraten möchte?
Es geht wohl um die kirchliche Heirat.
Vor dem Amt kannste so oft heiraten, wie du willst.
Aber kirchlich gesehen gibts nur eine Heirat. Du entscheidest dich einfach für dein gesamtes Leben für einen Menschen.
Das macht ja auch das Romantische an dieser Angelegenheit aus - der größte Liebesbeweis, den Mann/Frau geben kann.
Zumindest für den Gläubigen.
Sprich, wenn jemand einfach mal so heiratet, wird schnell verständlich, daß man dem einen anderen Stellungswert beimißt, wenn er/sie es mehrfach macht, naja also in England hat man dafür die anglikanische Kirche erst errichten müssen, aber geht wohl alles.
Wie schon gesagt, gehe es rein um die standesamtliche Prozedur, finde ich es ebenfalls überhaupt nicht verständlich, sondern halte es eher für einen Vorwand.
Der Arzt muss sich irgendwas schädliches für den Hausträger geleistet haben, sonst kann ich mir das auch nicht erklären. ;-)
Stephan0815
02.07.2010, 19:50
Bei Interesse kann man sich diese Beweise schnell beschaffen: erstmal über Google, bei echtem Interesse auch über weiterführende Literatur in gedruckter Form.
Ich werde hier keine Quellen zitieren, da sie eh angezweifelt werden würden, da mir ein echtes Interesse am Thema nicht vorzuliegen scheint.
Wennste meinst. Ich glaubs einfach mal nicht, bevors mir niemand irgendwie belegt. Falls ich falschliege korrigiere ich selbstverständlich meine Meinung. :-meinung
Hoppla-Daisy
02.07.2010, 19:57
Na, sollte das Schule machen, hab ich als schuldlos Geschiedene (jaja, ich weiß, den Begriff gibt es nicht mehr, aber er passt gut auf meine Situation) ja ganz tolle Aussichten.
Also werde ich mich shcon mal weiter in Abstinzenz üben, auf dass mir am Ende niemand mit Eheabsichten kommt :-(
Daisy, katholisch, noch immer in der Kirche, auch wenn sie nach Kirchengesetz da nix mehr zu suchen hat.
Die laufen doch echt nicht mehr ganz rund!
Stephan0815
02.07.2010, 20:02
Du hast einmal die Chance kirchlich zu heiraten.
Thats it!
Es tut mit leid für dich, wenn du falsch gelegen bist, aber man muss ja nicht gleich kirchlich heiraten, gleich nach dem Standesamt.
Weshalb solltest du jetzt nach Kirchenrecht nichts mehr darin zu suchen haben???
Hoppla-Daisy
02.07.2010, 20:05
Ich WAR bereits einmal kirchlich verheiratet worden. Und während ich das mit den guten und schlechten Zeiten wörtlich genommen habe, sah das mein Ex-Gatte anders ;-).
Und als geschiedene Person hat man in der Kirche den Status eines Exkommunizierten ;-). Noch Fragen?
Stephan0815
02.07.2010, 20:13
Ich WAR bereits einmal kirchlich verheiratet worden. Und während ich das mit den guten und schlechten Zeiten wörtlich genommen habe, sah das mein Ex-Gatte anders ;-).
Und als geschiedene Person hat man in der Kirche den Status eines Exkommunizierten ;-). Noch Fragen?
Dein Ex-Gatte ist ein A-R-S-Ch-LOCH!
Die Kirche hat damit nichts zu tun.
Biste noch solo? ^^;-)
Hoppla-Daisy
02.07.2010, 20:28
Die Kirche hat sehr wohl etwas damit zu tun! Sie wirft einen nicht raus, man hat alle Rechte verwirkt, aber sehr wohl noch Pflichten, so z. B. kassiert die Kirche dann noch immer gerne die Kirchensteuer.
Ich muss dazu sagen, dass mein Ex-Gatte wieder (kirchlich, diesmal evangelisch) geheiratet hat. Wären wir beide weiterhin unverheiratet geblieben, wären wir nach Kirchenrecht noch verheiratet gewesen, weil eine kirchlich geschlossene Ehe ja bis ans Ende des Lebens Gültigkeit hat. Aber durch seine erneute Eheschließung bin ich nun auch Sünderin.
Meines Erachtens ist es schon sehr schäbig, die Missbrauchsfälle als unglückliche Einzelfälle abzutun, diese Sünder einfach in eine andere Gemeinde zu versetzen und dann aber Geschiedene in die gleiche Schublade mit Mördern zu stecken (jahaaaa, ich bin zum Fegefeuer verdammt!)
Weshalb ich noch immer in der Kirche bin? Ich hab sowas wie eine Verantwortung meinem Kind gegenüber und kann mir den Luxus nicht leisten, mir für meine Berufstätigkeit demnächst nur noch nicht-kirchliche Häuser auszusuchen.
Mag für viele inkonsequent klingen. Für mich ist es einfach der (meiner Mikrofamilie gegenüber) verantwortungsvollere Weg.
ehemalige Userin 24092013
02.07.2010, 20:41
Weshalb ich noch immer in der Kirche bin? Ich hab sowas wie eine Verantwortung meinem Kind gegenüber und kann mir den Luxus nicht leisten, mir für meine Berufstätigkeit demnächst nur noch nicht-kirchliche Häuser auszusuchen.
Mag für viele inkonsequent klingen. Für mich ist es einfach der (meiner Mikrofamilie gegenüber) verantwortungsvollere Weg.
Und das Solara wäre zum Beispiel ein weiterer Grund auch als unreligiöser Mensch an einem kirchlichen Haus arbeiten zu wollen.
Es gibt in D nun mal nicht immer die Möglichkeit alternative Krankenhäuser in der Nähe zu haben, ein industrielles Balungsgebiet hat da sicher mehr Möglichkeiten als ausgestorbenes Flachland in Nordostdeutschland.
Wenn man es da seinem Kind oder seiner Familie net zumuten möchte umzuziehen, Schulen zu wechseln usw....bzw. sich in der Gegend eigentlich mal wohl fühlt, warum sollte das dann nicht gehen?
Interessant wie ein Ort "der Zuflucht und des inneren Haltes" doch soo diskriminierend sein kann.
Grombühlerin
02.07.2010, 20:42
Mal ne Frage, können die (die Klinik) eigentlich rauskriegen, ob man ausgetreten ist oder nie dabei war?
Weiß von einer Klinik, die nehmen keine Angestellten, die ausgetreten sind, haben aber mit ungetauften oder Moslems kein Problem.
Ich will mich da bewerben, bin vor ewigen Zeiten leider in jugendlichem Leichtsinn ausgetreten... hier gibt es nur begrenzt Auswahl an Kliniken und ich hab Familie. Warum ist jemand, der mit 16 ausgetreten ist, schlechter/weniger geeignet als ein Moslem??
"Darf" man da Lügen? Was meint ihr? rechtlich/moralisch und überhaupt?
PS: und sollte Geschichten, wie die von Daisy halten mich vom Wiedereintritt ab!
Hoppla-Daisy
02.07.2010, 20:49
Weiß von einer Klinik, die nehmen keine Angestellten, die ausgetreten sind, haben aber mit ungetauften oder Moslems kein Problem.
Und das würd ich anzweifeln wollen, denn die kirchlichen Häuser haben i. d. R. sehr wohl ein Problem mit Ungläubigen. Egal, welchen Glauben man hat - dieser ist allemal besser als gar keiner in deren Augen.
Und es gibt im übrigen sowas wie Kirchenbücher. Geh mal davon aus, dass dein "Fehltritt" nicht unbemerkt bleiben wird. Die sind auch im 21. Jahrhundert angekommen ;-).
Grombühlerin
02.07.2010, 20:55
Hallo,
kenne aber Moslems und "arme Heidenkinder" (aus dem Osten Deutschlands), die in diesem Haus arbeiten.
Eine Fraundin von mir wurde bei der Einstellung aber explizit gefragt, ob sie ausgetreten ist.
Und klar gibts Kirchenbücher, aber kommt man da als Personalabteilung ran?
Kennt sich da jemand aus??
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