Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kündigungsgrund 2.Ehe zulässig o_O
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Leelaacoo
05.07.2010, 05:20
Wenn du nicht glaubst - wo ist dann dein Problem mit einem falschen Glaubensbekenntnis (das ja nichtmal eines ist, sondern es geht ja nur um die Mitgliedschaft in einer Institution und die Frage ob du Kirchensteuer zahlst^^) - in die Hölle wirst du ja vermutlich nicht kommen ;-)
Wie schon geschrieben bei einem überzeugten Muslim könnte ich die Argumentation nachvollziehen, aber wenn man eh an nix glaubt!?
Mano, gerade ich und LieberInvasiv haben doch versucht zu erläutern, dass die Kirche die Nicht-Kirchen-Mitgliedschaft automatisch mit Nicht-Glauben gleichsetzt. Und das trifft eben nicht zu. Wäre ich tatsächlich absolut überzeugter Atheist wäre mir diese Unterstellung tatsächlich eher egal.
Und dass gerade Muslime in einem christlichen Haus arbeiten können und dürfen haben ja schon ein paar Leute angeführt...darum kann es also nicht gehen.
Und da wären wir wieder beim Gleichbehandlungsgrundsatz der religiösen Einstellung...nur weil ich hinter meinem (in Deutschland privatem!) Glauben keine milliardenschwere Institution hinter mir weiß, werde ich von vornherein ausgeschlossen...das ist mittelalterlich!
Und auch wenn ich zu Hause nicht für Patienten bete (zeig mir mal einen, der das macht...da hast ja keine Zeit mehr für was anderes)...ich mache mir über sie Gedanken, ich leide bis zu einem gewissen Punkt mit, ich lese nach...und das tun fast alle Ärzte...weil der Beruf das eben mit sich bringt.
Und ich kenn z.B. ein christliches Haus, wo eine Abteilung genau meinen Wünschen entprechen könnte...kann es aber aus für mich idiotischen Gründen gleich lassen, mich dort zu bewerben...vielleicht besser so. Wahrscheinlich ist die Engstirnigkeit dort tatsächlich schlimmer, als ich mir vorstellen kann.
LG Lee (geht jetzt mal ganz konfessionslos arbeiten...):peace:
Wenn ich dich richtig verstehe, lehnst du also nicht den Glauben an sich (für dich persönlich) ab, sondern die Institution Kirche.
Aber gerade dann verstehe ich nicht, warum du dann sogar für diese Institution arbeiten willst.
Einerseits trennst du Glaube und Institution von einander (meiner Meinung nach durchaus zurecht), andererseits forderst du aber von der Kirche das Gegenteil...
Erwartest du, als FDP-Mitglied eine Stelle bei einer Gewerkschaft bekommen zu können? Würdest du als Greenpeace-Mitglied auf einem Walfänger anheuern könnnen?
Hoppla-Daisy
05.07.2010, 08:57
Kleiner Einwurf: Wie gefällt es euch eigentlich auf der Kreisbahn? :-wow
LieberInvasiv
05.07.2010, 10:08
Kleiner Einwurf: Wie gefällt es euch eigentlich auf der Kreisbahn? :-wow
Wenn die nächste Runde mal rückwärts geht gut :-party
LieberInvasiv
05.07.2010, 10:10
Und deshalb möchtest du ausgerechnet bei einem Arbeitgeber arbeiten, der den von dir erwirtschafteten Gewinn in gerade diesen antiken Verwaltungsaparat und Ansichten steckt, die du ganz und gar nicht vertreten kannst!? Nicht wirklich zu verstehen...
Kosten-Nutzen-Rechnung, oder auch Konsequenzanalyse nennt sich das :-stud
(Mal ganz abgesehen davon, dass die Institution Kirche mal null, gar nichts von den Gewinnen eines kirchlichen KHs hat!)
Dann rechne doch einfach noch deinen Kircheneintritt mit drauf - das dürfte den Kostenanteil nicht wirklich erhöhen...
Wo fließt denn der Gewinn eines kirchlichen Hauses hin!?
Relaxometrie
05.07.2010, 17:40
Vielen Dank. Ab jetzt bei mir auf der ignore-Liste...
Diese Möglichkeit will ich Dir nicht nehmen. Sie zeugt allerdings nicht gerade von Interesse an der Auseinandersetzung mit dem Thema des Threads. Du kannst mich auf Ignore setzen und es schert mich herzlich wenig. Die zahlreichen, immer stärker werdenden, kritischen Stimmen gegenüber den Machenschaften der Kirchen lassen sich glücklicherweise nicht ganz so einfach auf Ignore setzen.
Augenscheinlich scheint Dir eine sachliche und noch dazu nicht persönliche Argumentation nicht möglich. Schade für Dich.
Dir auch nicht.
Erstens zeugte Dein Kommentar ("bin katholisch, der Arbeitsmarkt steht mir offen") von völligem Desinteresse am hier diskutierten Thema und zeigte zusätzlich noch eine enorme Ignoranz gegenüber der gesamten Problematik, daß Kirchen unter dem Stempel der Nächstenliebe staatliche Gelder verbrauchen. Glaube ist nicht gleich Wissen. Das ist ok für diejenigen, die daraus Kraft schöpfen, sollte aber nicht staatlich finanziert werden.
Du hast einen Beweis für diese Geldströme eingefordert, den ich auch zu bringen versucht habe. Hierauf reagierst Du mit der Ignorefunktion :-nix
Wie auch immer. Bevor ich hier auch auf der Kreisbahn weiterfliege, die diesen Thread gefangen genommen hat, koche ich mir lieber einen Tee und lese das früher erwähnt Buch weiter.
Dir auch nicht.
Erstens zeugte Dein Kommentar ("bin katholisch, der Arbeitsmarkt steht mir offen") von völligem Desinteresse am hier diskutierten Thema und zeigte zusätzlich noch eine enorme Ignoranz gegenüber der gesamten Problematik, daß Kirchen unter dem Stempel der Nächstenliebe staatliche Gelder verbrauchen. Glaube ist nicht gleich Wissen. Das ist ok für diejenigen, die daraus Kraft schöpfen, sollte aber nicht staatlich finanziert werden.
Du hast einen Beweis für diese Geldströme eingefordert, den ich auch zu bringen versucht habe. Hierauf reagierst Du mit der Ignorefunktion :-nix
Wie auch immer. Bevor ich hier auch auf der Kreisbahn weiterfliege, die diesen Thread gefangen genommen hat, koche ich mir lieber einen Tee und lese das früher erwähnt Buch weiter.
Du hast mir immer noch nicht erklärt wo die staatlichen Gelder verbraucht werden ?
Ich hab bestimmt schon dreimal geschrieben, dass es Geld vom Staat nur für Infrastrukturinvestitionen gibt und auch das nur nach KH-Bedarfsplan und daher im geringen Ausmaß :-nix
Relaxometrie
05.07.2010, 18:10
Ich hab bestimmt schon dreimal geschrieben, dass es Geld vom Staat nur für Infrastrukturinvestitionen gibt und auch das nur nach KH-Bedarfsplan und daher im geringen Ausmaß :-nix
Durch 3-maliges Schreiben wird eine Tatsache nicht wahrer/falscher/aussagekräftiger, sondern der Thread nur unnütz lang und schwerer lesbar.
Bei der Diskussion über die Finanzierung von Krankenhäusern in kirchlicher Trägerschaft geht es mir darum, zu zeigen, daß kaum kirchliche Gelder dafür verwendet werden.
""Unabhängig von der Trägerschaft eines Krankenhauses erfolgt die Finanzierung, wenn das Krankenhaus im öffentlichen Krankenhausplan aufgenommen ist, gemäß den Bestimmungen des Krankenhaus-Finanzierungsgesetzes (KHG). ... die öffentliche Hand muss für die Investitionen (z. B. Gebäude, medizinische Geräte/Technik) aufkommen, entweder in Form von Einzelförderung ... oder in Form einer Pauschalförderung ... Sämtliche Kosten der Behandlung bzw. des laufenden Betriebes (d. h. Personal, ... Betriebskosten, Instandhaltung) müssen durch die von den Krankenkassen zu zahlenden Entgelte abgedeckt werden."
(Quelle siehe Posting #58)
Der Staat bzw. die Länder und die Krankenkassen finanzieren ein Krankenhaus. Steuer- und Krankenkasseneinnahmen stammen sowohl von gläubigen, als auch von nicht-gläubigen Beitragszahlern. Was daraus für die Personalpolitik eines Krankenhauses gerechterweise folgen sollte, muß ich nicht erklären.
Der Staat bzw. die Länder und die Krankenkassen finanzieren ein Krankenhaus. Steuer- und Krankenkasseneinnahmen stammen sowohl von gläubigen, als auch von nicht-gläubigen Beitragszahlern.
Lies Deinen eigenen Text oben nochmal durch, denn das stimmt so einfach nicht. Die öffentliche Hand bezuschusst nur die Investitionen.
Die Krankenkassen bezahlen die vom Krankenhaus erbrachten Leistungen, sie sponsern die Klinik aber nicht.
Und dass eine Klinik für erbrachte Leistungen entlohnt wird, ist ja nun rechtens, oder?
Man könnte das ganze auch mal von der anderen Seite beleuchten:
Wenn ein Arbeitgeber zwei fachlich gleichwertige Bewerber vor sich hat, kann das Zünglein an der Waage bei einem kirchlichen Arbeitgeber die Religionszugehörigkeit sein. Nach so einer Entscheidung sollte der Arbeitgeber aber auch hinter seinen Angestellten stehen. Gerade mit christlichem Hintergrund im Sinne von "wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein" .
Stephan0815
05.07.2010, 20:31
Ich kann zumindest die Denkweise der Leute verstehen, die sich aufgrund ihres Atheistentums plötzlich in der Auswahl durch potentielle Arbeitgeber Einbußen hinnehmen müssen.
Was ich nicht verstehen kann, sind leider die vorgetragenen Scheinargumente, die großteils auch auf dem Unverständnis des Grundgesetzes dieser Republik zurückgehen. Grundrechte, wo sie wirken und aber auch, wo sie enden.
Handlungsfreiheit kann nämlich eingeschränkt werden und zwar zB. durch 1. Religionsfreiheit und 2. Eigentum. Gleichbehandlungsgrundsatz sagt: "Gleich ist Gleich. Aber auch! Ungleich ist Ungleich." Befasst euch mal damit.
Der nächste Eindruck, der sich hier aufdrückt:
Viele, die jetzt gegen kirchliche Häuser gewettert haben, aber trotzdem da drin arbeiten wollen, wollen doch bloß eins - Geld.
Der Laden ist ihnen völlig egal, die Lage ist nen Bonus.
Sicherlich sehen das viele andere Ärzte auch so.
Das Haus aber sieht das folgendermaßen:
Hier hab ich einen Arzt, der zumindest auf dem Papier konfessionell gebunden ist, der wohl kaum gegen sein Haus schießt, seine Religion nicht schlecht macht und die Patienten, die vielleicht gerade wegen der Konfession da rein gehen oder gläubig sind (egal, welcher Glaube) nicht durch dämliche Bemerkungen vor den Kopf stösst.
Dann hab ich einen Arzt, der Atheist ist, an nichts glaubt, den mit dem Haus nichts verbindet, der potentiell auf den religiösen Gefühlen der Angestellten (schlechtes Betriebsklima) oder (durch besagte unpassende Kommentare) Patienten (und damit der "Kundschaft") rumtrampeln und sie damit vergraulen könnte. Und der nur Geld will, weil die anderen Motivationen ausscheiden.
Welchen Arzt werde ich als konfessionelles Haus wohl nehmen?
Tante Edith meint:
Wer jetzt schreibt: "Den Besseren!" hat natürlich nicht unrecht.
Der hat sich an staatliche Häuser zu halten. Denn die haben genau das zu beachten und müssen jeden, unabhänig von Konfession gleich behandeln.
Vereine können sich jedoch ihre Mitglieder und die Leute, die für sie arbeiten, aussuchen und zwar großteils nach ihren eigenen Kriterien.
Wenn euch das nicht passt, weil zu wenig Auswahl vorhanden ist, dann wählt eine Partei, die mehr staatliche Häuser aus dem Boden stampft. Denn nur das ist die Problemlösung für diesen Fall.
Oder eine Änderung der Verfassung. Dann kannste aber auch gleich ne Diktatur aus dem Land machen.
Lies Deinen eigenen Text oben nochmal durch, denn das stimmt so einfach nicht. Die öffentliche Hand bezuschusst nur die Investitionen.
Die Krankenkassen bezahlen die vom Krankenhaus erbrachten Leistungen, sie sponsern die Klinik aber nicht.
Und dass eine Klinik für erbrachte Leistungen entlohnt wird, ist ja nun rechtens, oder?
Genau das ist mein Ansatz.
Geld vom Staat gibt es nur für Investitionen.
Vergütung für Leistungen ist ja wirklich nur recht und billig. Und mal ehrlich wie viel Geld wird irgendwo ausgegeben und auch für Leute mit deren Ideologie man sich nicht identifizieren kann bzw. die man gar nicht kennt. :-meinung
Die Kirche als träger von KHs ist absolut legitim. Wenn man dort nicht arbeiten will, dann sollte man das nicht tun. Wenn man dort arbeiten will, dann kann der Arbeitgeber auch erwarten, dass man sich an sein (privatwirtschaftlichen) Regeln hält.
Wer das nicht tun will, kann ja woanders hingehen, soll sich aber nicht die ganze Zeit beschweren.
Und deshalb KHs, die immerhin in einer Bedarfsplanung enthalten sind, zu beschimpfen, weil sie angeblich staatliche Gelder gebrauchen und zweifelhafte Personalpolitik betreiben, so wie Relaxometrie es hier tut, das finde ich auch nicht unbedingt korrekt.
Leelaacoo
05.07.2010, 20:40
Ich kann zumindest die Denkweise der Leute verstehen, die sich aufgrund ihres Atheistentums plötzlich in der Auswahl durch potentielle Arbeitgeber Einbußen hinnehmen müssen.
Was ich nicht verstehen kann, sind leider die vorgetragenen Scheinargumente, die großteils auch auf dem Unverständnis des Grundgesetzes dieser Republik zurückgehen. Grundrechte, wo sie wirken und aber auch, wo sie enden.
Handlungsfreiheit kann nämlich eingeschränkt werden und zwar zB. durch 1. Religionsfreiheit und 2. Eigentum. Gleichbehandlungsgrundsatz sagt: "Gleich ist Gleich. Aber auch! Ungleich ist Ungleich." Befasst euch mal damit.
Der nächste Eindruck, der sich hier aufdrückt:
Viele, die jetzt gegen kirchliche Häuser gewettert haben, aber trotzdem da drin arbeiten wollen, wollen doch bloß eins - Geld.
Der Laden ist ihnen völlig egal, die Lage ist nen Bonus.
Sicherlich sehen das viele andere Ärzte auch so.
Das Haus aber sieht das folgendermaßen:
Hier hab ich einen Arzt, der zumindest auf dem Papier konfessionell gebunden ist, der wohl kaum gegen sein Haus schießt, seine Religion nicht schlecht macht und die Patienten, die vielleicht gerade wegen der Konfession da rein gehen oder gläubig sind (egal, welcher Glaube) nicht durch dämliche Bemerkungen vor den Kopf stösst.
Dann hab ich einen Arzt, der Atheist ist, an nichts glaubt, den mit dem Haus nichts verbindet, der potentiell auf den religiösen Gefühlen der Angestellten (schlechtes Betriebsklima) oder (durch besagte unpassende Kommentare) Patienten (und damit der "Kundschaft") rumtrampeln und sie damit vergraulen könnte. Und der nur Geld will, weil die anderen Motivationen ausscheiden.
Welchen Arzt werde ich als konfessionelles Haus wohl nehmen?
Wer jetzt schreibt: Den Besseren!
Der hat sich an staatliche Häuser zu halten. Denn die haben genau das zu beachten.
Wenn euch das nicht passt, weil zu wenig Auswahl vorhanden ist, dann wählt eine Partei, die mehr staatliche Häuser aus dem Boden stampft. Denn nur das ist die Problemlösung für diesen Fall.
Ähhh...DAS meinst echt im Ernst? Hallo? Mir fehlen die Worte...gebe auf, Glaubenskriege liegen mir nicht...:-keks
Lee verabschiedet sich wieder aus dem Mittelalter! Im Übrigen fand ich die Disskussion streckenweise echt gut, gabs schon länger nimmer...
LG Lee
Stephan0815
05.07.2010, 20:57
Ähhh...DAS meinst echt im Ernst? Hallo? Mir fehlen die Worte...gebe auf, Glaubenskriege liegen mir nicht...:-keks
Lee verabschiedet sich wieder aus dem Mittelalter! Im Übrigen fand ich die Disskussion streckenweise echt gut, gabs schon länger nimmer...
LG Lee
Ich beschreibe nur die momentane Rechtslage, wie der Arbeitgeber das sieht und wie man es politisch ändern könnte.
Mal ganz nüchtern, emotionslos.
Manchmal vermisse ich das... aber Medizin macht viel zu viel Spaß ^^
Es würde Dir helfen, wenn Du zumindest mal Deinen eigenen Link durchliest, dann könntest Du auch konstruktiv mitreden.
Oder wolltest Du Dich gerade gekonnt disqualifizieren?
Was erwartest Du? Dafür müsste man ja in der Lage sein, geschriebenes nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen... und dann könnte man ja nicht mehr mit billiger Polemik inhaltlose Phrasen dreschen... und ohne Provokation aus zu kommen, ist bestimmt nicht en vogue...
:-))
Ehemaliger User 05022011
05.07.2010, 21:45
Edit:
Zur Gleichberechtigung: die Einstellungskriterien sind vorab bekannt.
Das ist schon richtig, die Frage ist doch aber, ob sie gerechtfertigt sind - denn schließlich wird in einem solchen Haus nicht vorrangig Glauben gelebt e.c. wie in der Kirche, sondern Medizin betrieben, dass heißt diese Häuser gehören zur Grundversorgung der Bevölkerung und dort sollte gute Ärzte arbeiten sonst nichts - alle weiteren Kriterien haben nichts mit Medizin zu tun und sollten deswegen auch keine Beachtung finden. Die Kassen zahlen für medizinische Leistungen und nicht für Glaubensbekenntnisse - die haben im Krankenhaus nichts zu suchen, sondern gehören in die Kirche.
FirebirdUSA
06.07.2010, 16:28
Edit:
Zur Gleichberechtigung: die Einstellungskriterien sind vorab bekannt.
Mich nimmt auch kein Fussballprofiverein - soll ich jetzt klagen, dass das mit dem grenzenlosen Gleichberechtigung nicht hinhaut?
Das stimmt so nicht. Es ist grundsätzlich verboten jemanden nicht einzustellen wegen seines Glaubens, ausgenommen davon ist die Kirche als Arbeitgeber. Insofern ist die Gleichberechtigung hier schon deutlich verletzt und es findet eine Diskriminierung statt, nur mit Segen des Gesetzgebers.
Wenn ich in meine Stellenausschreibung schreibe "Junger Arzt gesucht" kann sich jede ältere Ärztin sofort wegen Diskriminierung einklagen.
Nein, dass ist so auch nicht richtig. Jeder "Tendenzbetrieb" darf Arbeitnehmer aufgrund ihrer Weltanschauung nicht einstellen. Dazu gehören neben den Kirchen vor allem Gewerkschaften und Parteien.
Provokativ:
Als Patient gehe man besser in ein nicht konfessionelles Haus, da dort aus einem größeren Pool an Bewerbern ausgewählt werden kann und so im Schnitt dort die besseren Ärzte zu finden sein müssten.
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