Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psychotherapie aus Patientensicht
Relaxometrie
28.10.2010, 01:04
Das ist doch jetzt glatter Humbug. Man empfiehlt doch auch nicht einem Lehrer eher höhere Gymnasialklassen zu unterrichten, weil er da schneller (i.e. mit kürzerer Wartezeit) an seine Schülerinnen randarf.
Oder habe ich das jetzt falsch interpretiert?
klar und deswegen missbrauchen sie dann munter drauf los - Rechtverdreht du hast echt ein Problem ! Geh mal lieber wieder zu deinem Therapeuten, als hier einsam Tag für Tag vor dich hin zu posten
Warum könnt Ihr die Dinge, die Rechtverdreht schreibt, eigentlich nicht mal entweder unkommentiert lassen, oder aber auch einfach mal auf Euch wirken lassen, durchdenken und dann zwar kritisch, aber konstruktiv-freundlich hinterfragen?
Ehemaliger User 05022011
28.10.2010, 07:12
Warum könnt Ihr die Dinge, die Rechtverdreht schreibt, ..... oder aber auch einfach mal auf Euch wirken lassen, durchdenken
Ist jetzt nicht dein Ernst ! Du tutst Rechtsverdreht damit keinen Gefallen !
Find's recht schade, dass Du jetzt Innere machst. Ich glaube, Du hättest als Therapeut wirklich für viele der Glückstreffer sein können.
Rechtverdreht es ist kein Glückstreffer, wenn dir jemand dermaßen die Taschen voll haut und zu Munde redet - du wirst deine Probleme nicht hier im Forum lösen, besprich sie mit deinem Therapeuten ( ich hoffe sehr für dich, dass du auch wirklich einen hast)
Rechtverdreht
28.10.2010, 08:32
Liebe Khiri,
vielleicht solltest Du Dir mal einen Therapeuten suchen und mit ihm reden?
Relaxometrie redet mir nicht nach dem Mund und ich ihm nicht, sondern da begegnen sich zwei Menschen, die noch den gesunden Menschenverstand beieinander haben und sich mit Achtung und Respekt voreinander zuhören und was annehmen können. Du kannst das aber nicht sehen, weil Du unfähig dazu bist. Du hast hier ein Problem und sonst gar keiner, weil Du Dich von einer Fachfremden in diesem Forum bedroht oder angegriffen fühlst. Es gibt 'ne Menge Menschen, die nicht damit klar kommen, wenn andere ganz einfach mit gesundem Selbstbewusstsein auftreten. Das ist für die ein Problem. Und ich denke, Du hast es. So, vielleicht macht's bei Dir irgendwann mal "Klick!"? Und um das Ganze zu krönen, versuchst Du hier ein Arzt-Patient-Gespräch anzufangen und verkennst dabei völlig, dass in einem Forum die User gleichberechtigt auf Augenhöhe nebeneinander stehen und Du Grenzen überlatschst.
Merkst Du eigentlich nicht, wie dermaßen überheblich Du hier auftrittst? Erst machst Du mich dann, dann Relaxometrie, der hier als einer von wenigen den Durchblick behält? Geht's noch?
Ich sag' Dir, was mein Therapeut zu dem hier sagt, über User, die mich hier als blöde Patientin behandeln, die sie auf den "rechten Weg" schubsen müssten:"Das sind doch gar keine Gesprächspartner für Sie! Die kapieren das doch gar nicht, das ist zu hoch für die!".
Ja, Khiri, so ist das, es gibt genug, deren Horizont einfach nicht weit genug ist, um mit mir zu diskutieren. Und was nicht geht, muss man sein lassen!
Es gibt x Menschen, die total gestört sind, draußen rumlaufen und NIE einen Psy-Profi sehen oder eine Diagnose gestellt bekommen haben. Trotzdem sind die nicht wirklich psychisch gesund. Es ist lächerlich zu glauben, dass immer nur der, der eine Diagnose hat, einen Total-Knall hat und man selber wäre frei von jeder Art von Gestörtheit.
Das ist so nicht und wer clever ist, kuckt mal bei sich selber, ob er wirklich so ok ist, wie er denkt. Es ist schon auffällig, wie Du Dich über ein paar anonyme Postings künstlich aufregen kannst. Ich würde auf 'ne narzisstische Ader tippen, die diese bei Dir kitzeln..... Da kann ein Psy-Profi durchaus was erreichen, wenn jemand wirklich was ändern will.
LG
Rechtverdreht
PS Im Übrigen mein Therapeut kennt den Thread wie gesagt schon. Er sieht es genauso wie Relaxometrie und wie ich auch, dass viele hier mit Vorurteilen und Überheblichkeit am Start sind und dass so Austausch nicht geht.
Feuerblick
28.10.2010, 09:30
@Khiri: Meine Empfehlung an dich und die anderen, die das Thema nicht interessiert wäre, diesen Thread einfach nicht zu lesen. Rechtverdreht hat, laut eigenen Angaben, einen Therapeuten und damit ist die Sache doch erledigt...
@Rechtverdreht: Woher kommt dein missionarischer Eifer nachdem du und dein Therapeut schon vor einem Jahr unser Desinteresse und andere Unzulänglichkeiten bemängelt habt? ICH würde meine kostbare Zeit für solche "Ignoranten" nicht opfern...
Ehemaliger User 05022011
28.10.2010, 11:52
es gibt genug, deren Horizont einfach nicht weit genug ist, um mit mir zu diskutieren.
jetzt versteh ich auch warum es dir gefällt hier einsam vor dich hin zu posten, nachdem du alle die sich mal hier mit dir unterhalten haben schon in die Flucht geschlagen hast (@ Feuerblick - kann damit nicht eigentlich der Thread geschlossen werden und Relaxometrie und Rechtsverdreht das Austauschen von PMs empfohlen werden?)
Relaxometrie
28.10.2010, 12:07
jetzt versteh ich auch warum es dir gefällt hier einsam vor dich hinzu posten, nachdem du alle die sich mal hier mit dir unterhalten haben schon in die Flucht geschlagen hast
Du kannst doch gar nicht beurteilen, wer hier mitliest, oder ob schon alle in die Flucht geschlagen wurden. Rechtverdrehts Texte sind nicht mal eben im Vorbeigehen zu lesen, deswegen gibt es wahrscheinlich tatsächlich eher weniger Personen, die das alles aufmerksam lesen. Aber für diejenigen, die sich für die Thematik interessieren, ist es nicht uninteressant.
kann damit nicht eigentlich der Thread geschlossen werden
Deine Moderatoren-Qualitäten in allen Ehren, aber wenn Dich ein Thread rein intellektuell überfordert, oder an Deinen Interessen vorbei geht, muß er noch lange nicht geschlossen werden.
Relaxometrie und Rechtsverdreht das Austauschen von PMs empfohlen werden?)
Ich glaube, daß ich das durchaus noch selbst entscheiden werde, mit wem ich PNs austausche.
Das waren übrigens die allerletzen Sekunden meiner Lebenszeit, die ich für Dich verschwendet (!!!) habe, Khiri. Deine Aussagen, Deine anbiedernde und verkorkste Art ist wirklich nicht zu ertragen.
Der thread ist bereits seit vielen Seiten/Beiträgen off-topic. Die Threaderstellerin wollte Erfahrungsberichte und Tipps zu Selbsterfahrungskursen von und für angehende Psychiater. Die Patientensicht und diese pro/contra Psychoanalyse-Diskussion sind m.E. nicht das Thema gewesen und deswegen kann man natürlich das Thema schließen oder vom Hauptthema abtrennen und als eigenständiges Thema diskutieren lassen.
Relaxometrie
28.10.2010, 12:27
deswegen kann man natürlich das Thema schließen oder vom Hauptthema abtrennen und als eigenständiges Thema diskutieren lassen.
Um die Metakommunikation kurz zu halten, sollte das wohl schnell entschieden werden. Ein Schließen des Threads fände ich schade, denn die Ursprungsfrage wird bestimmt immer wieder mal gestellt, und diejenigen, die früh Antworten gegeben haben, sollten meiner Meinung nach auch die Möglichkeit haben, weiterhin von ihren jeweiligen Erfahrungen zu berichten.
Im Gegensatz zur allgemein vorherrschenden Meinung finde ich die Beiträge von Rechtverdreht zwar teilweise sehr von missionarischem Eifer durchdrungen, aber trotzdem interessant. Warum also nicht einen neuen Thread ("unterschiedliche Psychotherapieschulen aus Patientensicht", oder so ähnlich) daraus eröffnen?
Rechtverdreht
28.10.2010, 14:01
@ Khiri:
Warum bist Du denn dann noch hier? Wenn's doch angeblich keinen interessiert?!
Du hast Dich doch schon genug vorgeführt; reicht's Dir noch nicht?
Hinweis: Dieses Thema wird hauptsächlich von Leuten gelesen werden, die vom Fach sind bzw. dahin wollen. Die wissen jetzt schon mehr über Dich, als sie je wissen wollten, genauso wie ich.
Wenn ich Dich wäre, würde ich mich jetzt ganz still und leise wegschleichen und mich in einer Ecke verdrücken und hoffen, dass das hier alle vergessen werden.
So und jetzt hab' ich von Dir endgültig die Nase voll.
Zu allem anderen: Gute Entscheidung. Eine sachliche Diskussion geht nur, wenn nicht immer welche auf die persönliche Ebene runtergehen und sie stören.
:-meinung
Ehemaliger User 05022011
28.10.2010, 14:08
Hinweis: Dieses Thema wird hauptsächlich von Leuten gelesen werden, die vom Fach sind bzw. dahin wollen.
Fachliteratur sozusagen ;-)
Rechtverdreht
28.10.2010, 17:26
@ Feuerblick:
Wollte Dir noch schnell antworten.:-)
Warum ich so'nen missionarischen Eifer (Schön, gefällt mir, empfinde ich als Lob.;-)) habe? Weil in dem ganzen Therapieschulenstreit, in diesen Grabenkämpfen wichtige Infos und Erkenntnisse einfach verloren gehen oder gar nicht erst gefunden werden. Es gibt eigentlich keinen besseren Ort als dieses Forum, wo man sowas einfach mal öffentlich schreiben kann. Diese Leute hier sind die Generation, die morgen überall das sagen hat. In fünf oder zehn Jahre werdet ihr die OAs sein, die Ltd. OAs, manche sogar Chefarzt. Es wäre gut, wenn die "Neuen" mit dem Alten brechen, wo es nötig ist, wenn sie Gefahren und Risiken kennen, die die Alten nicht ernst genommen oder/und erkannt haben.
Jeder von denen, die da arbeiten, kann davon profitieren, was ich geschrieben habe und am Ende die Patienten. Und wenn's stört, nervt, der braucht's nicht lesen. Das medi-learn-Forum ist so groß, da werden doch meine Einträge nicht der Untergang sein?!
Dass ich mit Ignoranten meine Zeit leider oft vertue, ist wahr. Das ist blöde, da bin ich leider nicht so konsequent wie Du. Aber ich versuche, bei Dir da was abzukucken. Ab heute bist Du mein Vorbild!:-)
Aber was ich eigentlich schreiben wollte (und mich wie üblich verzettele:-blush:-blush):
Mein Therapeut hat nur über bornierte User dieses Forums so eine Meinung; er als auch ich sind weit davon entfernt, alle in einen Topf zu werfen. Ich kuck' mir das schon sehr genau an, wer sich wie gegenüber wem und/oder mir verhält. Die Hauptaktivität in einem Forum ist stilles Mitlesen, man kann nicht nur danach gehen, wenn jemand motzt, sondern muss auch schauen, wieviele mitlesen, ohne zu motzen oder fies zu werden. Dieser Thread bei 3000 irgendwas oder 4000 irgendwas Klicks gestanden oder 5000 irgendwas,, als ich hier angefangen habe zu posten; 6000 hatte er meiner Erinnerung nach keinesfalls erreicht. Dann schau', wo er jetzt steht. Mir ist wichtiger, dass diese Leute was mitnehmen als das Gestänker von Einzelpersonen. Zudem: Wenn man sich immer vergraulen ließe, wo man Gegenwehr erlebt, dann wäre das Leben für Despoten ja noch viel leichter. Wenn ich merke, dass mich jemand rausmobben will, weil er nicht will, dass meine Meinung die Runde macht, dann geh' ich doch nicht und sorge so noch dafür, dass er wie geplant sein Ziel erreicht und mich mundtot macht, oder? Da wäre ich schön blöde.
Rechtverdreht
28.10.2010, 23:35
So, dann ist der Thread jetzt abgetrennt und ich hab' tatsächlich sowas wie einen eigenen Thread hier als Patientin gekriegt/geschaffen?!:-?
Ich hoffe, dass das hier nicht total untergeht (Fachsimpelei ist ja gut als Überschriften-Rubrik, allerdings hab' ich die Befürchtung, wenn das hier viele Studenten lesen, dass ich noch mehr in die Pfanne gehauen werde, als es hier schon einige getan haben... :-((
Ich hoffe, dass die, die mit diesem Bereich später zu tun bekommen werden, da Entscheidungen treffen müssen, für sich und für Patienten dann auch, das alles hier lesen und dabei unvoreingenommen und offen sind, erst einmal einfach nur zuhören, aufmerksam sind und dann für sich mitnehmen, was ihnen einleuchtet.
Das hier hat mich viel Zeit, viel Kraft gekostet und viel Mut. Nachdem ich hier schon mal vor einiger Zeit gepostet habe, hat man mich kaum ernst genommen. Bin mehr oder weniger ausgebuht worden. Damals noch viel mehr als dieses Mal. Das war eine oberüble Erfahrung.
Da hab' ich's mir zweimal überlegt, hier nochmal herzukommen, dh den Usern hier, aber auch mir selber eine neue Chance zu geben.
Die Reaktionen waren gemischt. Inzwischen wird meine Meinung zumindest toleriert und von manchen angehört und auch anerkannt, weil ich eben vernünftige Argumente bringe, weil ich nachdenke, bevor ich mir eine Meinung bilde und sie äußere.
Aber anstrengend war's wie Sau. Für mich war das alles andere als leicht und ich steh' hier gar nicht gerne hin in aller Öffentlichkeit und spiel' Zielscheibe, für faule Tomaten und Eier, persönliche Angriffe und Ausgelachtwerden bis endlich einer hinhört und merkt: So blöde ist die gar nicht, oder?!
Ich glaube, es war trotzdem richtig, das hier zu schreiben. Mir geht's jetzt beschissen, aber ich denke, es war's wert. Ihr seid gewarnt und das ist gut. So könnt Ihr auf Euch und auf Eure Patienten aufpassen, werdet merken, wenn was schief läuft oder schlecht ist/nicht gut tut.
Ich wäre sehr froh gewesen, wenn ich solche Vorinfos gehabt hätte oder meine damaligen Ärzte, die allesamt Assis an der Klinik waren und blind den Chefs und Supervisoren vertraut haben. Mich haben die ruiniert. Zum damaligen Zeitpunkt bestand (bis heute bei den meisten Psychodynamikern) besteht null Bewusstsein für die Risiken und die zweifelhaften Erfolge ihrer Methode. Aufklärung, zu der sie gesetzlich verpflichtet sind, findet nicht statt. Und wenn doch, dann ist die so vage, dass kein Patient daran wirklich die Tragweite der Gefahren und möglichen Schäden erahnen und abschätzen kann.
Die Psychodynamiker machen sie auch nicht, weil die Therapieschäden nicht bekannt sind. Die Patienten wendeten sich ab vor lauter Enttäuschung und redeten nicht mehr mit den Ex-Behandlern. Um den Psychodynamiker mit den Schäden aus der Therapie zu konfrontieren sind sie zu schwach und zu ausgebrannt. So läuft das seit Jahrzehnten. Nur so ist es erklärbar, warum da so lange nichts passiert ist. Durch das Internet finden die Betroffenen zusammen und erst in den letzten Jahren wird's offensichtlich, was da falsch läuft, dass es keine Einzelfälle von schiefgelaufenen Therapien sind, sondern viel, viel mehr Menschen dort verheizt werden.
Bei Euch und Euren Patienten ist es noch zu verhindern, dass Psychotherapieschäden eintreten.
Kaum ein Profi hätte Euch diese Infos geben können. Sie leben alle in ihren Therapiezirkeln und das alles ist leider ganz lange einfach nur ein Tabuthema gewesen.
Ich bin ehrlich zu müde, um zu kämpfen, aber ich bin zu wütend und zu intelligent, um's Maul zu halten und einfach zuzusehen, wie dieser Mist einfach immer weitergeht, und keiner tut was dagegen! Wieviele sollen denn noch dran glauben?!!
Lasst Euch nicht kaputt machen! Und lernt keine Verfahren mit denen Ihr Eure Patienten kaputt macht!
LG + Tschüss!
Rechtverdreht
PS Psychoanalyse ist nur aus historischen Gründen und Dank super Lobbyarbeit noch am Markt. Den Aderlass hat man glücklicherweise ausrangiert. Vielleicht kommt die Branche bei PA auch mal noch drauf, dass das als überholt abgeschafft werden muss?
PSS Mein Ex-Analytiker ist Supervisor, Lehranalytiker, Lehrbuchautor und und und... ein ganz hohes Tier in der Ausbildungshierarchie. Ich habe ihn vor nicht mal einem halben Jahr angerufen (Die Therapie liegt - mit dem Abbruch - Jahre zurück.) und hab' ihm das alles vorgehalten. Der Mann ist nunmehr gut und gerne 65 und seit Jahrzehnten als PA im Dienst. Der ist aus allen Wolken gefallen, hatte keine Ahnung von Therapieschäden oder irgendwas in dieser Richtung. Die ganze Branche hat sich diesem Thema vehement verschlossen, wollte das nie wissen. Er hat gesagt, er würde es weitergeben und in der Zunft zum Thema machen.
Da sieht man mal, wie sicher man dort aufgehoben ist. Sie kennen die Nebenwirkungen "IHRER Methode" überhaupt nicht.
Ich glaube, es wird echt Zeit, dass jemand da mal "aufdeckend arbeitet", auch wenn es den Herrschaften sehr unangenehm werden könnte?!!!
Rechtverdreht
30.10.2010, 23:30
Ja, lesen tun den Thread wohl einige. Dazu sagen mag aber keiner was. Das ist für mich immer so'n bisschen schwierig, ob man da noch was posten soll, weil man nicht einschätzen kann, wie die stillen Mitleser denn das alles so sehen.:-???
Aber egal, sind ja alle erwachsen hier. Ich dränge keinem was auf, wer nicht mag: Rausklicken!:-meinung
Ich hoffe, es kommt an, was ich mitteilen möchte. Mir geht's nicht um Ärzte-/Therapeuten-Fertigmache. Dazu hätte ich sicher jedes Recht und genug Grund. Immerhin haben mir diese Leutchen (viele nur aufgrund ihrer eigenen Gestörtheit bzw. Inkompetenz) mein Leben und das meiner Familie maximal versaut. Die haben mir mehr als ein Jahrzehnt gestohlen, meine besten Jahre hab' ich mit Kranksein und Horror-Therapien zugebracht in einer Verfassung, die unbeschreiblich ist. Das allein hätte ja gereicht, um Amok zu laufen. Aber Amok ist Obermist, ist blöd:-dagegen. Außerdem hätte ich eh nur die Wasserpistole von meinem Neffen gehabt...;-)
Dann lieber den Thread hier vollposten, oder?!:-blush
Ja, ich hab' viel von meiner Lebenszeit verloren.:-heul Und wenn man so krank ist, gehen viele Dinge nicht, die für andere ganz normal sind. Das Fieseste und Mieseste, was ich der Therapie-Szene zu verdanken habe, ist, dass sie meine Karriere ruiniert haben und was noch schlimmer ist: Ich bin dabei alt geworden und eines Tages war dann das biologische Zeitfenster zu für Babies. :-heul
Genau aus dem Grund bin ich hier auch so vehement. Als Therapeut muss man wirklich sehr, sehr verantwortungsbewusst sein und sehr aufpassen. Lebenszeit ist kostbar und vergänglich. Besonders wenn's um junge Frauen geht. Deren Leben MUSS schnellstens wieder auf die Reihe kommen, sonst gibt's Verluste, die absolut nicht zu vertreten sind.:-meinung
Genau deshalb hab' ich geschrieben: Psychodynamisch ist Teufelszeug!
Ja, es ist Teufelszeug, weil es langdauernde Therapien sind, deren Erfolg möglicherweise kommt, aber auch nicht kommt. Man weiß es erst Jahre später, ob's ein Therapieerfolg ist. War's ein Therapieflop, sind Geld, Zukunft und Jahre und alle möglichen Chancen verbrannt.:-kotz:-kotz:-kotz:-kotz:-kotz:-kotz:
Körperlich hätte nichts gegen ein Baby gesprochen. Aber bei der psychischen Verfassung hält keine Beziehung, außerdem ist schon das Arbeiten die Hölle. Da hätte ich beim besten Willen kein Kind dazu versorgen können. So blieb's dabei, dass trotz Kinderwunsch kein Baby kam. Jetzt bin ich seit 1 1/2 Jahren bei einem Verhaltenstherapeuten und seitdem sammel' ich neue Kräfte. Ein Baby wäre heute kein Problem mehr. Aber jetzt ist es zu spät. Es ist zu spät, weil ich bei alten Knattersäcken hocken musste und über Menstruationsblut und ähnliche Themen reden musste, weil die das wollten, während ich Probleme im Studium wegen der Depri hatte und wegen den Traumafolgen.:-kotz:-kotz:-kotz:-kotz:-kotz:-
Andere Therapeuten aus der Rubrik PA waren ebenfalls sehr scharf auf die prekären Details. Geholfen hat das nicht, im Gegenteil. Ich bin alles andere als verklemmt, aber irgendwo hört's auf. Wenn sich Therapeuten mehr für Sex-Themen interessieren als dafür, womit man noch seine Rechnungen bezahlt, dann stimmt was nicht. Wenn Frauen quasi durch Fehlbehandlungen von Therapeuten kinderlos bleiben, DANN STIMMT WAS NICHT!! Penisneid ist ja selbst in der PA-Szene heute out. Aber scheinbar haben manche Therapeuten eben einen "Menstruationsblutneid" gegenüber ihren Patientinnen? So mutet es an, oder?!
Na ja, vielleicht kann Euch dieses kleine Beispiel zeigen, in welches Fahrwasser man gerät, wenn man sich an die Psychodynamiker wendet. Das hat mit Hilfe für psychisch kranke Menschen, für Menschen in Krisen nichts zu tun, rein gar nichts.:-heul
Ich hoffe, dass die Mädels mich hier verstehen werden. Ich hoffe, dass man nun versteht, woher der missionarische Eifer kommt. Er ist berechtigt. Ich werde tun, was ich kann, damit Menschen nicht mehr von Therapeuten für deren Therapiemethode verheizt werden, auch wenn ich weiß, dass es nicht viel ist, was ich tun kann.
Nebenbei: Die Leute, die mich in diese Katastrophe reintherapiert haben, haben gut an mir verdient. Der Therapeut, der mich jetzt betreut, arbeitet umsonst, ehrenamtlich. Und er ist maximal verantwortungsbewusst, vorsichtig und umsichtig, damit dieses Mal nichts mehr schief geht. Kleinere Fehler, die er gemacht hat, hat er von sich aus angesprochen und zugegeben und hat mir versichert, dass er verstärkt drauf achten wird, noch besser zu arbeiten und noch aufmerksamer zu sein, dass er nichts übersieht.
Eigentlich ist es so, dass man als Patient erwartet, dass ein Therapeut genau so wie der ist, wenn man da totkrank und völlig fertig hinkommt. Was dann wirklich dort in der Psy-Szene auf einen wartet, ist ein Alptraum. Manche haben Glück und landen gleich beim ersten Versuch bei so einem Supertherapeuten. Der Rest hat weniger Glück, viele erleben die Hölle, Psycho-Terror statt Psychotherapie. Wenn Patienten sowas berichten, dann seid wachsam, es könnte gut sein, dass sie die Wahrheit sagen und bei Euch Schutz suchen, echte Hilfe. Nicht alle sind Narzissten. Wer unter therapeutisches "friendly fire" geraten ist, braucht dringend Hilfe und Unterstützung. Jedenfalls braucht er sie mehr als Therapeuten, die ihren Job nicht so ausüben, wie es die ethischen Richtlinien in Psychotherapie verlangen.
Ich kenne auch so einen Saubermann, der in der jeweiligen Staat in allen therapeutischen Einrichtungen ganz groß dabei ist, groß auf Verantwortungsbewusstsein und Pflichterfüllung macht. Wenn die Praxistür zu ist, zeigt das Schwein sein wahres Gesicht. Ist ja keiner dabei, wer soll ihn denn kontrollieren, wenn er manipuliert, brüllt und seiner Patientin sagt, dass sie maximal gestört ist und sie froh sein kann, dass ER - DER GROSSE RETTER - IHR hilft, dann ganz dezent wieder ins Fürsorgliche überleitet mit "Ich mach' mir doch nur Sorgen um Sie!" und dann geht's über zum Thema Sex und er will die Stundenzahl pro Woche erhöhen, wenn man einen neuen Freund hat.
Kollegen sind zu Kollegen immer nett; das sagt nichts darüber aus, wie sie mit Patienten umgehen, wenn sie mit denen allein sind.:-(
Ich bin sehr oft mies behandelt worden, völlig ohne jeden Grund. Oft hab' ich nur die Vorurteile ausbaden können, die Therapeuten oder Ärzte hatten, weil andere Patienten sich zuvor mies aufgeführt haben. Ich weiß, dass es auf Patientenseite auch Leute gibt, die nicht selten sind, und die machen können, dass Psy-Profis knallhart und ultra-professionell, sprich eiskalt, werden können. Oft hat man das gespürt, was die Haltung war: "Ich lass' mir von keinem auf der Nase rumtanzen!!". Für viele Psy-Profis läuft das so. Aber genau dann sitzt oft eine Patientin da, die man damit hammerhart erwischt, die sich verletzt und enttäuscht ausklinkt, weil man ihr Selbstbestimmungsrecht mal wieder mit Füßen tritt.:-?
Aber wenn man sich grade auf dem Weg zum Zyniker befindet, dann möchte ich Euch gerne mit auf den Weg geben, dass zwischen den Massen, immer Menschen stecken, die integer sind, die ehrlich sind, denen das Wasser bis zum Hals steht, die nichts dafür können, was ihnen passiert ist und die Euch brauchen, um überhaupt eine Chance zu haben, es zu schaffen. Egal, wieviele Euch enttäuschen und vera...en, lasst es bitte nicht an den Patienten aus, die nachkommen und mit dem, was die gemacht haben, nichts zu tun hatten.:-dafür
Nett wäre auch, wenn sich mal durchsetzt, dass es den meisten psychisch Kranken schlecht geht. Immer hört man nur "Verrückt", "Gestört". Nun ja, das sind erstens mal schon mal Bezeichungen, die nur noch mehr quälen und stigmatisieren und das eigene Selbstbewusstsein total zerstören. Und zweitens gehen sie an der Sache vorbei. Es gibt sehr viele, die sind wie ich. Die sind nicht verrückt und nicht gestört, aber es geht ihnen einfach seelisch dreckig. Wenn man so jemanden anspricht, als ob er nicht alle Tassen im Schrank hat, und ihn so behandelt, als wäre unterbelichtet, dann ist es klar, dass das ganz schnell in Konflikten endet.:-(
Macht den Patienten und Euch das Leben leichter, indem Ihr Euch eine differenziertere Haltung zu psychisch Kranken zulegt. Ich hab' wenig Erfahrung mit der Psychiatrie, aber die, die ich habe, war grausam. Es ist nicht jeder ein Psychotiker, es ist nicht jeder total verwirrt, der schnippelt oder nicht mehr leben will. Ich hatte gute Gründe dafür und je mehr ich "als Gestörte" behandelt wurde, desto schlimmer wurde alles.
Na ja, ich bin unendlich froh, dass ich inzwischen diesen Therapeuten habe. Der ist Arzt und da geht's auch, dass man nochmal vertrauen kann. Mit jemand anders würde ich nicht mehr reden. In irgendeine Einrichtung der psychiatrischen Ecke würden mich keine 1000 Teufel reinkriegen. Eigentlich würde ich gar nicht zu jemand anders gehen als zu meinem Therapeuten, egal, wie mies es mir gehen würde. Ich würde total ausflippen, wenn da jemand anders sitzen würde; das alles hat Spuren hinterlassen und ich geb's zu: Vor Therapeuten und Psychiatern hab' ich panische Angst.:-((:-((:-((:-((:-((:-(( Hier geht's, genug Sicherheitsabstand... :-D:-)
Mit Psychiatern rede ich nur noch beruflich, bei Prozessen, wenn sie als Sachverständige da sind. Keiner von denen ahnt nur im Ansatz, dass ich krank bin. Die Narben am Arm sieht unter der Robe eh keiner. Die Robe schützt mich, da kommt mir keiner dümmlich. Und witzig ist, dass die mich dort alle ernst nehmen. Kommst Du aber als Patientin zu denen in die Klinik, schon klebt oben das Label "Gestört" an der Stirn. UND DAS FINDE ICH GESTÖRT!!:-wand:-wand:-wand:-wand:-???
Ich geb's ehrlich zu. Der eine Artikel war auch für mich neu, der in dem von der Belastung der Psychiater und Therapeuten die Rede war. Bis ich den diese Woche gelesen habe, war ich fest davon überzeugt, dass Psy-Profis abgebrühte Schweine sind, denen ihre Patienten sch...egal sind und zwar absolut; mit ganz wenigen Ausnahmen. :-?
Nun hab' ich von diesem Artikel gelernt und auch von Euch hier, dass dem so wohl doch nicht ist. Meine Erfahrungen sehen anders aus, man kann da nicht mehr was anders denken. Aber scheinbar hatte ich halt übermäßiges Pech?! Ich glaube, die mündige Patientin ist für die meisten Mediziner immer noch ein bisschen suspekt und schwierig zu händeln... Kann's sein?:-?
Es fällt mir echt schwer, nach allem, was ich erlebt habe, zu glauben, dass Psy-Profis doch Anteil nehmen, sich verantwortlich fühlen, verantwortungsbewusst handeln, ja überhaupt helfen wollen etc.pp.. Ob ich das jemals wieder glauben kann, wird man sehen....
Jedenfalls: Da der Großteil von Euch wohl doch nicht so eisig kalt ist, wie ich das leider erlebt habe, hoffe ich, dass meine Postings bei Euch ein bisschen kleben bleiben und dass Ihr vielen Menschen helft. Ich hoffe, dass Euch mein Therapeut ein gutes Vorbild sein kann, ein Beispiel, wie man diesen Job gut machen kann, auch so, dass man selber damit glücklich ist. Und er hält nicht nur Händchen, weiß Gott nicht, aber er kümmert sich so, als ob's um sein Leben ginge. Er fordert viel und verlangt viel, aber wenn's zu heftig wird, dann lässt er diese Seite stecken und der, der bis eben so viel verlangt hat, hört auf zu fordern und hilft Dir, Dich wieder zu regenerieren und zu reorientieren. Warm und geduldig ist er zu jedem Zeitpunkt. Versagen kann da keiner, unmöglich bei dem. Der ist persönlich mit sich beleidigt, wenn's einem seiner Patienten nicht viel besser geht, in der Gesamtschau, aber auch nach jeder Stunde. Er hat einen super Ruf in der Szene und seine Therapieerfolge sprechen für sich.:-top
Und nebenbei: Er arbeitet sich halbtot, weil's so wenige (gute) Traumatherapeuten gibt. Der könnte ein bisschen Verstärkung gebrauchen. Auch beim Gutachtenerstellen ist Not am Mann, weil da immer noch ganz viele Psychiater und Therapeuten Traumapatienten begutachten, die keine Ahnung davon haben und damit wieder furchtbare Schäden anrichten. Ist schon mies, wenn Du Vollzeit arbeiten musst laut (falschem!!!) Gutachten, obwohl Du zu 100 % arbeitsunfähig bist. :-kotz
Ihr wollt was Sinnvolles tun? Dann seid Ihr hier richtig. Ist fast wie bei Ärzte ohne Grenzen: Einsatz im Krisengebiet!!!:-top
Verlangt viel ab, macht aber Spaß, wenn man erfolgreich arbeitet.
Was sagt der Shaolin-Mönch?
"Aufgeben fängt im Kopf an!".:-meinung
@Rechtverdreht:
Eine Prise Lithium könnte vielleicht helfen.
Rechtverdreht
31.10.2010, 07:33
@EKT:
Ich glaub' nicht, dass bei jemandem wie Dir Lithium hilft. Bei Leuten, die sich als Nick EKT raussuchen, wird's mir eh schon speiübel. Wer sowas originell oder witzig findet, sagt schon indirekt genug über seine Einstellung aus.
Verschon' mich in Zukunft mit Deinen Seitenhieben! Du nervst. Wenn Du nix Gescheites beizutragen hast, dann empfehle ich Dir, doch einfach mal den Rand zu halten.
Leute wie Dich hab' ich genug getroffen und sie machen mir Brechreiz. In Dir les' ich wie in einem alten Comic. Und es ist einfach nur langweilig und oberpeinlich, was Du hier für Kommentare abgibst, da sieht man mal, was Deine tiefenpsychologische Eigentherapie gebracht hat?! PUNKT.
Und die, die's bisher nicht geglaubt haben, dass es gefühllose und Patienten missachtende Psy-Profis gibt, die ihren Zynismus und Sadismus ohne Rücksicht auf Verluste auslelben, haben hier schon mal ein Exemplar zur Ansicht, mitten im Forum, mitten unter den Kollegen.
Du meinst, Du erntest hier Beifall für solche Postings?! Da sieht man schon, wie verzerrt Deine Wahrnehmung ist.
Du versuchst mich bloßzustellen und zu diffamieren und alles, was Dir dabei gelingt, ist, Dich vor Deinen eigenen Kollegen in einer Weise zu outen, die nur Dir schadet. Du hast Dich in Deinen innersten Werten hier zu erkennen gegeben und vorgeführt, dass es denen, die den Job ernsthaft machen und noch halbwegs menschlich drauf sind, von Dir wirklich reichen dürfte.
Aber so ist das: Alle anderen außen rum merken es, nur Du selber nicht!
Schönen Sonntag noch, EKT! Und das war das letzte Mal, dass ich mich an Dich in irgendeiner Form verschwendet habe!
Rechtverdreht
Hui, ich habe mir nun die Mühe gemacht einen der letzten Posts mal komplett durchzulesen..
Meine Meinung ist (z.T. aus eigener Erfahrung), dass man niemals vergessen sollte, dass schlussendlich man selbst für sich verantwortlich ist.
Wenn du schreibst, dass du um Jahre deines Lebens etc. betrogen wurdest, und die Schuld anderen zuweist, dann gibst du damit auch automatisch die Verantwortung für dich selbst ab. Denn letzlich hast du dein Leben zu verantworten.
Ich kenne Situationen, in denen man meint, nichts mehr selbst regeln zu können, aber schlußendlich sind das Situationen in den man sich entscheiden muss, ob man die Verantwortung für sich abgibt oder nicht.
Ich werde hier nicht ins Detail gehen, aber selbst nach traumatischen Ereignissen mit schweren Folgen und unfähigen Psychologen die einen in diverse Kisten stecken wollen, kann man weiterhin die Verantwortung in eigenen Händen halten und sich selbst aus Situationen rausnehmen.
Deine Posts sind so gefüllt von Hass und Leid und Opferdasein, dass ich sie kaum lesen kann ohne wütend zu werden. Denn du verallgemeinerst, wirfst in einen Topf und nein, die Frauen unter den Lesern verstehen dich nicht unisono, denn ich, auch Frau, teile deine Einstellung zu diesem Thema nicht mal ansatzweise.
Rechtverdreht
31.10.2010, 10:05
@ Trianna:
Ich kann verstehen, dass man so wie Du reagieren kann, es so einschätzen kann, wenn man die Postings liest. Du kennst nicht mehr, nicht die Hintergründe, nicht die Details. Das würde hier auch nicht gehen, das alles bis in jede Einzelheit zu erzählen. Das ginge höchstens mit einem Buch.
Zur Eigenverantwortung und zum Opfersein:
Es geht aus den Postings nicht hervor, ABER:
Tatsache ist, dass ich sehr vieles versucht habe, wenn Therapien nach einem Jahr nicht erfolgreich waren (Ein Jahr war die Zeitspanne, die die Profis ansetzten, um festzustellen, ob eine Therapie funktioniert.), diese abgebrochen. Zunächst empfahl man immer wieder den Therapeutenwechsel. Man kam auch aus fachlicher Sicht erst sehr spät drauf, dass es das Verfahren war, was nicht passte. Aber auch erst, als neuere Forschung aus den USA dies aussagte. Damit waren schon die ersten 5 Jahre hin. Den Rest an Einzelheiten erspare ich hier den Lesern.
Es ist sehr einfach, immer wieder gerne dran glauben zu wollen, dass die Patienten versagt haben. In meinem Fall war's nicht so. Im Übrigen ist das alles dokumentiert worden und von den meisten der beteiligten Therapeuten auch zugegeben worden. Denkst Du allen Ernstes, dass ich hingehockt wäre, die Hände in den Schoß gelegt hätte und zugeschaut hätte, wie mein Leben den Bach runtergeht? Wer wäre so dermaßen dämmlich, wenn er im Leben eigentlich alle Türen offen stehen hat?
Frag' Dich mal, warum Dich diese Postings wütend machen und warum Du Dich dadurch angegriffen fühlst. Das hat weitaus mehr mit Dir zu tun als mit den Texten hier.
Und ich werfe überhaupt nicht alle in einen Topf, sonst würde nach den miesen Erfahrungen nicht wieder Therapie machen, würde mir nicht die Mühe machen und hier schreiben. Was denkst Du, was ich für eine Meinung von der Mehrheit der Leute hier habe, wenn ich sowas schreibe? Dass ich die alle für doof und menschlich verkommen halte? Oder dass ich denke, dass viele dabei sein werden, die objektiv sowas anschauen können und aus Fehlern von anderen bereitwillig lernen wollen?
Wenn ich von den Usern hier so eine miese Meinung hätte, würde ich hier keinen einzigen Buchstaben posten, keinen einzigen!
LG
Rechtverdreht
PS Aber das Kritik, auch konstruktive, immer genau die Leute auf den Plan ruft, die nicht mit ihr umgehen können, ist auch klar. Der psychologische Mechanismus ist bekannt:
"Ein getroffener Hund, bellt!".
Ich kenne dieses Forum schon von früher. Wenn es so falsch und daneben wäre, was ich schreibe, würde mir hier ein ganz anderer Gegenwind entgegen kommen, als es bisher der Fall war. Hier lesen einige mit, die wirklich drüber nachdenken und was draus machen. Und für die schreibe ich, nicht für die, die sowieso dermaßen von sich überzeugt sind, dass sie für nichts erreichbar sind.
@ Trianna:
Frag' Dich mal, warum Dich diese Postings wütend machen und warum Du Dich dadurch angegriffen fühlst. Das hat weitaus mehr mit Dir zu tun als mit den Texten hier.
LG
Rechtverdreht
PS Aber das Kritik, auch konstruktive, immer genau die Leute auf den Plan ruft, die nicht mit ihr umgehen können, ist auch klar. Der psychologische Mechanismus ist bekannt:
"Ein getroffener Hund, bellt!".
Ich kenne dieses Forum schon von früher. Wenn es so falsch und daneben wäre, was ich schreibe, würde mir hier ein ganz anderer Gegenwind entgegen kommen, als es bisher der Fall war. Hier lesen einige mit, die wirklich drüber nachdenken und was draus machen.
Erst mal, natürlich hat es was mit mir selbst zu tun, lies meinen Post ordentlich dann wirst du das merken. Du brauchst mir keine Klischee Aussagen an den Kopf zu werfen...
Und zu deinem Hundezitat, halte dir da den Spiegel vor...
Rechtverdreht
31.10.2010, 10:25
@ Trianna:
Mit dem Hundezitat und restliches Zitat in Bezug auf Kritik habe ich NICHT DICH gemeint!
Ich glaube sehr wohl, dass Du mit Kritik umgehen kannst und objektiv sein kannst, auch, dass Du eine sehr pflichtbewusste Ärztin bist (oder werden wirst, vielleicht bist noch Studentin, weiß ich nicht.), sonst wärst Du nicht so empört. Das war eine sehr deutliche emotionale Reaktion, die nur Leute an den Tag legen, die ihren Job pflichtbewusst erledigen und sich dann zu Unrecht gescholten fühlen, wenn andere was sagen.
Es liegt mir fern auf Ärzten rumzuhacken, die gut arbeiten. Es ist ein anstrengender Job. Meins wäre es nicht.
Trotzdem die Bitte: Lass' mir eine faire Chance und schau gaaanz genau hin, anstatt nur bei mir Fehlverhalten ausmachen zu wollen und die Profis gleich von jeder Verfehlung automatisch freizusprechen.
Wie gesagt: Du kennst nur grob den Sachverhalt, würdest Du alles wissen, hättest Du das obige Posting vielleicht nicht mehr verfasst.
Ja, schönen Sonntag dann!
Rechtverdreht
PS Dass das mit dem Hundezitat kommt, dass ich mal bei mir selber schauen müsste, war klar.
Liebe Trianna, wenn einem sowas passiert ist, dann ist man sehr lange damit beschäftigt, zu kucken und zu rekonstruieren, was schief gegangen ist. Und als selbstkritischer Mensch hab' ich die Schuld vornehmlich bei mir gesucht. Es war ein langer und mühsamer Prozess, bis ich verstanden und begriffen habe, dass es eben gerade nicht meine Schuld war, sondern die von anderen.
Ich glaube Diskussionen mit dir sind sinnfrei...
Ich spreche niemanden per se frei, wie gesagt lies dir meinen Post eindach noch mal durch... Unfähige Psychologen etc. gibt es wie Sand am Meer und wirklich jemanden fähigen zufinden, der den Job in all seinen schwierigen Facetten versteht ist schwierig.. Aber so oder so hat man sein Glück, sein Leben immer selbst in der Hand. Schwierige Ereignisse und schlechte Erfahrungen mit Fachleuten sind nicht die Ursache für verpatzte Lebensjahre sondern man selbst.
Auch die besten Therapeuten können nur so gut sein wie es der Patient zulässt und selbst in die Hand nimmt.
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