Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Stationsküche
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mountainview
05.02.2016, 17:36
Fand die "Diskussion" auch interessant. :-)
Ich auch…und wie immer ist es bei jedem anders :-D
][truba][
05.02.2016, 17:40
Find die Frage absolut berechtigt.
Habe oft überlegt meinen Studienkredit wieder höher zu nehmen aber ich gehe dann doch lieber mehr arbeiten.
Bin es einfach nicht mehr anders gewöhnt.
Ab März z.B. bekomme ich endlich (!!!) mal 600 Euro für mein PJ. Fühlt sich für mich fast wie im Paradies an. Aber jetzt überlege ich mir schon, dass ich z.B. mit einem 450 Euro Job vlt. am Ende des Studiums doch noch mal eine Reise machen könnte. Und die 3-4 Dienste sind ja für mich auch schon geringeres Volumen.
So zwiespältig ist es eben. Aber wenn man sich was leisten möchte, ist arbeit (leider) die Vorraussetzung.
Ich lese hier gerade ganz interssiert mit weil ich auch relativ viel arbeite und das primär machen um mir meinen "Luxus" zu finanzieren. Mein Überleben ist durch meine Eltern schon gesichtert aber es gibt eben einfach viele Dinge, die ich von diesem Geld nicht zahlen kann/will.
Ich könnte ja theoretisch auf der Arbeit schon lernen, hab als Rettungsassistentin ja immer mal wieder Leerlauf aber irgendwie mache ich es dann doch nicht. Arbeite immer noch auf der Wache, auf der ich schon die Ausbildung gemachte habe und bin mit vielen meiner Kollegen auch privat befreundet. Deshalb sind die Dienst für mich oft auch eine Art Freizeitgestaltung, da ich eben mit meinen Freunden zusammensein kann. Die sehe ich sonst studien(ort)bedingt nicht mehr sooo oft. Meine Chefs wissen halt auch, dass man mich damit locken kann wenn man mir Dienste mit bestimmten Kollegen anbietet. ;-) Da sag ich dann auch schonmal zu wenn ich eigentlich nicht so viel Zeit habe.
Und gerade NEF-Dienste sind für mich ungeheuert lehrreich und ich kann viel Uniwissen praktisch anwenden. Viele unserer Notärzte beantworten auch gerne meine Fragen oder stellen mir auch Fragen. Fahre im Sommer 4 Wochen ausschließlich NEF und im Prinzip ist das wie eine bezahlte Famulatur. Ziehe also auch durchaus Positives aus der Arbeit und sie ist für mich mehr als eine reine "Geldbeschaffungsmaßnahme". :-)
*milkakuh*
08.02.2016, 22:20
Klingt gut, nie! :-)
Ich habe ja am Wochenende wieder gearbeitet. Samstag hatte ich wieder eine sehr anstrengende Schicht, weil gerade sehr viele pflegebedürftige Patienten auf Station sind. Eigentlich wäre ich pünktlich fertig geworden, aber beim Abenddurchgang lag im letzten Zimmer auf einmal ein Patient tot im Bett. :-((
Sonntag war dann etwas besser, da hatte ich einen einfachen Bereich, in dem nur zwei pflegebedürftige Patienten lagen (dafür abhängig in allen ATL's).
Hab aber Lob für meine Arbeit bekommen. Eine Kollegin meinte, dass ich die beste Aushilfe wäre, die sie bis jetzt hatten. Die anderen, die schon mit mir gearbeitet haben hätten mich auch alle gelobt. Naja ich weiß zwar nicht ob ich es so ganz glauben soll aber hat dennoch gut getan. Mache mir immer Gedanken, dass ich zu langsam bin, etwas falsch mache und/oder vergesse.
Anne1970
09.02.2016, 04:07
Doch Milka, das kannst ruhig glauben :-D. Nimm Lob ruhig an!:-top
el suenio
10.02.2016, 15:35
Hab aber Lob für meine Arbeit bekommen. Eine Kollegin meinte, dass ich die beste Aushilfe wäre, die sie bis jetzt hatten. Die anderen, die schon mit mir gearbeitet haben hätten mich auch alle gelobt. Naja ich weiß zwar nicht ob ich es so ganz glauben soll aber hat dennoch gut getan. Mache mir immer Gedanken, dass ich zu langsam bin, etwas falsch mache und/oder vergesse.
Dann verlasse dich mal lieber auf die Rückmeldung von außen, als auf dein eigenes Gefühl. Vor allem, wenn dir das so viele sagen, kannst du dir doch deiner Sache sicher sein :-) Dass man das Gefühl hat, irgendwas zu vergessen, ist normal, wenn man nicht ständig arbeitet, glaube ich. Ich hab das Gefühl jetzt noch ständig und ich hab nicht nur einmal angerufen, weil ich tatsächlich irgendwas vergessen habe.
*milkakuh*
28.02.2016, 08:58
Ich habe jetzt meine erste Gehaltsabrechnung bekommen und habe mit Freude festgestellt, dass ich das höhere Aushilfsgehalt bekomme, welches ich auch im letzten Sommer bekommen habe. :jump: Leider wurde aber ein Dienst zu wenig gezahlt, da muss ich nochmal nachfragen. Am 12./13.03. bin ich wieder dran, danach dann wahrscheinlich wieder über Ostern. :-)
Absolute Arrhythmie
28.02.2016, 09:05
Das ist ja mal toll! :-)
Mein neuer Arbeitgeber ist einfach super. Ich hab letzten Sonntag meinen Stundenzettel von Februar eingeworfen und hab gestern nicht nur die Januar-, sondern auch schon die Februar-Dienste ausbezahlt bekommen. Jetzt muss ich nur aufpassen nicht das ganze Geld zu verprassen und im Bafög-Bewilligungszeitraum nicht zu viel zu verdienen :-))
Luxusprobleme!
Ne Freundin die an der gleichen Klinik, aber über die Uni angestellt ist, bekommt ständig ihr Geld nicht richtig ausbezahlt und die Abrechnung dauert mindestens zwei, eher drei Monate (und meistens ist dann noch was falsch). Also hab ic diesmal bei der Jobwahl vielleicht doch alles richtig gemacht. :-)
*milkakuh*
28.02.2016, 09:12
Sehr cool, AA! :-top Bei uns bekommt man das Gehalt immer einen Monat später ausgezahlt. Das ist aber ja eigentlich nur im ersten Monat, in dem man anfängt zu arbeiten blöd. Leider habe ich keinen eigenen Studenzettel sondern ich unterschreibe für jeden Dienst einzeln einen eigenen Zettel und dieser wird dann von der Stationsleitung weitergeleitet und durchläuft unterschiedliche Abteilungen (ich glaube auf diesem Zettel müssen so ca. 6 Leute unterschreiben :-))). Ich schätze, dass der Zettel vom 31.01. einfach irgendwo hängengeblieben ist. Da das bisher zum ersten Mal passiert ist bin ich da aber durchaus nachsichtig und zuversichtlich, dass sich das schnell klärt. :-)
Edit: Im Blockpraktikum habe ich jetzt übrigens erstmals wirklich von der Arbeit in der Pflege profitiert. Die Stationsärztin war begeistert wie viel ich schon konnte. Auf der Station war es Standard, dass die Ärzte alle Infusionen außer Flüssigkeit + parenterale Ernährung anhängen. Das hatte ich jeden Tag schnell erledigt. :-)) Auch beim Blutabnehmen über Port oder ZVK brauchte ich keine Hilfe. Bei den Blutentnahmen und beim Viggolegen hat einfach die Erfahrung gefehlt aber auch da musste nicht zwingend jemand neben mir stehen. Ansonsten wusste ich echt schon eine ganze Menge. Dadurch war das Praktikum aber leider auch nicht mehr ganz so spannend...
Absolute Arrhythmie
28.02.2016, 09:14
Bei meinen alten Job haben sie ja auch ein paar mal einfach vergessen mich zu bezahlen :-))
Das ließ sich immer mit nem Anruf einfach klären.
Ich weiß nicht ob ich mich freuen oder noch mehr weinen soll ob der Tatsache, dass andernorts eine pünktliche, fehlerfreie Abrechnung ebenfalls nicht die Regel zu sein scheint.
Absolute Arrhythmie
16.05.2016, 20:21
Boah, was war das denn für ein Dienst heute...
Samstag und Sonntag hatte ich echt Glück, aber heute war übel!
Absolute Arrhythmie
31.07.2016, 08:19
Ich bin jetzt schon genervt von der Dienstplanung im September :-((
Ich arbeite als Springer, was ja Definitionsgemäß bedeutet, dass ich einspringe...
Trotzdem MUSS ich jetzt schon angeben wann ich im September arbeiten will und Flexibilität scheint nicht möglich zu sein... Außerdem versteht diese Planerin einfach nicht, was ich ihr sagen will. Argh!
papillon92
17.01.2017, 10:53
Halli Hallnd
auch wenn hier schon länger nichts mehr gepostet wurde, wollte ich mich mal einklinken und vorstellen :)
Ich arbeite seit Oktober in Vollzeit auf einer interdisziplinären Intensivtation (12 Betten). Schön, dass es hier auch ein Forum für die Pflegefraktion gibt :)
el suenio
17.01.2017, 19:30
Hallo papillon,
super, dass endlich mal jemand den Thread wiederbelebt :-) Na dann, viel Freude hier!
Was hast du denn vor deiner jetzigen Stelle gemacht? Wolltest du auf die ITS?
papillon92
18.01.2017, 08:45
Guten Morgen :-))
Zu deinen Fragen: Ja, ich wollte unbedingt auf ITS oder in die Anästhesie, ich persönlich finde das viel spannender als auf Peripherstation. Die einzige periphere, die mich interessiert hätte, wäre Gyn/Geburtshilfe gewesen, dort gab es aber keine freien Stellen :(
Ich bin letzten Oktober erst mit meiner Ausbildung fertig geworden. Vor der Ausbildung hab ich nen Minijob, 6 Monate Pflegepraktikum und dann 12 Monate FSJ gemacht, immer in Hoffnung auf einen Studienplatz. Jetzt hab ich ja erfahren, dass ich mich mit Ausbildung + 2 Jahren Beruf in Mainz hätte bewerben können, bereue ich diesen Verlauf -.- :kotz:
Aus der Intensiv macht es mir größtenteils Spaß, außer dass bei meinem jetzigen AG eine unglaublich miese Stimmung im Betrieb herrscht, das zieht einen extrem runter... Ich hab auch die Fachweiterbildung angeboten bekommen, allerdings frühestens 2022. Man muss ja sparen. Finde das so schade, dass ein Haus so mit seinen Mitarbeitern umgeht... naja.
Ich sehe, du bist auch im 11. WS (wie ich :D ), stimmt das noch? Was machst du so?
Matzexc1
18.01.2017, 08:51
Hallo papillon, ich hab mir mit 2,5 Jahren Operationspflege die wartezeit vertrieben. Bescheuerte Arbeitgeber kenne ich auch zur genüge. Peripherstationen waren mir auch zu langweilig. Meine Bewerbungstour führte .ich damals durch die Hälfte der Uniklinika, ich hatte damals ein Angebot von der herzchirurgischen ITS in Freiburg. Ich bin nur kein Grundpflege-Mensch, was ich an einem hpspitatiostag in Frankfurt lernte.
Willkommen im Forum
el suenio
19.01.2017, 18:35
Zu deinen Fragen: Ja, ich wollte unbedingt auf ITS oder in die Anästhesie, ich persönlich finde das viel spannender als auf Peripherstation.
Das kann ich verstehen. Ich könnte mir auch keine Normalstation vorstellen.
Genau, ich bin auch im 11.WS. Die Freude, dass das Warten bald ein Ende hat, ist enorm. Das ist ja genau das, was ich immer wollte. Aber mittlerweile habe ich auch richtig viel Angst, dass ich das Studium vllt. gar nicht schaffe. Mein Job gefällt mir nun auch so gut, dass ich mir kaum vorstellen kann, dort irgendwann nicht mehr zu arbeiten. Das wird auf jeden Fall schwer.
Ich arbeite seit knapp 2 Jahren in der Psychiatrie in einem super tollen Team und wollte dort auch immer hin. Ich hätte niemals gedacht, dass mir praktische Arbeit so viel Spaß machen kann und ich das nicht missen möchte. Dass die Zeit nach der Ausbildung doch so schnell vergeht, hätte ich nicht vermutet. Also, ich bin wirklich glücklich mit meinem Beruf und kann die Wartezeit mittlerweile trotzdem genießen. Das war nicht immer so.
Wo möchtest du studieren?
papillon92
20.01.2017, 07:38
Hallo papillon, ich hab mir mit 2,5 Jahren Operationspflege die wartezeit vertrieben. Bescheuerte Arbeitgeber kenne ich auch zur genüge. Peripherstationen waren mir auch zu langweilig. Meine Bewerbungstour führte .ich damals durch die Hälfte der Uniklinika, ich hatte damals ein Angebot von der herzchirurgischen ITS in Freiburg. Ich bin nur kein Grundpflege-Mensch, was ich an einem hpspitatiostag in Frankfurt lernte.
Willkommen im Forum
Danke fürs Willkommenheißen :-winky
Genau, ich bin auch im 11.WS. Die Freude, dass das Warten bald ein Ende hat, ist enorm. Das ist ja genau das, was ich immer wollte. Aber mittlerweile habe ich auch richtig viel Angst, dass ich das Studium vllt. gar nicht schaffe. Mein Job gefällt mir nun auch so gut, dass ich mir kaum vorstellen kann, dort irgendwann nicht mehr zu arbeiten. Das wird auf jeden Fall schwer.
Ja, ich kann nachvollziehen, was du meinst. Mein Job macht mir auch Spaß, allerdings zieht es mich nach wie vor zum Studium. Ich denke aber auch, dass ich ja nichts zu verlieren habe. Sollte ich das Studium nicht schaffen oder wider aller Erwartung merken, dass es doch nix für mich ist, so habe ich immer noch meinen Job mit gutem Abschluss, etwas Berufserfahrung und werde in dem Job auch garantiert nicht arbeitslos ;)
Außerdem muss ich sowieso nebenher arbeiten, wenn ich studiere, das funktioniert anders gar nicht bei mir. Und da bin ich sehr froh, dass ich meine Ausbildung habe. Man bleibt im KH-Alltag drin und hat auch einen einigermaßen guten Stundenlohn (verglichen mit Kellnerjobs etc).
Was ich mir ungewohnt vorstelle, ist das fehlende Vollzeitgehalt, an das man sich ja mittlerweile gewöhnt hat ;-)
Also, ich bin wirklich glücklich mit meinem Beruf und kann die Wartezeit mittlerweile trotzdem genießen. Das war nicht immer so.
Während meiner Ausbildung hat mir das Warten auch nicht sooo viel ausgemacht. Allerdings muss ich sagen, dass es mir immer schwerer fällt, je länger ich bei meinem neuen AG bin. Es läuft vieles verkehrt, es gibt immense Spannungen zwischen der Station und der PDL und auch im Team untereinander, und auch die Abläufe sind, sagen wir mal, stark verbesserungswürdig. Meine Kolleginnen und Kollegen sind zu 99% sehr nett, aber diese vergiftete Grundstimmung versaut leider vieles :-heul
In meinem Ausbildungshaus war leider auf ITS/AN nichts frei, und das hier war das einzige KH in der "Nähe" (ich fahr trotzdem noch 40 km für einen Weg), das mich als frisch examinierte kraft auf ITS angestellt hat.
Sobald ich einen Studienplatz habe, möchte ich aber als Teilzeitkraft bzw Springer in mein Ausbildungshaus zurück, da ist mir dann auch relativ egal, wo ich eingesetzt bin.
Wo möchtest du studieren?
Das ist so eine Sache. Mit 6 Jahren Wartezeit hab ich mir natürlich auch einiges aufgebaut und habe gewisse Verpflichtungen, weswegen ich in der Nähe meines Heimatortes bleiben möchte/sollte.
Homburg, Mannheim oder Mainz (in dieser Reihenfolge) wären gut.
Wie sieht das bei dir aus? Könntest du dir vorstellen, jetzt 600 km weit weg zu gehen?
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