Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Betriebsarzt...
Seiten :
1
2
3
4
[
5]
6
7
8
9
10
11
12
blackcat86
02.10.2012, 21:39
-----------
Feuerblick
02.10.2012, 21:42
Nun... wenn du dich um keinen der hier gegebenen Ratschläge insbesondere im Bezug auf eine dauerhafte therapeutische Begleitung kümmerst, dann könnte das tatsächlich zutreffen... Ermutigend und konstruktiv waren alle Beiträge hier - du ignorierst sie nur allesamt. :-nix
Sorry - jetzt platzt mir hier echt die Hutschnur! ALLE (!!!!) die Dir hier bisher geschrieben haben, haben Dir ausschließlich konstruktive Vorschläge gemacht, und ALLE haben Dich ermutigt, eine Behandlung anzufangen, auch BERUFSBEGLEITEND!!! DAMIT Du arbeiten kannst! Niemand hat gesagt das Du Dein Studium vergessen sollst!
Es tut mir echt leid das zu sagen, aber wenn Du wirklich nicht verstanden hast, das es alle hier nur gut mit Dir gemeint haben die letzten 16 Seiten, dann ist Dir nicht mehr zu helfen.
Und nun, wie WackenDoc - I'm out!
Kackbratze
02.10.2012, 21:49
Also kann ich eurer Meinung nach mein Studium praktisch vergessen, und den Wunsch ein "richtiges" Fach mit allem was damit verbunden ist zu machen erst Recht? Sehr konstruktiv und ermutigend, danke...
Ja. Am Besten wäre es, Du akzeptierst deine Opferrolle und studierst ein 2. Fach, was weniger Anspruch hat.
blackcat86
02.10.2012, 22:08
--------------
Feuerblick
02.10.2012, 22:12
Es geht alles... wenn du das nächste Mal OFFEN mit deiner Erkrankung und der Therapie umgehst. Und dir vielleicht ein Fach suchst, das nicht ganz so ist wie die Chirurgie. An der scheitern in der Tat Gesunde oder werden davon krank... :-nix Aber auch DAS steht auf den vielen Seiten in den vielen Beiträgen hier. Lies alles nochmal nach, dann wirst du alles finden. Und erwarte eines nicht: Dass wir dir hier auch noch vorkauen, WIE genau du das alles anstellen sollst, wenn du schon normale Ratschläge nicht befolgst bzw. ignorierst.
Und auch ich sage: Ich bin raus!
Ich frage mich nur, wie man beispielsweise in der Chirurgie berufsbegleitend eine Therapie machen soll; und ob jemand, der so was macht oder bräuchte für dieses Fach prinzipiell ungeeignet ist, dort nicht weiterkommen kann. Ehrlichgesagt will ich nicht akzeptieren, dass gewisse Dinge nicht gehen sollen. Wobei mir schon klar ist, dass selbst "Gesunde" diesem Fach oft nicht gewachsen sind; aber noch mehr von meinem Leben an eine Krankheit verlieren, dieses umzuwerfen und das nicht zu machen, was ich eigentlich machen wollte? Ich meine was wäre das denn für ein Leben?
DAS, mit verlaub, ist etwas, was du mit deinem therapeuten besprechen solltest!
Relaxometrie
02.10.2012, 22:16
@blackcat86:
Du bist manipulativ, machst uns jetzt sogar schon Vorwürfe für absolut ehrliche/hilfreiche/gutgemeinte/aufschlussreiche Antworten, drehst Dich im Kreis, nimmst keinen unserer Ratschläge an, erkennst Deine sogar für uns über das Forum erkennbaren Diagnosen nicht an, überträgst Dein Chaos schon derart auf Forenmitglieder, daß sie aus der Diskussion aussteigen......wieviele Beweise brauchst Du noch, daß Du eine komplexe Erkrankung aus dem psychiatrischen Formenkreis hast, deren Behandlung jetzt akut und aktuell im Vordergrund steht, um Deine Berufstätigkeit nicht endgültig an den Nagel hängen zu müssen?
blackcat86
02.10.2012, 22:19
------------------
Feuerblick
02.10.2012, 22:21
DAS, mit verlaub, ist etwas, was du mit deinem therapeuten besprechen solltest!
:-dafür
Wie wäre es denn mit dem Ziel, etwas gegen die Krankheit zu tun, um irgendwann wieder in deinem Wunschberuf arbeiten zu können?
Kackbratze
02.10.2012, 22:25
Erstmal Entschuldigung; ich wollte niemand einen Vorwurf machen, im Gegenteil, und ich bin euch für euren Rat sehr dankbar. Mein Problem ist vielmehr, dass ich mit der Situation an sich nicht klarkomme: Bei psychischen Erkrankungen meint man selbst schuld zu sein, aber damit kann ich nicht umgehen. Mein Leben bestand bisher nur aus der Verfolgung meiner Ziele, und jetzt soll das alles vorbei sein, wie eine Blase zerplatzen? Wofür dann das alles? Soll ich dann nur irgendwie blöd vor mich dahinleben ohne einen wirklichen Lebensinhalt zu haben? Bin ich schuld, dass das die einzige Option zu sein scheint aktuell?
1. Da Du keinen reellen Therapiewunsch zu haben scheinst, ja.
2. Ja, da Du keinen reellen Therapiewunsch zu haben scheinst.
Relaxometrie
02.10.2012, 22:27
Mein Problem ist vielmehr, dass ich mit der Situation an sich nicht klarkomme
1. Das haben alle, die hier geantwortet haben, verstanden.
2. Das ist nicht über ein Internetforum zu lösen.
3. Du drehst Dich im Kreis.
4. Geh zu einem Therapeuten vor Ort.
5. Du drehst Dich im Kreis.
6. Geh zu einem Therapeuten vor Ort.
7. Du drehst Dich im Kreis.
8. Geh zu einem Therapeuten vor Ort.
9. "Vor Ort" soll natürlich nicht bedeuten, daß es am Wohnort sein muß, aber es muß ein lebendig vor Dir seiender Mensch sein und kein Internetforum. DBT, sonstwas...........pack's an.
Thomas24
02.10.2012, 22:37
Ich frage mich nur, wie man beispielsweise in der Chirurgie berufsbegleitend eine Therapie machen soll
Was spräche dann wirklich dagegen? Die WB kann auch in Teilzeit absolviert werden. Die Therapien müssen nicht vollstationär stattfinden. Der berufliche Werdegang erschwert sich vielleicht etwas und vielleicht stehen dir nicht alle Wege in allen Disziplinen offen, aber grundsätzliche Hinderungsgründe zu einer Therapie und der WB sehe ich da nicht.
und ob jemand, der so was macht oder bräuchte für dieses Fach prinzipiell ungeeignet ist, dort nicht weiterkommen kann.
Warum sollte das denn so sein? Den FA wirst du doch machen können- vielleicht etwas mehr Zeit brauchen, als straight durchmarschiert, ohne Therapie, aber gut- dann ist es eben so, dass man nicht in 6 Jahren FA wird, sondern in 8 oder 9 Jahren. Aber du wirst ohnehin noch über 30 Jahre arbeiten (müssen), so what. Und wie "weit" möchtest du denn kommen? Oberärztin? Leitende Oberärztin? Chefärztin? Ordinaria? Ärztliche Direktorin? Die Frage ist doch: was möchtest du karrieretechnisch, und was bist du bereit dafür zu opfern? Wenn die Antwort lautet: meine Gesundheit, dann läuft ja wohl was unrund. Was ist denn eine Karriere ohne Gesundheit wert?
Ehrlichgesagt will ich nicht akzeptieren, dass gewisse Dinge nicht gehen sollen.
Aus dir wird ja auch keine weltberühmte Konzertpianistin, noch Astronautin oder Olympische Goldmedailliengewinnerin im Marathon mehr werden. Aber dafür könntest du noch Chirurgin -das operative Geschick, die diagnostischen Fähigkeiten und ein stabiler Geisteszustand mal vorausgesetzt.
Wobei mir schon klar ist, dass selbst "Gesunde" diesem Fach oft nicht gewachsen sind
Es ist nicht Quantenphysik. Es ist "nur" Chirurgie- die Chirurgie verlangt weder nach übermenschlichen manuellen, physischen oder intellektuellen Fähigkeiten, noch nach Halbgöttern in Weiß. Mal im Ernst: guck dir mal das Personal einer jeden x beliebigen chirurgischen oder sonstigen Fachabteilung mal an. Laufen irgendwo Übermenschen herum? Neee. Auch nicht an den grossen Exzellenzentren der dt. Medizin (ähem, hüstel), den Unikliniken... ganz im Gegenteil.
aber noch mehr von meinem Leben an eine Krankheit verlieren, dieses umzuwerfen und das nicht zu machen, was ich eigentlich machen wollte? Ich meine was wäre das denn für ein Leben?
Das siehst du falsch. Du bist noch so jung und hast dein ganzes Leben voller Möglichkeiten vor dir- inklusive einer beruflich sehr befriedigenden beruflichen Laufbahn. Vielleicht wird es Chirurgie, vielleicht wird es Radiologie, vielleicht auch Forschung- wer weiss. Das einzige, was du vorher oder wenigstens berufsbegleitend tun musst, ist: DICH UM PROFESSIONELLE HILE BEMÜHEN UND DICH UM DEINE GESUNDHEIT ZU KÜMMERN. Sonst geht alles in die Binsen.
StellaMaris
03.10.2012, 09:50
Erstmal Entschuldigung; ich wollte niemand einen Vorwurf machen, im Gegenteil, und ich bin euch für euren Rat sehr dankbar. Mein Problem ist vielmehr, dass ich mit der Situation an sich nicht klarkomme: Bei psychischen Erkrankungen meint man selbst schuld zu sein, aber damit kann ich nicht umgehen. Mein Leben bestand bisher nur aus der Verfolgung meiner Ziele, und jetzt soll das alles vorbei sein, wie eine Blase zerplatzen? Wofür dann das alles? Soll ich dann nur irgendwie blöd vor mich dahinleben ohne einen wirklichen Lebensinhalt zu haben? Bin ich schuld, dass das die einzige Option zu sein scheint aktuell?
Ist dir eigentlich schon mal der Gedanke gekommen, dass genau diese Schwarz-Weiß-Sichtweise symptomatisch für deine Erkrankung ist und dass sich das nur durch professionelle therapeutische Hilfe ändern könnte?
Anstatt dich von einem Strohhalm zum anderen zu hangeln, solltest du deine Probleme einfach von Grund auf angehen. Auf ein wackliges Fundament kann man nun mal kein stabiles Haus bauen.
Ich kann mich dem allgemeinen Sermon nur anschließen: Such dir eine Therapie!
Also kann ich eurer Meinung nach mein Studium praktisch vergessen, und den Wunsch ein "richtiges" Fach mit allem was damit verbunden ist zu machen erst Recht? Sehr konstruktiv und ermutigend, danke...
Wir können das Problem nicht für Dich lösen. Du allein auch eher nicht oder hat das in den letzten 10, 15 Jahren gut allein geklappt? Nö, oder? :-nix
Deswegen wurde Dir wiederholt zum Besuch einer Therapie geraten, hast Du überlesen?? Hilfreichere Tipps sind bisher niemandem eingefallen...
Wenn du im RL auch nur annähernd so drauf bist wie hier, wirst du auch in der Radiologie keinen dauerhaften Job bekommen.
Nee, da nicht, aber vielleicht in der Psychiatrie?
Also kann ich eurer Meinung nach mein Studium praktisch vergessen, und den Wunsch ein "richtiges" Fach mit allem was damit verbunden ist zu machen erst Recht? Sehr konstruktiv und ermutigend, danke...
Siehe oben. Die Psychiatrie ist sogar ein richtiges Fach mit Patientenkontakt! Und unter Umständen kann Dir dort sogar berufsbegleitend geholfen werden?!
EntenFreundin
03.10.2012, 11:38
aber noch mehr von meinem Leben an eine Krankheit verlieren, dieses umzuwerfen und das nicht zu machen, was ich eigentlich machen wollte? Ich meine was wäre das denn für ein Leben?
Naja das hast Du ja immerhin schonmal erkannt:
Leben (mit Wunschberuf und allem drum und dran) ODER Krankheit.
Beides geht nicht (mehr). Und selbst wenn es noch eine Weile weiter ginge, würde es das Problem nur verschieben und der Burnout käme denn in 1-2 Jahren. Und was die Kachexie angeht müsste Dir doch der gesunde Menschenverstand sagen, dass man irgendwann nicht mehr "weniger" werden kann und spätestens dann alles zusammen bricht.
Eine Therapie muss man wollen. Wenn man selbst nichts ändern will, denn nützt die beste Therapie nichts.
Aber es fällt schon auf, dass Du den Ratschlag, der hier von quasi allen kommt, konsequent ignorierst. Vielleicht sind frühere Therapieversuche fehlt geschlagen, weil Du eigentlich gar nichts ändern wolltest ? Und nach einer stationären Intensivtherapie sollte man immer eine ambulante Psychotherapie weiter machen, sonst kann der Erfolg sich doch gar nicht festigen. Das wird Dir da doch sicher auch empfohlen worden sein ?
Chirurgische Patienten sind doch nach der Entlassung aus dem KH auch nicht gleich gesund, sonder dem schließt sich noch eine Nachbehandlung an, die meist länger ist als der KH Aufenthalt. Das ist in der Psychietrie/Psychosomatik doch nicht anders.
Erkundige Dich doch erstmal was es da für Modelle gibt. es arbeiten doch viele und machen Psychotherapie und Therapeuten bieten auch abends Termine an. Vielleicht kannst Du ja arbeitsmäßig auch auf eine halbe oder dreiviertel Stelle zurück gehen erstmal, Das lässt sich ja auch so umsetzen, dass Du z.B. einen Tag die Woche frei hast, wo Du denn zur Therapie gehen kannst.
EntenFreundin
03.10.2012, 13:37
Nee, da nicht, aber vielleicht in der Psychiatrie?
Siehe oben. Die Psychiatrie ist sogar ein richtiges Fach mit Patientenkontakt! Und unter Umständen kann Dir dort sogar berufsbegleitend geholfen werden?!
Ein Psychotherapeut mit derart pathologischen Denkmustern, ohne dass er die jemals reflektiert hat ? Ich glaub nicht dass das funktioniert.
Weiss nicht, wird der angehende Threapeut in der Ausbildung einer so intensiven Supervision unterzogen, dass das bei der Vorgeschichte denselben Erfolg wie eine Psychotherapie hat ? Kenne mich da nicht so aus....
Wobei man hört ja immer wieder mal, dass Leute, die selbst massive Psychoprobleme haben oft in solchen Jobs arbeiten. Hm.
Relaxometrie
03.10.2012, 13:55
Die Psychiatrie ist sogar ein richtiges Fach mit Patientenkontakt! Und unter Umständen kann Dir dort sogar berufsbegleitend geholfen werden?!
Brutus, ich schätze Deine Beiträg sonst wirklich sehr. Aber das obige finde ich sehr befremdlich.
Es mag sein, daß sich in der Psychiatrie der ein oder andere psychisch auffällige Mitarbeiter einfindet. Es gibt aber auch jede Menge völlig gesunde und klar denkende Ärzte und Pfleger!
Nach Deiner obigen Logik müsste man sich ja dann mit einem Beinbruch in der Unfallchirurgie bewerben, oder als Harnsteinleidender Urologe werden.
Wer in der Psychiatrie arbeitet und selbst unter einer so komplexen Krankheit leidet, wie die Threaderstellerin, wird in dem Fach untergehen. Die Akutpsychiatrie ist ein knallhartes Geschäft, da ist nichts mit ein bißchen Heititei und Kuschelgesprächen. Und weiterhin ist es nicht möglich, sich durch Arbeiten in der Psychiatrie selbst zu heilen. Man wird durch die Arbeit in der Psychiatrie aber dankbar dafür, daß man selbst nicht an einer der dort behandelten Erkrankungen leidet.
... und ich schlaf gerne, also mach ich Anästhesie ... passt doch :-))
ich würd mal meinen, da war ein Fünkchen Ironie mit in Brutus' Beitrag^^
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.