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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Assistenzärzte verdienen wenig?



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astrophys
29.10.2012, 20:01
Und was obigen Artikel angeht: dort wird einfach pauschal gesagt, daß sich eine Dissertation positiv auf das Gehalt auswirkt. Das ist in manchen Branchen wohl auch wirklich so. In der Medizin meiner bisherigen Beobachtung nach jedoch nicht.

Die medizinische Dissertation nimmt da wohl auch eine Sonderstellung ein.

Feuerblick
29.10.2012, 20:06
Naja, noch sagt Feuerblick ja nicht, daß sie keine Verwendung für das Geld hat, welches sie eigentlich nicht vedient. Somit ist das mit Deiner Bankverbindundg wohl.......ähmmmmm.....ein netter Versuch :-))So isses, Relaxo :-))

Relaxometrie
29.10.2012, 20:09
Die medizinische Dissertation nimmt da wohl auch eine Sonderstellung ein.
Das sollte in einem solchen Artikel dann auch erwähnt werden. Denn Personen, die nicht vom Fach sind und einen solchen Artikel lesen, möchten sich ja sinnvoll informieren.
Durch einen solchen Schlamp-Artikel fühle ich mich aber nicht informiert.

Relaxometrie
29.10.2012, 20:10
So isses, Relaxo :-))
Ich nehme an, daß ich für diese Klarstellung aber auch leer ausgehe, oder :heul:

Feuerblick
29.10.2012, 20:15
Ooooch, virtuell überhäufe ich dich mit Reichtum ;-)

Relaxometrie
29.10.2012, 20:18
Ooooch, virtuell überhäufe ich dich mit Reichtum ;-)
Du bist ein guter Mensch :-D

Feuerblick
29.10.2012, 20:19
Ich weiss *feix*

Thomas24
29.10.2012, 20:45
Dann nehm ich mal ein entspannendes Bad in meinem virtuellen Geldspeicher- vielen Dank der edlen Spenderin^^

Miss
29.10.2012, 21:35
Ich bin mit meinem Gehalt schon zufrieden, es ist eigentlich viel mehr, als ich wirklich ausgeben kann. Allerdings muß ich davon auch noch keine Familie ernähren. Mich ärgert allerdings manchmal schon, wenn Freunde/ Bekannte mehr mit deutlich weniger Arbeit verdienen, die außerdem natürlich nie am Wochenende oder nachts arbeiten müssen. Dazu kommen ja oft noch Dienstwagen, Weihnachts/Urlaubsgeld, Prämien, wenn man das aufs Monatsgehalt rechnet, macht es schon einiges aus.

Feuerblick
29.10.2012, 21:41
Wer arbeitet denn auch am Wochenende? *duck*

Nurbanu
29.10.2012, 21:52
Also als Berufseinsteiger ohne Kinder und in Steuerklasse I hast du mit Sicherheit nicht 2500 Euro netto am Ende des Monates, eher 2000 bis 2200 Euro (Ohne Dienste und unter der Annahme, dass Überstunden nicht bezahlt werden).

Hm, wenn ich bei www.nettolohn.de 4032 € (Assi 1. WBJ TV-Ä) eingebe, bekomme ich ohne Kirchensteuer 2395 €.

Da Ärzte Angestellte sind, wird die Hälfte der KV und RV vom AG getragen. Die Abgaben ans Versorgungswerk betragen 20 % (richtig?) und sind somit fast identisch mit der gesetzl. RV. Von daher sollte das Arztgehalt nicht großartig von dem eines sonstigen Angestellten abweichen.
Evtl. wird sogar der AG-Anteil überwiesen, falls es für die Lohnbuchhaltung nicht möglich ist, die Abgaben direkt an das Versorgungswerk und ggf. die PKV abzuführen.
Da das Versorgungswerk das Pendant zur gesetzl. RV ist, müsste der AG für die AG-Anteile aufkommen.

Gibt es vielleicht arztspezifische Besonderheiten (gemeint sind nicht weitere Abzüge wie BU o.ä.), die mir nicht bekannt sind und daher nicht berücksichtigt habe?

xOdinx
30.10.2012, 11:33
Hm, wenn ich bei www.nettolohn.de 4032 € (Assi 1. WBJ TV-Ä) eingebe, bekomme ich ohne Kirchensteuer 2395 €.

Da Ärzte Angestellte sind, wird die Hälfte der KV und RV vom AG getragen. Die Abgaben ans Versorgungswerk betragen 20 % (richtig?) und sind somit fast identisch mit der gesetzl. RV. Von daher sollte das Arztgehalt nicht großartig von dem eines sonstigen Angestellten abweichen.
Evtl. wird sogar der AG-Anteil überwiesen, falls es für die Lohnbuchhaltung nicht möglich ist, die Abgaben direkt an das Versorgungswerk und ggf. die PKV abzuführen.
Da das Versorgungswerk das Pendant zur gesetzl. RV ist, müsste der AG für die AG-Anteile aufkommen.

Gibt es vielleicht arztspezifische Besonderheiten (gemeint sind nicht weitere Abzüge wie BU o.ä.), die mir nicht bekannt sind und daher nicht berücksichtigt habe?

Hi,
also erstens hast du den Tv-Ärzte für Unikliniken genommen(42h/w). Der kommunale TV-Ärzte/VKA liegt bei ca. 3850€. Sind netto knapp 100 € weniger.
Der zweite Punkt, der eigentlich hier ständig thematisiert wird,ist,dass du i.d.R. nicht deine 3850€ für 40Stunden/Woche bekommst, sondern häufig viele Überstunden leisten musst, die schlecht oder auch gar nicht entlohnt werden. Wenn du das dann hochrechnest, verdienst du absolut vielleicht ganz gut, aber relativ gesehen arbeitest du für einen schlechten Stundenlohn. Bei einer unbezahlten Überstunde am Tag verdienst du dann ca. 3€Euro weniger pro Stunde. Aus meiner Erfahrung machen viele 1-2 Überstunden am Tag im Schnitt. Dann ist der Stundenlohn nicht mehr so super. Es gibt zwar Häuser, die vergüten dir Überstunden, aber darauf verlassen kannst du dich nicht immer.
Abgesehen davon kommen zusätzliche Arbeitsbelastungen dazu wie Nachtarbeit/Wochenenddienste etc. die nicht angemessen entlohnt werden. Nenn mir mal einige Branchen, die für Nachtdienste weniger Geld bekommen, als für die reguläre Arbeitszeit tagsüber... Das würd ich auch als arztspezifische Besonderheit bezeichnen.

Kokrobite
30.10.2012, 16:21
In meinem Job kann ich jeden Monat, einen Betrag in der Höhe eines Assistensarztgehalt, auf mein Sparbuch packen...
Vielleicht sollte ich mir das mit dem Studium doch noch mal überlegen :)

PMR-Doc
30.10.2012, 16:23
Wer arbeitet denn auch am Wochenende? *duck*

Wochenende, was ist das denn:-???

Nee, mit meinem Gehalt bin ich zufrieden... solange ich mir meinen Stundenlohn nicht ausrechen muß.

mainzer
30.10.2012, 19:11
In meinem Job kann ich jeden Monat, einen Betrag in der Höhe eines Assistensarztgehalt, auf mein Sparbuch packen...
Vielleicht sollte ich mir das mit dem Studium doch noch mal überlegen :)

welcher job soll das bitte sein!??!


vielleicht können wir diesen kindergarten-thread demnächst einfach mal schließen..
..wobei irgendwie belustigt es mich schon, abends immer zu sehen, was wieder geschrieben wurde...tsss...

Nurbanu
30.10.2012, 19:38
@ xOdinx

Stimmt, ich gehe immer von der UK aus. Wenn man das Gehalt auf 40 Stunden runterbricht, kommt es ungefähr auf's gleiche mit VKA und somit 2300 € netto. Es ist aber immer noch ein großer Unterschied zu 2000 €, daher rührte meine Nachfrage.
Die Bezahlung der Dienste/Überstunden (auch nachts) ist ein Witz. Man bekommt keine/kaum Zuschläge, nicht mal 100% sondern noch weniger. Mir ging es hier aber rein um das, was auf dem Gehaltszettel steht und überwiesen wird.

LasseReinböng
30.10.2012, 23:04
Die "Bretto-Nutto Rechner" vergessen oft die Mitgliedschaft beim VBL. Wer mal den falschen Hiwi-Job hatte, ist da automatisch Pflichtmitglied und zahlt Beiträge.

Kackbratze
31.10.2012, 07:24
Ich bin nochmal in mich gegangen im Rahmen der Diskussion hier...ich verdiene weiterhin zu wenigfür das, was die Gesellschaft von mir verlangt und mir auferlegt hat.

Brutus
31.10.2012, 07:49
Ich bin nochmal in mich gegangen im Rahmen der Diskussion hier...ich verdiene weiterhin zu wenigfür das, was die Gesellschaft von mir verlangt und mir auferlegt hat.
Ich dachte, Du machst nur noch Brüste. Da müsstest DU eigentlich was zahlen! :D

McBeal
31.10.2012, 07:57
Mein Mann (promovierter Naturwissenschaftler) hatte ein eindeutig höheres Einstiegsgehalt als ich vor drei Jahren hatte und auch, als ich hätte, wenn ich jetzt anfange würde. Von daher glaube ich diesem Artikel mal so gar nicht. ;-)

Dass andere Branchen keine Überstunden machen, kann ich leider auch nicht unterschreiben. Statt der bezahlten 35h macht er etwa 50 und dort werden keine Stunden aufgeschrieben, die fallen einfach unter den Tisch. Und mit Kleinkind ist es nicht so schön, wenn man häufig erst nach hause kommt, wenn der Sohnemann schon im Bett ist.

Also: ich finde unser Gehalt nicht zu niedrig, wäre nur für weniger Ü-Stunden und Dienste, also bessere Arbeitsbedingungen, damit mehr "richtiges" Leben bleibt. :-)

LG
Ally