Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : welcher Facharzt passt zu wem...?
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Also, was jetzt .. suchst Du jetzt `ne Stelle in der Pädiatrie?? Hab´ich das richtig verstanden?
Du hast in einem der posts geschrieben, dass der verlinkte test Fächer "vorgeschlagen" hätte, in denen Du detektivisch tätig sein könntest.
Ich denke, das ist in der Inneren, in der Allgemeinmedizin u. in der Pädiatrie möglich....aber das sind die "highlights" während der FA-Ausbildung der jeweiligen Fächer, außer Du arbeitest an einer Uni-Klinik in einem der Teilgebiete, in denen sich die diff.-diagnostisch spannenden Patienten sammeln ....und spezialisierst Dich später auf eines der Teilgebiete, z.B. Rheumatologie...
Ich glaube, ich finde zur Zeit einige Fächer ok...und Päd gehört sicher dazu, weil ich mir das auch - wenns mich nicht weiter fesselt - für Allgemeinmed anrechnen lassen kann. Das ginge eben nicht mit der Radio beispielsweise...
An die Uni gehe ich nicht, das ist soooo schrecklich dort... aber mir reichen ja schon die normalen (etwas komplexeren) Fälle, wäre also voll ok in ner kleineren Klinik. Ich will nur bald anfangen...ich halte es nicht aus, NICHT zu arbeiten!!!! Und wirklich, dieses doofe Rumhospitieren bringt mich auch nicht wirklich weiter...am Anfang dachte ichs...aber ich finde es dann doch meist nicht so gut und kritisiere immer rum...und das geht so nicht weiter - ich MUSS jetzt bald irgendwo anfangen! Ist ja schon schlimm genug, dass ich aus dem Ausland weg musste...da wars soooo schön...
Feuerblick
11.02.2014, 19:15
Du wirst kein Fach finden, das alle deine Wünsche erfüllt. Daher solltest du dir überlegen, wo du Abstriche akzeptieren könntest. Ansonsten sehe ich schwarz :-nix
Jule-Aline
11.02.2014, 19:21
Wie wäre es mit Nuklearmedizin oder Strahlentherapie?Geregelte Arbeitszeiten sind dort selbstverständlicher als in der Inneren.Kannst du dir auch auch HNO vorstellenDu hast dort beides:OP und konservative Therapie.Die Pat.sind von jung bis alt vertreten.
Hmmm.. meines Erachtens braucht "man" für Pädiatrie "Herzblut" ... wobei das wohl jeder Kollege von seinem Fach sagen wird ....
Und soweit ich weiß sind "ich mach´Pädiatrie, um mir die Zeit für den FA Allgemeinmedizin anrechnen zu lassen Bewerber" in päd. Abteilungen - besonders in kleinen Häusern -nicht sehr beliebt
Ich glaube, ich finde zur Zeit einige Fächer ok...und Päd gehört sicher dazu, weil ich mir das auch - wenns mich nicht weiter fesselt - für Allgemeinmed anrechnen lassen kann. Das ginge eben nicht mit der Radio beispielsweise...
An die Uni gehe ich nicht, das ist soooo schrecklich dort... aber mir reichen ja schon die normalen (etwas komplexeren) Fälle, wäre also voll ok in ner kleineren Klinik. Ich will nur bald anfangen...ich halte es nicht aus, NICHT zu arbeiten!!!! Und wirklich, dieses doofe Rumhospitieren bringt mich auch nicht wirklich weiter...am Anfang dachte ichs...aber ich finde es dann doch meist nicht so gut und kritisiere immer rum...und das geht so nicht weiter - ich MUSS jetzt bald irgendwo anfangen! Ist ja schon schlimm genug, dass ich aus dem Ausland weg musste...da wars soooo schön...
flopipop
11.02.2014, 19:34
ich finde, es reicht auch nicht, ein fach "ok" zu finden, um es lebenslang täglich auszuüben. jede wahl ist auch ein verzicht. man muss sich für eines entscheiden und was auch immer das ist, voll dahinter stehen.
Wie wäre es mit Nuklearmedizin oder Strahlentherapie?Geregelte Arbeitszeiten sind dort selbstverständlicher als in der Inneren.Kannst du dir auch auch HNO vorstellenDu hast dort beides:OP und konservative Therapie.Die Pat.sind von jung bis alt vertreten.
Ja...habe ich auch schon dran gedacht...aber in der Nuk sind mir echt zu viele Apparate und es ist so "physikalisch-mathematisch"...und HNO hatte ich schon vor Langem raus geschmissen, ich bin immer um gefallen bei irgendwelchen Eingriffen an Nase und Ohr (wahrscheinlich Kindheitstrauma...klingt bekloppt, ist aber so)-geht also nicht...aber danke für die Idee!
WackenDoc
11.02.2014, 19:43
Ich bring noch einmal Arbeitsmedizin in´s Spiel.
nikette,
wenn man deine Beiträge in deinem Thread hier liest, wundert mich nicht, dass du dich für nichts entscheiden kannst - du siehst in jeden Fach das Negative und suchst die Traumstelle, aber das möglichst morgen.
Dann mach halt irgendwas übergangsweise, wenn so dringend der Job morgen sein muss. Und überlege dort weiter.
Abstriche wirst du definitiv machen müssen.
Warum musstest du denn aus dem Ausland weg?
Ist ja gut!!! Ich habs ja verstanden... Nur bin ich halt perfektionistisch veranlagt und will nicht nochmal das Fach wechseln-mir jetzt eben fast sicher sein-daher grüble ich eben über diese Vor-und Nachteile so hin und her....
Ich musste aus dem Ausland weg, weil mein Vertrag nicht verlängert werden konnte....und ich dort in der Umgebung nix Passendes gefunden habe-leider, denn: mein Freund ist noch dort!!! Das machts auch nicht grad einfacher...
So, und wie bitte entscheide ich mich dann für ein Fach und bin ein Leben lang davon begeistert? Gibt's halt nicht für mich - ich finde viele super (auf ganz unterschiedlichen Ebenen) und eben kein Fach sooooo toll, dass ich die Negativaspekte gerne akzeptiere...Z.B. finde ich die Radio interessant, ja klar, aber da ich mich echt gerne bewege und quasi eine Sonnenanbeterin bin, weiß ich doch jetzt nicht, ob mir das Arbeiten im dunklen Keller vor den Monitoren noch in 20 Jahren gefallen wird!
Ja, ich weiß...Arbeitsmed ist so eine Kompromisslösung, da braucht man auch kein Herzblut...und das ists ja auch, ich kann mich eben für sooooo Vieles begeistern-echt!! Wenn ich einmal dabei bin, wird's auch meist gut...deshalb hab ich ja auch erst voll spät gepeilt, dass ich Innere nicht so super finde-eben erst, als ich mal "Pause" davon hatte...
Feuerblick
11.02.2014, 20:11
Wer hat eigentlich behauptet, dass man mit seiner Fächerwahl für die nächsten 100 Jahre glücklich sein muss? Fang mit dem an, was dich am meisten reizt und schau, wie es weitergeht. Für jemanden, der gerne flexibel sein möchte, bist du aber ganz schön unflexibel... :-meinung
Fehlt dann nicht eher der Freund, als die Arbeit?
Warum musst du ein Leben lang von deiner Arbeit begeistert sein? Wer ist das bitte?
Anwesende zählen nicht, die sind ja nicht mal ansatzweise lang dabei ;-).
Natürlich ist es kontraproduktiv, das Fach zu hassen, in dem man tätig ist, passiert aber leider oft.
Andere satteln noch nen weiteren Facharzt rauf.
Aber nochmal der Vorschlag, jetzt, wenn notwendig, eben irgendwo in der Inneren anzufangen, da hast du bereits Erfahrung und ggfs wenns Mist ist, dann woanders hin zu wechseln. Was spricht gegen dieses Vorgehen?
Für jemanden, der gerne flexibel sein möchte, bist du aber ganz schön unflexibel... :-meinung
Wo du Recht hast, hast du Recht ;-)
Schon gut - ich bin vielleicht nicht die Flexibelste...wie schon erwähnt, leider perfektionistisch veranlagt und das versaut einem schon mal so die ein oder andere Entscheidung. Es muss ja schließlich alles stimmen...;-) oder zumindest sollte ich wissen: damit mache ich am wenigsten falsch.
Ja, ich werde es wohl so machen...und wieder mal mit der Inneren anfangen...nur ausgerechnet bei der wusste ich, dass ich darin keinen Facharzt machen will-tja...aber da gibt's jetzt wenigstens genug Stellen! Und ich hab dann mal wieder Kohle...
Wer die Wahl hat...
WackenDoc
11.02.2014, 20:40
Es wird in jeder Fachrichtung Aspekte geben, weswegen man das Fach mag und welche, die man nicht mag.
Entweder überwiegen die positiven in ausreichendem Maße, so dass man den Beruf dauerhaft ausüben kann.
Oder man sucht sich eine Nische um das Verhältnis von positiv und negativ zu optimieren.
Dafür sollte man aber sehr genau überlegen, welche Aspekte an einem Fach man positiv findet und was man bereit ist dafür an negativen in Kauf zu nehmen. Und dann kann man überlegen ob es Möglichkeiten gibt, das Verhältnis zu optimieren.
nasenbaer12
11.02.2014, 20:45
Mach doch Forschung in der Nähe von deinem Freund? :)
..und versuch dir mal Gedanken an einem ruhigen Wochenende zu machen, das liest sich hier sehr gestresst ;)
Dafür sollte man aber sehr genau überlegen, welche Aspekte an einem Fach man positiv findet und was man bereit ist dafür an negativen in Kauf zu nehmen. Und dann kann man überlegen ob es Möglichkeiten gibt, das Verhältnis zu optimieren.
sehr guter Gedanke...und wenn ich den denke, merke ich, dass mir v.a. gute Arbeitsbedingungen plus anspruchsvolles Arbeiten wichtig sind - fast gleich...und das ist schwierig: in der Arbeitsmedizin hat man also gute und geregelte Arbeitszeiten, ist aber wahrscheinlich nicht grad intellektuell voll interessiert dabei...und auf der andern Seite finde ich die Theorie von Radio oder Päd super interessant, aber die Arbeitsbedingungen sind scheiße!
Und ich denke, dass auf Dauer...gerade, wenn man nicht von Anfang an 100%ig dahinter steht, die Arbeitsbedingungen siegen werden...
Mach doch Forschung in der Nähe von deinem Freund? :)
..und versuch dir mal Gedanken an einem ruhigen Wochenende zu machen, das liest sich hier sehr gestresst ;)
Forschung geht da nicht...gibt keine Uni in der unmittelbaren Umgebung-forschen hab ich gemacht für meine Dr.Arbeit-das reichte mir dann auch...
Mag sein, dass es gestresst klingt, bin ich auch!! Aufs Wochenende brauche ich leider nicht warten...habe ja grad quasi immer WE
sweetashoney
12.02.2014, 08:51
@nikette: Darf ich fragen, wo (in welchem Land) du vorher gearbeitet hast?
netfinder
12.02.2014, 14:01
Ok...also dieser Test der Virgina Uni hat ergeben, ich solle Derma machen...oder Allergologie/Immunologie/Nephrologie oder Radio...häää? Komische Kombi, aber alle haben gemeinsam, dass man irgendwie detektivisch arbeiten muss und nicht unbedingt den mega Stress hat...oder wie soll man das interpretieren?!?
Nun ja...Radio an nem kleinen Haus fände ich spitze, nur da gibt's leider keine Stellen!!! In ner Uni hab ich letztens hospitiert....es war die Hölle: die interpretieren ca. 60-80 CTs/Tag und das Telefon klingelt echt immer!! Dann doch noch lieber nervige Patienten AUF dem Bürotisch, neben meinen ganzen leeren Flaschen;-)
Truppenarzt?? Wo genau macht man das? Bei der Bundeswehr? Man muss dann aber auch Innere vorher gemacht haben? 2 Jahre oder wie viel?
60-80 CTs am Tag ist eine sehr realistische Zahl. Wirklich.
mach radio ;-) interessant, vielseitig, intellektuell anspruchsvoll, wenig patientenkontakt, geregelte arbeitszeiten.
Das gilt auch für Labormedizin :D
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