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nikette
12.02.2014, 17:42
oh jee, das geht nicht...keine Labormedizin - wirklich!! Ich konnte das nie gut mit dem ganzen Laborzeugs...da bin ich echt nicht begabt drin!! aber sonst...sicher ne gute Sache!!

nikette
12.02.2014, 17:45
noch mal ne Frage an die Radiologen unter euch: hält man das mit dem Rumsitzen im Dunkeln WIRKLICH aus?? Auch wenn man sich sonst so im Leben gerne bewegt?? Bitte, eine ehrliche Antwort!! Und auch das mit dem Lichtmangel...ist bestimmt nicht ohne, oder? UND: sind die Arbeitszeiten wirklich geregelt? Ich hatte da jetzt nicht den Eindruck in den Unis...nicht mal am Röntgenplatz war da zeitig Schluss - ist das in peripheren Häusern besser??

Radiofreak
12.02.2014, 17:50
Also wir sitzen nicht mehr komplett im Dunkeln, das war früher zu Zeiten der Alternatoren so aber heute mit dem RIS/PACS nicht mehr. Und ich bewege mich (leider) recht viel - auf Bilder an der CT/MR-Konsole gucken, ggf. Nadeln legen (wenn MTRA es nicht schafft) und wenn es hart auf hart kommt, muss ich sogar mit den Patienten reden :-)). Was die Arbeitszeiten angeht, ist es wohl geregelter als bei Chirurgen oder Internisten, allerdings schieben auch wir diverse Überstunden, weil es halt nicht gut kommt, wenn abends noch unbefundete Bilder im System sind - wir sind halt Dienstleister.... Aber: ich liebe dieses Fach - wegen seiner Vielfältigkeit, dem Austausch mit quasi allen Fachdisziplinen und und und.... Was anderes käme für mich nicht in Frage und ich bin froh, dass ich im PJ drauf gestoßen bin!

Fr.Pelz
12.02.2014, 18:06
Und Innere ist doch total vielseitig, lehnst du echt alle Disziplinen ab? Onko z.B ist doch auch intellektuell total spannend (zumindest hab ich den Eindruck, dass die Onkologen immer ziemlich an Forschung interessiert sind und die neuesten Studien parat haben). Da hat man Patientenkontakt und kann sich auch (gut, nicht so einfach wie in der Allgmed) niederlassen.

Radio ist spannend, klar. Für mich macht einen guten Radiologen aus, dass er sich festlegt (oder eben halt sagt, hier ist keine Befundung möglich). Wenn du von vornherein so ein Typ bist, der sagt, das könnte dies sein, aber das ist auch möglich und am Ende auf keinen grünen Zweig kommst, geh lieber nicht in die Radio.

nikette
12.02.2014, 18:34
Und Innere ist doch total vielseitig, lehnst du echt alle Disziplinen ab? Onko z.B ist doch auch intellektuell total spannend (zumindest hab ich den Eindruck, dass die Onkologen immer ziemlich an Forschung interessiert sind und die neuesten Studien parat haben). Da hat man Patientenkontakt und kann sich auch (gut, nicht so einfach wie in der Allgmed) niederlassen.

Radio ist spannend, klar. Für mich macht einen guten Radiologen aus, dass er sich festlegt (oder eben halt sagt, hier ist keine Befundung möglich). Wenn du von vornherein so ein Typ bist, der sagt, das könnte dies sein, aber das ist auch möglich und am Ende auf keinen grünen Zweig kommst, geh lieber nicht in die Radio.

Das klingt immer so extrem: "Disziplinen ablehnen"! So würde ichs sicher nicht bezeichnen...Ich sagt ja auch bereits, dass ich recht vielseitig interessiert bin - finde Kardio, Kinder, Anästhesie, Allgemeinmed, Radio, sogar Viszeralchirurgie, Patho, Neuro, Derma, ja Onko auch voll interessant - aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich der Arbeitsalltag in der Inneren (egal welche Subspezialisierung) vollkommen angekotzt hat; ellenlange Visiten, noch mehr Briefe und Telefonate...Sekretärin und Sozialarbeiterin halt! und so richtig schön fremd bestimmt von Schwestern und OAs bzw. Chef für die Visitenzeiten - ganz klasse!

Und das mit dem Festlegen...lernt man das nicht mit der Zeit? Ist wohl klar, dass man sich nicht direkt in der 1. Woche total sicher fest legt, oder?! Ich muss eben recht sicher sein, aber dann kann ich mich natürlich fest legen - wie jeder andere auch.

nikette
12.02.2014, 18:39
Also wir sitzen nicht mehr komplett im Dunkeln, das war früher zu Zeiten der Alternatoren so aber heute mit dem RIS/PACS nicht mehr. Und ich bewege mich (leider) recht viel - auf Bilder an der CT/MR-Konsole gucken, ggf. Nadeln legen (wenn MTRA es nicht schafft) und wenn es hart auf hart kommt, muss ich sogar mit den Patienten reden :-)). Was die Arbeitszeiten angeht, ist es wohl geregelter als bei Chirurgen oder Internisten, allerdings schieben auch wir diverse Überstunden, weil es halt nicht gut kommt, wenn abends noch unbefundete Bilder im System sind - wir sind halt Dienstleister.... Aber: ich liebe dieses Fach - wegen seiner Vielfältigkeit, dem Austausch mit quasi allen Fachdisziplinen und und und.... Was anderes käme für mich nicht in Frage und ich bin froh, dass ich im PJ drauf gestoßen bin!

Ok, gut, das klingt ja mal ganz gut...;-) Wie siehts denn so mit physikalisch - mathematischen Vorkenntnissen aus? Geht's auch ohne ist quasi die Frage? Und was würdest du empfehlen: trotz Forschung und Forschung und Forschung Uni oder geht ein peripheres Haus, wenn das Spektrum groß genug ist? Wie geht's denn danach weiter - ich sehe mich jetzt nicht so wirklich in einer privaten Radiopraxis, wos nur noch um Kohle geht - also bleibt man dann an der Klinik die ganze Zeit?

WackenDoc
12.02.2014, 18:40
Aber als Internist kannst du dich doch auch niederlassen.
Oder du suchst dir ne Klinik, wo die Arbeit besser geregelt ist. Als Facharzt wirst du auch nicht jede Visite mit dem Oberarzt machen müssen.

nikette
12.02.2014, 18:48
Und soweit ich weiß sind "ich mach´Pädiatrie, um mir die Zeit für den FA Allgemeinmedizin anrechnen zu lassen Bewerber" in päd. Abteilungen - besonders in kleinen Häusern -nicht sehr beliebt[/QUOTE]

Also ich hatte heute ein total nettes Gespräch mit einem Chefarzt der Pädiatrie - aus einer recht großen Kinderklinik - der voll und ganz verstehen konnte, warum ich Pädiatrie machen wolle - gerade im Hinblick auf das Ziel "Allgemeinmedizin" - er bot mir an, bald zu hospitieren...um dann ne Stelle in absehbarer Zeit zu bekommen - wahrscheinlich findens die Assistenten nicht so gut...aber mal sehen wie das so abgeht;-)...

nikette
12.02.2014, 18:53
Aber als Internist kannst du dich doch auch niederlassen.
Oder du suchst dir ne Klinik, wo die Arbeit besser geregelt ist. Als Facharzt wirst du auch nicht jede Visite mit dem Oberarzt machen müssen.

Ja, ich weiß, aber ich hab jetzt erst mal keine Lust mehr auf Innere...auch wenn ich ein wunderbares Zwischenzeugnis bekommen habe - prima...aber ITS und dieser ganze Bürokram-nääää...geht nimmer...

WackenDoc
12.02.2014, 19:00
Niederlassung in eigener Praxis?
Angestellter in einer anderen Praxis oder MVZ?
Dann hättest du keine ITS und das mit dem Bürokram wäre Verhandlungssache (mein ziviler Chef in der Hausarztpraxis hat z.B. stundenweise ne Kollegin angestellt, die sich vor allem um Kuranträge, Versicherungsgutachten und so nen Kram gekümmert hat)

epeline
12.02.2014, 19:05
Laboratoriumsmedizin wollte ich auch gerade mal einwerfen... Finde ich persönlich gar nicht so uninteressant.

FM4
12.02.2014, 19:14
noch mal ne Frage an die Radiologen unter euch: hält man das mit dem Rumsitzen im Dunkeln WIRKLICH aus?? Auch wenn man sich sonst so im Leben gerne bewegt?? Bitte, eine ehrliche Antwort!! Und auch das mit dem Lichtmangel...ist bestimmt nicht ohne, oder? UND: sind die Arbeitszeiten wirklich geregelt? Ich hatte da jetzt nicht den Eindruck in den Unis...nicht mal am Röntgenplatz war da zeitig Schluss - ist das in peripheren Häusern besser??

Ich bewege mich sehr gerne draußen (z.B. Rennradtouren nach der Arbeit), empfinde aber das Arbeiten/Sitzen in abgedunkelten Bereichen sehr angenehm :) Besonders im Sommer hat so ein dunkler und kühler Raum seine Vorzüge. Da bleiben die Kollegen aus anderen Abteilungen gerne mal etwas länger bei uns ;)

Die Arbeitszeiten sind relativ geregelt, hängt halt m.E. nicht nur von "groß vs. klein" ab, sondern auch von interner Organisation und Ausbildungsstand des jeweiligen Mitarbeiters. Am Anfang braucht man eben für vieles noch deutlich länger...

flopipop
12.02.2014, 20:06
Das gilt auch für Labormedizin :D

tschakka:-wow

Mano
12.02.2014, 20:34
Setz dich doch nicht selber so unter Druck sondern such dir doch vielleicht erstmal was für die nächsten 1-2 Jahre und dann schaust du nochmal weiter. Wenn du nicht den Chefarztposten fest als Karriereziel im Auge hast spricht doch nichts dagegen noch mehr Fächer mal für längere Zeit auszuprobieren...
Und wenn dich eine 60 Stunden-Woche abschreckt dann such dir eine passende Abteilung. Überstunden kann man in jedem Fach machen, pünktlich Feierabend auch (außer in der HTC^^) - kommt wohl mehr auf das Haus als auf das Fach an. Und zur Not kann man ja auch auf 80% reduzieren - mit Diensten kommst du dann auf eine ausgeglichene 38-Stunden-Woche...

nikette
12.02.2014, 21:49
Setz dich doch nicht selber so unter Druck sondern such dir doch vielleicht erstmal was für die nächsten 1-2 Jahre und dann schaust du nochmal weiter. Wenn du nicht den Chefarztposten fest als Karriereziel im Auge hast spricht doch nichts dagegen noch mehr Fächer mal für längere Zeit auszuprobieren...
Und wenn dich eine 60 Stunden-Woche abschreckt dann such dir eine passende Abteilung. Überstunden kann man in jedem Fach machen, pünktlich Feierabend auch (außer in der HTC^^) - kommt wohl mehr auf das Haus als auf das Fach an. Und zur Not kann man ja auch auf 80% reduzieren - mit Diensten kommst du dann auf eine ausgeglichene 38-Stunden-Woche...

Alles komplett richtig! Bei mir kommt aber leider erschwerend dazu, dass ich SCHNELL mit meinem Facharzt fertig werden sollte, um dann als Fachärztin wieder zurück zu meinem Freund gehen zu können...als Assis hab ich da keine große Chance - das bedeutet, dass der Druck von ganz alleine da ist...den muss ich mir gar nicht mehr fabrizieren;-)

nikette
12.02.2014, 22:25
Ich bewege mich sehr gerne draußen (z.B. Rennradtouren nach der Arbeit), empfinde aber das Arbeiten/Sitzen in abgedunkelten Bereichen sehr angenehm :) Besonders im Sommer hat so ein dunkler und kühler Raum seine Vorzüge. Da bleiben die Kollegen aus anderen Abteilungen gerne mal etwas länger bei uns ;)

Die Arbeitszeiten sind relativ geregelt, hängt halt m.E. nicht nur von "groß vs. klein" ab, sondern auch von interner Organisation und Ausbildungsstand des jeweiligen Mitarbeiters. Am Anfang braucht man eben für vieles noch deutlich länger...

OK...das glaube ich sofort!! Kennst du denn Leute aus der Inneren, die in die Radio gewechselt haben? Haben die es bereut?

nikette
13.02.2014, 19:08
Tja...Radio geht doch nicht...hab mir heute nochmal was angeschaut...ich schrecke ja immer förmlich vor diesen riesen Apparaten zurück!! Das ist mir einfach zuuuuuu viel Technik!! Wie schade...von der Theorie her fand ichs echt ganz gut...Aber der Chef dort war auch voll auf das ganze Interventionelle aus, ich glaub, der piekst überall rein...

pieks
13.02.2014, 19:12
Sach´ mal ... irgendwie ...
Alles was man Dir vorschlägt haste schon ausprobiert -> "ist nichts"
oder
Du hast es Dir überlegt/ausgemalt ->geht nicht ...
Es gibt halt keine eierlegenden Wollmilchsäue :-nix
Tja...Radio geht doch nicht...hab mir heute nochmal was angeschaut...ich schrecke ja immer förmlich vor diesen riesen Apparaten zurück!! Das ist mir einfach zuuuuuu viel Technik!! Wie schade...von der Theorie her fand ichs echt ganz gut...Aber der Chef dort war auch voll auf das ganze Interventionelle aus, ich glaub, der piekst überall rein...

facialis
13.02.2014, 19:40
Tja...Radio geht doch nicht...hab mir heute nochmal was angeschaut...ich schrecke ja immer förmlich vor diesen riesen Apparaten zurück!! Das ist mir einfach zuuuuuu viel Technik!! W

du klingst wie ein baby

Mano
13.02.2014, 19:46
Wenn du nach dem FA direkt wieder ins Ausland willst, dann wäre ich bei Fächern wie Labormedizin usw. vorsichtig bzw. würde mich vorher über die Stellensituation im entsprechenden Gebiet informieren. Und schauen, ob es den FA dort überhaupt gibt - nicht das die Arbeit dort zB von Chemikern gemacht wird^^ (Andersherum gibt es ja zB auch den britischen Notfallmediziner nicht in Deutschland).