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MediWoman
15.08.2014, 14:02
Ja, s..blöd! Va, wo es doch letztes jahr 316 plätze gab... Naja, ich muss wenigstens keinen neuen antrag schreiben und nehme die punkte mit! Ne freundin hat mich beruhigt und von ihrer cousine erzählt, die mit 42!! angefangen hat und jetzt unfallchirurgin ist.. Haha!!;)

hahahahahhaha wie geil! na bis ich so alt bin, werd ich meine begründung wohl perfektioniert haben :D

Diana76
15.08.2014, 15:20
hahahahahhaha wie geil! na bis ich so alt bin, werd ich meine begründung wohl perfektioniert haben :D

Geht schneller als Du denkst! :-))

MediWoman
15.08.2014, 16:35
Jaa ich weiß :) war auch nicht im sinne von "soooo alt" gemeint. Das ist ja eigentlich kein Alter. Nur die Zeit sollte reichen, ein sehr gutes Begründungsschreiben aufzusetzen und alle Punkte dafür abzuarbeiten, hehe.

JellyBelly123
15.08.2014, 18:40
Mir ist schon klar, dass man das so pauschal nicht sagen kann und dass auf zig Faktoren ankommt wie zb. den Gutachter selbst, die Forschungsmöglichkeiten an der Uni selbst etc, aber dennoch stelle ich diese Frage hier: Gibt es Tendenzen welche Unis eher/leichter/mit Vorliebe wissenschaftliche Gründe anerkennen und gibt es welche, bei denen es scheinbar schwerer sit solche geltend zu machen? Aus vertraulichen Forums-Quellen :-oopss konnte ich bisher entnehmen, dass es im Norden der Republik wohl scheinbar schwer ist FG2 zu bekommen. Charite, Heidelberg, Münster könnte ich mir aufgrund der Tatsache, dass dort viele hinwollen und die Latte dementsprechend hoch liegt, auch als schwer zugänglich über FG2 vorstellen. Hat jemand Erfahrung im Westen/Ruhrgebiet (Bonn,Aachen,Köln,Bochum,Düsseldorf,Duisburg etc.) gemacht oder kennt wen der jemanden kennt der jemanden kennt der jemanden kennt der es versucht hat :-D

Polarbear1899
16.08.2014, 00:29
Ich weiß nicht ob man sagen kann, dass es dort (im Westen) leichter ist - was ich dir aber sagen kann ist, dass man an mind. einer dieser Unis ne reelle Chance auf FG2 hat, wenn man an der selben Uni schon vorher studiert hat (BA/MA) und an dortigen Instituten bzw. Kliniken wissenschaftlich arbeitet während des Studiums. Aber ohne Publikationen geht dort auch nix! Daher denke ich ist bei so ziemlich jeder Uni der Schlüssel zum Erfolg die Publikationsliste! Je länger und je renommiertere Magazine desto besser ;)

Annatomie85
16.08.2014, 08:31
.....

Lerzolite
16.08.2014, 11:18
Ich habe es dieses Semester übrigens mit wiss. Gründen geschafft und habe auch keine Publikationen o.ä.. Arbeite halt seit Januar als wiss. Mitarbeiterin an der Uniklinik wo ich auch jetzt den Studienplatz habe von daher denke ich dass Publikationen sicher gut sind aber nicht zwingend erforderlich (zumindest nicht an jeder Uni)...

Ich denke auch, dass eine wiss. Tätigkeit an der jeweiligen Uniklinik viel ausmacht. Ich habe mich aus einer ähnlichen Konstellation aus beworben bzw. habe ebenfalls keine Pubikationen vorzuweisen und trotzdem wiss. Gründe durchbekommen.

Schubbe
16.08.2014, 11:30
Ich fühle mich SO verarscht...

JellyBelly123
16.08.2014, 12:11
Oh je Schubbe du stellst echt einen Sonderfall dar. Das du keinen Platz hast kann wohl niemand sinnvoll begründen. Tut mir immernoch so leid!

Na ja sich an der selben Uni zu bewerben für Medizin, an der man vielleicht sogar BA/MAster/Diplom gemacht hat ist bei einigen (zb mir) wohl gar nicht möglich. Es gibt in sehr vielen großen Städten ja immer mehrere Unis wie TU, Freie Unis, Uni etc.
Das ist bei mir leider so, ich habe zwar an einer Uni studiert und arbeite dort auch in einem renommierten wissenschaftlichen Institut aber es ist leider die "faslche" Uni, denn Medizin studiert man hier an einer anderen Uni. Ich denke, dass ist zwar suboptimal, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein großer Nachteil ist.
Frankfurt klingt ja gut, da würde ich sogar auch hinziehen, aber ich finde auch, dass es irgdnwie unglaubwürdig ist, sich für wissenschaftliche Gründe zu bewerben mit dem Argument nebenbei weiter zu promovieren oder zu forschen an dem Institut in dem man gerade tätig ist, sich dann aber für eine ganz andere Stadt bewirbt. Denn das würde ja heißen man lässt eben diese Forschung/instutut/ Einsichtung hinter sich. Na ja man muss das wohl sehr individuell entscheiden, was und ob es Sinn macht.
Auch finanziell muss es ja passen. Was bringt mir ein Studienplatz in Frankfurt, wenn ich meinen Job im Institut woanders dann aufgeben müsste und das ganze dann nicht mehr finanzieren könnte. Alles sehr individuell denke ich. Aber vielen Dank für eure Antworten, das hilft ja schonmal sehr viel weiter sowas zu wissen.

LG Jelly

LotF
17.08.2014, 10:17
apropos "gibt es Zweitstudienbewerber, die schonmal erfolgreich geklagt haben": dafür gibt es in der Tat recht wenige Fälle und einige davon sind auch etwas abstrus. Allerdings wird aus den letzten Posts ja eines mal wieder deutlich: die Vergabe von wissenschaftl. Gründen ist völlig intransparent und wird nicht einheitlich durchgeführt. Bei mir hieß es bspw. auch "keine Promotion? GTFO!" Trotz Befürwortungsschreiben von diversen Profs., über 3 Jahre Tätigkeit an der Uni(klinik) (nur Nebenjob als stud./wiss. Hilfskraft) und Publikationen. Besonders in Hinblick auf die unterschiedlichen Abstufungen der wissenschaftlichen Gründe macht es keinen Sinn eine Promotion zu fordern (und diese wird auch nirgendswo schriftlich verlangt).

Da ich bei der Univerwaltung auch nur zu hören bekommen habe "ja dann verklagen Sie uns doch!", habe ich mich auch rechtlich beraten lassen und durfte mir von der eher rennomierten Kanzlei und ASTA-Beratung hier in der Stadt anhören, dass das absolut keine Aussicht auf Erfolg hat. Konnte ich nicht nachvollziehen und habe es nochmal einer anderen Anwältin vorgetragen, die es dann eher wie ich sah: hat noch nie jemand probiert - Chance ist wohl 50/50! Anwältin hat an mir außer der Erstberatung nichts verdient (hätte sie dann aber, wenn ich doch eine Vertretung gebraucht hätte), Rest habe ich selbst gemacht. Habe unerwarteter Weise dann vor der Gerichtsentscheidung regulär einen Platz bekommen und musste die Klage zurück ziehen.

Man sollte sich dabei nur eines klar machen: man hilft sich dabei im Endeffekt vielleicht nicht selbst, weil man sich erst recht die Chance auf wissenschaftliche Gründe (wann vielleicht auch an einer anderen Uni) verbauen kann. Es würde jedoch evt. überhaupt die Vergabe vereinheitlichen und damit insgesamt fairer werden. Wobei dann unter Umständen auch einfach mehr Leute wissenschaftliche Gründe bekommen (können) und die Messzahl sich so langfristig höher einpendelt wird. Ist also alles gar nicht so einfach.

Also Schubbe, vielleicht probierst du es auch einfach mal oder überlegst dir irgendwas für FG3.

MaritimeMed
24.08.2014, 18:38
Moin LotF,

wäre es möglich von dir den Wortlau des Widerspruchs zu bekommen. Hast du auf Erhöhung der Punktezahl geklagt?
Und evtl den Namen der Anwältin?

BG

enrimisch
10.11.2014, 12:40
Hallo Lerzolite
ich habe auch einen Bachelor in Biologoe und möchte nächstes Jahr im Winter mit Medizin beginnen...könntest du mir vielleicht einen Tipp geben wie du zu dem Zweitstudiumsplatz gekommen bist?
Vielen Dank für deine Hilfe!!:-)
Gruß Enrimisch

Lerzolite
10.11.2014, 14:08
Hallo enrimisch,

ich fürchte da bin ich nicht wirklich ein kompetenter Ansprechpartner. Ich habe einen M.Sc. in Biologie und nun Medizin an der Uni angefangen, an deren Klinikum ich auch als Wiss. Mitarbeiter angestellt bin. Zu Bewerbungen mit B.Sc. kann ich leider nicht viel sagen.

Grüße Lerzolite

JellyBelly123
18.11.2014, 10:47
Hallo ihr Lieben,
Nochmal eine blöde Frage an alle Zweitstudenten die sich für Wissensch. Gründe beworben hatten. Wenn man einen Sonderantrag/Ortsantrag stellt dann gibt man das im Anton an und schickt geeignete Belege mit an die HSS. Soweit hab ich das verstanden. Allerdings steht dort auch man solle einen Ortsantrag an die Uni schicken an der man das Gutachten einholen möchte und wenn die Uni diesen Antrag anerkennt dann erwähnt sie das in ihrem Gutachten an die HSS. Meine Frage ist einfach: Gibt es da ein Formular für die Ortsantragsstellung das man mit dem Begründungsschreiben an die jeweilige Uni schickt? Ich finde nämlich keines. Und ich meine NICHT den Antrag der an HSS geht sondern ein extra Formular für die Uni. Wenns nichts Offizielles gibt schreib ich mir auch selbst was aber da ja so großer Wert auf Formalia gelegt werden wundert es mich ein wenig dass ich nichts finden konnte. Kann sich vll jemand erinnern wie er das damals gemacht hat?

Danke euch

Kandra
18.11.2014, 11:57
Du kommst doch automatisch an die Uni bei der du dich beworben hast, wenn deine wissenschaftlichen Gründe durchgehen

JellyBelly123
18.11.2014, 12:02
Du kommst doch automatisch an die Uni bei der du dich beworben hast, wenn deine wissenschaftlichen Gründe durchgehen

Nee das stimmt aber nicht. Die Ortsverteilung läuft doch dann gemeinsam mit den Wartezeitlern.
Ich persönlich kenne auch mindestens eine Person die nicht an die Uni gekommen ist von der sie ein positive Gutachten bekommen hat.

HumBio
18.11.2014, 13:02
Jell.B. hat Recht. Trotz positivem Gutachten bin ich nicht in meinem Wunschstudienort reingekommen.

Kandra
18.11.2014, 16:01
Ok, dann nehme ich das zurück. Dachte das wäre so gewesen. Ich bin auch bei meinem Wunschort genommen worden, deswegen hatte ich ja keinen Grund daran zu zweifeln ^^

JellyBelly123
12.12.2014, 12:58
Kurze Frage: Bei dem Kontrollblatt online stehen ja jetzt immer in Rot die Unterlagen die noch nachzureichen sind. Da steht bei mir es würde für den Ortsantrag den ich mit einem ungekündigten Arbeitsverhältnis begründet habe, die Gehalts oder Lohnbescheinigung fehlen. Ich hab meinen gesamten Arbeitsvertrag der bis 2016 befristet ist mit Siegel des Arbeitsgebers eingereicht, wozu um alles in der Welt braucht HSS meine Gehaltsbescheinigung? Ich werd dort mit Sicherheit nicht für umme arbeiten 😊 Im Arbeitsvertrag steht wieviele Wochenstunden mein Arbeitsverhältnis umfasst. Wozu müssen die wissen was ich dort verdiene? Noch dazu ist es ja kein Geheimnis was man mit einer halben Stelle als wissenschaftlicher Angestellter an der Uni in Schnitt verdient oder? werde die Bescheinigung natürlich einreichen aber irgendwie finde ich das ganz schön frech! Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Kandra
12.12.2014, 15:52
Die wollen damit halt sicher gehen, dass der Arbeitsvertrag nicht nur ein "Gefallen" deines Onkels dritten Grades ist, damit du den Ortsantrag stellen kannst.