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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Es ist kein Feuer mehr da. Kein Motivation. Was nun?



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Ich:1-Gott:0
03.06.2014, 23:57
Kannst du dich nicht einfach nur von den Kursen abmelden?

Wären dann alles Fehlversuche. Stehe ja kur vor den Prüfungen (6 Wochen)

In Pharma wäre das alles andere als witzig...^^

EVT
03.06.2014, 23:59
Ne, ich meinte im naechsten Semester.

Ich:1-Gott:0
04.06.2014, 00:00
Ne, ich meinte im naechsten Semester.

Dafür müsste ich dieses Semester packen....gerade befürchte es nicht mehr zu packen. Letztes Semester war der Motivation dann nochmal ein Stipendium. Jetzt habe ich nichts mehr....

EVT
04.06.2014, 00:08
Waere ein freies Semester nicht Motivation genug?

Ich:1-Gott:0
04.06.2014, 00:12
Waere ein freies Semester nicht Motivation genug?

Ich werde sehen, wie es läuft Morgen. Das wird ein schmerzhaftes Semester, aber eine Psychodiagnose will ich nicht. Sonst gibt es wohl keine Möglichkeit ein Attest zu bekommen.
Ich gehe pennen, morgen Früh steht Training an.
Danke dir!

Espressa
04.06.2014, 09:15
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber mein erster Gedanke war: es sieht irgendwie mehr nach Gott:1-du:0 aus...

Absolute Arrhythmie
04.06.2014, 09:24
Gibts keine Beratungsstelle bei dir an der Uni? Oft kann man da auch anonym Hilfe in Anspruch nehmen. Wäre vllt einfach mal ganz angenehm, mit irgendwem über deine Zweifel am Studium zu sprechen, das hilft ja manchmal dabei seine eigenen Gedanken zu ordnen und Entscheidungen zu treffen.

Ich:1-Gott:0
04.06.2014, 13:27
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber mein erster Gedanke war: es sieht irgendwie mehr nach Gott:1-du:0 aus...

Große Sprüche, wenn man es mir nicht ins Gesicht sagt, sondern einen den Bildschirm schütz.

Ich:1-Gott:0
04.06.2014, 13:28
Gibts keine Beratungsstelle bei dir an der Uni? Oft kann man da auch anonym Hilfe in Anspruch nehmen. Wäre vllt einfach mal ganz angenehm, mit irgendwem über deine Zweifel am Studium zu sprechen, das hilft ja manchmal dabei seine eigenen Gedanken zu ordnen und Entscheidungen zu treffen.

Naja, Fakt ist dass ich ausser Medizin nichts studieren würde. Der Rest interessiert mich noch weniger.

Absolute Arrhythmie
04.06.2014, 13:35
Naja, Fakt ist dass ich ausser Medizin nichts studieren würde. Der Rest interessiert mich noch weniger.

Und was hat das mit meinem Vorschlag*zu tun?
Was möchtest du denn genau von uns hören?

ehemaliger User_11062015
04.06.2014, 14:01
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber mein erster Gedanke war: es sieht irgendwie mehr nach Gott:1-du:0 aus...

Da ist jemand verzweifelt und weiß nicht, was er tun soll, schreibt sich hier etwas von der Seele und dann kommt sowas. Großes Kino.


Lieber Ich:1-Gott:0
Hast du denn das Gefühl, dir geht es schlecht, weil dich das Studium nicht mehr reizt oder dass dich das Studium nicht mehr reizt, weil es dir derzeit nicht gut geht? Finde es ist immer etwas schwierig an dieser Stelle zu differenzieren, weil es manchmal schwammig ineinander übergeht.
Fände es sehr schade, wenn man dich als Mediziner verlieren würde, habe dich immer sehr enthusiastisch hier im Forum erlebt,als ich noch gar nicht angefangen habe. Wie wärs, wenn du dir nach diesem horrorsemester wirklich ein fach mal 1 oder 2 freisemester nimmst und dann entscheidest, ob du der Medizin endgültig den Rücken kehrst?
Du bis doch ein kluger Kerl, Pharma kriegst du schon irgendwie überstanden - davon bin ich fest überzeugt.
Wünsch dir wirklich von Herzen alles Gute

Chris.
04.06.2014, 14:23
Mein Vorschlag: Suche örtliche und zeitliche Distanz!
Wie dir schon geschrieben wurde: Versuch jetzt dieses Semester zu packen- notfalls eben nicht mit Bestleistungen und nimm dir ein Urlaubssemester oder zumindest die Semesterferien frei.

Und dann mach genau das, was du überlegt hast. Zurück zum Rettungsdienst, Praktika und Kurse in Küchen ( am besten verschiedene Niveaus), Theaterkurse und was sonst noch für dich in Frage kommt. Schaff dir einen neuen Alltag. Am besten im Ausland- hat mir zumindest geholfen. Dadurch lernst du wieder andere Menschen, andere Lebensentwürfe, andere Orte etc. kennen. Atmest sozusagen frische Luft ein.....Dann kannst du ja sehen, ob es an deiner inneren Einstellung liegt- denn dann würden die Änderungen des Alltags und der Umgebung nichts an deiner Stimmung ändern.
Sollte sich doch was ändern, kannst du dann ja überlegen, ob es an der neuen Tätigkeit liegt- oder es einfach nur die Durststrecken sind, die fast jeder mal zu bezwingen hat....Oder vllt hast du dich wegen deiner Ansprüche bisher auch nur zu sehr verausgabt? Oder deine Serien helfen nicht, weil sich im Studium immer mehr zeigt, dass die Realität anders aussieht ;-)

Ich war auch mal ziemlich genervt, wie aber wohl eben die meisten von uns. Und als ich mich für Med entschieden habe, hatte ich mich gegen etwas anderes entschieden. Und plötzlich habe ich mich, wann immer möglich, mehr mit diesem anderen Fach beschäftigt. Hab mich dann auch gefragt, ob ich mich falsch entschieden hatte.
Eine Sprachreise und ein Nebenjob in nem ganz anderen Bereich, wo ich dann halt kaum was mit Med gemacht habe und ich die vielen Lebensentwürfe der anderen kennen gelernt habe, machten mir dann deutlich, dass ich einfach nur mal eine Art Tapetenwechsel gebraucht hatte. Sozusagen, mal wieder aus dem Studileben und ins echte Leben rein musste ;-). Und vor allem wurde mir klar, wie gern ich eben doch Medizin studiere und dass es mir fehlen würde, wenn ich mich was ganz anderem widmen würde.

Und schließlich: Vllt solltest du nochmal deine Erwartungshaltung überprüfen. Du scheinst ja doch max. Erwartungen an das Studium zu stellen und vielleicht erwartest du einfach zuviel. Deine Gründe für ein Studium waren ja auch eher...naja!
Also jetzt, wo du es studierst, was genau versprichst du dir davon? Und was genau bedeutet für dich "Arzt sein"? Da gibt es ja verschiedene Auslegungen...Vielleicht glaubst du ja, dass es dir an irgendeiner Passion mangelt, die aber wohl die wenigsten empfinden.
Mir macht das Studium auch sehr viel Spaß, aber ich kann zum Beispiel nichts mit dem Begriff "Traumberuf" anfangen. Oder mit dem Satz "Ich wollte schon immer Medizin studieren". Was heißt denn überhaupt "schon immer"? ;-)

Espressa
05.06.2014, 17:40
Große Sprüche, wenn man es mir nicht ins Gesicht sagt, sondern einen den Bildschirm schütz.

Ich fand deinen Nick bereits als er mir erstmals irgendwie am Rande unter die Augen kam sehr großkotzig und eingebildet. Nicht dass ich sagen wollte, es geschähe dir recht wie du dich fühlst, aber ein Gedankenanstoß kann das schon sein. Festzustellen dass man selbst mit maximaler Anstrengung (die man, so in anderen Lebenslagen, z.B. Sport o.ä. in der Lage ist zu leisten) eben nicht alles im Leben bestimmen kann.
Es dürfte dir spätestens in deiner aktuellen Situation mehr als klar sein, dass du weder Gott und schon gar nicht ihm überlegen bist. Oft hilft allein schon diese Erkenntnis, dass eben nicht alles nur eine Frage der Fähigkeiten, des Bemühens oder Wollens ist, Wege aus dieser Misere zu suchen...
Ist meine Meinung die ich dir jederzeit auch äußerst persönlich ins Gesicht sagen würde, gar nicht böse gemeint.

ehemaliger User_11062015
05.06.2014, 19:01
und ich finde es großkotzig und alles andere als 'nicht-böse gemeint' jemanden aufgrund eines Nicknamens so derartig zu diskreditieren. Zumal ich vermute dass sein Nickname inspiriert von einer Dr.House Folge ist, die glaube ich, sogar den gleichnamigen Titel trug und gar nichts mit Hochmut zu tun hat.
Ein eingebildeter/großkotziger Mensch hätte nämlich niemals den Mut, sich Fehler oder gar Versage eingestehen zu können und sich hinzustellen und um Rat zu bitten.

Ich hoffe du handhabst so derartige Unterstellungen im echten Leben anders, als hier.

Trianna
05.06.2014, 19:26
@Espressa

Da jetzt irgendeine religiöse Diskussion anzuschieben, ist ja mal mega unangebracht.

Zumal es aus ein Zitat aus Dr. House ist.

Kackbratze
05.06.2014, 20:01
Es kommt trotzdem "Gott" drin vor...

ehemaliger User_25062015
05.06.2014, 20:13
Oh ok also is das ein Zitat! Hab nie Dr. House geguckt und mir bei dem Nick auch immer gedacht, "wie großkotzig klingt das denn". Gut, angesichts der Krise in der er steckt hätt ich ihm das wohl auch nich unbedingt soo gesagt.

Kandra
05.06.2014, 20:31
Wieso interpretiert ihr da so viel rein? Ich kannte das Zitat auch nicht, hätte aber eher weniger an Großkotzigkeit sondern an irgendein einschneidendes Erlebnis gedacht. Danach müsste ich mich "Ich: min. 4 - Gott:0" nennen ^^

Um noch was zum Thema beizutragen: Durststrecken kennt denke ich jeder. Versuch das Semester noch rumzubringen und mach dann ne Pause. Oder wenn es gar nicht geht, mach jetzt ne Pause, so schlimm ist ein Fehlversuch jetzt i.d.R. auch nicht. Die studentischen Beratungsstellen wurden ja schon angesprochen, da kannst du ja mal unverbindlich hingehen. Oder als Selbstzahler zum Therapeuten, dann bekommt auch niemand die "Psychodiagnose" mit.

Pullo
05.06.2014, 22:39
..genau..ein Urlaubssemester oder Krankheitssemester nehmen und den Jakobsweg für paar Wochen wandern und die innere Berufung/zukunftsplanung finden --> Gott:1-Du:1 :)

Ich:1-Gott:0
07.06.2014, 05:49
Meine Fresse...Ihr interpretiert zu viel.
Einerseits kam der Spruch aus Scrubs, andererseits hast was mit dem Leben zu tun. Wie auch immer ist das nicht Thema hier.
Darüber hinaus habe ich bislang alles mit Leistung gepackt und werde es auch weiterhin, nur sehe gerade keinen Sinn darin und habe keineswegs versagt. Ich weiß zum heutigen Augenblick nicht ob ich noch Arzt werden will und das Studium einfach so durchzuziehen liegt mir nicht. Ich will kein Medizin studieren und dann in die Wirtschaft gehen. Ich will allgemein nichtig die Wirtschaft und für Träume anderer schufften.


Es waren tatsächlich einige gute Tipps dabei. Danke euch. Gestern habe ich mir eine Krankschreibung geholt und werde mich fürs nächste Semester beurlauben lassen. BU? Naja..ich werde mir jetzt nicht mein Leben von einer Versicherung vermiesen lassen. Ich bin unglücklich und das seit Jahren, also was habe ich noch zu verlieren.

Wenn ich nach dann 2 Semestern zurück komme und von der Sache überzeugt bin, ist alles bestens. Wenn nicht, ebenso. Aber auf einem Problem zu hocken und es zu ignorieren macht mich höchstens krank. Es ist schon lustig wie die Dinge kippen können. Denn ich wollte Arzt werden. Nun muss ich wieder herausfinden wieso und eine Famulatur war da nicht genug.

Danke an alle, es wird sich zeigen was jetzt kommt. Das Leben ist geil und zu kurz um zu vergammeln.

Grüße