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Interview mit einer Assistenzärztin

Dies war schon immer mein Traumberuf

MEDI-LEARN

1. Warum hast du den Beruf des Arztes ergriffen?

Ich habe mich für den Beruf "Arzt" bzw. "Ärztin" entschieden, da ich zum eine gerne aktiv mit Menschen arbeiten wollte und zum anderen die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Tätigkeit gesucht habe. Dies war schon immer mein Traumberuf, so dass ich dem sehr zielstrebig nachgegangen bin!

2. Was macht dir besonders viel Spass im Job, was gefällt dir überhaupt nicht?

Besonders motivierend ist es, zu sehen und zu erleben, dass man manchmal Patienten wirklich helfen kann, sei es durch Therapien oder Gespräche. Schön ist es, wenn Patienten bei der Entlassung wirklich dankbar sind - was nicht immer der Fall ist. Überhaupt nicht gefällt mir die zunehmende Verwaltungs- und Dokumentationstätigkeit, die immer mehr Raum einnimmt und damit die Zeit der Patientenkontakte kürzt.
 

Gelauscht (Foren)

Assistenzarzt
 

3. Welche Fachrichtung möchtest du später einmal einschlagen? Gib es hier eine feste Wahl oder hältst du das eher offen?

Neurologie - das stand für mich bereits im PJ fest.

4. Wie viele Stunden arbeitest du pro Monat durchschnittlich?

Ich arbeite ohne Dienste zur Zeit ca. 170-180 Stunden im Monat (42h-Woche), dazu kommen derzeit ca. 2 24h-Dienste im Monat.

5. Wie würdest du den Arbeitsalltag/Arbeitsatmosphäre im Krankenhaus kennzeichnen?

Sehr unterschiedlich. In manchen Abteilungen hektisch-getrieben (Akutkrankenhäuser der Somatik) in anderen ruhig und fast familiär. Auch kann das Klima deutlich durch Charaktereigenschaften eines Chefarztes oder den Einfluss der Pflege (v.a. Psychiatrie) geprägt sein! Entscheidend ist die Stimmung im Gesamt-Team und v.a. eine konstruktive Zusammenarbeit auf Assistentenebene.

6. Welches sind die häufigsten Tätigkeiten auf Station und wie viel Zeit verbringst du damit?

Blutabnahmen und Infusionen = 15 min.
Besprechungen/Übergaben/Konferenzen = durchschnittlich 45min Visiten = 1-1.5h Aufnahmegespräche/Angehörigengespräche = 2-3h Dokumentation = 2-3h

7. Magst du uns dein schönstes und auch dein unangenehmstes Ereignis als Arzt schildern?

Schöne Ereignisse: Patientin die bei der Entlassung sich bedanken oder sogar später noch einmal vorbei kommen oder Postkarten senden.
Unangenehm: Überbringen schlechter bzw. infamster Prognosen an Patienten oder Angehörige...
Das am meisten belastende Ereignis war der Tod eines Patienten, der am gleichen Tag geboren war wie ich und bei dem ich Aufnahmeuntersuchung und später dann Hirntod-Diagnostik machen durfte.
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