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Interview mit Dr. Katharina Glatz-Krieger - MEDIDA-Prix Sieger 2004

PathoBasiliensis - die preisgekrönte Lernumgebung für die Pathologie

Dr. med. Katharina Glatz-Krieger

Frau Dr. med. Katharina Glatz-Krieger von der Universität Basel ist für das gemeinsam mit ihrem Mann Dieter Glatz entwickelte Lernprojekt PathoBasiliensis mit dem diesjährigen mediendidaktischen Hochschulpreis (MEDIDA-Prix) ausgezeichnet worden. Die virtuelle Lernumgebung, deren Besuch wir euch sehr empfehlen möchten, bietet eine Fülle von Lern- und Bildmaterial für das Fach Pathologie. Frau Dr. Glatz-Krieger war freundlicherweise bereit, sich für ein Interview zum Thema Medizinstudium, eLearning und PathoBasiliensis zur Verfügung zu stellen.
Warum und mit welcher Motivation, wann und wo haben Sie studiert? Können Sie sich an die absoluten Höhepunkte und auch Tiefpunkte des Studiums erinnern?
Das Medizinstudium habe ich an der Universität Basel absolviert. Schon während des Medizinstudiums habe ich mich vor allem für die Pathologie und das Mikroskopieren interessiert. Aber auch eher medizinfremde Gebiete wie Biologie, Biochemie und Physiologie fand ich spannend. Eigentlich fand ich mit Ausnahme der Orthopädie fast alles interessant.

Surftipp

Wie sind Sie in ihr derzeitiges Berufsfeld gelangt: war es ein eigener Entschluss, den Sie zielstrebig verfolgten oder spielte der Faktor Zufall eine Rolle? Woran arbeiten oder forschen Sie und was zählt zu Ihren Aufgabengebieten?
Ich habe zunächst nur ein Jahr Medizin studiert und dann am Anatomischen Institut die Ausbildung zur akademisch technischen Assistentin absolviert. Da mir die Entwicklungsmöglichkeiten auf diesem Beruf sehr begrenzt schienen, habe ich das Medizinstudium fortgesetzt und wusste schon bald, dass die Pathologie für mich das ideale Fachgebiet darstellt, da dieser Beruf äusserst vielseitig ist. Eine Karriere in einem klinischen Fachgebiet hat mich nie gereizt. Meine Haupttätigkeit ist die mikroskopische Diagnostik. Die Tätigkeit im Autopsiesaal nimmt etwa 3-4 Wochen pro Jahr in Anspruch. Momentan sind mehrere Forschungsprojekte in Arbeit zum Thema melanozytäre Tumoren (mein Spezialgebiet) und weitere Projekte in Zusammenarbeit mit unserem Zytologen. Zunehmend halte ich auch Vorlesungen und Praktika.
Wann kam Ihnen oder Ihrem Team die Idee, das System PathoBasiliensis, wie es heute als eLearning-Suite vorliegt, zu entwickeln?
Unser Team besteht lediglich aus meinem Ehemann, der als Physiker im Universitätsrechenzentrum arbeitet und mir. Der Anstoss zur Entwicklung von Autopsiefalldatenbank und Bilddatenbank kam von ihm. Die weiteren Ideen und Projekte haben wir gemeinsam entwickelt. D.h. ich schilderte ihm ein didaktisches Problem. Anschliessend haben wir gemeinsam nach einer optimalen Lösung für das Internet gesucht.

Worin liegt für Sie der Reiz und die Motivation, ihre Energie in die Entwicklung einer virtuellen Lernumgebung wie PathoBasiliensis zu stecken?
Wir haben beide dank unserer Projekte unheimlich viel gelernt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit führt zu einer Erweiterung des Horizontes. Die Dankbarkeit der Nutzer, die wir aus Umfragen und spontanen Zuschriften spüren, motiviert uns immer wieder von Neuem.
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