Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Macht" der einzelnen Facharztgruppen in der KV
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Ist ein Kinderleben etwa keine 50 Millionen wert? Was ist mit 100 Millionen? Wenn Deutschland es sich leisten kann, warum dann nicht 1 Mrd? Schwachsinnige Argumentation.
Schau dir mal was Insulin in den USA kostet. Die Preise werden immer weiter angezogen weil man keine Regularien hat und es nun mal kein elastischer Markt ist. Entweder du zahlst die 500+€ für 10ml des Insulins, du hast eine Versicherung die das tut oder du verreckst halt. :-dance
Evidence based
10.08.2020, 18:13
Ich wäre da ganz pragmatisch.
Nenn mir mal bitte die Pharmafirmen mit den entsprechenden Blockbustermedikamenten. Wenn das ganze so einfach liefe, wie von Dir geschildert (einfach die Opinion leader schmieren, äh, beeinflussen)- kaufen wir einfach die Aktien und setzen uns reich zur Ruhe. Geht nicht? Dann ist die Masse der Abnehmer (sprich die verschreibenden Kollegen), vielleicht doch nicht so doof, um sich von "nicht Unterlegenheitsstudien" zum x fachen Preis -hinters Licht führen zu lassen :-))
Und einen Martin Shkreli (ihr erinnert euch an die Preissteigerung von Daraprim?)hat man auch schon verhaftet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Shkreli
Dass die verschreibenden Kollegen nicht noch mehr dieser Medikamente verschreiben, ist wohl eher dem Wirtschaftlichkeitsgebot und den Regressforderungen bei Nichteinhaltung geschuldet.
Es geht auch nicht um die Blockbuster wie Sofusbuvir, die Daten für solche Medikamente sind eindeutig. Es geht um die Borderlinemedikamente, die irgendein Surrogat verbessern, aber keinerlei patientenrelevanten Nutzen aufweisen. Diese kosten trotzdem das 100fache und werden teilweise auf dünnster Datenbasis in Leitlininien empfohlen. Wenn man sich dann die Interessenkonflikte der Autoren anschaut, versteht man häufig wieso. Jemand der Jahre Beraterhonorare kassiert, kann nicht mehr objektiv sein.
Zu Zolgensma: das Leben eines Kindes lässt sich nicht in Geld aufwiegen. Umso schlimmer, dass eine Pharmafirma das auf 2 millionen euro festlegt. Dieser Preis korreliert weder mit den Zulassungskosten, noch mit den Forschungskosten (die Forschung wurde ja zumindest teilweise aus öffentlicher Hand bezahlt, so wie bei den meisten Medikamenten). In Deutschland ist das Ganze weniger ein Problem, da die Solidargemeinschaft jedem Kind mit SpA diese Therapie ermöglicht. In den USA bekommen das hingegen nur die reichen Kinder.
Ist ein Kinderleben etwa keine 50 Millionen wert? Was ist mit 100 Millionen? Wenn Deutschland es sich leisten kann, warum dann nicht 1 Mrd? Schwachsinnige Argumentation.
Naja, offensichtlich ist irgendwo eine Grenze erreicht, die die Solidargemeinschaft für ein einzelnes Leben auszugeben bereit ist. Novartis (u.a.) lotet aus, wo wir diese ziehen. Im Anschluss kann man auch quantifizieren, wie selten eine Krankheit sein darf, damit sich die Entwicklung und Zulassung einer orphan drug gerade noch rechnet.
Schau dir mal was Insulin in den USA kostet. Die Preise werden immer weiter angezogen weil man keine Regularien hat und es nun mal kein elastischer Markt ist. Entweder du zahlst die 500+€ für 10ml des Insulins, du hast eine Versicherung die das tut oder du verreckst halt.
Hab ich gelesen ja. Und man wird im November sehen, ob die US-Bürger das ändern wollen.
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Zu Zolgensma: das Leben eines Kindes lässt sich nicht in Geld aufwiegen. Umso schlimmer, dass eine Pharmafirma das auf 2 millionen euro festlegt. Dieser Preis korreliert weder mit den Zulassungskosten, noch mit den Forschungskosten (die Forschung wurde ja zumindest teilweise aus öffentlicher Hand bezahlt, so wie bei den meisten Medikamenten). In Deutschland ist das Ganze weniger ein Problem, da die Solidargemeinschaft jedem Kind mit SpA diese Therapie ermöglicht. In den USA bekommen das hingegen nur die reichen Kinder.
Im Nachhinein weiß man dann natürlich, dass man in dieser Runde auf schwarz hätte setzen sollen. Als die beteiligten Institutionen die Lizenzen und Patente, die zur Entwicklung und Zulassung einer sehr neuartigen Therapie für eine seltene Erkrankung nötig waren, für ein paar Millionen verhökert haben, hat sie meines Wissens niemand dazu gezwungen. Das Risiko sich selbst Investoren zu suchen und den Compound zur Marktreife zu bringen, wollte man dort offensichtlich nicht eingehen. Und ich glaube nicht, dass wir hier besagtes Risiko mal eben so über den Daumen gepeilt einpreisen können. Die Angemessenheit der Risikoprämie im Einzelfall a posteriori zu beurteilen halte ich für methodisch fragwürdig.
Evidence based
10.08.2020, 19:20
Naja, offensichtlich ist irgendwo eine Grenze erreicht, die die Solidargemeinschaft für ein einzelnes Leben auszugeben bereit ist. Novartis (u.a.) lotet aus, wo wir diese ziehen. Im Anschluss kann man auch quantifizieren, wie selten eine Krankheit sein darf, damit sich die Entwicklung und Zulassung einer orphan drug gerade noch rechnet.
Hab ich gelesen ja. Und man wird im November sehen, ob die US-Bürger das ändern wollen.
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Im Nachhinein weiß man dann natürlich, dass man in dieser Runde auf schwarz hätte setzen sollen. Als die beteiligten Institutionen die Lizenzen und Patente, die zur Entwicklung und Zulassung einer sehr neuartigen Therapie für eine seltene Erkrankung nötig waren, für ein paar Millionen verhökert haben, hat sie meines Wissens niemand dazu gezwungen. Das Risiko sich selbst Investoren zu suchen und den Compound zur Marktreife zu bringen, wollte man dort offensichtlich nicht eingehen. Und ich glaube nicht, dass wir hier besagtes Risiko mal eben so über den Daumen gepeilt einpreisen können. Die Angemessenheit der Risikoprämie im Einzelfall a posteriori zu beurteilen halte ich für methodisch fragwürdig.
Du hast aus unternehmerischer Sicht vollkommen recht. Man kann da den Pharmaunternehmen auch nicht vorwerfen, dass sie dieses System so ausleben. Das Ausloten der Grenzen eines Solidaritätssystems kann man trotzdem kritisch sehen.
Man hat letztendlich als Wissenschaftler mit einer guten Idee oder einem neuen Medikament kaum eine Chance, dies selber zur Marktreife zu bringen. Diese Strukturen bieten Universitäten/Forschungsinstitute nicht. Ich bezweifel, dass die beteiligten Institutionen aus Angst vor dem Risiko aus der Entwicklung ausgestiegen sind. Es wird wohl eher so gewesen sein, dass die Investoren das Risiko nicht eingehen wollten.
3. Was ist denn nun mit dem 1.000 Kilo rosa Elefanten im Raum (die fehlende Nachhaltigkeit eines reinen Umlagesystems, deren Beitragszahler nie geboren wurden...), auf den Evil dich mehrfach hingewiesen hat?
Selbst wenn die Reserven der PKV und ihrer Mitglieder ins GKV System kommen würden und selbst wenn diese zusätzlichen Finanzreserven nicht prompt von der Politik für andere Dinge verfrühstückt werden (und das sind schon zwei recht große "wenns"), wäre das ein One off Effekt. Es wurden immer noch jahrelang nur ca. 1,6 Kinder pro Frau im gebärfähigen Alter geboren. Die kritische Grenze ist aber 2,1. Was kommt nach der einmaligen Finanzspritze?
Das hat die Politik so entschieden, dass es ein Umlagesystem MIT Rücklagen ist. Einen Sparplan machen Rente und Krankenkasse nicht. Da gibt es PROs und CONs für. Wenn jetzt beispielsweise eine große Inflation vor der Tür steht macht es keinen Sinn Rücklagen zu bilden. Die Rücklagen bei der PKV sind ebenso immobil. Sprich: ich möchte in die GKV oder mich in der Schweiz krankenversichern...Rücklage byebye. Dass die Bevölkerung weiter wächst in den letzten 30 Jahren trotz Ankündigung nur noch 70 Mio. ....1000x ignoriert hier.
Dass die GKV mit ihren vielen Kassen weiterbestehen und der aufwendigen Verwaltung so weiter bestehen soll, will ich auch nicht. Besser wäre eine schlankere Verwaltung, mehr Prüfung von Behandlung bevor sie gemacht werden und eine einheitliche Kasse, die z.B. vom Rechnungshof kontrolliert wird mit einem dann geringeren Beitrag für alle mit einer Basisversorgung. Wer unnötigen Luxus möchte kann eine private Zusatzver. abschließen.
Zu Zolgensma: das Leben eines Kindes lässt sich nicht in Geld aufwiegen. Umso schlimmer, dass eine Pharmafirma das auf 2 millionen euro festlegt. Dieser Preis korreliert weder mit den Zulassungskosten, noch mit den Forschungskosten (die Forschung wurde ja zumindest teilweise aus öffentlicher Hand bezahlt, so wie bei den meisten Medikamenten). In Deutschland ist das Ganze weniger ein Problem, da die Solidargemeinschaft jedem Kind mit SpA diese Therapie ermöglicht. In den USA bekommen das hingegen nur die reichen Kinder.
Auch hier ist der Staat gefragt die Auswüchse von Raubtierkapitalismus/PKV zu begrenzen. z.B. mit einer Arzneikostendeckelung, man einigt sich mit einer Firma auf einen Preis...wenn sie sich querstellt, kann man ein Verkaufsverbot innerhalb der EU für alle Arzneien ins Spiel bringen. Mal schauen wer da länger durchhält.
schnix25
10.08.2020, 22:41
Bei Zolgensma ist der Preis aber auch deshalb so hoch, da es nur einmal verabreicht werden muss. Laut Hersteller sollen die Kosten damit sogar niedriger sein, als ohne Therapie. Da bei Muskelschwund sonst schnell Intensivtherapie und Pflege droht, könnte dies sogar stimmen, da die Intensivmedizin ja mit enormen Konsten verbunden ist. Da es auch nur so wenige Patienten gibt, muss das Geld halt iwie wieder reinkommen was die Entwicklung gekostet hat. Wenn man nun hohe Preise für Medikamente gesetzlich verbietet werden halt für seltene Krankheiten gar keine Medikamente mehr entwickelt, auch nicht wirklich erstrebenswert.
GelbeKlamotten
10.08.2020, 23:18
Die Rücklagen bei der PKV sind ebenso immobil. Sprich: ich möchte in die GKV oder mich in der Schweiz krankenversichern...Rücklage byebye.
Nö. Einfach große Anwartschaft abschließen, dann sind die Rücklagen noch da, wenn du zurück in deinen PKV-Vertrag gehst.
Dass die Bevölkerung weiter wächst in den letzten 30 Jahren trotz Ankündigung nur noch 70 Mio. ....1000x ignoriert hier.
Die Frage ist nicht, wie viele Menschen in Deutschland leben oder in der GKV versichert sind, sondern wie viele von denen tatsächlich Netto-Beitragszahler sind. Dass diese Zahl steigt, wage ich stark zu bezweifeln.
Dass die GKV mit ihren vielen Kassen weiterbestehen und der aufwendigen Verwaltung so weiter bestehen soll, will ich auch nicht. Besser wäre eine schlankere Verwaltung, mehr Prüfung von Behandlung bevor sie gemacht werden und eine einheitliche Kasse, die z.B. vom Rechnungshof kontrolliert wird mit einem dann geringeren Beitrag für alle mit einer Basisversorgung.
Jo, das klappt bestimmt. Schlankere Verwaltung durch mehr Prüfung von Behandlungen. Logisch. Und jegliche Konkurrenz in dem Sektor noch vollends abschaffen. Gleichzeitig schafft man natürlich auch die PKV ab und kappt damit den Ärzten noch 20% ihrer Einnahmen, damit noch mehr ins Ausland abwandern. Dann bleiben nur die ganz harten, die echten Könner, die auch für den Mindestlohn 24h-Dienste schieben.
Wer unnötigen Luxus möchte kann eine private Zusatzver. abschließen.
Jep, alles außer der absoluten Basisversorgung ist unnötiger Luxus. Sagt Herr daCapo, der wahrscheinlich keinen Schimmer hat, wie es ist eine chronische Krankheit zu haben und im Rahmen der tollen "Basisversorgung" um jedes Rezept betteln zu müssen.
Auch hier ist der Staat gefragt die Auswüchse von Raubtierkapitalismus/PKV zu begrenzen. z.B. mit einer Arzneikostendeckelung, man einigt sich mit einer Firma auf einen Preis...wenn sie sich querstellt, kann man ein Verkaufsverbot innerhalb der EU für alle Arzneien ins Spiel bringen. Mal schauen wer da länger durchhält.
Das ist nur konsequent. Nachdem du im Krankenversicherungswesen alle Nachteile des Kommunismus einführen möchtest, muss das in der Pharmabranche natürlich auch sein. Die Pharmaunternehmen müssen mit ihrer aufwendigen, jahrezehntelangen Forschung an neuen Präparaten ja keine Gewinne machen, wäre ja noch schöner. Am Leid der Armen Menschen auch noch Geld verdienen - abartig. Denen sollte man alle Preise diktieren. Die geben dann schön kleinbei und arbeiten kostenlos.
Hat ja z.B. bei Tresiba auch geklappt. Gut okay, das hat mehrere Jahre gedauert und 40.000 Diabetiker, die bereits auf Tresiba eingestellt waren, mussten aufwendig neu auf ein anderes Langzeitinsulin eingestellt werden, als es wegen der fehlenden Preiseinigung vom Markt genommen wurde. Aber hey - Stichwort unnötiger Luxus und so - wers unbedingt braucht kann es ja auf eigene Kosten aus dem Ausland importieren lassen.
Es gibt eh generell so viele Arzneimittel, die brauchen wir nun wirklich nicht alle. Schon gar keine neu entwickelten mehr.
Nö. Einfach große Anwartschaft abschließen, dann sind die Rücklagen noch da, wenn du zurück in deinen PKV-Vertrag gehst.
Ich will aber nicht in die PKV zurück...und schon ist alles weg. Noch besser ist es wennn PKV Tarife geschlossen werden...
Die Frage ist nicht, wie viele Menschen in Deutschland leben oder in der GKV versichert sind, sondern wie viele von denen tatsächlich Netto-Beitragszahler sind. Dass diese Zahl steigt, wage ich stark zu bezweifeln.
Hmm, dann kannst ja demnächst selbst oder die KI der Radiologie den Spargel stechen, das Hotelzimmer aufräumen, in der Fabrik schuften usw.; achnee kein Bock bzw. nicht möglich.
Jo, das klappt bestimmt. Schlankere Verwaltung durch mehr Prüfung von Behandlungen. Logisch. Und jegliche Konkurrenz in dem Sektor noch vollends abschaffen. Gleichzeitig schafft man natürlich auch die PKV ab und kappt damit den Ärzten noch 20% ihrer Einnahmen, damit noch mehr ins Ausland abwandern. Dann bleiben nur die ganz harten, die echten Könner, die auch für den Mindestlohn 24h-Dienste schieben.
Jo darum geht es dir, das gute ExtraGeld durch die PKV-Patienten auf dem Konto. Sonst nix. Darauf ist es auch schwer zu verzichten. Bald kommt ja die KI und übernimmt die Radiologie....geleitet von einer total flexiblen modernen DE Uniklinik . Und daher nun etwas Existenzsorgen?In DE bleiben die Leute eh nur wegen der schönen Landschaft und sympathischen Menschen wie GelbeKlamotten.
Jep, alles außer der absoluten Basisversorgung ist unnötiger Luxus. Sagt Herr daCapo, der wahrscheinlich keinen Schimmer hat, wie es ist eine chronische Krankheit zu haben und im Rahmen der tollen "Basisversorgung" um jedes Rezept betteln zu müssen.
Ohje um jedes Homöopathierezept betteln.
Das ist nur konsequent. Nachdem du im Krankenversicherungswesen alle Nachteile des Kommunismus einführen möchtest, muss das in der Pharmabranche natürlich auch sein. Die Pharmaunternehmen müssen mit ihrer aufwendigen, jahrezehntelangen Forschung an neuen Präparaten ja keine Gewinne machen, wäre ja noch schöner. Am Leid der Armen Menschen auch noch Geld verdienen - abartig. Denen sollte man alle Preise diktieren. Die geben dann schön kleinbei und arbeiten kostenlos.
Das Gesundheitswesen hat aufgrund seiner Struktur NIX mit Kapitalismus gemein. Ist nicht so wie bei Autos verkaufen. Wenn jeder seine Rechnung selbst zahlen würde, wäre es etwas anderes. Aus irgendeinem Grund hat man sich dagegen entschieden. Warum eigntlich? US Amerikanische Verhältnisse wären doch das Non Plus Ultra
Hat ja z.B. bei Tresiba auch geklappt. Gut okay, das hat mehrere Jahre gedauert und 40.000 Diabetiker, die bereits auf Tresiba eingestellt waren, mussten aufwendig neu auf ein anderes Langzeitinsulin eingestellt werden, als es wegen der fehlenden Preiseinigung vom Markt genommen wurde. Aber hey - Stichwort unnötiger Luxus und so - wers unbedingt braucht kann es ja auf eigene Kosten aus dem Ausland importieren lassen.
Genau erlauben wir doch den raffgierigen Konzernen Preise zu verlangen, die sie wollen wie in den USA. Wucher ist ein Straftatbestand? Noch?
Es gibt eh generell so viele Arzneimittel, die brauchen wir nun wirklich nicht alle. Schon gar keine neu entwickelten mehr.
Hmmm...und daher darf man Wucherpreise nehmen. Irgendwie muss ja Marketing und der dicke Benz finanziert werden. (Pharmakonzerne nutzen nicht den Großteil ihrer Gewinne für Forschung)
Thomas24
11.08.2020, 06:05
Dass die Bevölkerung weiter wächst in den letzten 30 Jahren trotz Ankündigung nur noch 70 Mio. ....1000x ignoriert hier.
Theoretisch könnte man die Deckungslücke ja auch über Immigration lösen- aber das würde voraussetzen, dass a) der durchschnittliche Einwanderer *mindestens* so viel Steuern und Sozialabgaben bezahlt, wie die bereits vorhandene Durchschnittsbevölkerung, was bedeutet: dass Immigraten im Durchschnitt ein genauso hohes Einkommensniveau erreichen müssen, wie die vorhandene Bevölkerung (ist das realistisch?) und b) auch die Immigranten werden später mal Leistungen aus dem System beziehen, in das Sie eingezahlt haben. Sollten sich die Geburtsraten der Neubürger der bisherigen Bevölkerung angeglichen haben (also auch abgefallen sein), dann muss man die Lücke -wieder- irgendwie ausgleichen.
Was bliebe noch? Evtl. könnte auch eine schrumpfende Einzahlerbasis das Leistungsniveau aufrecht erhalten- aber dazu müssten wir durch die Bank nennenswerte Produktivitätszuwächse in allen Bereichen der Volkswirtschaft haben. Haben wir aber nicht.
Ein rein umlagefinanziertes System ist nicht nachhaltig, wenn die Beitragszahler nie geboren wurden.
Unsere Bevölkerung wächst durch Immigration - und da ist die Datenlage eindeutig: der durchschnittliche Migrant ist kein Netto Beitragszahler in die Sozialsysteme (weil er ein geringeres durchschnittliches Einkommen bezieht als die einheimische Bevölkerung und daher geringere Beiträge einzahlt).
Für die Subgruppe der Asylanten und Asylbewerber besteht nach 18 monatigem Aufenthalt in Deutschland praktisch kein Unterschied zwischen einem Beitragszahler bzw. regulär versichertem GKV Mitglied und dem Asylanten mehr im Leistungsniveau.
: ich möchte in die GKV oder mich in der Schweiz krankenversichern...Rücklage byebye. Dass die Bevölkerung weiter wächst in den letzten 30 Jahren trotz Ankündigung nur noch 70 Mio. ....1000x ignoriert hier.
Zefix noamal.... das es sich bei der GKV um eine Sozialkasse handelt, zählt die reine Zahl der Mitglieder nicht. Und wer würde sich über zunehmende "Mitgliederanzahl" der Arbeitsagentur freuen? Wichtig sind die Leute, die mehr einzahlen als entnehmen und da schaut es derzeit traurig aus. Trotz läppischen Ausgaben von 550 EUR/a und einem Monats-Beitrag, der in den USA schon für eine halbwegs gute Versicherung langen würde, muß der Staat jedes Jahr mit einem zweistelligen Milliardenbetrag aushelfen, damit das System nicht kollabiert.
Für Transferleistungsempfänger werden bei weitem nicht kostendeckende Beiträge von 100 EUR/Monat einbezahlt.
Gesamt wird das System "Bundesrepublik" nur noch von ca 23 Mio Nettosteuerzahlern aufrechterhalten, also ein Viertel der Bevölkerung. Tendenz abwärts... wie gesagt, in anderen Lädnern war man auch mal wohlhabend, bis die Politik das verspielt hat...
GelbeKlamotten
11.08.2020, 17:37
Ich will aber nicht in die PKV zurück...und schon ist alles weg. Noch besser ist es wennn PKV Tarife geschlossen werden...
Wenn du nicht in der PKV bleiben willst, dann tritt eben gar nicht erst ein.
Was soll sein wenn PKV Tarife geschlossen werden? Welche Probleme erwartest du? Altersrückstellungen gehen dadurch jedenfalls keine verloren.
Hmm, dann kannst ja demnächst selbst oder die KI der Radiologie den Spargel stechen, das Hotelzimmer aufräumen, in der Fabrik schuften usw.; achnee kein Bock bzw. nicht möglich
Von kein Bock kann keine Rede sein. Ich hätte überhaupt kein Problem damit, Hotelzimmer zu reinigen. Einfacher Job mit geregelten Arbeitszeiten, quasi ohne Verantwortung und ohne wesentlich Anforderungen an das eigene Können. Täglich von 6 bis 14 uhr. Könnte ich gut mit leben.
Letztlich habe ich mich für den anstrengenderen Weg entschieden mit viel längerer Ausbildungszeit, mehr Verantwortung, lebenslangem Lernen und Nachtdiensten, etc. Dafür gibts etwas mehr Geld, aber eben auch haufenweise Nachteile. Ich finde beide Wege durchaus okay.
Jo darum geht es dir, das gute ExtraGeld durch die PKV-Patienten auf dem Konto. Sonst nix. Darauf ist es auch schwer zu verzichten.
Selbstverständlich geht es um Geld, wenn man wie du Vorschläge macht, das komplette Krankenversicherungssystem grundlegend zu reformieren. Zu denken, dass man dabei einfach so allen Ärzten die Einnahmen um ca. 20% kürzen kann ohne negative Konsequenzen zeugt schon von enormer Naivität. Vor dem Hintergrund dass du wohl selbst Arzt bist ist das noch sehr freundlich ausgedrückt.
Glaubst du dadurch bessert sich dann der (Haus-)ärztemangel? Meinst du die technische Ausstattung in Praxen und Krankenhäusern bleibt dann auf gleichem Niveau?
Bald kommt ja die KI und übernimmt die Radiologie....geleitet von einer total flexiblen modernen DE Uniklinik
Wie kommst du denn auf so einen völligen Blödsinn? Ich hoffe du meinst nicht, das aus Beiträgen von mir herausgelesen zu haben?
Ohje um jedes Homöopathierezept betteln.
Um Homöopathie geht es in diesem Zusammenhang nicht im Geringsten. Homöopathische Medikamente gehören ja nicht mal zum normalen Leistungskatalog der GKV, werden aber oft trotzdem übernommen.
Auch hier hast du das Prinzip nicht verstanden. Homöopathische Mittel gehören vermutlich zu den kosteneffizientesten Arzneimitteln überhaupt. Man hat ein System geschaffen, in dem es für jeden quersitzenden Furz für ein paar Euro einen geeignetes Placebopräparat gibt.
Natürlich bringt es dir persönlich als Arzt nichts, wenn du bei irgendwelchen Beschwerden Zuckerkugeln aus der Apotheke frisst. Aber für große Teile der Bevölkerung eben schon. Es ist für alle Beteiligten besser, wenn Tante Anneliese wegen ihren Kopfschmerzen jeden Tag 3 Globuli schluckt statt täglich 3 Ibuprofen. Und es ist auf Dauer für die Solidargemeinschaft auch wesentlich billiger (und nein, ich meine hier natürlich nicht den Preis des Medikaments, sondern in erster Linie die potentiellen Folgekosten).
Der Arznei- und Hilfsmittelgeiz zeigte sich zB viele Jahre lang bei Blutzucker-Teststreifen. Hausärzte und Diabetologen wurden hier über die übliche Budgetierung so unter Druck gesetzt, dass Diabetiker vielerorts regelrecht um Teststreifen betteln mussten. Ein Typ 1 Diabetiker bekam in der Regel maximal 5 Tests am Tag zugebilligt.
Das bedeutet: Ein Test beim Aufstehen, einer vor dem Schlafengehen und je einer zu den drei Hauptmahlzeiten. Messfehler? Pech gehabt. Gefühl der Unterzuckerung? Tja, dann halt messen und den Test später wieder einsparen. Postprandialen Blutzucker korrigieren? Erst vor der nächsten Mahlzeit. Folgeerkrankungen effektiv vermeiden? Nur auf eigene Kosten oder wenn man bei mehreren Ärzten hausieren geht.
Die Studienlage war schon damals absolut eindeutig, dass zusätzliche Messungen die Blutzuckereinstellung deutlich verbessern.
Sowas ist Realität in der GKV. Mittlerweile hat sich das durch den zunehmenden Einsatz von kontinuierlichen Messsystemen entspannt.
Bestimmt wird sowas besser, wenn man mehr Prüfverfahren einführt. Ich lach mich tot.
Das Gesundheitswesen hat aufgrund seiner Struktur NIX mit Kapitalismus gemein.
:D
Hmmm...und daher darf man Wucherpreise nehmen. Irgendwie muss ja Marketing und der dicke Benz finanziert werden. (Pharmakonzerne nutzen nicht den Großteil ihrer Gewinne für Forschung)
Jo, einem guten Mitarbeiter im höheren Management eines Pharmakonzerns muss man einen anständigen Firmenwagen bieten. Umsonst arbeiten nämlich auch die nur in deiner Traumwelt. Und wenn Audi für einen vergleichbaren Job 250k und einen schicken Firmenwagen bietet, dann kannst du den Manager bei Novartis nicht mit 60k und dem Gefühl der Nächstenliebe abspeisen, denn sonst - Überraschung - arbeitet da sehr bald keiner mehr, der was drauf hat. Auch wenn du denkst, du könntest den Kapitalismus in der Medizin abschaffen.
Und nein, Gewinne werden nicht in Forschung und Entwicklung investiert. Dann wären sie nämlich gar nicht mehr als Gewinn ausgewiesen. Die interessante Frage ist, welcher Anteil des UMSATZES dafür ausgegeben wird. Du kannst ja mal recherchieren.
Cor_magna
11.08.2020, 17:57
Ich will aber nicht in die PKV zurück...und schon ist alles weg. Noch besser ist es wennn PKV Tarife geschlossen werden...
Hmm, dann kannst ja demnächst selbst oder die KI der Radiologie den Spargel stechen, das Hotelzimmer aufräumen, in der Fabrik schuften usw.; achnee kein Bock bzw. nicht möglich.
Jo darum geht es dir, das gute ExtraGeld durch die PKV-Patienten auf dem Konto. Sonst nix. Darauf ist es auch schwer zu verzichten. Bald kommt ja die KI und übernimmt die Radiologie....geleitet von einer total flexiblen modernen DE Uniklinik . Und daher nun etwas Existenzsorgen?In DE bleiben die Leute eh nur wegen der schönen Landschaft und sympathischen Menschen wie GelbeKlamotten.
Ohje um jedes Homöopathierezept betteln.
Das Gesundheitswesen hat aufgrund seiner Struktur NIX mit Kapitalismus gemein. Ist nicht so wie bei Autos verkaufen. Wenn jeder seine Rechnung selbst zahlen würde, wäre es etwas anderes. Aus irgendeinem Grund hat man sich dagegen entschieden. Warum eigntlich? US Amerikanische Verhältnisse wären doch das Non Plus Ultra
Genau erlauben wir doch den raffgierigen Konzernen Preise zu verlangen, die sie wollen wie in den USA. Wucher ist ein Straftatbestand? Noch?
Hmmm...und daher darf man Wucherpreise nehmen. Irgendwie muss ja Marketing und der dicke Benz finanziert werden. (Pharmakonzerne nutzen nicht den Großteil ihrer Gewinne für Forschung)
Ganz ehrlich, wenn du dir schon die Mühe machst auf alles von GelbeKlamotten detailliert zu antworten dann tu das doch bitte mit stichhaltigen Argumenten und nicht mit so dahingerotzten Vorurteilen und Unterstellungen....
Da du anscheinend ein wenig antikapitalistisch angehaucht zu sein scheinst: Kapitalimus ist in Deutschland ÜBERALL. Auch im Gesundheitssystem. Willkommen in der Realität. Dem zu entkommen wirst du (hier) nicht schaffen.
Naja, so richtig kapitalistisch ist das deutsche Gesundheitssystem keineswegs. Es wird ja eben nicht leistungsbezogen vergütet, sondern über Pauschalen im Solidar- und Umlageverfahren, das hat schon was von Sozialismus.
So rein prinzipiell und vom ethischen Standpunkt her ist der Sozialismus eigentlich dem Kapitalismus bei weitem vorzuziehen, wenn es da nicht einen kleinen Haken gäbe: er funktioniert in der Realität nicht.
Das ist doch Blasphemie! Nur weil manche Genossen gleicher sind als andere? :-dance
Cor_magna
11.08.2020, 22:43
Naja, so richtig kapitalistisch ist das deutsche Gesundheitssystem keineswegs. Es wird ja eben nicht leistungsbezogen vergütet, sondern über Pauschalen im Solidar- und Umlageverfahren, das hat schon was von Sozialismus.
So rein prinzipiell und vom ethischen Standpunkt her ist der Sozialismus eigentlich dem Kapitalismus bei weitem vorzuziehen, wenn es da nicht einen kleinen Haken gäbe: er funktioniert in der Realität nicht.
Ja aber es ist trotzdem noch ein großes Stück von richtiger Planwirtschaft entfernt und alles in ein kapitalistisches Grundsystem eingebettet. Die Pauschalen etc. sind vorgegeben aber ansonsten gelten die gleichen Gesetze wie im Kapitalismus. Allein schon, dass Krankenhäuser immer mehr unter Gewinndruck sind, zeigt das ja, oder auch Gewinnabsichten der privaten Krankenhauskonzerne. Wüsste nicht wo im Sozialismus private Konzerne mit Gewinninteressen ihren Platz hatten.
Beim zweiten Punkt stimme ich dir allerdings mit ein paar Einschränkungen zu. Aber das ist natürlich eine schwierige Grundsatzdiskussion, hat halt auch seine Nachteile und Ethik ist ja auch nicht alles.
Ach ja: Wie schätzt ihr mit den kommenden Finanzierungsproblemen im Gesundheitswesen eigentlich die Verdienstsituation der Ärzteschaft in den kommenden,sagen wir mal, 20 Jahren ein? Hab da schon öfters drüber nachgedacht inwieweit der Ärztemangel, die weitere Zunahme von Frauen unter den Ärzten und eben die von euch besprochenen Finanzierungsfragen sich darauf auswirken könnten.
Ich glaub in einigen Jahren wird auch das Medizinstudium auf das Bachelor und Mastersystem umgestellt. Mit einem Bachelor ist man dann Krankenpfleger oder Physican Assistent und wer den Master macht ist Arzt. Das Pflegepersonal wird dann besser bezahlt und als Arzt verdient man dann vlt. 500 Euro mehr als eine Krankenschwester (wir sind ja alle gleich).
Bonnerin
12.08.2020, 06:29
Jein. Bachelor/Master definitiv, und das finde ich auch gut, weil man dann zumindest auch einen anerkannten Abschluss hat. Allerdings wirds sicher wie bei Lehramt konsekutiv sein: Der Bachelor berichtigt nicht zu irgendeiner Tätigkeit, aber man kann damit dann eventuell noch in andere Fächer quereinsteigen.
Naja, so richtig kapitalistisch ist das deutsche Gesundheitssystem keineswegs. Es wird ja eben nicht leistungsbezogen vergütet, sondern über Pauschalen im Solidar- und Umlageverfahren, das hat schon was von Sozialismus.
So rein prinzipiell und vom ethischen Standpunkt her ist der Sozialismus eigentlich dem Kapitalismus bei weitem vorzuziehen, wenn es da nicht einen kleinen Haken gäbe: er funktioniert in der Realität nicht.
Es geht um den Gedanken, dass es im Gesundheitssystem nicht den Käufer und Verkäufer im Klassischen Sinne gibt. Vielmehr ist es ein Konstrukt zwischen Patient, Krankenkassen, Pharmafirmen, Krankenhäuser, Praxen. Es ist kein freier Markt, da der Patient die Rechnungen nicht selbst zahlt bzw. erstattet bekommt. Das Produkt Gesundheit (Daseinsfürsorge) ist auch etwas ganz anderes als der Audi A8 mit Sportsitzen, 300 PS (unnötiger Luxus). Daher sollte man kapitalistische Prinzipien nicht in ihrer Reinform im Gesundheitswesen anwenden...oder man macht es doch und schaut sich das System in den USA an.
Für die "normale" Wirtschaft (wie Audi) will ich natürlich keine Solidargemeinschaft oder ein sozialistisches System. Lieber freie Marktwirtschaft mit sozialen Korrekturen.
Wenn du nicht in der PKV bleiben willst, dann tritt eben gar nicht erst ein.
Was soll sein wenn PKV Tarife geschlossen werden? Welche Probleme erwartest du? Altersrückstellungen gehen dadurch jedenfalls keine verloren.
Kannste selber nachlesen.
Ganz ehrlich, wenn du dir schon die Mühe machst auf alles von GelbeKlamotten zu zu antworten
Hmm..ja lebt in ihrer eigenen Welt.
Ich glaub in einigen Jahren wird auch das Medizinstudium auf das Bachelor und Mastersystem umgestellt. Mit einem Bachelor ist man dann Krankenpfleger oder Physican Assistent und wer den Master macht ist Arzt. Das Pflegepersonal wird dann besser bezahlt und als Arzt verdient man dann vlt. 500 Euro mehr als eine Krankenschwester (wir sind ja alle gleich).
Umstellung Bachelor Master schon, aber dann wie die Bonnerin sagt.
Krankenpflegeausbildung ist in anderen Ländern bereits schon lange Studium mit zahlreichen Subspezialisierungen.
Christoph_A
12.08.2020, 09:20
Wo läge denn der Benefit eines Bachelor/Master Studienganges Medizin für den angehenden Arzt? Überall sonst wird an den Bologna Reformen rumkritisiert, was ja auch durchaus berechtigt ist und hier soll sowas eingeführt werden? Wozu? Um nen Stationshonk light für die KH zu kriegen? Erschließt sich mir nicht im geringsten.
Eine Bürgerversicherung ist meiner Meinung nach das schlechteste Modell, sowohl, was die Versorgung der Patienten angeht als auch die Bezahlungsmöglichkeiten der Ärzte. Es glaubt doch noch nicht einmal der linkeste Sozialromantiker daran, dass dann der leistungskatalotg der KV auch nur annähernd auf aktuellem Stand bleiben wird. Von unserer Vergütung ganz zu schweigen.
Wo läge denn der Benefit eines Bachelor/Master Studienganges Medizin für den angehenden Arzt? Überall sonst wird an den Bologna Reformen rumkritisiert, was ja auch durchaus berechtigt ist und hier soll sowas eingeführt werden? Wozu? Um nen Stationshonk light für die KH zu kriegen? Erschließt sich mir nicht im geringsten.
Eine Bürgerversicherung ist meiner Meinung nach das schlechteste Modell, sowohl, was die Versorgung der Patienten angeht als auch die Bezahlungsmöglichkeiten der Ärzte. Es glaubt doch noch nicht einmal der linkeste Sozialromantiker daran, dass dann der leistungskatalotg der KV auch nur annähernd auf aktuellem Stand bleiben wird. Von unserer Vergütung ganz zu schweigen.
a) Das hat bereits Bonnerin geschrieben, mit dem Bachelor könnte man in andere Fächer quereinsteigen. Stationshonk light ist der Anfänger auf den tollen internistischen Stationen, Stationshonk Full der fortgeschrittene Assistent auf der Station.
b) Ja eine Bürgerversicherung wäre für Ärzte mit vielen Privatpatienten schlecht. Das beste wäre dann das System der USA, wo man berechtigt ist extrem hohe Gebühren zu verlangen und extrem viel verdienen kann.
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