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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Läuft der Klinikkollaps schon?



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freak1
21.01.2024, 21:21
Eine enge Freundin hat nur innerhalb von 2 Monaten einen Termin für die Adenoid-OP ihres 2 jährigen bekommen, weil sie Kollegin im gleichen Haus ist... 1 Tag die Woche operieren sie Kinder, sonst nicht. Lohnt sich scheinbar so gar nicht.

Kandra
21.01.2024, 21:37
Ja, für alle anderen liegen die Wartezeiten eher so bei >6 Monaten, wenn überhaupt. Blöd, wenn die Kinder halt ohne was zu hören nicht anfangen zu sprechen. Aber was ist schon ein halbes Jahr im Kleinkindalter...

Kackbratze
22.01.2024, 06:18
Finanziell für die Kassen eine Menge! Deswegen läuft das ja so.

ehem-user-19-05-2025-1430
22.01.2024, 08:28
gelöscht

Thomas24
22.01.2024, 09:30
Oh Mann, hier werden ja teilweise echt Putineske Desinformationen zum Besten gegeben, die im Laufe der letzten Jahre schon mehrfach (!) von verschiedenen Teilnehmern ausführlich widerlegt wurden.

Das deutsche gesetzliche Rentenversicherungssystem ist ja eigentlich super- wenn nur die bösen Reichen einzahlen würden, wäre es noch besser (11!11).
In den furchtbaren USA gibt es gar kein gesetzliches Rentenversicherungssystem.
Die GKV bietet ein für Patienten gutes und für Leistungserbringer auskömmliches Leistungsniveau, was noch besser und leistungsfähiger wäre, wenn es gar keine private Alternative für Gutverdiener gäbe (einself11!)
Die Lösung für die Unzulänglichkeiten in den Sozialversicherungen liegen auf der Hand: noch mehr Staat, noch mehr Umverteilung, noch mehr Bürokratie - wie wäre es denn vielleicht noch mit einer weiteren Bundesoberbehörde, mit ein paar Landesbehörden?

Und das teilweise von Leuten, die es aus eigener Anschauung aus der täglichen Arbeit besser wissen sollten.

Tramaldol
22.01.2024, 16:49
Schlimme Sache mit den Paukenröhrchen.
Ob die FDP jetzt endlich verschwindet...dann hätte die AFD zumindest einen Vorteil. Und dafür gibts dann BSW und WerteUnion.

PKV-Erhalt ist wirklich Klientelpolitik. Eine Mehrheit ist gegen den PKV Erhalt. Die große Mehrheit der PKV Mitglieder sind Beamte, also alles auf unser allen Kosten. Das wäre der erste Schritt die hohen Kosten für Beamte zu senken.
Mal schauen, ob es die PKV überhaupt noch gäbe ohne Beamte. Ganz sicher nicht.

Kackbratze
23.01.2024, 08:09
Welche "Mehrheit" genau? Mit welcher Fragestellung? Oder ist das die gleiche Mehrheit, die auch eine Vermögenssteuer von allen fordert die "reicher als man selbst" ist?

Wenn der Bundestag es schafft eine solche Mehrheit zu finden für so einen Vorstoss, schön. Danach kommen noch die Gerichte die das klären.
Es ist ja nicht nur der monatliche Beitrag bei der PKV relevant, sondern auch Beitragsrückstellungen etc.
Einfach Lösungen sind doch Populistenkram.

Thomas24
23.01.2024, 08:16
Jetzt verwirr ihn doch nicht mit ner konkreten Rückfrage :-oopss

Endoplasmatisches Reticulum
23.01.2024, 10:18
..............

davo
23.01.2024, 10:31
Das Ziel ist für manche wohl, dass jeder nur noch das Minimum haben darf. Egal ob es ums Wohnen, um Mobilität, oder eben um die Gesundheitsversorgung geht.

Wenn man ganz böse wäre, könnte man sagen, dass die Greenflation in diesen Kontext ja eigentlich sehr hilfreich ist. Wenn man durch immer radikalere Vorschriften alles extrem teuer macht, egal ob Transport, oder Bauen, oder Lebensmittel, bleibt am Ende wirklich nicht mehr genug übrig.

Tramaldol
23.01.2024, 17:53
Welche "Mehrheit" genau? Mit welcher Fragestellung? Oder ist das die gleiche Mehrheit, die auch eine Vermögenssteuer von allen fordert die "reicher als man selbst" ist?


SPD, Grüne und Linke sind gegen das PKV/GKV-System. :-dance Sarah Wagenknecht dürfte wahrscheinlich auch eher wenig begeistert von den PKV-Versicherten Nutznießern mit ihren dicken Bäuchen & Portemonnaies, die den anderen nur auf der Tasche liegen. Übrigens hauptsächlich Beamte. Nix gegen Beamte. Aber den Luxus brauch man net.
Vermögenssteuer war nie Thema.
Allerdings wären faire Gesetzgebungen, insbesondere z.B. bei Chefärzten mit Altverträgen, die vor allem an der Arbeit ihrer Oberärzte usw. verdienen und garnicht die Patienten komplett betreuen mal zu denken.
Legendär der Tübinger Anästhesiechef, die im weißen Jaguar eine Stunde vorfuhr und durch die Säle schlenderte. Alle Narkosen selbst gemacht und daher auch abzurechnen. Ruhe er in Frieden.



Wenn der Bundestag es schafft eine solche Mehrheit zu finden für so einen Vorstoss, schön. .
Dank der FDP ist das Thema ja gestrichen worden.

Die AFD ist natürlich für das PKV/GKV System, wer hätte es gedacht.


Jetzt verwirr ihn doch nicht mit ner konkreten Rückfrage :-oopss

https://www.zeit.de/news/2021-09/08/mehrheit-fuer-buergerversicherung-im-krankenkassenwesen
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/extras/pressemeldung-buergerversicherung-100.html
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127073/Mehrheit-fuer-Buergerversicherung-im-Gesundheitssystem

Gaslighting 1A
Naja wenn die FDP weg ist, ist schonmal viel gewonnen. Freie Fahrt ins Abseits....ciao...

freak1
23.01.2024, 18:14
Mehrheit ist ein fluides Konzept. Habt ihr denn gar nichts im Gender-Thread gelernt?

Mal im Ernst, wie will man die PKV abschaffen? Man kann sie umstrukturieren oder umbenennen, klar. Aber egal ob man Besserverdiener in eine Form von universeller GKV zwingt oder nicht, diese steht als Umlagesystem angesichts des Bevölkerungswandels vor dem Aus. Wir verschleppen das Unvermeidbare. Das Leistungsspektrum wird deutlich eingekürzt werden müssen. Es wird analog zur Zahnheilkunde nur noch die absolut notwendigste Medizin übernommen werden und alles darüber hinaus ist Privatsache. Dann werden Menschen private Verträge für die Finanzierung solcher Leistungen abschließen, um sich abzusichern. Tadaaa – was haben wir dann? Eine PKV, und zwar für alle.

Das kann man auch nicht verhindern. Man kann ja kranken Menschen mit genügend Geld nicht verbieten, eine mögliche Behandlung selbst zu bezahlen und sie so zwingen, sich trotz vorhandener Therapieoptionen ihrem Schicksal zu ergeben. Obwohl, wer weiß ...

Das System wird analog zu Holland halt umstrukturiert werden müssen in eine Basisversorgung GKV und dann halt PKV Zusatzversicherung, aber mit zwangsweise Aufnahme auch von Vorerkrankten etc. durch die PKV. Die Rosinenpickerei muss man halt beenden. Risikozuschlag bis maximal 20% der normalen Versicherungsgebühr oder sowas in die Richtung.

Endoplasmatisches Reticulum
23.01.2024, 18:27
.........

freak1
23.01.2024, 18:46
Das wird ein Geheimnis der PKV Versicherungen in der Schweiz und NL bleiben, wie das aufgehen kann.

Kackbratze
23.01.2024, 20:19
Weiterer Kostendruck im System, wie die Schweiz ja auch gerade, zumindest in den Artikeln die ich gefunden habe, praktiziert hat und jetzt auch immer weniger Ärzte findet.

@Tramaldol:
Super, Du hast die üblichen Umverteiler aufgelistet. Da aber keine Umstellung stattgefunden hat fehlt also "die Mehrheit", oder habe ich da was verpasst?

Zweite Sache: 3 verschiedene Artikel zu der gleichen Umfrage zu posten, nice. So geht Wissenschaft.
Noch ein kurzer Faktencheck am Rande: 1337 Menschen befragt.
Gilt das heutzutage als repräsentativ?

1 c4n 5p34k l337, 700!

Endoplasmatisches Reticulum
23.01.2024, 20:55
.........

OhDaeSu
24.01.2024, 14:11
Das kann man auch nicht verhindern. Man kann ja kranken Menschen mit genügend Geld nicht verbieten, eine mögliche Behandlung selbst zu bezahlen und sie so zwingen, sich trotz vorhandener Therapieoptionen ihrem Schicksal zu ergeben. Obwohl, wer weiß ...

Aber vllt. den Leistungserbringern verbieten, so etwas anzubieten:


Vertragsärztinnen und Vertragsärzte dürfen Versicherten der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) EBM-Leistungen nicht als Selbstzahlerleistungen
anbieten (zudem Verbot sogenannter „Komfortsprechstunden“).
... aus dem Maßnahmenkatalog der vdek (https://www.vdek.com/presse/pressemitteilungen/2024/versorgung-klinikreform-notallversorgung-rettungsdienst-arzttermine.html)

Endoplasmatisches Reticulum
24.01.2024, 16:39
.......

h3nni
25.01.2024, 20:29
Bzgl Psychotherapie für Private: wenn das so ist, wieso sagt dann die "Lage der Nation", dass KJP-Termine für Schulängstler usw oft nur privat zu zahlen sind? Ist das da anders? Würde man ja echt anders denken.

Private haben da auch nen Nachteil: die TSS der KV vermittelt schnell Termine, privatversichert hat Pech.

Ja, Überversorgung: nach blandem Echo (3x) nach 3 Monaten mit besserer Symptomatik wieder Kontrolle für 120€. Klar macht man da Kohle.

Und: eine KK ist nicht das, was man braucht, die diktiert sonst alles. Habe ich in Südeuropa schon mal gesehen, fanden die Akteure dort auch nicht gut.

Tramaldol
25.01.2024, 22:32
@Tramaldol:
Super, Du hast die üblichen Umverteiler aufgelistet. Da aber keine Umstellung stattgefunden hat fehlt also "die Mehrheit", oder habe ich da was verpasst?


Hmm, lies der mal den Koalitionsvertrag der Ampel durch. Da hat die olle FDP durchgesetzt, dass das nicht gemacht wird. Ist ja immer ein Kompromiss sowas.



Zweite Sache: 3 verschiedene Artikel zu der gleichen Umfrage zu posten, nice. So geht Wissenschaft.
Noch ein kurzer Faktencheck am Rande: 1337 Menschen befragt.
Gilt das heutzutage als repräsentativ?

1 c4n 5p34k l337, 700!

Faktencheck: Zeig mal deine Daten, wo es eine Mehrheit gibt für die PKV abseits von Beamten und Reichen.

In Holland hat das ganz gut geklappt. Aber gut, in Holland gibt es nicht den Ärztemangel wie hier. Es ist ziemlich kompetitiv dort. Kann gut sein, dass viele das nicht wollen hier. Und es ist ja immer einfacher alles so zu lassen wie es ist....Duck und weg