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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gendern in der Medizin



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Fr.Pelz
18.01.2024, 05:17
Ihr beantwortet nicht meine Frage: wo wird die Mehrheit zum Gendern gezwungen? Ja ich bezahle Steuern für vieles mit dem ich nicht einverstanden bin- so funktioniert leider die Demokratie.
Ja ich muss es in offiziellen Anschreiben lesen- aber das ist noch kein Zwang dazu, dass ich es auch tue.

Ich bin nicht fürs Gendern. Ich bin dafür, dass man sich nicht (von rechter Propaganda initiiert? Ablenkungsmanöver?) dazu verleiten lässt, mit aller Kraft dagegen zu poltern und gleichzeitig vor den wahren Probleme der Demokratieunterwanderung und Demagogie die Augen zu verschließen!
Das war von Anfang an mein Argument.
Und das habt ihr nicht widerlegt.

So lange die Mehrheit es nicht will, wird es nicht kommen. Wir müssen nur aufpassen, dass es nicht irgendwann egal ist, was die Mehrheit will, weil eine Partei wie die AfD die Legitimität von Wahlen in Frage stellt.

Wenn man sich die aktuellen Zahlen anguckt zb die Umfragewerte der Linken (pro-Gendern) vs die der AfD/cdu/csu (anti-Gendern) sehe ich da null Gefahr, dass es irgendwann ein demokratisch legitimiertes Gesetz geben wird, dass das für alle vorschreibt.

Feuerblick
18.01.2024, 05:51
Ich dachte ja, dass Whataboutism total böse und verboten ist... Wenn wir also übers Gendern reden, reden wir nicht über Demokratieunterwanderung.
Auch wenn das Gendern viele Menschen in die Arme der rechten Parteien treibt. Weil sie es scheisse finden, die Politik aber so abgehoben ist, dass es sie nicht mehr interessiert, was die Menschen scheisse finden oder was sie sich leisten können und wollen. Das kann man jetzt irgendwie blöd finden, es ist aber Fakt. Man täte also gut daran, solche Dinge vielleicht erstmal ruhen zu lassen.

Fr.Pelz
18.01.2024, 06:36
Das ist kein whataboutism. Es wäre whataboutism, wenn ich sagen würde Gendern ist blöd, aber die Nazis sind noch viel blöder - und es gäbe da keinen Zusammenhang. Aber es gibt den Zusammenhang, den hat ja quasi rafiki schon hergeleitet.

Ich kann die Nazis aber auch rauslassen und will immer noch wissen, in welchem Szenario die deutsche Mehrheit der Menschen zum Gendern gezwungen werden könnte, damit ich das Argument "wehret den Anfängen" nachvollziehen kann.

edit: gerade nochmal ins Grundsatzprogramm der Grünen geguckt: obwohl es selbst in geschlechtergerechter Sprache geschrieben ist, steht da kein Wort übers Gendern und erst recht nichts zum Zwang dazu. Es gibt also keine politische Partei im deutschen Bundestag, die das will. Wie soll es also dazu kommen?

Carnivore
18.01.2024, 07:23
Das ist kein whataboutism. Es wäre whataboutism, wenn ich sagen würde Gendern ist blöd, aber die Nazis sind noch viel blöder - und es gäbe da keinen Zusammenhang. Aber es gibt den Zusammenhang, den hat ja quasi rafiki schon hergeleitet.

Ich kann die Nazis aber auch rauslassen und will immer noch wissen, in welchem Szenario die deutsche Mehrheit der Menschen zum Gendern gezwungen werden könnte, damit ich das Argument "wehret den Anfängen" nachvollziehen kann.

edit: gerade nochmal ins Grundsatzprogramm der Grünen geguckt: obwohl es selbst in geschlechtergerechter Sprache geschrieben ist, steht da kein Wort übers Gendern und erst recht nichts zum Zwang dazu. Es gibt also keine politische Partei im deutschen Bundestag, die das will. Wie soll es also dazu kommen?

Es klingt nach einem sprachlichen Unfall, es macht Texte unnötig unverständlich, kompliziert und diesen Kauderwelsch müssen alle, die das Gendern ablehnen trotzdem im Radio, in Zeitungen, in Schreiben, ect. ertragen. Der Zwang entsteht in dem Moment, wo man diesem Blödsinn nicht mehr entgehen kann.
Ich verstehe nicht, warum man eine so schöne Sprache so verunstalten muss.
In Frankreich gibt es extra eine Behörde, die sich um den Erhalt der Landessprache kümmert. Bei uns gibts sowas nicht und deswegen glaubt jeder in unserer Sprache herumpfuschen zu dürfen. Vielleicht dürfen die Medien demnächst auch die Rechtschreibung nach ihrem Gusto auslegen. Warum nicht? Es gibt doch kein Verbot das Wort "vride" statt "Friede" zu schreiben. Etablieren wir einfach den neuen Trend (mehr scheint es ja nicht zu sein) wieder Mittelhochdeutsch zu schreiben.

Feuerblick
18.01.2024, 07:32
@Pelz: Wenn du an der Uni in Abschlussarbeiten Gendern MUSST, um keine Nachteile zu erleiden, wenn offizielle Dokumente gegendert werden, wenn in den Medien Vorgaben gemacht werden, dass gegendert werden MUSS (u.a. Nachrichtensendungen) und wenn sogar in der Werbung jetzt rumgegendert wird, dann wird ein großer Teil der Bevölkerung zum ERTRAGEN des Genderns und ein kleinerer Teil (Studenten, Menschen die mit Medien arbeiten) zum Gendern gezwungen. Ja, auch mein Arbeitgeber möchte, dass wir in Arbeitsanweisungen bittedanke gendern. Anders gehen die nicht raus.
NOCH ist es ein kleiner Teil, der Gendern MUSS - daher ja wehret den Anfängen. Die Frage ist also eigentlich komplett müßig, weil schon mehrfach beantwortet.
Dass man sich um andere, politisch wichtigere Dinge kümmern und sich drüber aufregen sollte - geschenkt. Ist aber nicht Teil der Diskussion hier.

Philip_MHH
18.01.2024, 08:00
@Pelz: Wenn du an der Uni in Abschlussarbeiten Gendern MUSST, um keine Nachteile zu erleiden, wenn offizielle Dokumente gegendert werden, wenn in den Medien Vorgaben gemacht werden, dass gegendert werden MUSS (u.a. Nachrichtensendungen) und wenn sogar in der Werbung jetzt rumgegendert wird, dann wird ein großer Teil der Bevölkerung zum ERTRAGEN des Genderns und ein kleinerer Teil (Studenten, Menschen die mit Medien arbeiten) zum Gendern gezwungen. Ja, auch mein Arbeitgeber möchte, dass wir in Arbeitsanweisungen bittedanke gendern. Anders gehen die nicht raus.
NOCH ist es ein kleiner Teil, der Gendern MUSS - daher ja wehret den Anfängen. Die Frage ist also eigentlich komplett müßig, weil schon mehrfach beantwortet.
Dass man sich um andere, politisch wichtigere Dinge kümmern und sich drüber aufregen sollte - geschenkt. Ist aber nicht Teil der Diskussion hier.


Möchte mein Arbeitgeber auch und tut es auch in offiziellen Veröffentlichungen. In allen Dokumenten die ich erstelle wird nicht gegendert. Wenn die Verwaltung das anders haben will dürfen die das gerne vergendern. Ich tu es nicht….

Feuerblick
18.01.2024, 08:08
Naja, ob ICH das tue oder von mir erstellte Texte entsprechend verfälscht werden - am Ende ist es der Zwang zum Gendern.

Philip_MHH
18.01.2024, 08:11
Absolut… geht mir auch zuwider. Aber wenn meine Texte schon so verunstaltet werden, dann nicht von mir selbst.

Christoph_A
18.01.2024, 08:12
Eigentlich wurde das alles ja bereits mehrfach wiedergekäut und mir ist klar, daß Du in Deiner Bubble eh nicht argumentativ zu erreichen bist, aber ganz kurz auch nochmal von mir, um Deine Frage zu beantworten, @Frau Pelz, man will ja nicht unhöflich sein:
In dem Moment, wo Schüler/Studenten schlechtere Noten fürs nicht gendern erhalten oder Arbeitnehmer diesen Unsinn per Dienstanweisung umsetzen müssen (s.o. bei Funkel) hast Du bereits eine Zwangssituation. Und wer glaubt, Sprache ex cathedra von oben herab gegen den Willen der Mehrheit verändern zu können, der wird massiven Gegenwind ernten. Die meisten Sprachveränderungen laufen nämlich schleichend von unten nach oben, nicht andersrum. Das ist dann nämlich eher ein Kennzeichen totalitärer Staaten/Systeme, Sprachaufoktruierung von oben herab zu fordern (siehe die wahnsinnig beliebten Jahresendflügelpuppen der Tätärä).
Abschließende gebe ich Herrn Söder absolut Recht, diesen ideologiegetriggerten Quark aus den staatlichen Institutionen (v.a. Bildungseinheiten) per ministerpräsidialer Anordnung rauszuhalten, wenn es nicht anders geht. Es kann nicht sein, daß eine, wenn auch laute und gut medial vernetzte Minderheit meint, hier allen ihren Willen aufzwingen zu müssen.
Und damit bin ich raus, wie bereits in meinem ersten post hierzu geschrieben, wird eine Diskussion zum gendern zu nichts führen.

Fr.Pelz
18.01.2024, 08:27
wird ein großer Teil der Bevölkerung zum ERTRAGEN des Genderns und ein kleinerer Teil (Studenten, Menschen die mit Medien arbeiten) zum Gendern gezwungen. .

Eben. So- dein Arbeitgeber hat sicherlich 17x verschiedene andere Vorschriften, an die du dich auch halten musst. Der "Zwang" zum Gendern wird einfach herausgegriffen und polemisiert.

Der Große Teil, der Bevölkerung, der das ertragen muss, muss auch andere "Härten" ertragen. Sowas wie massenhaft e-roller auf den Strassen oder Phishing-Mails...alles nervig. Aber verschwenden wir unsere Reserven, unsere Aufmerksamkeit dafür? Nö. Ich bin der Meinung, dass das aus konservativ/rechten Kreisen zum Kulturkampf hochstilisiert wird um von den wichtigen Themen (Klimawandel, Renten, Fachkräftemangel, Bildungsmisere... alles so ein bisschen durch die CDU veschlampert, oder?) abzulenken -und ihr fallt alle drauf rein und reitet wahlweise das hohe Ross der "Sprachverhunzung" (als ob die nicht eh "verhunzt" wird durch Denglisch, Jugendsprache, emojis und co) oder des "linken Kulturkampfs" (wenn es den gibt, wohin führt er und durch welche Kräfte? Oder auch hier wieder Ablenkungsmanöver von rechts, siehe rafiki?)



Und wer glaubt, Sprache ex cathedra von oben herab gegen den Willen der Mehrheit verändern zu können, der wird massiven Gegenwind ernten. Die meisten Sprachveränderungen laufen nämlich schleichend von unten nach oben, nicht andersrum. Das ist dann nämlich eher ein Kennzeichen totalitärer Staaten/Systeme, Sprachaufoktruierung von oben herab zu fordern (siehe die wahnsinnig beliebten Jahresendflügelpuppen der Tätärä).


EBEN! Siehst du nicht, dass du dich hier selbst ad absurdum führst?
Einerseits glaubst du, dass eine Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufzwingen will, andererseits glaubst du selbst nicht, dass sich das je durchsetzen wird.
Wird es auch nicht, da sind wir völlig einer Meinung. Das heißt aber auch-> ich muss nicht mit Schwertern in den Kampf springen- denn es wird ihn nicht geben. Ich kann die Leute schreiben lassen, was sie wollen. Ich kann selber so weiter schreiben wie ich will. Ich muss keine Ressourcen für etwas verschwenden, das eh nicht kommt.

Christoph_A
18.01.2024, 08:49
Nimm Deinen letzten Beitrag und lies Teil 1 und Teil 2, jeweils nach dem Zitat, nochmal durch und dann frag Dich nochmal, wer sich hier ad absurdum führt.
Egal, wie gesagt, Diskussion sinnlos, hier geht es explizit ums gendern, nicht um sonstige Mißstände, die Du immer schön mit in einen Topf wirfst, wo sie aktuell nicht hingehören.
Kurz zusammengefasst, gendern braucht kein Mensch, stört die meisten Menschen, ist keine Kunst, kann daher weg. Im Endeffekt ein weiteres Eigentor der moralisch überlegenen Bubble a la veggieday. Werden noch ein paar kommen die nächsten Jahre, da würde ich drauf wetten.

Feuerblick
18.01.2024, 09:06
…und dann wird sich gewundert, dass die Menschen die Politik sch*** finden.

@Pelz: Ja, aber keine SPRACHLICHEN Vorgaben. Oder willst du sagen, dass Gesetze auch doof sind, weil jemand was vorgibt, was man blöd finden könnte? Echt jetz?

Moorhühnchen
18.01.2024, 09:13
Naja, ob ICH das tue oder von mir erstellte Texte entsprechend verfälscht werden - am Ende ist es der Zwang zum Gendern.
Anno 2020 saßich bei einem meiner Ex-Ex-Arbeitgeber und musste eine Mail an die IT schreiben, weil mein Zugang zur Klinikdoku nicht funktionierte. Ich schrieb "Sehr geehrte Damen und Herren" und mein OA, der daneben saß, war außer sich.... "Wir schreiben hier 'Sehr geehrte Alle'..."
Hab die Mail dann einfach später abgeschickt, aber ja, das empfand ich schon als sehr strange.

Achja, und der neue Spruch im TV/Radio "Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder *in der Apotheke*". Was ist denn mit den Apothekerinnen, Apothekern, PTAs? Die werden da doch total diskriminiert!!! :-((

Ich find den Spruch ja jetzt schon total daneben. Ich kann in der Apotheke auch den hinter mir in der Schlange fragen. :-))

Feuerblick
18.01.2024, 09:17
Jaa, darüber musste ich auch grinsen. Zumal „Arzt und Ärztin“ ja auch schon wieder alle diskriminieren dürfte, die sich keinem Geschlecht zurechnen. :-))

Fr.Pelz
18.01.2024, 10:40
…und dann wird sich gewundert, dass die Menschen die Politik sch*** finden.

@Pelz: Ja, aber keine SPRACHLICHEN Vorgaben. Oder willst du sagen, dass Gesetze auch doof sind, weil jemand was vorgibt, was man blöd finden könnte? Echt jetz?

Wer in der POLITIK zwingt denn zum Gendern? Niemand, das ist wie gesagt die CDU/CSU, die es den linken Parteien unterstellt- aber faktisch ist das nicht die Politik. Das sind wenige linke Kreise, die Diskurse führen, aber das haben sie schon immer getan und damit das in die Politik schwappt und wirklich zum Gesetz wird, ist die Politik viel zu träge.

Christoph_A
18.01.2024, 10:53
Nochmal, wer in Schulen/Universitäten/staatlichen Einrichtungen nicht gendern untersagt, respektive als Fehlleistung bewertet, ZWINGT de facto zum gendern. Da kannst Dich jetzt noch so drehen und wenden, aber an diesem Fakt beißt die Maus keinen Faden ab.
Und die entsprechenden Rahmenvorgaben für staatliche Einrichtungen macht nun mal die Politik. Oder politisch motovierte Irrläufer in den entsprechenden Organisationen.

Endoplasmatisches Reticulum
18.01.2024, 11:48
.........

Fr.Pelz
18.01.2024, 12:23
Es gibt diesen schönen Spruch: Culture is upstream from politics. Politik reflektiert die Kultur. Und deshalb haben politische Agitatoren historisch immer auf eine kulturelle Infiltration von unten, z.B. über Bildungseinrichtungen und Medien, abgezielt. Die fängt immer klein an und dann wächst sie. Kann man als Paranoia oder Framing abtun, ich nenne es Mustererkennung.

Und deine "Mustererkennung" ist dann "unumstößlich wahr" ? Vielleicht bist du auch im Gedankenzirkel.


Worüber wird jetzt eigentlich noch diskutiert? Die Kritik war: Genderzwang ist im Kommen und wird immer mehr. Die Antwort: Stimmt doch gar nicht, manche werden (noch) nicht gezwungen und ein Gesetz dafür gibt es auch nicht, also ist es kein Zwang. Also statt inhaltlich auf die Kritik einzugehen, einfach versuchen, die Grundlage wegzudefinieren. Nicht das beschriebene Phänomen selbst diskutieren, sondern über persönliche Empfindungen zur korrekten Benennung streiten.

Ja natürlich, genau das ist doch meine inhaltliche Kritik. Du kannst doch nicht einfach ein Statement vorgeben und sagen es sei wahr und man solle gefälligst innerhalb des Statements diskutieren - wenn die Grundannahme quatsch ist, brauche ich auch keine inhaltliche Kritik am Gendern.



Ich finde, man sieht hier ganz gut das Problem mit linker Dialektik. Was für eine traurige Prämisse, die ganze Welt als ungerecht und oppressiv zu sehen. Empfindung ist Realität. Man bewegt sich in einem Gedankenzirkel aus unbeweisbaren Axiomen, die als unumstößlich wahr angesehen werden. Konkret etwa, dass Dinge wie Autoritarismus, Rassismus oder Sexismus probate Mittel zum Zweck sind, wenn sie entlang der richtigen Achse irgendeines Machtgefälles stattfinden. Die Mehrheitsgesellschaft findet Rassismus z.B. schlimm, egal von wem gegen wen. Der Linke sagt: Rassismus gegen Weiße existiert nicht, weil ich definiere das so. Puh. Ja okay, aber dann hat man zum Diskurs auch irgendwo nichts beizutragen, außer starr die eigene Weltsicht zu dozieren. Mit dem Gendern ist es ganz genau so.

Und das trägt auch nichts zum Diskurs bei, ist halt deine Meinung. Jemand, der häufig diskriminiert wird, hat vielleicht eine andere. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass "der Linke" nicht sagt, es gäbe keinen Rassismus gegen Weiße. Ist doch klar, dass es den gibt, natürlich deutlich seltener... aber das ist ja eine andere Debatte und vielleicht möchtest du es gerne auch so sehen.


Nochmal, wer in Schulen/Universitäten/staatlichen Einrichtungen nicht gendern untersagt, respektive als Fehlleistung bewertet, ZWINGT de facto zum gendern. Da kannst Dich jetzt noch so drehen und wenden, aber an diesem Fakt beißt die Maus keinen Faden ab.
Und die entsprechenden Rahmenvorgaben für staatliche Einrichtungen macht nun mal die Politik. Oder politisch motovierte Irrläufer in den entsprechenden Organisationen.

Die Politik gibt den Institutionen aber nicht das Gendern vor- wenn ja hätte ich dafür gern mal ein konkretes Beispiel. Und ja, dann wird der Student zum Gendern gezwungen- aber NUR für seine formellen Arbeiten/Vorträge. Und wenn nict, bekommt er auch NUR einen Notenabzug. Ob das jetzt schon Zwang ist, oder eher eine Richtlinie (wie es die Universitäten ja selbst nennen) kann man diskutieren.

Salzi19
18.01.2024, 12:32
Das mit dem "NUR" einen Notenabzug kann auch nur aus der medizinischen Ecke kommen, soweit ich weiß kommt es in nahezu allen anderen Studiengängen durchaus auf einzelne Wertungen drauf an :-nix Das ist also nichts unerhebliches.

Feuerblick
18.01.2024, 13:11
Nein, Pelz, deine inhaltliche Kritik ist nicht, dass niemand zum Gendern gezwungen wird (siehe Gegenbeispiele) sondern nur, dass es diesbezüglich kein Gesetz gibt. Somit mag der Gesetzgeber nicht zum Gendern zwingen, andere Institutionen mit schon hohem Gewicht im Bezug auf z.B. Ausbildung tut es aber doch. Es ist also nicht so, dass niemand zum Gendern gezwungen wird sondern nur, dass niemand per Gesetz zum Gendern gezwungen wird. Politisch gewollt ist der Genderkram allerdings (bis auf Ausnahmen) sehr wohl.
Damit ist die Grundannahme halt einfach richtig. Denn die Grundannahme war nie „Man wird per Gesetz zum Gendern gezwungen“.