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Ninchen83
17.07.2006, 14:15
Also, das Mädel, das schräg vor mir saß, ist nach der Pause auch nicht wieder gekommen. Hat mich eigentlich gewundert, denn wenn man schon antritt, kann man den Test doch auch zu Ende machen. Schlimmer kann es doch nicht mehr werden.

Cassjo
17.07.2006, 14:47
Hab auch mitbekommen dass welche (3) abgebrochen haben die sind dann in der Mittagspause gegangen. Eine aus gesundheitlichen Problemen (frisch operiert). Sie hat gemeint sie packt das mit dem Test war dann aber doch nicht so. Und einer hat Diagramme und Tabellen nicht mehr bearbeitet weil er keine Lust mehr hatte. Verstehen muss man so was nicht aber man darf sich drüber freuen.
Und nicht zu vergessen die Deutschen die doch noch nen platz in Deutschland kriegen. Ich denke das es schon ein Nachrücken gibt wenn Plätze wieder frei werden.


Vielleicht machen die das mim Code auch so das sie nen Link reinstellen wo man den Code nach Eingabe der EMS-Nummer als e-mail zugeschickt kriegt.
Is nur so ne Theorie aber durchaus realistisch.

Ninchen83
17.07.2006, 18:11
Ja also falls ich nen Platz in Zahnmedizin in Innsbruck bekommen sollte, wird der auch frei bleiben, da ich direkt nach dem EMS erfahren habe, dass ich ne Zusage aus Ungarn habe(hab mich da erstmal vor Schreck noch total verlaufen).
Na ja, auf jeden Fall werde ich den Platz in Ungarn eher nehmen als den in Innsbruck.

Cassjo
17.07.2006, 18:37
Nur so aus Neugierde. Warum eigentlich? Ungarn ist ja um einiges teurer als Österreich auf Grund der hohen Studiengebüren. Das soll jetzt au keinen Fall eine Kritik sein. Aber es interessiert mich.

Ninchen83
17.07.2006, 19:06
Einfach deswegen weil ich nach 2 Jahren wieder nach Deutschland oder vielleicht sogar in die Schweiz (mein Traum) wechseln könnte. Und weil ich in Ungarn nicht nach 1 Jahr eine harte Prüfung machen muss, in der nochmal ganz schön gesiebt wird (zumindest hab ich das gehört).

05deinin
17.07.2006, 20:35
Hab auch mitbekommen dass welche (3) abgebrochen haben die sind dann in der Mittagspause gegangen. Eine aus gesundheitlichen Problemen (frisch operiert). Sie hat gemeint sie packt das mit dem Test war dann aber doch nicht so. Und einer hat Diagramme und Tabellen nicht mehr bearbeitet weil er keine Lust mehr hatte. Verstehen muss man so was nicht aber man darf sich drüber freuen.
Und nicht zu vergessen die Deutschen die doch noch nen platz in Deutschland kriegen. Ich denke das es schon ein Nachrücken gibt wenn Plätze wieder frei werden.


Also das ist so dumm einfach abzubrechen ich konnte mich bei Diagramme auch nur noch ganz schlecht konzentrieren, aber das geht ja den meisten so, mein Gott da muss man sich halt zusammenreißen, solche Leute haben auch keinen Studienplatz verdient. :-meinung

Und das mim Nachrücken ist so ne Sache, weil wer verbietet ihnen denn die Plätze an eigene Leute zu vergeben

Cassjo
17.07.2006, 20:54
Und das mim Nachrücken ist so ne Sache, weil wer verbietet ihnen denn die Plätze an eigene Leute zu vergeben

Daran hab ich auch schon gedacht. Ich hab halt die kleine Hoffnung dass sie nachdem sie die eher weniger legale Quote eingeführt haben wenigstens dann so fair sind auch wirklich die 20% an Deutsche und EUler zu vergeben.

Fave114
18.07.2006, 09:17
Hm ja, also wenn wir im Endeffekt nicht gegen Österreicher konkurrieren - denn wir haben ja eine prozentual festgesetzten Anteil an den Studienplätzen - müssten für Deutsche Aussteiger Deutsche nachrücken .. aber man kennt unsere Nachbarn ;) schon allein diese Quote soll angeblich gegen geltendes EU Recht verstoßen (fragt mich nicht warum).

Der Tag der Wahrheit rückt näher. Bleiben wir mal kurz pessimistisch: Was macht ihr wenns nüscht klappt? Ich übrleg mir gerade ob ich nicht ne 1jährige Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten mache. Damit verdien ich zwar kein Geld, kann später aber evtl mal damit Geld als Nebenjob neben dem Studium verdienen. Oder ich mach was ganz anderes...Schauspielschule..Gärtner! ;)

Die Jugend ist ne Chance, nicht nur eine Bürde!! :-party

ernstplischke
18.07.2006, 10:07
Ihr habt ja Probleme ! Hättet Ihr Euch mal in der Schule mehr angestrengt, gäb`s diese Diskussion für Euch überhaupt nicht !!

Die EU-Ausländerquote wird von den meisten namhaften Europarechtlern in Österreich in dieser Form für nicht EU-konform gehalten.
Noch besser wird die Geschichte, wenn man weiß, daß Südtiroler (also Italiener) und Luxemburger dem Österreich-Kontingent zugeordnet wurden (EU-rechtlich sicherlich ebenfalls jenseits von Gut und Böse...), Liechtensteiner auch. Deutsche NICHT !
Allerdings muß man sich die ursprünglichen Anmeldezahlen geben:

http://www.meduniwien.ac.at/index.php?id=4&news_id=352&content_id=show_news_details.php

Quotenregelung verhindert völlige Überlastung der Eingangssemester

3352 Studienaspiranten sind Österreicher, 3044 Bewerber stammen aus Deutschland, rund 129 stammen aus sonstigen EU-Ländern (exklusive 215 Südtiroler, 24 Luxemburger und 1 Liechtensteiner, die dem Österreicherkontingent zugehören), der Rest der Bewerber aus anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Durch die noch vor der konkreten Studienzulassung im August in Kraft tretende Gesetzesnovelle des UG2002 zur Einführung einer Quotenregelung stehen Österreich weit von gesamt 1500 Studienplätzen (in Wien, Innsbruck und Graz) 1125 Plätze Bewerbern mit österreichischem Maturazeugnis zur Verfügung, 300 Plätze sonstigen EU-Bürgern und 5% anderen ausländischen Studienbewerbern.
Entsprechend dieser Quotenregelung und der Rangreihung der Testergebnisse des am 7. Juli stattfindenden Medizinischen Eignungs-Tests werden die für Wien und Innsbruck vorhandenen 1140 (Wien 740, Innsbruck 400) Studienplätze vergeben.

Da fragt man sich schon, was die Deutschen reitet, wenn sonst praktisch niemand aus der EU/Schweiz in Österreich Medizin studieren muß/möchte.....

Hilft Euch aber nichts, es sei denn, Ihr klagt, wenn Ihr nicht zugelassen werdet z.B. als Deutsche - aber da wird man wohl vor den EuGH müssen. Und das dauert !

Selbstverständlich gilt die Quote für ALLE EU-Ausländer - also es gibt sicherlich keine Regelung "Deutscher für Deutschen", sondern die Ergebnisse der besten Bewerber aus allen anderen Ländern Europas (ausg. Luxemburg, Südtirol) zählen.
Das werden überwiegend Deutsche sein, aber sicherlich nicht nur.

Es mag unfair erscheinen, was Österreich mit Euch macht, aber bedenkt: Hättet ihr einen guten NC, gäb`s das Problem für Euch nicht - also ist das Problem für Euch auch hausgemacht. Nicht nur des NC in Deutschland wegen, sondern auch, weil ihr eben vom Notenschnitt her derzeti zu schlecht sleid, um hineinzukommen.

Und beides ist kein Problem der Republik Österreich !

@Ninchen: In die Schweiz kannst Du als Nicht-Schweizerin praktisch nicht wechseln !

Cassjo
18.07.2006, 10:52
Ihr habt ja Probleme ! Hättet Ihr Euch mal in der Schule mehr angestrengt, gäb`s diese Diskussion für Euch überhaupt nicht !!

Hättet ihr einen guten NC, gäb`s das Problem für Euch nicht - also ist das Problem für Euch auch hausgemacht. Nicht nur des NC in Deutschland wegen, sondern auch, weil ihr eben vom Notenschnitt her derzeti zu schlecht sleid, um hineinzukommen.

Und beides ist kein Problem der Republik Österreich !



Es freut mich ja ungemein dass du in der Schule immer Topleistungen erbracht hast so wie du dich darstellst. Außerdem hat niemand hier gesagt das die Quote unfair ist sondern nur dass sie nicht wirklich legal ist. Ich bin gar nicht gegen diese Quote denn ich kann durchaus die Beweggründe dafür verstehen. Aber ich fände es unfair wenn man sich nach Einführung der Quote nicht daran hält. Ich halte es für einen guten Kompromis ca. 200 Plätze für Deutsche bereitzustellen und dafür dürfen weiterhin Österreicher auch in Deutschland studieren. Ich will hier noch mal betonen das Österreich nich verpflichtet wurde Deutsche zuzulassen sondern man hat Österreich vor die Wahl gestellt: Entweder sie lassen EUler zu oder Österreicher dürfen auch nicht mehr in anderen EU-Ländern studieren. Dass sich eure Regierung dafür entschieden hat ist doch euer Problem.
Und vielleicht wäre mal generell ein freundlicherer Ton angebracht. Man kann über alles reden aber nicht auf diese Art und Weise.

Ninchen83
18.07.2006, 10:56
Na ja, also ich denke mal selbst wenn wir uns in der Schule mehr "angestrengt" hätten (was man ja als Fremder gar nicht beurteilen kann), wäre das Problem immer noch nicht gelöst. Dann hätten zwar alle nen tollen Abiturdurchschnitt, aber es kämen immer noch viel mehr Bewerber auf 1 Studienplatz.
Ich denke mal das Problem in Deutschland sind nicht die "schlechten Abiturienten", sondern das Bewerber/Platz-Verhältnis.

ernstplischke
18.07.2006, 11:32
Es freut mich ja ungemein dass du in der Schule immer Topleistungen erbracht hast so wie du dich darstellst. Außerdem hat niemand hier gesagt das die Quote unfair ist sondern nur dass sie nicht wirklich legal ist. Ich bin gar nicht gegen diese Quote denn ich kann durchaus die Beweggründe dafür verstehen. Aber ich fände es unfair wenn man sich nach Einführung der Quote nicht daran hält. Ich halte es für einen guten Kompromis ca. 200 Plätze für Deutsche bereitzustellen und dafür dürfen weiterhin Österreicher auch in Deutschland studieren. Ich will hier noch mal betonen das Österreich nich verpflichtet wurde Deutsche zuzulassen sondern man hat Österreich vor die Wahl gestellt: Entweder sie lassen EUler zu oder Österreicher dürfen auch nicht mehr in anderen EU-Ländern studieren. Dass sich eure Regierung dafür entschieden hat ist doch euer Problem.
Und vielleicht wäre mal generell ein freundlicherer Ton angebracht. Man kann über alles reden aber nicht auf diese Art und Weise.

Ich habe nie Topleistungen in der Schule gebracht, konnte aber trotzdem nach der Alten Zugangsregelung in Österreich mit Matura- wie alle anderen - sofort mit dem Medizinstudium beginnen. So what ?

"Top"leistungen werden in der Schule von Euch Deutschen verlangt, um sofort Medizin studieren zu können, das ist nun mal so, dafür bin weder ich noch die Republik Österreich verantwortlich, das ist ein hausgemachtes Problem in Deutschland.
Also schön die Kirche im Dorf lassen.

Die meisten Deutschen, die in Österreich studieren wollen, haben schlicht einen zu schlechten NC, als daß sie in absehbarer Zeit einen Studienplatz in Deutschland bekämen. So ist das nun mal und man wird Euch dafür nicht gerade bemitleiden. Ihr habt derzeit in Eurem Land die Kurve für Medizin nicht gekratzt, obwohl der Notenschnitt keine punktuelle Leistung darstellt, sondern einen Leistungsdurchschnitt in der Schule über einen längeren Zeitraum. Es wäre also planbar gewesen, bei allen Ausreden, die man haben kann.
Halte das zwar als Hauptqualifikation für Medizin für sehr fragwürdig, aber es ist nun mal so.

Habe schon einmal gesagt: Warum macht die Bundesrepublik nicht auch eine Art EMS, damit die Abinote keinen Einfluß mehr hat (wie in Österreich) ? Dann muß man eben wie jetzt hier eine punktuelle, maximale Leistung abgeben.

Beides war vor den Aufnahmetests für Medizin in Österreich nicht nötig !

Absolut legitim ist, es, daß NC-"Opfer" sich andernorts um einen Studienplatz umschauen. Allerdings braucht man dann in Österreich nicht damit kommen, daß man hier nach seinem derzeitigem Versagen in Deutschland (und was anderes ist die NC-Flucht in Eurem derzeitigen Selektionssystem nicht) noch weinerlich umso aggressiver sofort Studienplätze einfordert.
Und daß hier nicht die Besten der Besten deutschen Abiturienten nach Österreich drängen, macht die Sache natürlich auch nicht gerade für Österreich besonders attraktiv.

Noch einmal: Hättet Ihr den entsprechenden NC, bräuchtet Ihr Euch wahrscheinlich nicht mit Österreich (und Österreich sich mit Euch) herumzuschlagen. Fakt.

Es lag in Eurer Hand - viele andere haben den Schnitt hingekriegt. Also geht es. Und studieren eben jetzt sicher und sofort in Deutschland. Oder warten vielleicht ein Jahr.

Es tut weh, das gesagt zu bekommen, aber es ist die Harte Realität.

So. Und jetzt zu dem Mythen:
Aber ich fände es unfair wenn man sich nach Einführung der Quote nicht daran hält. Ich halte es für einen guten Kompromis ca. 200 Plätze für Deutsche bereitzustellen und dafür dürfen weiterhin Österreicher auch in Deutschland studieren.

Die "Quote" gilt nicht für Deutsche, sondern für EU-Ausländer (Ausnahmen wurden schon genannt), es gibt keine DEUTSCHEN-Quote in Österreich !
Es war NIE die Rede von einer Junktimierung bundesdeutscher Medizin-Studienplätze an irgendwelche Quoten in Österreich !
Das Problem hat`s nach dem EU-Beitritt Österreichs auch nie gegeben: Es gibt weder eine Spanier-Quote in Deutschland noch eine Dänen-Quote noch eine Österreicher-Quote. In Deutschland durften und dürfen (EU-konform) Österreicher immer Medizin ohne Quote studieren - eben in Konkurenz mit hauptsächlich Deutschen um die Studienplätze.

Allerdings ist die Zahl der Deutschen, die sich in Österreich um Medizin bewerben, bei einem Einwohnerverhältnis von 10:1 zu Österreich wohl um einiges größer als die Zahl der Österreicher, die unbedingt in Deutschland (bei deutlich komplexerem Auswahlverfahren über die ZVS als wenn man gleich in Österreich bliebe) studieren wollen.
Insoferne habt Ihr da ein Problem, nicht Österreicher in Deutschland.
Und da der Traum von der Medizin bei vielen Deutschen so beliebt ist, daß man sogar nach Ungarn, Polen und Tschechien geht, wird die (rel. billige) Option Österreich - noch dazu mit derselben Sprache - ziemlich attraktiv.

Ich will hier noch mal betonen das Österreich nich verpflichtet wurde Deutsche zuzulassen sondern man hat Österreich vor die Wahl gestellt: Entweder sie lassen EUler zu oder Österreicher dürfen auch nicht mehr in anderen EU-Ländern studieren.
Blödsinn zum Quadrat.
Es stand NIE zur Debatte, daß Österreicher nicht mehr in anderen EU-Ländern studieren dürfen. Warum auch ? Das Problem hatten de facto NUR deutsche NC-Flüchtlinge, die (europarechtswidrig seit dem Beitritt Österreichs 1995) einen Studienplatz in Deutschland nachweisen mußten, um in Österreich einen Studienplatz bekommen zu KÖNNEN. Rechtsanspruch gab`s auch damit keinen.

Das wurde gekippt beim EuGH- mit Recht. Aber die Konsequenz der Kommission wäre gewesen, wenn Österreich das Urteil NICHT umgesetzt hätte, daß es empfindliche Geldstrafen würden jeden TAG gibt (bis zu mehrere 100 000€), an welchem die Gleichberechtigung der EU-Bürger in Österreich nicht umgesetzt wird.
Das Geld wäre übrigens auch nicht an Deutschland oder sonst wen geflossen, sondern an die EU.
Als "Strafe" durchzusetzen, daß Österreicher nicht mehr in anderen EU-Ländern (Medizin) studieren dürfen, ist mehr als laienhaft gedacht. Das ist blanke Uninformiertheit.

Welchen Ton möchtest Du denn ? Daß man nicht darauf hinweist, daß für viele von Euch Österreich 2. Wahl ist (aufgrund Eurer eigenen "Leistung") und wohl auch umgekehrt ?

05deinin
18.07.2006, 11:33
Na ja, also ich denke mal selbst wenn wir uns in der Schule mehr "angestrengt" hätten (was man ja als Fremder gar nicht beurteilen kann), wäre das Problem immer noch nicht gelöst. Dann hätten zwar alle nen tollen Abiturdurchschnitt, aber es kämen immer noch viel mehr Bewerber auf 1 Studienplatz.
Ich denke mal das Problem in Deutschland sind nicht die "schlechten Abiturienten", sondern das Bewerber/Platz-Verhältnis.

Eben wir haben zu wenig Studienplätze, es sind immer ca. 40.000 Bewerber auf 8000 PLätze. Es ist nur die Frage welche 32.000 Bewerber man aussortiert, die die übrig bleiben werden sich immer beschweren. Also gibt es kein Auswahlverfahren, das der Situation gerecht werden kann, weder NC, noch Gespräche (die ja auch trainierbar sind), noch Los... da finde ich den Medizinertest noch am Besten, es mag zwar sein, dass er weitestgehend mit der Abiturnote korreliert, aber immerhin hebt er die Unterschiede zwischen den Bundesländern auf. Allerdings ist es halt sehr teuer für 40.000 Bewerber einen Medizinertest zu machen.

@ernstplischke: du bringst Argumente die unfair, unüberlegt und (verzeihe mir) schlichtweg dumm sind. Mich würde ja interessieren, ob du so einen guten Schnitt hättest um in Deutschland zu studieren! Mittlerweile sollte doch jeder geblickt haben, dass die Abiturnote über den späteren Studienerfolg keine Aussage erlaubt, über den Berufserfolg schon 2x nicht! Außerdem muss doch mal festgehalten werden, dass für österreichische Maturanten die Chancen auf einen Studienplatz im eigenen Land durch die 75%-Quote nach wie vor gut sind.

ernstplischke
18.07.2006, 11:41
Na ja, also ich denke mal selbst wenn wir uns in der Schule mehr "angestrengt" hätten (was man ja als Fremder gar nicht beurteilen kann), wäre das Problem immer noch nicht gelöst. Dann hätten zwar alle nen tollen Abiturdurchschnitt, aber es kämen immer noch viel mehr Bewerber auf 1 Studienplatz.
Ich denke mal das Problem in Deutschland sind nicht die "schlechten Abiturienten", sondern das Bewerber/Platz-Verhältnis.

Was zählt, ist bei Euch der Notenschnitt. Wie man den zusammenbekommt, interessiert die ZVS nicht. Wenn`s eben deutlich mehr 1,2er, 1,3er sind als jetzt, wird man ohne 1,0 - 1,1 nur schwer hineinkommen. Ist so. Systemimmanent.

Und daß so viele bei Euch Medizin machen wollen - ist ein deutsches Problem. Muß man eben mehr Studienplätze in Deutschland schaffen oder aber die Daumenschrauben bei der Besetzung der Studienplätze anziehen, sprich: Man kommt enweder gleich hinein bei der Erstbewerbung oder nie. Das ist derzeit rechtlich nicht möglich, aber für derartige Regelungen könntet Ihr Euch in Deutschland selbst einsetzen.

In Österreich - bei früher freiem Studienzugang - sind 50 % rausgefallen nach 2-3 Jahren.

Schulnoten beruhen in hohem Ausmaß auf Fleiß. In Österreich wie in Deutschland. Kein Mensch ist nach dem Abi oder der Matura an irgendeiner Jammerei daran interessiert, "warum nicht". Was zählt, ist das Ergebnis.

Und wenn man sich damit nicht abfinden kann, ist man in der Prügelei um die begehrten Medizinstudienplätze vielleicht falsch gewickelt.

Ninchen83
18.07.2006, 11:49
Nur leider ist es bei uns in Deutschland noch nicht mal mehr nur Fleiß, der für gute Schulnoten nötig ist.
Allein bei uns in der Stadt ist in allen 5 Gymnasien ein Riesenleistungsgefälle. Da kann man sich durch einen Wechsel plötzlich ein tolles Abitur herzaubern. Zum Glück kommt jetzt endlich auch mal in NRW das Zentralabitur, nur für mich leider zu spät.
Ich war auf einer Schule, in der noch viel von uns verlangt wurde. Da hat man nicht nur wegen der puren Anwesenheit ne gute Note bekommen, da wurde richtig was verlangt. Und wenn ich dann an einer anderen Schule mal am Unterricht teilnehmen musste, wurde man schon als Streber verschrien, wenn man sich nur mal gemeldet hat.
Ich habe immerhin 6 Jahre Latein hinter mir und hatte auch keine einfachen Abiturfächer, aber das ist leider für mich noch eher ein Nachteil gewesen im Kampf um die Studienplätze.
Eigentlich will ich damit sagen, dass ich das deutsche System irgendwie schon ungerecht finde, aber ich hätte gerne eine Chance auf einen Zahnmedizinplatz und habe daher in den letzten 3 Jahren alles dafür versucht und habe nun auch einen Platz. Ich kann die Österreicher irgendwie verstehen, dass sie nun nicht so gut auf uns Deutsche zu sprechen sind, aber immerhin haben sie in Deutschland genau das gleiche Recht zu Studieren wie wir Deutschen.

ernstplischke
18.07.2006, 11:53
Nur leider ist es bei uns in Deutschland noch nicht mal mehr nur Fleiß, der für gute Schulnoten nötig ist.
Allein bei uns in der Stadt ist in allen 5 Gymnasien ein Riesenleistungsgefälle. Da kann man sich durch einen Wechsel plötzlich ein tolles Abitur herzaubern. Zum Glück kommt jetzt endlich auch mal in NRW das Zentralabitur, nur für mich leider zu spät.
Ich war auf einer Schule, in der noch viel von uns verlangt wurde. Da hat man nicht nur wegen der puren Anwesenheit ne gute Note bekommen, da wurde richtig was verlangt. Und wenn ich dann an einer anderen Schule mal am Unterricht teilnehmen musste, wurde man schon als Streber verschrien, wenn man sich nur mal gemeldet hat.
Ich habe immerhin 6 Jahre Latein hinter mir und hatte auch keine einfachen Abiturfächer, aber das ist leider für mich noch eher ein Nachteil gewesen im Kampf um die Studienplätze.
Eigentlich will ich damit sagen, dass ich das deutsche System irgendwie schon ungerecht finde, aber ich hätte gerne eine Chance auf einen Zahnmedizinplatz und habe daher in den letzten 3 Jahren alles dafür versucht und habe nun auch einen Platz. Ich kann die Österreicher irgendwie verstehen, dass sie nun nicht so gut auf uns Deutsche zu sprechen sind, aber immerhin haben sie in Deutschland genau das gleiche Recht zu Studieren wie wir Deutschen.

Es interessiert keinen, wie man an ein gutes Abi kommt.

Die einen wechseln die Schule, andere suchen sich die richtigen ("leichten") Kurse aus, die anderen wechseln das (Bundes)land, Dritte bestechen vielleicht Lehrer (soll auch vorkommen....), Vierte können sich Internate leisten....

Was zählt, ist für Euch am Schluß die NC-Note.
Das ist in Österreich nicht so. Immerhin.

Es ist der ZVS egal.

ernstplischke
18.07.2006, 11:58
@ernstplischke: du bringst Argumente die unfair, unüberlegt und (verzeihe mir) schlichtweg dumm sind. Mich würde ja interessieren, ob du so einen guten Schnitt hättest um in Deutschland zu studieren! Mittlerweile sollte doch jeder geblickt haben, dass die Abiturnote über den späteren Studienerfolg keine Aussage erlaubt, über den Berufserfolg schon 2x nicht! Außerdem muss doch mal festgehalten werden, dass für österreichische Maturanten die Chancen auf einen Studienplatz im eigenen Land durch die 75%-Quote nach wie vor gut sind.

Gehe mit Dir konform, was einen Medizinertest angeht (, den Österreich übrigens macht. Hier wären wir also Euch Deutschen voraus Deiner Ansicht nach, nicht ?)

Würde gerne eine Widerlegung der von Dir nicht genannten "unfairen, unüberlegten und (verzeihe mir) schlichtweg dummen" Argumente hören. Bin da durchaus offen. Behauptungen allein reichen aber nicht.

Warum interessiert Dich ein Schnitt, den es in Österreich nicht gibt ? Mich interessiert es überhaupt nicht, ob ich in Deutschland studieren könnte, weil ich es nie wollte und auch nie mußte.

Du hingegen mußt wohl woanders (z.B. in Österreich) Dein Glück versuchen, weil Dich Deine Landsleute nicht gleich dranlassen.
Und, nur der Vollständigkeit halber: Du hast wohl weder einen Studienplatz in Deutschland noch in Österreich. Also würde ich mich in Deiner Wut mir gegenüber etwas zurückhalten. Oder spricht da der blanke Neid ?

Außerdem habe ich nie behauptet, daß Euer NC-System irgendetwas mit der Eignung zum Medizinstudium oder späterem Berufserfolg zu tun hat.
Aber derzeit ist es eben so, daß sehr wohl bei Euch darüber mit dem Notenschnitt darüber entschieden zu werden scheint.

Da kann ich aber nichts dafür und Du scheinst Probleme zu haben, die Realität zu akzeptieren, weil sie Dir nicht entgegenkommt.

Cassjo
18.07.2006, 12:27
Sagt Mal wisst ihr eigentlich noch worum es in diesem Thread geht??? *kopfschüttel* Wie wärs wenn ihr nen eignen Thread macht und in dem ihr euch gegenseitg blöd anmacht. Ich versteh gar nicht warum immer über dasselbe gestritten wird wenn man doch eh nicht zu einem Ergebnis kommt. Ich hab das Gefühl ihr wollt nur schaun wer den längeren Atem hat. Das geht aber auch über PN.
Und was ich mit nem freundlicheren Ton mein ist doch wohl nicht so schwer zu verstehn. Wie wärs Mal mit ein wenig Respekt. Ändern könnt ihrs so wieso nicht dass die Deutschen kommen. Doch wie sich die ganze Sache entwickelt haben beide Seiten in der Hand. Entweder ihr könnt euch weiter reinsteigern und euch und den anderen das Leben schwer machen oder ihr hört mit auf mit euren Kleinkrieg. Ich jedenfalls sollt ich genommen werden freu mich drauf nette Österreicher/innen kennen zu lernen die die selbe Passion haben wie ich nämlich die Medizin. Die Entscheidung liegt bei euch entweder ein anstrengendes und nervenaufreibendes gegeneinander oder ein friedliches und erfolgbringendes miteinander. Und glaubt mir es geht das Deutsche und Österreicher friedlich miteinander leben ich seh es jeden Tag bei meinen Eltern. :peace:

Möchtegern_sophia
18.07.2006, 14:04
Das mit dem EMS in D ist ne gute Idee.
ist nur so schlecht einzufordern, da haben die Unis nämlich einfach keine Lust zu weil sie zu faul sind.
Jetzt mal weider easy alle..
Ich finde es so wie es im Moment ist, total in Ordnung. was gibt´s jetzt zu meckern?
Wir kriegen alle unsere Chance und wir haben alle denselben Test gemacht= selbe Zulassungsvorraussetzungen.

Und den Zorn der Ösis kann man machmal schon verstehen.
ich wäre auch genervt wenn auf einmal wahnsinnig viele Franzosen oder Polen oder sionstwas kömen und mir den Studienpaltzu wegnehmen wollen. Klar ist das objekiv anders aber subjektiv halt schon...
Bin ja auch sauer wenn mir irgnedwelche Bremen Abiturienten, opbwohl mien NBayern Abi viel mehr wert ist den Studienpaltz wegschnappen.. ;-)))

Und jetzt könnt ihr euch wieder alle auf mich stürzen weil ich so was böses gesagt habe.

Ansonsten: Ruhe jetzte, und hoffen dass die Ergebnisse gut genug sind...

Andre05
18.07.2006, 17:16
Das mit dem EMS in D ist ne gute Idee.
ist nur so schlecht einzufordern, da haben die Unis nämlich einfach keine Lust zu weil sie zu faul sind.
Jetzt mal weider easy alle..
Ich finde es so wie es im Moment ist, total in Ordnung. was gibt´s jetzt zu meckern?
Wir kriegen alle unsere Chance und wir haben alle denselben Test gemacht= selbe Zulassungsvorraussetzungen.

Und den Zorn der Ösis kann man machmal schon verstehen.
ich wäre auch genervt wenn auf einmal wahnsinnig viele Franzosen oder Polen oder sionstwas kömen und mir den Studienpaltzu wegnehmen wollen. Klar ist das objekiv anders aber subjektiv halt schon...
Bin ja auch sauer wenn mir irgnedwelche Bremen Abiturienten, opbwohl mien NBayern Abi viel mehr wert ist den Studienpaltz wegschnappen.. ;-)))

Und jetzt könnt ihr euch wieder alle auf mich stürzen weil ich so was böses gesagt habe.

Ansonsten: Ruhe jetzte, und hoffen dass die Ergebnisse gut genug sind...


Ob dieser Test die ideale Lösung ist, um "qualifizierte" Medizinstudenten auszuwählen bezweifle ich.

Der Test wurde ja von den Deutschen entwickelt und bis ca. 1996 auch angewandt. Dort erkannte man aber, dass der Test nichts taugt und hat ihn in die Schweiz verkauft.

In der Schweiz wurde dann an dem Test weiterentwickelt und dort seit 1998 angewandt. Die Österreicher haben nun diesen Test wieder aus der Schweiz und zahlen entsprechend dafür.