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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kommentare zu "Fragmente, Gedanken, ???"



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Flemingulus
14.11.2008, 21:57
Das ist alles nur, weil die Niere was Aufbauendes, Schönes, Verträumtes wollte! :-))

Meuli
14.11.2008, 21:58
Habt ihr was getrunken???? :-angel :-))

Flemingulus
14.11.2008, 21:59
Lyrkör! :-party

Hoppla-Daisy
14.11.2008, 22:01
Wenn ihr was Nettes lesen wollt (mit Enten!!!!):

Die beiden Enten und der Frosch (http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/bilderbogen/enten.html)

Meuli
14.11.2008, 22:02
Ich will jetzt nix lesen, ich geh ins Bett zu meiner WÄRMFLASCHE!!!! :-)) :-)) :-angel

Hoppla-Daisy
14.11.2008, 22:02
Lyrkör! :-party
Es ist ein Brauch von alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör!

Flauta
14.11.2008, 22:04
@Daisy, schön, hab ich schon lang nicht mehr gelesen.

Hab gestern mal wieder Fabeln in einem alten Schulbuch gelesen. Damals hab ich das gehasst, heute seh ich das schon etwas anders.
Besonders die von La Fontaine :-love

Hoppla-Daisy
14.11.2008, 22:05
Besonders die von La Fontaine :-love
von dem kleinen, an Napoleon erinnernden Manneken Pis? :-))

papiertiger
14.11.2008, 22:54
geradezu fabel-haft herumgedreht ;-)

Feuerblick
15.11.2008, 06:25
Es ist ein Brauch von alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör!*nuschel*
"Ein 64er ...Schlafitt... MitIHNENtrinkichamliebstn".:-))

Flemingulus
19.11.2008, 20:20
Alles Fassade

:-) Ist, find ich, sprachlich mindestens so schön wie "Träne klebt am Wimpernrand" und "Dunkle Blätter lichterloh", trotzdem berührt es mich emotional weniger - vielleicht, weil es irgendwie "abstrakter" ist, indem Du hier im Gegensatz zu dem Auge voller Tränen oder dem Baum im Herbstlaub kein konkretes Bild aufbaust?

Ich find zumindest, dass mir die Gedichte eher das Herz aufgehen lassen, die eine konkrete Begebenheit beschreiben oder zumindest einen "situativen Einstieg" haben ("Ein Jüngling liebt ein Mädchen, die hat einen andern erwählt", "Es war ein König in Thule", "An jenem Tag, im blauen Mond September", "Am liebsten aber nenne ich Dich Muck" usw.).

Bei aller Geschmackssache ist, denke ich, ein im Allgemeinen bleibendes Gedicht, das trotzdem berührt, viel schwieriger zu schreiben. Eines der kürzesten, schönsten und (vor allem,wenn man den Hintergrund kennt anrührendsten) Gedichte in deutscher Sprache, ist aber von dieser Art.



Gestern liebt ich,
heute leid ich,
morgen sterb ich.
Dennoch denk ich
heut und morgen
gern an gestern.

LaTraviata
20.11.2008, 08:45
Ich probiere ja immer wieder gerne aus :-), aber vielleicht lag es diesmal daran, dass ich nicht während meiner Zugfahrt zur Arbeit geschrieben, gekritzelt und notiert habe, sondern zu Hause am Schreibtisch, als es schon neblig und dunkel war. Was es das nächste Mal werden wird ... on verra !

Liebe Grüße und vielen Dank Dir... der Austausch ist äußerst ansteckend, bereichernd und kreativ wiederum zu neuen Taten anregend!

Die Oper

Flemingulus
20.11.2008, 17:40
Liebe Grüße und vielen Dank Dir... der Austausch ist äußerst ansteckend, bereichernd und kreativ wiederum zu neuen Taten anregend!
Die Oper


Dankeschön! :-) Das kann ich so zurückgeben! Bin schon gespannt!

Flemingulus
24.11.2008, 19:55
Wunderschönes Schneeflockengedicht, LaTraviata! :-love Vor allem die erste Strophe schlägt sehr poetisch den Bogen vom Anschaulichen zum inneren Erleben. Und rhythmisch ganz schön ausgebufft! :-)

Wobei ich jetzt die erste Strophe so schön finde, dass es wirklich fast schad ist, dass das Gedicht recht verzagt aufhört. Ich hab jetzt keine Idee für ein "aufbauendes" Nieren-Ende ;-) und außerdem will ich mich an Deinem so schön gelungenen Gedicht nicht vergreifen. Hab nur grad völlig diffuse Assoziationen. Vielleicht auf einer Brecht'schen Linie... wie handelt man, wenn Schneeflocken wie Wünsche am Boden liegen? Oder: wozu ist schwarzer Schnee noch gut? Wie wäscht man Schneematsch wieder weiß? Oder etwas Klabundulös, was unterscheidet uns vom Schnee ("wir schmelzen nie").

Naja... so ein flemingulöses Gedankengestöber grad. :-winky

LaTraviata
24.11.2008, 21:55
Merci beaucoup, mein lieber Flemingel...
Wollte demnächst mal hier auf einen Poetry Slam gehen, mal schauen, was die Szene hier so bietet. Wäre das nicht auch was für Dich. Selbstverfreilicherweise ausschließlich in der beobachtenden Rolle ;-).

Sei lieb gegrüßt, L.*

Die Niere
24.11.2008, 23:05
Mir gefällt das Gedicht auch sehr mit den Scheeflocken auch wenn meine sprachlichen und semantischen Fähigkeite mich nicht dazu befähigen solche schlauen Bewertungen wie Flemingel zu benutzen.

Ich mag es einfach...einfach aus dem Bauch und Herzen heraus.

lg, die niere

Linda.1001
25.11.2008, 08:47
Ich schreib nie wieder ein Gedicht, ich hab mich nur lächerlich gemacht*schäm*

hennessy
25.11.2008, 08:53
Ich schreib nie wieder ein Gedicht, ich hab mich nur lächerlich gemacht*schäm*
ich bin klein
mein Herz ist rein
schlaf immer allein
muss das sein?

Hau Dir ein Ei drüber, was Andere sagen. Du wolltest Deinem Herzen eine Plattform bieten und ausdrücken, was Dich beschäftigt. So what? Ist doch legitim.

Linda.1001
25.11.2008, 09:49
schäm mich trotzdem irgendwie, das Gedicht ist ziemlich platt


hatte mir nur den Liebeskummer vom Herzen geschrieben, ach ja

Flemingulus
25.11.2008, 11:10
Hau Dir ein Ei drüber, was Andere sagen.

Ganz genau, Bürste! :-)

Erstmal muss man selbst Spaß an der Sache haben - das Urteil anderer ist da zunächst mal zweitrangig (obwohl kaum einer gar nicht danach schielen würde, was andere so zu den Elaboraten sagen - nur dem alten Hölderlin war's wohl egal, aber der konnt sichs auch leisten, der war ja auch erstens genial und zweitens plemplem).

Beim Schreiben im stillen Kämmerlein oder hier im dialogischen Wechsel mag ich einfach das spielerische Element - wobei ich natürlich ein arger Heuchler wäre, jedwedes Renommiergehabe von mir zu weisen ;-)