Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Massenpanik bei Love Parade
WackenDoc
25.07.2010, 12:29
Offenbar sind es inzwischen 19 Tote und ca. 340 Verletzte.
Übrigens gibt es sogar Untersuchungen/Computersimulationen darüber, wie man Druck an Ein- und Augängen durch Menschenmassen vermindern kann. Z.B. in Kinos oder Fussballstadien.
Bei der Hajj in Mekka ist es z.B. früher regelmäßig zu vielen Toten durch die Menschenmasse gekommen. Jetzt hat man das Gelände umgebaut um die Massen besser zu steuern und seit dem hört man davon nix mehr.
Was mich bei ber Loveparade z.B. wundert, ist warum es nicht VOR dem Tunnel eine Einlassbeschränkung gab :-nix
Und ich finde es schon krass, dass schon vorher auf die Mängel aufmerksam gemacht wurde- man diese aber offenbar ignoriert hat.
Ich mein- wenn es mal an Stellen zu ner Massenpanik kommt, wo man nicht mit rechenen konnte, oder es durch unvorhergesehene Unfälle dazu kommt, ist das schon was anderes, als bei einem Tunnel wo es jedem klar sein sollte.
In Berlin war wohl der Vorteil, dass die Leute im Zweifel recht einfach von der Verantstaltung weg konnten, wenn was war- eben weil es kein abgesperrtes Gelände war.
(Bin ja mal gespannt was mich in Wacken beim Maidenkonzert erwartet- zumal der Veranstalter immer noch keine Wellenbrecher einsetzt.
Relaxometrie
25.07.2010, 12:37
Bei der Loveparade muß man doch gar keinen Eintritt zahlen, oder? Umso unverständlicher ist es, das Festival auf einem solchen Hühnerstall-Areal zu veranstalten, statt auf einem offenen und weitläufigen Gelände. Denn ohne Eintrittskartenkontrolle ist es ja egal, von wo die Menschen überall zum Veranstaltungsort strömen.
airmaria
25.07.2010, 12:43
da ich keine planungen für derartige menschenmengen durchführe oder sonstwie beteiligt bin, kann ich mir auch kein wirkliches urteil darüber erlauben, inwiefern die organisation mangelhaft und zu wenig vorausschauend war.
im nachhinein sind immer alle schlauer, das wissen wir auch, schuldige braucht der mensch sowieso!
die organisatoren werden sich jedoch insbesondere folgende aussagen, welche vor dem event getroffen wurden, vorhalten lassen müssen:
zitat aus quelle (http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/25/loveparade-tunnel-todesfalle/tote-verletzte-katastrophe-ordner-tore-nicht-oeffnen.html):
" Im Internetforum des Nachrichtenportals „Der Westen“ beschwerten sich User schon am 20. Juli: „Wer Duisburg kennt, der weiß, dass es das totale Chaos geben wird“, schrieb „kerchak“.
„Was die da machen, ist höchstgradig kriminell. Was ist denn, wenn zu dem Chaos noch Panik kommt, was ist dann? (...) Wohin soll sich diese Masse an Menschen ausdehnen, wenn was schiefgeht und Panik ausbricht?“, schrieb „voltago“.
Und „MadCat“ sagte voraus: „230 000 qm für sagen wir mal 460 000 Menschen, das ergibt genau einen halben Quadratmeter pro Person. Und davon geht noch der Platz ab, den Bühnen und vor allem den die Floats brauchen. Wenn dann aus irgendeinem Grund da eine Panik ausbricht, dann gibt es Tote – und nicht wenige. Solch eine Menge auf so engem, eingezäunten Raum, das kann nicht gut gehen.“
Dass der Tunnel der offizielle Zugang zur Loveparade sein sollte, schien User „klotsche“ bereits am zwei Tage vor der Katastrophe lebensgefährlich:
„Sehe ich das richtig, dass die versuchen, eine Million Menschen über die einspurige (!) TUNNELSTRASSE (!) Karl-Lehr-Straße mit zwischendurch zwei kleinen Trampelpfaden hoch zum Veranstaltungsgelände zu führen? Also, in meinen Augen ist das 'ne Falle.“
Und weiter: „Das kann doch nie und nimmer gut gehen (...) Ich sehe schon Tote, wenn nach der Abschlusskundgebung alle auf einmal über diese mickrige Straße das Gelände verlassen wollen.“
Eine Vorahnung, die grausame Realität werden sollte. Mindestens 19 Menschen starben, wurden totgetrampelt oder stürzten ab, als sie versuchten, aus dem Gedränge zu entkommen."
diese vorahnungen sind schon recht harter tobak, jedoch auch hier muss man abwägen, solche "schwarzmalereien" gab es wahrscheinlich ebenso bei unzähligen anderen events, die nicht so geendet sind.
ich persönlich halte menschenmengen dieser grössenordnungen generell für gefährlich und unberechenbar, man kann wohl nur risiken minimieren, nie ausschliessen.
es fängt schon bei fussballspielen an, geht über konzerte zu marathonstarts, oktoberfeste etc. etc. ... es grenzt häufig an wunder, dass nicht mehr passiert.
auch kultevents früherer jahre, man denke z.b. an woodstock, hätten ähnlich tragisch enden können, es braucht manchmal eben nur dumme zufälle.
nach einer katastrophe bleibt zunächst also die intensive aufklärung und fehleranalyse, falls fehler gemacht wurden auch das zur rechenschaft ziehen von verantwortlichen, insbesondere aber auch das lernen aus fehlern und umsetzen für die zukunft!
airmaria
die organisatoren werden sich jedoch insbesondere folgenden aussagen, welche vor dem event getroffen wurden, vorhalten lassen müssen:
zitat aus quelle (http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/25/loveparade-tunnel-todesfalle/tote-verletzte-katastrophe-ordner-tore-nicht-oeffnen.html):
" Im Internetforum des Nachrichtenportals „Der Westen“ beschwerten sich User schon am 20. Juli: „Wer Duisburg kennt, der weiß, dass es das totale Chaos geben wird“, schrieb „kerchak“.
„Was die da machen, ist höchstgradig kriminell. Was ist denn, wenn zu dem Chaos noch Panik kommt, was ist dann? (...) Wohin soll sich diese Masse an Menschen ausdehnen, wenn was schiefgeht und Panik ausbricht?“, schrieb „voltago“.[...]
diese vorahnungen sind schon recht harter tobak, jedoch auch hier muss man abwägen, solche "schwarzmalereien" gab es wahrscheinlich ebenso bei unzähligen anderen events, die nicht so geendet sind.
Die in der Bild zitierten Leserkommentare stammen aus den Kommentaren zu diesem Artikel in "Der Westen" vom 20. Juli 2010: Die Loveparade wird zum Tanz auf dem Drahtseil (http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Loveparade-wird-zum-Tanz-auf-dem-Drahtseil-id3265037.html). Dort stehen 122 überwiegend warnende Kommentare von Leuten, die die Gegend gut zu kennen scheinen.
Am 23. Juili hatte jemand das gepostet:
Mein Nachbar arbeitet bei der Feuerwehr. Er hat auch gesagt, daß das eigentlich gar nicht erlaubt sein dürfte, man mache sich ernsthaft Sorgen, wieviele Knochenbrüche, Bänderdehnungen und Gelenkzerrungen auf die Helfer und umliegenden Krankenhäuser zukommen werden. [Anmerkung: Das bezieht sich wohl darauf, dass die Veranstaltung auf einem Schottergelände stattfinden sollte.]
Das Gelände sei außerdem viel zu klein und habe nur einen offiziellen Zugang, wie da im Falle einer Panik reagiert werden soll, wisse man auch nicht. Noch schlimmer ist, daß man die baufälligen Gebäude drum herum nur notdürftig mit normalen Bauzäunen abgesperrt habe - dort sollen noch nicht einmal mehr Übungen der Feuerwehr durchgeführt werden, weil die Gebäude einsturzgefährdet sind. Wenn mit 500.000 Menschen der Platz voll ist, werden die restlichen 1.000.000 Besucher (siehe Besucherzahlen der Vorjahre) sich wohl drum herum Ausweichmöglichkeiten suchen, da sollen Bauzäune noch abhalten? Das ist lebensgefährlich! Und sowas soll offiziell erlaubt sein? Duisburg hätte gut daran getan, die Veranstaltung sein zu lassen oder zumindest wie letztes Wochenende auf einem Gelände wie der A40 mit genügend Platz (auch für die Umzugswagen), ausreichend Zugang für Rettungskräfte und vor allem deutlich besserem Untergrund zu veranstalten - für das Still-Leben war es möglich, für die internationale Loveparade der jungen und jung gebliebenen Leute ist aber sowas scheinbar nicht drin - Lobbyisten lassen grüßen. Das Geld für die "Aufbereitung" des Geländes hätte man sich sparen und in sanitäre Einrichtungen sowie Hilfskräfte stecken sollen.
Ich bin dafür, daß alle Kosten, die aufgrund von Verletzungen, die durch das absurde Gelände auf die Krankenkassen und Arbeitgeber zukommen, von der Stadt bezahlt werden müssen - einschließlich Schmerzensgeld. Dann würde man es sich hundertmal überlegen, so etwas in professionelle Hände zu geben statt es mediengeilen, dickköpfigen Politikern zu überlassen, die nicht wissen, was sie da tun.
Duisburg wird sich spätestens am Sonntag sehnlichst wünschen, die Loveparade nicht ausgerichtet zu haben. Nur für die Geschädigten ist es dann zu spät.[.....]Quelle (http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Loveparade-wird-zum-Tanz-auf-dem-Drahtseil-id3265037.html#1127487)
Ich war gestern als Notarzt dort und habe Patienten aus dem Tunnel in die Klinik transportiert.
Ich habe gestern, als die ersten Schwestern davon in der Klinik erzählten, auch sofort an Dich gedacht. Schön, dass Du den Einsatz körperlich unversehrt überstanden hast.
LG
Ally
Huepftigger
25.07.2010, 23:20
Als ich die Bilder im Fernsehen gesehen hab, war ich echt froh, dass ich nicht dort vor Ort sein musste. Hab schon öfter gedacht, dass so eine Veranstaltung ja mal was für ein kleines Notarzt-Wochenende wäre. Aber solche Bilder wieder aus dem Kopf zu bekommen, dauert bestimmt ewig... :-(
Kackbratze
25.07.2010, 23:40
Sehr aufschlussreich und vorallem für jemanden, der weit weg wohnt interessant was die Umgebung anbetrifft.
Leider hatten die Schreiber Recht behalten.
Es ist einfach nur traurig. Laut SZ sollen einige der Ueberlebenden, kaum dass sie der Massenpanik entkommen waren, von einer Treppe aus das weitere Sterben gefilmt und fotografiert haben.
Ich hoffe nur, dass man grundlegende Lehren daraus zieht. Als ich das hoerte und dann die Bilder im Internet sah, dachte ich, ich werde nie auf so eine Massenveranstaltung gehen.:-nix
Keenacat
26.07.2010, 09:16
Naja Fino, das traurige und schlimme ist ja, dass es durchaus möglich ist, Massenveranstaltungen sicherer zu machen. Aber schon die Wahl des Geländes mit einem einzigen Zugang, der auch noch ein richtiges Nadelöhr war...
Werden sehen, was dabei jetzt an Lehren rumkommt. Den Preis haben die Opfer eh schon gezahlt.
Hier (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/facharztausbildung/assistenzarzt/Erfahrungsbericht-vom-Notarzt-Einsatz-bei-der-Loveparade/) der Erfahrungsbericht eines Notarztes, der bei der Loveparade vor Ort war. Erfahrungsbericht vom Notarzt-Einsatz bei der Loveparade (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/facharztausbildung/assistenzarzt/Erfahrungsbericht-vom-Notarzt-Einsatz-bei-der-Loveparade/)
Jeannychen
26.07.2010, 11:57
@Sebastian: Ich hoffe, es geht dir gut!
Als ich davon gehört habe, dachte, es gibt sicherlich einige von diesem Forum, die da waren...
Ich verstehe nur nicht, wie kann sowas hier i. Deutschland passieren, wo alles streng geprüft wird, bevor man was erlauben würde und wo man z.B. Zum Osterfeuer ein Haufen Erlaubnis + Anwesenheit von Feuerwehr braucht...
Oder bin ich einfach zu naiv?
Lg. Jeannychen
Oder bin ich einfach zu naiv?
Lg. Jeannychen
Ich fürchte, das ist genau der Punkt *seufz und ebenfalls naiv bin*
Hoppla-Daisy
26.07.2010, 13:32
Wenn ich solche Kommentare von Jugendlichen höre wie "Tote gibt et überall, dat is für mich jetz nix Weltbewegendes, ne" auf die Frage, wie man selbst das empfunden hätte, dass es Schwerverletzte und gar Tote gegeben hätte, während andere feierten, wird mir einfach nur schlecht.
Ein anderer junger Mann wurde befragt, ob er denn noch unbeschwert hätte feiern können angesichts der zu beklagenden Opfer. Seine Antwort war so einfach wie schockierend: "Bei anderen Veranstaltung sterben eben auch mal Leute. Passiert halt. Aber deswegen alles abblasen?" Sprach's und wedelte mit Pompoms als letzten Gruß für die Opfer, wie er es bezeichnete.
Auch die Tatsache, dass Sterbende gefilmt worden seien von Leuten, die selbst nur gerade eben entkommen sind, ist einfach unerträglich ekelhaft.
EDIT: Seit heute Vormittag müssen die Opfer nun mit 20 beziffert werden.
Die Verrohung ist glaub ich weiter fortgeschritten, als wir wahrhaben wollen. Traurig, einfach nur traurig.
Linda.1001
26.07.2010, 14:01
Seine Antwort war so einfach wie schockierend: "Bei anderen Veranstaltung sterben eben auch mal Leute. Passiert halt. Aber deswegen alles abblasen?" Sprach's und wedelte mit Pompoms als letzten Gruß für die Opfer, wie er es bezeichnete.
Auch die Tatsache, dass Sterbende gefilmt worden seien von Leuten, die selbst nur gerade eben entkommen sind, ist einfach unerträglich ekelhaft.
*grusel* Dass unsere Gesellschaft, naja gut Teile der Gesellschaft derart verroht sind, war mir nicht bewußt. Sowas find ich einfach nur zum :-kotz .
Was ich mich aber frage ist, dass, wenn nur 250.000 Besucher zugelassen waren, es so an dem Management bzw. der Organisation gehapert hat, dass fast das 5fache an Besucher gekommen ist. Das hätte verhindert werden können...
konstantin
26.07.2010, 14:05
Was ich mich aber frage ist, dass, wenn nur 250.000 Besucher zugelassen waren, es so an dem Management bzw. der Organisation gehapert hat, dass fast das 5fache an Besucher gekommen ist. Das hätte verhindert werden können...
Das Problem war ja nicht das Veranstaltungsgelaende an sich, auf dem es natuerlich auch nicht genug Platz fuer 1,4 Millionen Menschen gegeben haette, sondern der Zuweg. Die mussten ja alle durch diesen 100m langen Tunnel, um ueberhaupt auf das Gelaende drauf zu kommen!
Aber wer glaubt, eine Million Menschen durch so eine Unterfuehrung ohne Notausgaenge schicken zu muessen, muss echt den Ar*** offen haben. :-nix
Cuba_libre
26.07.2010, 14:08
Auch die Tatsache, dass Sterbende gefilmt worden seien von Leuten, die selbst nur gerade eben entkommen sind, ist einfach unerträglich ekelhaft.
Als ich das heute Nacht nochmal bei Spiegel (oder war es Stern) TV gesehen hab, ist es mir mehrfach eiskalt den Rücken runtergelaufen!! Gerade die Sequenz wo mehrere Leute gleichzeitig reanimiert wurden.
;921294']Hier (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/facharztausbildung/assistenzarzt/Erfahrungsbericht-vom-Notarzt-Einsatz-bei-der-Loveparade/) der Erfahrungsbericht eines Notarztes, der bei der Loveparade vor Ort war. Erfahrungsbericht vom Notarzt-Einsatz bei der Loveparade (http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/facharztausbildung/assistenzarzt/Erfahrungsbericht-vom-Notarzt-Einsatz-bei-der-Loveparade/)
Nicht sonderlich aufschlußreich und auch nicht viel informativer als ein Artikel in dem Pamphlet mit den 4 Buchstaben...
Letztlich sind für mich 4 Dinge entscheidend:
1) Trotz vieler Planungen ist ein Großschadensereignis bei einer geplanten Großveranstaltung auch heutzutage noch in Deutschland möglich
2) Aus dieser Tragödie MÜSSEN Konsequenzen für alle weiteren Großveranstaltungen jedweder Art gezogen werden (obschon ich ansonsten kein Befürworter des deutschen Regulierungswahns bin)
3) Die MANV-Konzepte in NRW zeigen langsam Wirksamkeit
4) Die Verblödung der Nation (siehe obige Kommentare von Augenzeugen) hat einen lawinenartigen Verlauf genommen. Und ein jeder ist gut beraten, sich tagtäglich auf die Ziele, Werte und Normen unserer Gesellschaft zu besinnen, die für ein gemeinsames Zusammenleben auf Dauer zwingend notwendig sind. Es darf kein zweites Duisburg dieser Art mehr geben. Und schon gar nicht dürften solche Zitate öffentlich gesendet werden.
Meint
Hypnos
Dr.Hackenbush
26.07.2010, 14:16
Auch die Tatsache, dass Sterbende gefilmt worden seien von Leuten, die selbst nur gerade eben entkommen sind, ist einfach unerträglich ekelhaft.
Als ich das heute Nacht nochmal bei Spiegel (oder war es Stern) TV gesehen hab, ist es mir mehrfach eiskalt den Rücken runtergelaufen!! Gerade die Sequenz wo mehrere Leute gleichzeitig reanimiert wurden.
Ich hab deshalb - kein Schei$$ - noch nicht einmal bei You Tube nach der Loveparade 2010
geguckt. Bei der Olympia war YT ja relativ fix und hat die Videos den den
Rodellauf mit dem tödlich verunglückenden Rodler zeigen gelöscht.
Was auf YT vom letzten Samstag zu sehen ist will ich gar nicht wissen. :-dagegen
airmaria
26.07.2010, 14:17
Was ich mich aber frage ist, dass, wenn nur 250.000 Besucher zugelassen waren, es so an dem Management bzw. der Organisation gehapert hat, dass fast das 5fache an Besucher gekommen ist. Das hätte verhindert werden können...
mit den herumgeisternden zahlen muss man sehr vorsichtig umgehen, möglicherweise waren zum zeitpunkt der massenpanik weniger als 200.000 auf dem gelände... quelle (http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Die-Treppe-haette-man-sprengen-muessen/story/10003282)
airmaria
Hoppla-Daisy
26.07.2010, 14:20
Und schon gar nicht dürften solche Zitate öffentlich gesendet werden.
Aber dann wüssten wir ja gar nicht, wie es um unsere Gesellschaft steht.
Auf der anderen Seite muss man sagen, dass viele Betroffene davon berichteten, dass sich gegenseitig geholfen wurde, dass Bewusstlose über die Massen zu Helfern getragen wurden, was angesichts der Dynamik einer Massenpanik verwunderlich ist, weil da eigentlich jeder nur an sich selbst denkt.
Ich persönlich habe daraus eines auf jeden Fall gelernt: Drum prüfe, wohin du dich begibst. Massenveranstaltungen machen mich nervös.
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