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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankenversicherung: privat oder gesetzlich?



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Alzheimer
23.02.2011, 17:37
Ich bin in der GKV freiwillig versichert und werde dort wohl auch bleiben, denn mit einem ausgeprägten Asthma bronchiale, Neurodermitis und als Frau (33 J. alt) würde ich mir die PKV wohl nicht leisten können. Allerdings würde es mich schon mal interessieren mit welchen Tarifen ich bei der GKV rechnen müsste.

Gersig
23.02.2011, 18:11
Ich bin in der GKV freiwillig versichert und werde dort wohl auch bleiben, denn mit einem ausgeprägten Asthma bronchiale, Neurodermitis und als Frau (33 J. alt) würde ich mir die PKV wohl nicht leisten können. Allerdings würde es mich schon mal interessieren mit welchen Tarifen ich bei der PKV rechnen müsste.Bzw. ob du überhaupt versichert werden würdest :-oopss

Evil
24.02.2011, 15:21
Die PKV als solche wird Schiffbruch erleiden :-meinung
Und dann werden die Zusatzbeiträge für die GKV 20% des Einkommens ausmachen ;-)

praktikantin:maria
25.02.2011, 12:22
habe nun gehört, dass man im alter, wenn man nicht mehr arbeitet in der GKV zusätzlich den arbeitgeberanteil trägt, weil bei uns ärzten das versorgungswerk (im gegensatz zur deutschen rentenversicherung) dies nicht übernimmt. also im alter mindestens 650 € im monat!?!?! weiß jemand wie das im gegensatz dazu später bei der PKV aussieht (natürlich kann man nichts voraussehen, aber wie ist es für die, die jetzt zur zeit in rente gehen???)???

DrSkywalker
25.02.2011, 13:20
Und dann werden die Zusatzbeiträge für die GKV 20% des Einkommens ausmachen ;-)

Oder das Leistungsniveau wird deutlich sinken und wir dürfen uns alle privat zusatzversichern...ich frage mich gerade, ob das in Deutschland überhaupt machbar wäre, den Leistungskatalog der GKV massiv zu kürzen...!?

Gersig
25.02.2011, 13:30
Oder das Leistungsniveau wird deutlich sinken und wir dürfen uns alle privat zusatzversichern...ich frage mich gerade, ob das in Deutschland überhaupt machbar wäre, den Leistungskatalog der GKV massiv zu kürzen...!?Klaro ginge das! Man müsste nur das SGB V entsprechend anpassen. Die Frage wäre nur, inwiefern es im gesellschaftlichen Kontext machbar wäre, da dürfte es (zurecht) enorme Widerstände geben. Wenn man sich die politische Diskussion anschaut, wird es - je nach Couleur - entweder auf eine Bürgerversicherung oder eine Kopfpauschale hinauslaufen. Beides gäbe das aktuelle Finanzierungssystem her :-meinung

erdbeersoda
26.02.2011, 16:20
ich glaube man bekommt im rentenalter einen teil des beitrages (also als arbeitgeberbeitrag), wenn man mindestens die letzten 12 Jahre zuvor freiwillig versichert war. Dh. war man immer GKV versichert, muss man nicht den ganzen Betrag selber zahlen. Bei der PKV dachte ich, muss man das. Aber ich bin mir auch nicht sicher, werde mich da auch mal nochmal erkundigen.

Strodti
01.03.2011, 10:47
Das wird spannend:
EuGH-Urteil -
EU-Richter zwingen Versicherungen zu geschlechtsneutralen Tarifen (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,748294,00.html)
Es wird sicher die privaten Vollversicherungen, als auch die Zusatzversicherungen der gesetzlich Versicherten betrefen. Dürfen bestehende Verträge geändert werden, oder gilt das nur für Neuverträge?

RubinRot
01.03.2011, 18:57
Gilt nur für Neuverträge, glaube auch erst ab 2012.

Alphaglukosidase
09.03.2011, 19:53
Durch die Diskussion in dem anderen PKV-Thread kam mir gerade die Frage, die hoffentlich hier einigermaßen passt:

Wie ist das denn, wenn ich gesetzlich versichert bin und mein Mann privat - und ich dann in Elternzeit gehe? Wo / wie bin ich denn dann versichert?

Muriel
09.03.2011, 20:27
Das kommt darauf an, ob Du freiwillig oder pflichtversichert bist. Im ersten Fall zahlst Du wahrscheinlich ca. 300€/Monat, im zweiten nix.

Lucida
14.03.2011, 16:10
Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir was dazu sagen. Studiere zwar momentan noch, dauert auch noch so 2 - 2,5 Jahre bis zum Ende, werde aber in den nächsten Monaten 25 und fall damit aus der Mitversicherung meiner Eltern (Beamte) raus. Da ich irgendwas in Erinnerung habe, am Anfang meines Studiums diese Befreiung aus der gesetzlichen Krankenversicherung unterschrieben zu haben, muss ich mich ja so wie es aussieht bis zum Ende meines Studiums privat versichern. Mit einem Studententarif sollte das vom Beitrag her ja wohl auch machbar sein... Meine eigentliche Frage nun aber: Wenn ich danach als Assistenzärärztin anfange zu arbeiten muss ich mich doch wieder gesetzlich versichern weil ich in den ersten Jahren gar nicht über diese Bemessungsgrenze drüber komme, richtig? Und später muss/kann/darf ich mich nochmal entscheiden ob ich dann in der GKV bleiben oder in die PKV wechseln will, oder?

Und ihr hattet immer mal was von 49.500 € (brutto pa) geschrieben und das klang so, als ob man da wenn man Vollzeit arbeitet auf jeden Fall immer drüber käme. Hab da ja noch keinen richtigen Einblick in die Gehälter, aber gilt das denn schon für Assistenzärzte oder Fachärzte oder ab wann kommt man denn über diese Grenze?

Viele Grüße

lara162
14.03.2011, 16:58
Ich hatte die gleichen Vorraussetzungen, war aber bis zum Ende des Studiums im Beihilfetarif (war natürlich nicht mit 25 fertig). Ich gehörte aber glaub ich noch gerade die die Übergangsklausel und habe Kindergeld und eben auch Mitversicherung noch bis 27 ode 28 bekommen.

Du kannst dich (zur Zeit) nach den neuen Bestimmungen wenn du anfängst zu arbeiten gleich privat versichern, wenn du bereits im ersten Jahr über der Versicherungspflichtgrenze liegst. Dafür müsstest du aber Anfang eines Jahres anfangen zu arbeiten (Januar oder Februar), da du sonst wohl nie auf das erforderliche Jahregehalt kommst.

p4uL
15.03.2011, 09:16
Hallo zusammen,

Meine eigentliche Frage nun aber: Wenn ich danach als Assistenzärärztin anfange zu arbeiten muss ich mich doch wieder gesetzlich versichern weil ich in den ersten Jahren gar nicht über diese Bemessungsgrenze drüber komme, richtig? Und später muss/kann/darf ich mich nochmal entscheiden ob ich dann in der GKV bleiben oder in die PKV wechseln will, oder?

Und ihr hattet immer mal was von 49.500 € (brutto pa) geschrieben und das klang so, als ob man da wenn man Vollzeit arbeitet auf jeden Fall immer drüber käme. Hab da ja noch keinen richtigen Einblick in die Gehälter, aber gilt das denn schon für Assistenzärzte oder Fachärzte oder ab wann kommt man denn über diese Grenze?


du musst dich jetzt privat versichern, dürfte für unter 100€/ Monat möglich sein. nach dem studium gehst du automatisch in die gkv, weil du (wenn du nicht grad im januar anfängst und n haufen dienste machst) unter die beitragsbemessungsgrenze fällst. im ersten jahr verdienst du ca. 45k netto + dienstevergütung.
später dann (vermutlich ab dem 2ten wbj, wenn das gehalt leicht steigt und du regelmäßig dienste machst - kommt auf den fa ab wann und wieviele dienste du machst) kannst du dich wieder neu entscheiden, ob du in der gkv bleibst oder in die pkv gehst.

emergency doc
15.03.2011, 16:31
im ersten jahr verdienst du ca. 45k netto + dienstevergütung.

Du meinst sicher brutto + Dienste...

Gersig
04.04.2011, 08:55
Gerade im Pressespiegel gefunden, ein interessanter Artikel (http://www.fr-online.de/wirtschaft/privatversicherte-oft-unzufrieden/-/1472780/8295304/-/index.html) :-lesen

DocOc
09.06.2011, 09:36
Ich habe mich mal aufgrund des Threads hier auch mal etwas kundig gemacht, da es sich bei mir ähnlich verhält Lucida - als Student bereits privat Krankenversichert (wenn es auch bis zum Abschluss noch länger hin ist) und dann raus, dann wieder rein in die PKV. Wenn man wie ich oder Lucida bereits in der PKV ist und dann wieder in die gesetzliche muss/kann/darf aber vor hat wieder in die PKV zurückzukehren empfiehlt sich dann nicht eine Anwartschaftsversicherung um wieder in den selben Tarif einzusteigen?

Brutus
09.06.2011, 10:00
Gerade im Pressespiegel gefunden, ein interessanter Artikel (http://www.fr-online.de/wirtschaft/privatversicherte-oft-unzufrieden/-/1472780/8295304/-/index.html) :-lesen

Ähm, Du hast schon mitgekriegt, wer den Artikel verzapft hat? Wenn die Barmer GEK über die PKV schreibt, was sollte da wohl rauskommen? Dass die PKV ja viel besser ist als die GKV? :-)):-)):-)):-)):-))

Das ist irgendwie so, als wenn der Papst im Puff über Enthaltsamkeit predigt. :-)):-)):-))

Relaxometrie
09.06.2011, 10:01
Wenn man wie ich oder Lucida bereits in der PKV ist und dann wieder in die gesetzliche muss/kann/darf aber vor hat wieder in die PKV zurückzukehren empfiehlt sich dann nicht eine Anwartschaftsversicherung um wieder in den selben Tarif einzusteigen?
Wenn Du Dir die Möglichkeit, in die PKV zurückzugehen (wenn es sie langfristig überhaupt noch gibt :-))) offenhalten möchtest, ist eine Anwartschaft meiner Meinung nach sehr empfehlenswert. Je gesünder Du bist, desto empfehlenswerter, um eben einen möglichst guten Gesundheitszustand als Grundlage für den Versicherungsabschluß zu einem späteren Zustand "einzufrieren". Eine Anwartschaft ist auch nicht besonders teuer, wenn ich mich da richtig erinnere?

Gersig
14.06.2011, 19:34
Ähm, Du hast schon mitgekriegt, wer den Artikel verzapft hat? Wenn die Barmer GEK über die PKV schreibt, was sollte da wohl rauskommen? Dass die PKV ja viel besser ist als die GKV? :-)):-)):-)):-)):-))

Das ist irgendwie so, als wenn der Papst im Puff über Enthaltsamkeit predigt. :-)):-)):-))

Du hast schon recht, die Ergebnisse sind Wasser auf die Mühlen der GKV. Aber ich habe schon den Eindruck, dass da was dran zu sein scheint!