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RS-USER-emergency doc
24.05.2008, 14:47
Original geschrieben von Bobkiel
einfach die kann sowieso nichts mehr.
2. Wenn mein RA das anordnet wird er seinen Grund dafür gehabt haben ...


Das ist aber eine wirklich gefährliche Einstellung. Wenn ein Arzt Dir was anordnet kannst Du Dich schon auf Deine Pflicht, ärztlichen Weisungen, ggf. nach Protest, folgen zu müssen berufen.
Anders sieht es mit Kollegen aus.
Ich kenne z.B. einen Fall, in dem der operierende Oberarzt bei einer laparoskopischen Gallenblasenentfernung versehentlich den Choledochus durchtrennt hat. Dies führte zu der Notwendigkeit einer offenen OP.
Die Patientin klagte, und es wurde neben dem Oberarzt auch der assistierende (AiP) Assistenzarzt verurteilt, weil er als ärztlicher Assistent dem Oberarzt hätte sagen müssen, daß es die falsche Struktur sei, die er da durchtrennen wolle.
Man kann sich also nicht einfach so auf Hierarchien verlassen!

krumel
24.05.2008, 16:48
Schlussendlich:
Vielleicht war die Schwester selber nicht informiert?
Verantwortlich für den Patienten ist nicht die Schwester sondern der Arzt. Wenn der ggf. selbige beauftragt "der Patientin keine Flüssigkeit mehr zu geben", dann kann die da reininterpretieren an Gründen was sie will, der Arzt ist ja nicht verpflichtet ihr Gründe hierfür zu nennen.

Ebenso hat der RA kein Deligationsrecht..Das besitzt nur der Arzt.
Heißt: Hängst du die Ringer dran, bist du erstmal dran....


Warum ich da so hinterher bin?
Habe es selber erlebt, dass ein Patient, der lange von uns gefahren wurde (Dialye...) von der Konkurrenz (gelle Markus?:D ) von einem anderweitigen Arzttermin heimgefahren wurde..Die Kollegen fanden es sinnig dem Patienten, der ja bewusst dehydriert gehalten wurde, um die für ihn extrem aufreibende Dialyse kurz zu halten, mit mehr als einem Liter Ringer aufzusättigen....
Über den wunderbaren Effekt davon muss ich nicht weiter berichten?

Bobkiel
24.05.2008, 17:11
Original geschrieben von krumel
Schlussendlich:
Vielleicht war die Schwester selber nicht informiert?
Verantwortlich für den Patienten ist nicht die Schwester sondern der Arzt. Wenn der ggf. selbige beauftragt "der Patientin keine Flüssigkeit mehr zu geben", dann kann die da reininterpretieren an Gründen was sie will, der Arzt ist ja nicht verpflichtet ihr Gründe hierfür zu nennen.

Ebenso hat der RA kein Deligationsrecht..Das besitzt nur der Arzt.
Heißt: Hängst du die Ringer dran, bist du erstmal dran....


Warum ich da so hinterher bin?
Habe es selber erlebt, dass ein Patient, der lange von uns gefahren wurde (Dialye...) von der Konkurrenz (gelle Markus?:D ) von einem anderweitigen Arzttermin heimgefahren wurde..Die Kollegen fanden es sinnig dem Patienten, der ja bewusst dehydriert gehalten wurde, um die für ihn extrem aufreibende Dialyse kurz zu halten, mit mehr als einem Liter Ringer aufzusättigen....
Über den wunderbaren Effekt davon muss ich nicht weiter berichten?

Nein das mußt du nicht das kann ich mir schon denken!
Der Arzt war mit im Zimmer!
Laut Arztbrief wurde sie mit Verdacht auf Apoplex eingeliefert!Keine Dyalise oder sonstwas!
CT ohne Befund!
Und wenn sie dann so einen niedrigen Druck hat und Exikiert ist dann müssen wir doch handeln oder nicht?

krumel
24.05.2008, 18:17
Naja, handeln kann aber auch heißen: Den Arzt fragen ob das nen Sinn hat....
Abgesehen davon ist ein 90ger Druck jetzt net unbedingt soooo pathologisch...
Zugegebenermaßen im Alter eher selten, aber auch da gibts Hypotoniker...
Meine Freundin wird wohl mit 99 noch ihren 90ger Druck haben...
Schlussendlich:
Das die Sache rechtlich stinkt und durch keinen rechtfertigenden Notstand abgedeckt ist, ist auch klar...
Aber darauf gehe ich nicht näher ein.

RS-USER-Elektro-Dengel
24.05.2008, 18:22
Original geschrieben von krumel


Habe es selber erlebt, dass ein Patient, der lange von uns gefahren wurde (Dialye...) von der Konkurrenz (gelle Markus?:D ) von einem anderweitigen Arzttermin heimgefahren wurde..

Konkurrenz, wie das schon wieder klingt,...so negativ! Wir sind doch Kollegen, oder viel mehr Leidensgenossen, oder !? :D

@ Bob:

Es gibt genug Gründe, alte Omas nicht mit größeren Mengen Volumen zu belasten. In der Hauptsache cardiale und renale Gründe sowie die Zusammensetzung des Serums. Alles in allem sollte man davon ausgehen, dass der behandelnde Medizinmann zum einen die Patientin und zum anderen die Physiologie dieser Vorgänge besser kennt, als die Otto Normal-KTW-Besatzung! Daher würd ich von solchen "Anschlussheilbehandlungen" auf der Heimfahrt Abstand nehmen, zudem die Oma zuhause im Heim spätestens nach 2 Tagen wieder genauso exxsikiert is, wie vorher, oder aber, was noch schlimmer wäre, das Volumen im Rahmen des "Wir-sparen-Wasser"-Programms in der Körperperipherie oder der Lunge auf Halde legen würde!

krumel
24.05.2008, 19:53
NEVER HYDRATE GOMERS;)

Frei nach House of God:D

Rettungszwergin
25.05.2008, 18:33
Original geschrieben von Bobkiel
Ich als frischer Sani und leernender RA also Hochmotiviert i...
meinst du wirklich leer...ender? Mehr möchte ich gar nicht kommentieren

Ich rein und die Schwester schaut mich an und sagt nur da vorne liegt sie!
Ich mir nichts gedacht gehe also zu besagter Patientin und stelle mich erstmal vor![/QUOTE]
Nichts wirklich ungewöhnliches...die freuen sich doch nur, dass wir ihnen endlich Arbeit abnehmen.

In der linken Armbeuge ist mir dannne rosa Vigo aufgefallen an der aber nichts angeschlossen war![/QUOTE]
Und wo ist jetzt dein Problem? Das ist doch Standard in einer Klinik. Die hängen nicht permament was an nen Zugang dran.

Die Schwester schaut mich nur an und fragt was denn sei!
1. Ich hätte gerne nen Trapo
2.Ich hätte gerne ne Übergabe
3.Warum lag die hier ohne alles nur auf dem Flur
Aussagen der Schwester:
Punkt 1. Hier haste
Punkt 2. Die hat schon zwei Hirninfarkte und kann eh nichts mehr
Punkt 3. Warum ihr solltet sie ja eh gleich holen.[/QUOTE]
Klar, verstehe ich. Die Dame war nichts besonderes. Wahrscheinlich in einer Altersklasse, bei der sich eh mancher denkt, warum man volles Programm fharen soll. Und ich unterstelle mal, dass die Pat. ursprünglich aus einem Pflegeheim kam.

Messe Puls , ziehmlich langsam!RR: 90 zu 40 oder sowas in der art auf jeden Fall extrem niedrig.
Dann schaue ich auf die Hände und dachte mir na schauste mal nach stehenden Hautfalten!
Bei der Frau hätte ich auf der Falte ein Stück Papier schneiden können so scharf blieb die Falte stehen!ICh meinem Kolegen bescheid gegeben und wir haben erstmal Flüssigkeit rangehängt!

ungefähr 750 ml [/QUOTE]
Wenn du Puls gemessen hast, dann lass uns doch diesen wissen, vor allem wenn du den Blutdruckwert mit angibst. Hautfalten, chronisch normal, Aufagbe der Kliniken und Ärzte, nicht meine, ich transportiere nur. ABER: Ohne Arzt was anhängen - ja seid ihr verrückt? Odre einfach selbstherrlich? EKG vergessen,w ie du später postest?Sorry, aber dafür gehört ihr alle beide abgemahnt. Grundgütiger, das ist Körperverletzung, was ihr da macht.

Ach, und könntest du etwas auf Rechtschreibung und Satzzeichen achten? Wäre dir sehr damit verbunden.

Saphenus
03.01.2009, 15:28
Vielleicht sollte man (und damit meine ich alle Berufsgruppen) mal aufhören sich immer so viele Gedanken über die Arbeit der anderen zu machen und sich lieber auf die eigenen Aufgaben konzentrieren. Wenn man damit dann nicht zufrieden ist, dann muss man eben den Tätigkeitsbereich wechseln. Wer gerne eigene Therapieentscheidungen treffen möchte, sollte z.B. Medizin studieren.

Das Rehydrieren einer stationären Patientin gehört z.B. definitiv nicht zu den Aufgaben des Rettungsdienstes und das ist auch gut so, denn zu viele Köche verderben den Brei und wenn dann bei jedem Transport auch noch rumtherapiert würde... D:-)

Prinzipiell muss man sich mal klarmachen, dass die Auswahl an Menschen, die Ausbildung, das berufliche Umfeld, die Aufgaben und auch die Zusammenarbeit mit anderen in jedem Bereich (z.B. RD/Pflege) extrem unterschiedlich ist. Daraus resultiert eine unterschiedliche Arbeitsauffassung, unterschiedliche Prioritäten und Herangehensweisen an Probleme. Da ist nicht unbedingt das eine falsch oder richtig. Aber es ist doch nicht überraschend, dass eine Krankenschwester eine andere Herangehensweise und andere Prioritäten in der Patientenbetreuung hat als ein RDler.
Eine rosa Viggo ist z.B. eigentlich nichts schlechtes. Für 95% aller stationären Patienten völlig ausreichend. Da ist ein RDler u.U. etwas anders geprägt, weil er mehr mit den anderen 5% zutun hat.

Also einfach mal ein bisschen runterkommen, sich auf seine Aufgaben konzentrieren und anderen zugestehen, dass sie anders arbeiten.

Fallobst
03.01.2009, 18:13
Und der Begriff Schwester gehört auch nicht ins 21 Jahrhundert... wenn man mal davon absieht das es ja auch männliches Krankenpflegepersonal gibt... :(

RS-USER-Küchenhexe
03.01.2009, 18:33
Original geschrieben von Saphenus
Also einfach mal ein bisschen runterkommen, sich auf seine Aufgaben konzentrieren und anderen zugestehen, dass sie anders arbeiten.

Wenn Du Dir das Alter dieses Threads ansiehst, wirst Du feststellen, daß er vor über einem halben Jahr verlandet ist, weil alles gesagt wurde, die Leute runtergekommen sind und sich stattdessen auf ihre Aufgaben konzentriert haben... ;)

Dein Kommentar kommt also über sechs Monate zu spät und wird höchstens zu einer erneuten Diskussion (mit anderen Leuten, aber gleichen Argumenten) führen - wundere Dich also nicht, falls Dein Post insgesamt eher kontraproduktive Ergebnisse zeigen sollte. :rolleyes: