Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Stationsküche
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oh gott sei dank gibts noch andere, die den kloß im hals kennen ^^
ich dachte schon, ich wäre recht allein als rührseliges weichei ^^
ehemalige Userin 24092013
08.01.2012, 02:59
*ganaaaaagnaaa* nur noch 27 Stunden Dienst....:eek:
WackenDoc
08.01.2012, 11:57
Das ist doch menschlich, wenn man um Patienten trauert- vor allem wenn man sie länger betreut hat.
ehemalige Userin 24092013
10.01.2012, 08:43
Nur noch 21 Stunden Dienst :-kotz - ich vermiss meine Wohnung und mein Bett und überhaupt....:-heul
Nur noch 21 Stunden Dienst :-kotz - ich vermiss meine Wohnung und mein Bett und überhaupt....:-heul
Sach mal, so oft wie Du im KH bist, hast Du dort eigentlich schon Deinen Zweitwohnsitz angemeldet? Und Deine Schrankwand ist auch schon eingerichtet? :-))
Es geht doch nix über das eigene Bett, findet mein Rücken gerade auch mal wieder...
ehemalige Userin 24092013
10.01.2012, 09:50
Hätte ich net gekündigt, müsste ich das wohl.
Ok: die ersten Programmpunkte sind jeweilsum 30 - 60 Minuten überzogen, das Programm eh schon voll bis zum Anschlag und bereits jetzt schon drei angemeldete "Notfälle"....ich fürchte und ca17Stunde vermisse ich auch mein Bett im Pikettzimmer....:-kotz
Und überhaupt 130kg und Dschungel so weit das Auge reicht, ohne Hirn ist einfach die Höchststrafe...:-((
Spiralgalaxie
23.01.2012, 10:50
Achja, mal wieder Montag...
Bin mal gespannt, ob meine letztwöchige Entrümpelungsaktion im großen Vierer-Monitorzimmer noch erkennbar ist. Was ich da nicht alles entdeckt habe, dreckige Unterhosen auf der Fensterbank hinter einer Gardine waren noch harmlos... :-D Ein paar Kollegen haben's nicht so mit Ordnung...
*milkakuh*
17.02.2012, 11:39
Huch, hier ist es aber ganz schön ruhig geworden! Keiner mehr im Dienst? :-P
Bei mir gibts mal wieder was interessantes zu berichten. Bin im Moment in der Notaufnahme eingesetzt. Gestern sollte ich einen Patienten (nicht aus meinem Bereich, daher kannte ich ihn nicht) ins CT fahren. Gerade als ich den Patienten umlagern wollte hat er einen Krampfanfall bekommen. Hab dann erstmal der MTA bescheid gesagt, dass sie dem zuständigen Neurologen aus der Notaufnahme bescheid sagen soll. Der kam dann auch ziemlich schnell mit der Notfalltasche (ich hatte noch nicht mal nen Monitor mit :D). Hab in der Zwischenzeit die Atmung und den Puls des Patienten überprüft und ihn auf die Seite gedreht....Als der Arzt in der Tür stand, hat der Patient plötzlich wieder mit mir gesprochen :D
Bei mir ist nun Zeit für den Abschied... Ich hatte gestern meinen letzten Dienst auf Station. Habe zum Ende März gekündigt und mit Urlaub und Überstunden brauchte ich im März nicht mehr arbeiten.
Habe meine Station (periphere neurochirurgische Station) in den letzte 2,5 Jahre sehr lieb gewonnen und bin meist sehr gern zur Arbeit gegangen. Mit einer 25% Stelle ist man eh entspannter und lässt sich von dem Trubel nicht mehr so anstecken. Meine Tage in der Pflege sind jedenfalls erst einmal gezählt.
Nun noch ein Semester auf Studium und Diss konzentrieren und dann ab ins PJ. Es geht weiter!
ehemalige Userin 24092013
20.02.2012, 13:07
Und wieder zieht eine Pflegekraft von Dannen...;-):-)). Alles Gute weiterhin, wird auch ohne Pflege sicher prima klappen :-).
NitroBacter
20.02.2012, 13:58
Wie die Zeit vergeht, schonwieder n halbes Jahr dabei :D
Sicher, Kaddel. Hab mal zusammengefasst.
9,5 Jahre Pflege heißt:
- 9,5 Jahre Schichtdienst mit fast jedem 2. Wochenende Dienst (außer Urlaub und in Ausbildung Blockunterricht)
- 9 Jahre Silvester oder Weihnachten gearbeitet
- 3 Krankenhäuser und 1 Altenheim als Arbeitgeber
- auf 8 Stationen als exam. Krankenpfleger gearbeitet, 12 Stationen als Schüler (+ Einsatz ambulante Pflege)
- in den 9,5 Jahren < 2 Wochen Krank gemeldet (2x Noro abbekommen, 1x Nadelstichverletzung)
- unzählige nette Kollegen kennengelernt, zu einigen habe ich immer noch guten Kontakt (auch aus der Ausbildung)
Die versäumten Partys und Familienfeiern und Streits mit (ex)Freundinnen wegen "schon wieder Nachtdienst?" kann ich nicht zählen ;-)
Anne1970
06.03.2012, 06:57
Sicher, Kaddel. Hab mal zusammengefasst.
9,5 Jahre Pflege heißt:
- 9,5 Jahre Schichtdienst mit fast jedem 2. Wochenende Dienst (außer Urlaub und in Ausbildung Blockunterricht)
- 9 Jahre Silvester oder Weihnachten gearbeitet
- 3 Krankenhäuser und 1 Altenheim als Arbeitgeber
- auf 8 Stationen als exam. Krankenpfleger gearbeitet, 12 Stationen als Schüler (+ Einsatz ambulante Pflege)
- in den 9,5 Jahren < 2 Wochen Krank gemeldet (2x Noro abbekommen, 1x Nadelstichverletzung)
- unzählige nette Kollegen kennengelernt, zu einigen habe ich immer noch guten Kontakt (auch aus der Ausbildung)
Die versäumten Partys und Familienfeiern und Streits mit (ex)Freundinnen wegen "schon wieder Nachtdienst?" kann ich nicht zählen ;-)
Respekt!!:-top
9,5 Jahre Pflege heißt:
- 9,5 Jahre Schichtdienst mit fast jedem 2. Wochenende Dienst (außer Urlaub und in Ausbildung Blockunterricht)
- 9 Jahre Silvester oder Weihnachten gearbeitet
- 3 Krankenhäuser und 1 Altenheim als Arbeitgeber
- auf 8 Stationen als exam. Krankenpfleger gearbeitet, 12 Stationen als Schüler (+ Einsatz ambulante Pflege)
- in den 9,5 Jahren < 2 Wochen Krank gemeldet (2x Noro abbekommen, 1x Nadelstichverletzung)
- unzählige nette Kollegen kennengelernt, zu einigen habe ich immer noch guten Kontakt (auch aus der Ausbildung)
Die versäumten Partys und Familienfeiern und Streits mit (ex)Freundinnen wegen "schon wieder Nachtdienst?" kann ich nicht zählen ;-)
Hey, herzlich Willkommen! Es wird die nächsten 40 Jahre so weiter gehen! :-))
*milkakuh*
06.03.2012, 21:36
- [...] 12 Stationen als Schüler (+ Einsatz ambulante Pflege)
Hab gerade mal nachgezählt, auf wie viele Stationen ich bis jetzt komme:
Schulpraktikum: Gastroenterologie
Ausbildung: Säuglings- und Kleinkinderstation, Frühgeborenen- und Kinderintensivstation, Nephrologie, Allgemein- und Visceralchirurgie, Wöchnerinnenstation, Pränatalstation, Gynäkolgie, Neurologie, Onkologie und Notaufnahme (+ambulanter Pflegedienst, Milchküche und Diabetesberatung).
Man kommt in der Ausbildung tatsächlich rum. Habe ja gerade mal Halbzeit. Ein paar Stationen kommen noch: Psychatrie, Nephrologische Intensivstation, Orthopädie, Urologie und Infektionsstation.
Heute habe ich mir im OP eine Portanlage angeschaut, war ziemlich cool! Stand direkt beim Kopf des Patienten und hatte quasi den gleichen Blick wie die Chirurgen. :-) In der Nuklearmedizin war ich heute auch mal und hab mir eine Bestrahlung angeschaut. Mit dem Port kenne ich mittlerweile auch ziemlich gut aus. Infusionen an- und abhängen und den Port spülen oder Blut draus abnehmen ist kein Problem mehr. Auch die Portnadel kann ich ziehen. Nächste Woche werde ich dann auch mal einen Port anstechen.
Im Mittelkurs darf man als Schüler wirklich deutlich mehr als im Unterkurs! :-) Langsam machts richtig Spaß!
Hey, herzlich Willkommen! Es wird die nächsten 40 Jahre so weiter gehen! :-))
40 Jahre? ich bau auf die Rente mit 67: bleiben für mich noch 37 Jahre und 83 Tage. Hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt :-D
@Milka: Es wird ja auch immer besser... im Oberkurs darfst du noch wieder mehr.
Es ist recht witzig: mache gerade eine Famulatur in der Anästhesie und die Leute da sind immer wieder erstaunt, dass ich Medikamente unfallfrei aufziehen kann, Blasenkatheter und Magensonden legen kann und so.
*milkakuh*
16.03.2012, 08:58
Es ist recht witzig: mache gerade eine Famulatur in der Anästhesie und die Leute da sind immer wieder erstaunt, dass ich Medikamente unfallfrei aufziehen kann, Blasenkatheter und Magensonden legen kann und so.
Woran das wohl liegt???? :-D
Eine Magensonde habe ich übrigens noch nicht gelegt. Dafür habe ich mir in der Schule mal eine legen lassen. Blasenkatheter bei Frauen kann ich mittlerweile auch gut legen. Bei 'nem Mann habe ich es noch nicht ausprobiert. Mal schauen, ob das schwieriger ist...;-)
Absolute Arrhythmie
17.03.2012, 16:53
Beim Mann finde ich es einfacher als bei der Frau. Da gibt es oft sehr seltsame anatomische Variationen. Und desto dicker die Patientin, desto schwieriger wird es.
Beim Mann finde ich es einfacher als bei der Frau. Da gibt es oft sehr seltsame anatomische Variationen. Und desto dicker die Patientin, desto schwieriger wird es.
Ich glaube das war ironisch gemeint... Beim Mann sollte es i.d.R. schon leichter sein, allerdings darf man die böse Prostata nicht vergessen, ab dem 50. Lebensjahr! Ist aber mehr ne Kraftfrage... ;-)
Chaostante2
05.05.2012, 15:06
Mit dem Port kenne ich mittlerweile auch ziemlich gut aus. Infusionen an- und abhängen und den Port spülen oder Blut draus abnehmen ist kein Problem mehr. Auch die Portnadel kann ich ziehen. Nächste Woche werde ich dann auch mal einen Port anstechen.
Im Mittelkurs darf man als Schüler wirklich deutlich mehr als im Unterkurs! :-) Langsam machts richtig Spaß!
Hmm. Stimmt schon dass man im Mitelkurs mehr darf als im Unterkurs Milkakuh. Aber ich muss doch jetzt mal meine, hm, ich nenns mal Bedenken, äussern. Ich weiss ja nicht wie das bei deinem Ausbilder geregelt ist, aber bei uns im Haus übernimmt das Anstechen von Ports, das Spülen von Ports und auch das Ziehen von Portnadeln grundsätzlich ein Arzt. Das gleiche gilt für Blutentnahmen jeglicher Art (mit Ausnahme auf Intensiv, Dialyse und ZLA). Das ist eine nur im Einzelfall delegierbare, ärztliche Tätigkeit, die prinzipiell nur im Beisein eines Arztes durchgeführt werden sollte und nur persönlich weiterdeligiert werden kann. Siehe auch:
http://www.bibb.de/redaktion/altenpflege_saarland/literatur/recht_01.htm
Versteh das bitte nicht falsch, ich find es richtig und gut, wenn ein/e Auszubildende/r Engagement zeigt und so viel wie möglich für sich mitnehmen und lernen will. Aber es gibt Dinge, da ist meiner Meinung nach Zuschauen völlig ausreichend.
Ich selbst bin seit mittlerweile 11 Jahren examiniert und seit 6 Jahren Praxisanleiterin, aber Blutentnahmen und Port anstechen oder Portnadel ziehen lass ich mir von unseren Ärzten nicht aufs Auge drücken. Was unter anderem daran liegt, dass wir Pflegenden den Ärzten bereits vieles abnehmen und vom Hals halten, selbst immer weniger Personal haben und immer mehr andere Tätigkeiten übernehmen müssen. Wenn ich noch anfange, den Ärzten ihre Arbeit diesbezüglich abzunehmen, bleibt die Pflege irgendwann ganz auf der Strecke. Ich bin gern bereit zu unterstützen, aber ganz abnehmen geht gar nicht. Sicher haben auch Ärzte viel Arbeit und wenig Zeit. Aber damit, die Arbeit einfach umzuverteilen ist niemandem geholfen. Und wenn der Arzt ohnehin anwesend sein muss bei solchen Sachen, dann kann ers auch gleich selbst machen ;)
Nun denn, das ist meine Sicht der Dinge. Und ich finde es wichtiger, dass meine Azubis sich der Prophylaxen die sie durchführen bewusst sind und sich die Namen der Patienten merken können (und nicht Zimmer und Bettplatz sagen wenn was is) als dass sie irgendwelche extravaganten Behandlungspflegen durchführen können.
Gruß, die Chaostante
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