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el suenio
10.05.2012, 22:09
Naja- viele Patienten peilen es auch einfach nicht, dass es der Arzt/die Ärztin ist, der/die Blut abnimmt und nicht die Pflegekraft.
Oha, das stimmt, hab ich auch schon die tollsten Sachen erlebt :D Ich selber war auch schon alles von Schülerpraktikant bis Medizinstudent. Man sollte sich seine Funktion halt doch in Großbuchstaben auf die Stirn kleben :D Ist aber auch schwer, ich guck auch jedes Mal erst doof, wenn ich mal wieder auf einer anderen Station ausgeliehen bin, wer da welche Funktion hat. Mies wird es bei Männern, denn den Unterschied zwischen Arzt und Pfleger sieht man da bei uns wirklich nicht, wenn man nicht liest und der Arzt seinen Kittel nicht gerade trägt.
Nee, aber es ist ja häufig auch tatsächlich der Fall, dass die Schwester, die das schon ewig macht, die Vene besser trifft als der PJ-ler oder Assistenzarzt. Das ist ja nun nicht verwerflich, denn mit Wissen hat das ziemlich wenig bis gar nichts zu tun.
Auf dem Spritzenschein kann übrigens genau eingetragen werden, für was derjenige qualifiziert ist.
Aha, wunderbar, dann weiß ich jetzt Bescheid, danke sehr.
Fast schon als sei das eine sakrale Handlung.
:D Wo wir einmal dabei sind...Kann da was wirklich Schlimmes passieren? Klar, eigentlich nicht, aber ich stell mir nur vor, ich leg mir so ein Teil und versau was. Was denn dann. Kann ja unmöglich zum Arzt gehen :D :D "Was haben Sie denn da gemacht?" "Öhhhhm, nichts, ich hab mir nur eine Flexüle gelegt". Kommt schon irgendwie doof :D Wobei es bestimmt enorm zur Belustigung beitragen würde...Mehr als daneben stechen kann man doch nicht, oder? Das wär ja egal.
Ich hab das in den Einsätzen medizinschen Laien ausgebildet- hat wunderbar geklappt. Zuerst ne Powerpointpräsentation incl. Video, wo es u.a. drum ging, welches Material man braucht, wie man das Infusionssystem entlüftet und die das Ganze insgesamt abläuft. Dann üben an meinem SpezialÜbArm: Bestehend aus einer Papierrolle auf der alte Infusionsschläuche aufgeklebt waren und wenn es jeder 2-3mal gemacht halbwegs kapiert hatte, wurde gegenseitig an den richtigen Armen geübt. Und die ganz Mutigen durften auch sich selber stechen.
Na das hört sich ja mal super an*gefaelltmir* Mutig bin ich nicht, aber ich probier lieber an mir selber, bevor ich andere mit meinem Nichtkönnen traktiere. Diese Puppen, die wir in der Schule haben, sehen ja schon mal sehr unrealistisch aus, ich sage mal, das ist nicht sinnvoll, um es wirklich zu lernen.
So, ich bin für heute weg, mein Bett ruft. Wünsche euch noch einen schönen Abend:-winky
WackenDoc
10.05.2012, 22:22
Realistisch aussehen müssen die Puppen meiner Meinung nicht- das machen die Papierrollen mit Infusionsschläuchen ja erst recht nicht. Aber bei den Infusionsschläuchen kannst du genau sehen, wann du was machst und kosten fast nix.
Also an dir selber solltest du es wirklich nicht einfach so üben- da sollte mindestens jemand dabei sein, der sich damit auskennt.
Mal davon abgesehen ist das alleine nicht ganz so einfach, da ist jemand, der assistieren kann, schon ne Hilfe.
Was alles passieren kann: Du machst ne riesen Sauerei, weil du z.B. nicht rechtzeitig die Stauung löst. Hämatome sind sehr häufig-erst recht wenn man versticht und die können sihc infizieren (ist bei jungen, gesunden Menschen aber sehr selten). Die Einstichstelle an sich kann sich infizieren und es können Keime in die BLutbahn gelangen.
Dann kann es selten passieren, dass du ne Arterie triffst- das wäre dann doof, wenn du keinen 2. hast, der dir hilft-aber wenn du nen kühlen Kopf behälst und du das versorgst, auch nicht schlimm.
Bei uns haben nach der Theorie und dem Üben an den Rollen locker 80% im ersten Versuch mit der rosafarbenen getroffen und der Rest spätestens beim 3. Versuch und dann mit der blauen.
antonia123
11.05.2012, 10:32
So ganz ernst meinst du das jetzt aber nicht, antonia?
Selbstverständlich meine ich das ernst.
Es ist mir einfach unverständlich, wieso zB Furo iv vom Arzt gespritzt werden muss, als KI hängt es aber jeder Pflegeschüler im 1. Jahr an.. Und Du hast mich da glaube ich falsch verstanden. Ich wollte nich sagen, dass das Pflegepersonal "zu faul" ist das zu machen, sondern dass es mir unverständlich ist wieso das nicht offiziell zum normalen Aufgabenbereich gehört.
Dass man Blutkonserven als Schwester nich anhängt ist nachvollziehbar. Aber Antibiosen oder Diuretika versteh ich nicht. Zumal bei uns das Pflegepersonal - wie auch schon hier im Thread erwähnt - zT völlig autark MSI oder Tavor verteilt, dann aber 5 Min später anruft, dass man noch das Furo spritzen muss..
^^ Verstehe ich auch nicht. Ich komme aus einem Haus, wo die Schwestern eigentlich (fast) alles gespritzt haben. Klar, Blutprodukte wurden vom Arzt angehängt, aber iv wurde eigentlich alles von der Pflege gegeben. Meistens als KI, aber m.E. haben die auch die Lasix, etc. gegeben. In der Anästhesie und auf der Intensiv sowieso. Da wurde eben alles, was in der Kurve stand, oder eben mündlich angeordnet wurde, auch gespritzt. Nur eben die Blutprodukte nicht, zumindest auf der ITS (offiziell).
Inoffiziell haben wir die EKs eben aufgehängt, und die Pflege hat dann z.B. den Dreiwegehahn umgelegt, wenn das eine leer war. Im OP bei so "richtigen" OPs haben sowieso alle Alles gemacht. Z.B. bei dem perforierten BAA gingen in kürzester Zeit insgesamt 26 EK, 35 FFP, diverse PPSB in das Mensch rein, die konnte ich gar nicht alleine geben. Da wurde nur noch schnell geguckt ob die passen und dann an alle Zugangsmöglichkeiten, die da irgendwo waren angestöpselt...
Eine Schwester auf meiner KPP-Station hat das "Verweigern" von Blutabnahmen etc damit begründet, dass sie das natürlich prinzipiell schon könnten (kann wenn man ehrlich ist, jeder Affe der lang genug eingelernt wird), aber meistens durch ihre normalen Pflegeaufgaben schon genug ausgelastet sind. Und wenn man dann einmal ne Ausnahme macht und ärztliche Aufgaben übernimmt, dann werden die Ausnahmen immer öfter werden bis es irgendwann ganz normal ist, dass das eine Schwester macht. Natürlich zu Lasten der pflegerischen Tätigkeit.
Manche Sachen fand und finde ich aber auch irgendwie sinnlos. Zum Beispiel war Infusion an- und abhängen im KPP für mich total tabu. Ne Woche später als studentische Hilfskraft ist das ganz normal. "Wennde die Nadel gelegt hast, kannste die Infusion auch gleich anhängen?" - "Klar mach ich..."
Der einzige Unterschied ist, dass ich nun statt nem hellgrünen einen weißen Kasak trage.
el suenio
11.05.2012, 14:57
Realistisch aussehen müssen die Puppen meiner Meinung nicht- das machen die Papierrollen mit Infusionsschläuchen ja erst recht nicht. Aber bei den Infusionsschläuchen kannst du genau sehen, wann du was machst und kosten fast nix.
Nein, so meinte ich das auch nicht. Für die ersten Versuche ist so eine Puppe sicher nicht ganz schlecht, aber die kosten ja auch nicht gerade wenig und ob es das wert ist, hmm. Ich meinte eigentlich, dass es es sinnlos ist, es nur an Puppen zu üben. Ich hab welche aus dem 2. Ausbildungsjahr befragt und die haben mir erzählt, dass sie sie nicht gegenseitig üben durften, sondern nur an der Puppe. Das finde ich sinnlos, denn die ist ja nicht realistisch. Da kann man erst mal die grobe Technik üben, aber das wars auch schon. Man sieht ja eh, wo alle schon reingestochen haben, da scheint es ja dann richtig zu sein =)
Du machst ne riesen Sauerei, weil du z.B. nicht rechtzeitig die Stauung löst.
Das habe ich schon ausprobiert, bei meinem ersten Versuch mit einer Butterfly. Hat alles so schön funktioniert und ich hab mich gefreut und rausgezogen. Aber ach, ja, da war ja noch was...Wobei sich die Sauerrei in Grenzen hielt.
Die Einstichstelle an sich kann sich infizieren und es können Keime in die BLutbahn gelangen.
Okay, das ist klar, da ist es aber egal, ob ich das selber gemacht habe oder jemand anderes. Das hat ja dann nichts mit dem Können zu tun.
Dann kann es selten passieren, dass du ne Arterie triffst
Man muss sich ja nicht unbedingt eine Vene aussuchen, die in direkter Nachbarschaft zu einer Arterie liegt. Ich nehm dann schon die Hand, auch wenn es da angeblich mehr weh tun soll. Ich werde es herausfinden. Aber ich warte noch, ich hab bald Wettkampf :D
Vielen Dank für die Auflistung, so gefährlich hört sich das nicht an, ich probier es einfach mal aus. Ich hab eine rosane und eine blaue Flexüle, ich probier erst mal die blaue.
Antonia:
Es ist mir einfach unverständlich, wieso zB Furo iv vom Arzt gespritzt werden muss, als KI hängt es aber jeder Pflegeschüler im 1. Jahr an..
Infusionen anhängen im ersten Lehrjahr, eigentlich unmöglich, bei uns undenkbar. Ich durfte vor Kurzem überhaupt das erste Mal eine Infusion abhängen und selbst das ist eigentlich nicht erlaubt. Würden wir das in der Schule erzählen, könnten wir uns was anhören, ich sag nur Übernahmeverantwortung. Eine Infusion angehängt hat kein einziger Schüler meiner Klasse, die meisten haben noch nicht einmal welche abgehängt. Ich gebe dir aber insofern Recht, als dass es sinnlos ist, dass es nur vom Arzt i.v. gespritzt werden darf, Pflegeperson es aber als Kurzinfusion anhängen kann. Vllt. sollte man eine i.v.-Gabe für einige Medikamente erlauben, aber es sollte m.M.n. nicht der Regelfall sein, dass die Schwester i.v. spritzt.
Ich wollte nich sagen, dass das Pflegepersonal "zu faul" ist das zu machen, sondern dass es mir unverständlich ist wieso das nicht offiziell zum normalen Aufgabenbereich gehört.
Okay, kam für mich so an wie "Ich bin super genervt, dass die Krankenschwestern das nicht machen wollen, obwohl es doch kein Problem wäre". Deshalb meine Bedenken.
Kandra:
Natürlich zu Lasten der pflegerischen Tätigkeit.
Das ist der nächste Punkt, den höre ich auch oft. Das kann ich momentan noch nicht so richtig einschätzen, wie sehr das einschränkt. Aber prinzipiell müssen auch genügend pflegerische Tätigkeiten durchgeführt werden, die auch wichtig sind. Wenn man dafür immer weniger Zeit hat, geht das natürlich auch sehr zu Lasten der Patienten aus.
Absolute Arrhythmie
11.05.2012, 15:45
@Viggo legen und Blut abnehmen kann ich nur sagen dass bei mir auf Station (Psychiatrie) die Pflegekräfte es liebend gern machen würden, weil es jetzt nämlich teilweise gar nicht läuft, weil der Assistenzarzt gern mal ne halbe Stunde zu spät kommt und dann zur Morgenbesprechung muss und die Patienten keinen Bock haben bis halb zehn nüchtern zu bleiben...
Aber der Chefarzt ist dagegen dass Pflegekräfte Blut abnehmen, und deshalb dürfen wir es nicht...
Auf ITS hab ich ständig Sachen gespritzt und Blut abgenommen und Infusionen angehängt und auch Sachen gemacht die ich vielleicht eigtl eher nicht darf, weils sonst zu lang gedauert hätte - und jetzt darf ich gaaar nix mehr. Aber nicht weil ICH es net will, sondern weil die Ärzte es net wollen.
Paradoxe Welt?!
WackenDoc
11.05.2012, 18:37
Damals(TM) im AiP hatten wir mal nen RettAssSchüler im 1. Jahr zu nem Praktikum auf Station.
Dem hab ich angeboten, dass ich ihm erstmal das Blutabnehmen beibringen würde und ich ihn auch mal bei nem geeigneten Patienen unter Aufsicht stechen lassen würde, wenn er Interesse und Zeit hat- weia, ganz böser Fehler. Was durfte ich mir da von der Pflege anhören. Die haben mich fast gelyncht.
@El suenio: Die ersten Versuche würd ich allerdings tatsächlich nicht alleine im Eigenversuch stechen. Hast du vielleicht noch 1-2 andere Interessierte? Dann frag doch mal einen netten Stationsarzt bei euch, ob er das mit euch macht.
el suenio
11.05.2012, 19:10
Dem hab ich angeboten, dass ich ihm erstmal das Blutabnehmen beibringen würde und ich ihn auch mal bei nem geeigneten Patienen unter Aufsicht stechen lassen würde, wenn er Interesse und Zeit hat- weia, ganz böser Fehler.
Boah, ich wäre dir endlos dankbar gewesen. Klar will man auch mal was anderes machen, als Schieber wegbringen, Waschanlage spielen und Essen reichen. Da ist jede Art von Blutkontakt natürlich besonders cool :-dance Wir hatten auf meiner ersten Station auch super nette Assistenzärzte, die hätten mir das ganz sicher gezeigt und mich mal machen lasse. Ich wollte sie aber nicht in die Zwickmühle bringen, denn ich bin mir sicher, dass das die Schwestern ganz und gar nicht lustig gefunden hätten. Deshalb habe ich es zu Hause selbst probiert und es hat auch tatsächlich vier von viermal geklappt. Gut, bei mir selbst weiß ich natürlich auch, wo ich hinstechen muss und mit Butterfly ist das wohl nicht wirklich eine Kunst. Aber Spaß gemacht hat es:-)
Ich hab keine anderen interessierten Schüler, bin alleine als Schüler auf Station. Ich setz mich in die Badewanne, o.k. - Dann versau ich wenigstens nicht die Einrichtung :D Ich schätze mal, es wird nichts passieren. Außerdem trau ich mir nicht zu fragen, weil es immer nicht so gut kommt, nach solchen Aufgaben zu schreien, dann heißt es ganz schnell, man würde sich für was Besseres halten und übernimmt sich in seiner Aufgabenübernahme.
papiertiger
11.05.2012, 19:33
naja, ganz so schwarz malen muss man die Stimmung dahingehend in der Pflege jetzt auch nicht... ich hab auch schon Stationen erlebt, wo ich als Famulantin von Seiten der Pflege gebeten wurde, ob ich nicht, wenn ich Zeit hätte, mal der Schwesternschülerin das Nadeln legen zeigen könnte, weil die das bestimmt gerne mal probieren würde. Geht also auch anders ;-)
el suenio
11.05.2012, 19:39
Das geht sicher auch anders, aber ich wurde schon schief angeguckt, als ich einfach nur mal mitgehen wollte zum Blutabnehmen und die Todsünde war es, zu fragen, ob ich mal zur Visite mitgehen darf. Da gewöhnt man sich direkt ab, zu fragen.
WackenDoc
11.05.2012, 19:50
Vom Arzt aus oder von der Pflege?
el suenio
11.05.2012, 19:51
Von der Pflege aus, die Ärzte waren alle sehr nett zu mir.
WackenDoc
11.05.2012, 19:52
Hab ich mir auch so gedacht.
Frag halt mal einen der Docs, ob du das in deiner Freizeit machen kannst.
el suenio
11.05.2012, 20:05
Ich komm schon noch zu meiner gelegten Flexüle, auf welchem Weg auch immer. Keine Panik jetzt, weil du mir verraten hast, was passieren kann oder auch nicht, ich komm schon nicht um, falls es mir keiner zeigen will. Jetzt leg ich eh nicht los, ich muss morgen erst mal schnell schwimmen ;-) Ich frag nächste Woche erst mal nach.
antonia123
11.05.2012, 22:52
ich hab blut abnehmen gelernt mit "hast du das schon mal gemacht? Ne? Naja probier einfach mal und wenns gar nicht klappt sage bescheid"
und zugänge legen "Schon mal gemacht? Nö? Stechen, wenn Blut kommt Nadel rausziehen und dann den Schlauch rein. Mach einfach mal" (natürlich ganz alleine und ohne aufsicht und ohne es jemals vorher gezeigt zu bekommen)... ich hab natürlich sobald der 1. tropfen blut kam die nadel komplett rausgezogen und versucht den plastikschlauch reinzupopeln...der arme patient :-wow es geht doch nichts über eine ordentliche einarbeitung
Ich wurde durch eine Schwester eingearbeitet, habe aber auch direkt an den Patienten gelernt. Interessant war, dass mir mehr Männer wie Frauen ihre Venen verweigert haben. Weicheier! ;)
WackenDoc
12.05.2012, 11:36
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Erfolgsquote höher und der Stress geringer ist, wenn man ein paar Mal am Phantom (was für eins auch immer) und dann an nem realen Nicht-Patienten üben konnte. Und das am besten ohne größere zeitliche Abstände.
Skalpella
12.05.2012, 11:37
Nein, so meinte ich das auch nicht. Für die ersten Versuche ist so eine Puppe sicher nicht ganz schlecht, aber die kosten ja auch nicht gerade wenig und ob es das wert ist, hmm. Ich meinte eigentlich, dass es es sinnlos ist, es nur an Puppen zu üben. Ich hab welche aus dem 2. Ausbildungsjahr befragt und die haben mir erzählt, dass sie sie nicht gegenseitig üben durften, sondern nur an der Puppe. Das finde ich sinnlos, denn die ist ja nicht realistisch. Da kann man erst mal die grobe Technik üben, aber das wars auch schon. Man sieht ja eh, wo alle schon reingestochen haben, da scheint es ja dann richtig zu sein
Die Technik ist, wie ich finde, die Hauptsache! Wie Wacken das beschrieben hat, mit den Infusionsschläuchen, mach ich das auch, wenn ich das jemandem zeige. Die grobe Technik die ersten Male am Lebenden zu üben, ist nicht fair dem Patienten gegenüber. Die Venen"suche" kann man nicht ohne Patient üben, die Technik schon:
Punktion, möglichst einhändiges Umgreifen -Weil die andere Hand die Vene festhält! Der wichtigste Trick!- und einhändiges Vorschieben der Braunüle
Kann man so im Übungssetting automatisieren, ohne einen Patienten zu belästigen.
^^ Wenn man die Möglichkeit hat, ist die einfachste Art und Weise zu üben, wenn der Patient eine schicke Narkose hat. Da zieht nix weg, es beschwert sich nix und weh tut es auch niemandem... :-))
Ist nur etwas doof, für jede Viggo eine Narkose zu fahren. :-))
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